Donnerstag, 1. September 2011
Kein Evolutionsbeweis: Antibiotika-Resistenz
Oft höre ich in der Diskussion Pro und Contra Evolution, dass man diese anhand der Bildung von Resistenzen von Bakterien bei Behandlung mit Antibiotika quasi life beobachten kann. Neue Eigenschaften werden da - so heißt es - vor unseren Augen gebildet, die die Bakterien dann dem Antibiotika Paroli bieten lassen.

Im Studium Integrale Journal habe ich schon gelesen, dass diese Resistenzen nicht erst neu gebildet wurden, sondern in einer kleinen Population der Bakterien schon vorhanden waren und erst durch den Einsatz der Antibiotika ersichtlich wurden.

Diese Einschätzung wird nun auch offiziell bestätigt, wie wissenschaft.de berichtet: hier.

Es war und ist einer der größten Erfolge der modernen Medizin: Seit etwa hundert Jahren retten Antibiotika Millionen Menschen das Leben. Doch leider sind die Bakterienkiller vergängliche Wundermittel: Der Mensch muss ständig neue Antibiotika entwickeln, denn die Krankheitserreger wappnen sich nach und nach mit Resistenz-Genen gegen die Wirkstoffe und machen sie nutzlos. Jetzt haben kanadische Wissenschaftler herausgefunden, dass die dafür verantwortlichen Erbanlagen schon lange vor dem Druck durch den Einsatz der Antibiotika in manchen Mikroorganismen existierten: Gerry Wright von der McMaster University in Hamilton und seine Kollegen haben entsprechende bakterielle Gene in 30.000 Jahre altem Permafrostboden nachgewiesen.

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