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Donnerstag, 28. Dezember 2006
Poincaré Vermutung begründet höherdimensionale Räume
klauslange,12:17h
Ein interessanter Grundgedanke in der Modellbildung ist dieser:
Wenn Du die Wirklichkeit beschreibst, dann suche dazu das einfachste Modell, das nach den bisherigen Beobachtungen möglich ist.
Diese Idee der Einfachheit in der Natur hat sich schon gut bewährt. Ein Beispiel ist in den Planetenbahnen zu sehen. Man versuchte die Planetenbewegungen durch sog. Epizyklen zu erklären, weil man den Kreis als fundamentale Einheit ansah. So konstruierte man Kreisbahnen, die sich wieder um die Bahnpunkte eines größeren Kreises bewegten usw. Man näherte sich mit diesen Konstruktionen doch ganz gut an die beobachteten Planetenbahnen an, hatte dafür aber ein hochkompliziertes System. Mit der Zugrundelegung von elliptischen Planetenbahnen konnten die Berechnungen wesentlich vereinfacht werden. Nicht nur das, die Planeten bewegen sich wirklich auf elliptischen Bahnen. Die einfachere mathematische Beschreibung entspricht sogar der Wirklichkeit der Himmelsmechanik.
Viele Kritiker stehen nun mit der Argumentation der Vereinfachung des Modells der Verwendung von Extradimensionen der Raumzeit entgegen. Sie sagen, dass Extradimensionen die mathematische Beschreibung unnötig verkomplizieren würden und schon von daher sehr skeptisch zu beurteilen seien.
Doch genau das Gegenteil trifft zu. Anhand der Poincaré - Vermutung möchte ich das verdeutlichen.
Schauen wir uns die Poincaré Vermutung an. Dies tun wir in leicht verständlicher Weise mit Hilfe des guten "Zeit"-Artikels
http://www.zeit.de/2006/35/Mathe-Topologie .
Interessant ist hierbei, dass die topologische Oberflächenbestimmung ausgerechnet für die Dimension n = 3 am kompliziertesten ist. Seit 1904 harrte dieser Fall einer Lösung und nun nach 100 Jahren gilt das Rätsel als gelöst.
Für höhere Dimesnionenzahlen ab n=4 sind die topologischen Betrachtungen viel einfacher (also relativ zum Problem, für sich genommen ist das ganze Prozedere alles andere als trivial).
Wir sehen somit, dass die Verwendung höherer Dimensionen auch aus topologischer Sicht - das ist bei dieser Betrachtung wesentlich - die Modellierung erheblich vereinfacht und nicht unnötig umständlicher gestaltet.
Von daher spricht das Vereinfachungsprinzip für Extradimensionen der Raumzeit und nicht dagegen.
Wenn Du die Wirklichkeit beschreibst, dann suche dazu das einfachste Modell, das nach den bisherigen Beobachtungen möglich ist.
Diese Idee der Einfachheit in der Natur hat sich schon gut bewährt. Ein Beispiel ist in den Planetenbahnen zu sehen. Man versuchte die Planetenbewegungen durch sog. Epizyklen zu erklären, weil man den Kreis als fundamentale Einheit ansah. So konstruierte man Kreisbahnen, die sich wieder um die Bahnpunkte eines größeren Kreises bewegten usw. Man näherte sich mit diesen Konstruktionen doch ganz gut an die beobachteten Planetenbahnen an, hatte dafür aber ein hochkompliziertes System. Mit der Zugrundelegung von elliptischen Planetenbahnen konnten die Berechnungen wesentlich vereinfacht werden. Nicht nur das, die Planeten bewegen sich wirklich auf elliptischen Bahnen. Die einfachere mathematische Beschreibung entspricht sogar der Wirklichkeit der Himmelsmechanik.
Viele Kritiker stehen nun mit der Argumentation der Vereinfachung des Modells der Verwendung von Extradimensionen der Raumzeit entgegen. Sie sagen, dass Extradimensionen die mathematische Beschreibung unnötig verkomplizieren würden und schon von daher sehr skeptisch zu beurteilen seien.
Doch genau das Gegenteil trifft zu. Anhand der Poincaré - Vermutung möchte ich das verdeutlichen.
Schauen wir uns die Poincaré Vermutung an. Dies tun wir in leicht verständlicher Weise mit Hilfe des guten "Zeit"-Artikels
http://www.zeit.de/2006/35/Mathe-Topologie .
Interessant ist hierbei, dass die topologische Oberflächenbestimmung ausgerechnet für die Dimension n = 3 am kompliziertesten ist. Seit 1904 harrte dieser Fall einer Lösung und nun nach 100 Jahren gilt das Rätsel als gelöst.
Für höhere Dimesnionenzahlen ab n=4 sind die topologischen Betrachtungen viel einfacher (also relativ zum Problem, für sich genommen ist das ganze Prozedere alles andere als trivial).
Wir sehen somit, dass die Verwendung höherer Dimensionen auch aus topologischer Sicht - das ist bei dieser Betrachtung wesentlich - die Modellierung erheblich vereinfacht und nicht unnötig umständlicher gestaltet.
Von daher spricht das Vereinfachungsprinzip für Extradimensionen der Raumzeit und nicht dagegen.
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Donnerstag, 14. Dezember 2006
Würfeltexturen: Dynamische Transformationen
klauslange,14:48h
In einer neuen Arbeit konnte ich anhand der Dynamik von Würfeltexturen zeigen, wie man verhältnismäßig einfach ein geometrisches Modell finden kann, um mit Hexominos eine supersymmetrische Architektur zu beschreiben, die neben eine 11 dimensionalen Raumzeit auch noch weitere 13 informationstragende Dimensionen darstellt.
Neben den dort zwanglos abzuleitenden Analogien zur M-Theorie zeigt sie auch eine Möglichkeit wie die Heim-Theorie Bestand haben kann, auch wenn die Supersymmetrie existiert, wovon auszugehen ist.
Hier das Papier:
Zur Dynamik von Würfeltexturen
Im Gegensatz dazu kann nur unter erheblichem Aufwand eine supersymmetrische Transformation einer 11D zu einer 26D Theorie mit fermionischen Dimensionen generiert werden, zumal das sehr unanschaulich ist.
Zum Beispiel:
http://arxiv.org/abs/hep-th/0612116
Es geht darum, wie eine 11D-Struktur mit einer 26D-Struktur korrespondiert, wobei zu klären wäre, was man unter diesen weiteren - formalen - Dimensionen verstehen soll. Neben den zusätzlichen Raumdimensionen gibt es ja noch solche, die man als Spiegeldimensionen der Supersymmetrie bezeichnen kann und nicht einfach der Raumzeit zugerechnet werden können. Sie enthalten Informationen über den gebrochenen Zustand der Supersymmetrie in unserem Universum.
Neben den dort zwanglos abzuleitenden Analogien zur M-Theorie zeigt sie auch eine Möglichkeit wie die Heim-Theorie Bestand haben kann, auch wenn die Supersymmetrie existiert, wovon auszugehen ist.
Hier das Papier:
Zur Dynamik von Würfeltexturen
Im Gegensatz dazu kann nur unter erheblichem Aufwand eine supersymmetrische Transformation einer 11D zu einer 26D Theorie mit fermionischen Dimensionen generiert werden, zumal das sehr unanschaulich ist.
Zum Beispiel:
http://arxiv.org/abs/hep-th/0612116
Es geht darum, wie eine 11D-Struktur mit einer 26D-Struktur korrespondiert, wobei zu klären wäre, was man unter diesen weiteren - formalen - Dimensionen verstehen soll. Neben den zusätzlichen Raumdimensionen gibt es ja noch solche, die man als Spiegeldimensionen der Supersymmetrie bezeichnen kann und nicht einfach der Raumzeit zugerechnet werden können. Sie enthalten Informationen über den gebrochenen Zustand der Supersymmetrie in unserem Universum.
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Donnerstag, 2. November 2006
Riemann Vermutung auf der Zielgeraden
klauslange,14:30h
Alain Connes hat mit seinen Arbeiten eine neue Forschungstätigkeit angestoßen, die das Zeug hat, die Riemann Vermutung anzugreifen.
Eine sehr schöne Zusammenfassung zu dieser aufregenden Thematik habe ich hier gefunden:
Connes Forschungsprogramm
Nach meiner Einschätzung, der ich Connes Ansatz seit dem Jahr 2001 beobachte, befindet sich der Beweis der Riemann Vermutung damit auf der Zielgeraden.
Dass es, nebenbei bemerkt, durch diese Arbeit eine Verlinkung von der Primzahlverteilung zur M-Theorie gibt, freut mich umso mehr.
Eine sehr schöne Zusammenfassung zu dieser aufregenden Thematik habe ich hier gefunden:
Connes Forschungsprogramm
Nach meiner Einschätzung, der ich Connes Ansatz seit dem Jahr 2001 beobachte, befindet sich der Beweis der Riemann Vermutung damit auf der Zielgeraden.
Dass es, nebenbei bemerkt, durch diese Arbeit eine Verlinkung von der Primzahlverteilung zur M-Theorie gibt, freut mich umso mehr.
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Sonntag, 13. August 2006
Primzahlenzwillinge, Primsummen und Primpotenzsummen
klauslange,02:47h
In der Analyse der stabilen Elemente und deren Stabilitätslücken spielen ja die Quersummen eine besondere Rolle.
Dazu ein Exkurs der reinen Zahlentheorie:
Gibt es eine Verbindung zwischen Quersummen und Primzahlen?
Folgende Definitionen sollen eine Untersuchung flankieren:
Unter einer Primsumme soll eine Quersumme verstanden werden, die selbst eine Primzahl ist. Insbesondere sind hier Primsummen von Primzahlen interessant.
Neben den einstelligen Primzahlen, die ja ihre eigenen Quersummen und somit Primsummen sind, gibt es für zweistellige Primzahlen folgende Primsummen:
11 -> 2
23 -> 5
29 -> 11
41 -> 5
43 -> 7
47 -> 11
61 -> 7
67 -> 13
83 -> 11
89 -> 17
Unter einer Primpotenzsumme soll eine Quersumme verstanden werden, die selbst eine Potenz einer einzigen Primzahl ist (Primsummen sind somit Primpotenzsummen mit Exponent 1). Es sollen nur Primpotenzsummen mit Exponenten > 1 betrachtet werden. Dabei sollen die Primpotenzsummen von Primzahlen gebildet werden:
13 -> 2^2
17 -> 2^3
31 -> 2^2
53 -> 2^3
71 -> 2^3
79 -> 2^4
97 -> 2^4
Für die Primsummen kann man fragen, ob sich Primsummenzwillinge bilden lassen. Für den PZ (41;43) ist das möglich, es ist der PSZ (5;7).
Gibt es weitere? Unter welchen Umständen?
Was lässt sich in diesem Zusammenhang über die Primpotenzsummenbildung sagen?
Was ist zu Primzwillingen mit gleichen Quersummen zu sagen?
z.B.
11; 13 -> 101; 103
17; 19 -> 107; 109
Dazu ein Exkurs der reinen Zahlentheorie:
Gibt es eine Verbindung zwischen Quersummen und Primzahlen?
Folgende Definitionen sollen eine Untersuchung flankieren:
Unter einer Primsumme soll eine Quersumme verstanden werden, die selbst eine Primzahl ist. Insbesondere sind hier Primsummen von Primzahlen interessant.
Neben den einstelligen Primzahlen, die ja ihre eigenen Quersummen und somit Primsummen sind, gibt es für zweistellige Primzahlen folgende Primsummen:
11 -> 2
23 -> 5
29 -> 11
41 -> 5
43 -> 7
47 -> 11
61 -> 7
67 -> 13
83 -> 11
89 -> 17
Unter einer Primpotenzsumme soll eine Quersumme verstanden werden, die selbst eine Potenz einer einzigen Primzahl ist (Primsummen sind somit Primpotenzsummen mit Exponent 1). Es sollen nur Primpotenzsummen mit Exponenten > 1 betrachtet werden. Dabei sollen die Primpotenzsummen von Primzahlen gebildet werden:
13 -> 2^2
17 -> 2^3
31 -> 2^2
53 -> 2^3
71 -> 2^3
79 -> 2^4
97 -> 2^4
Für die Primsummen kann man fragen, ob sich Primsummenzwillinge bilden lassen. Für den PZ (41;43) ist das möglich, es ist der PSZ (5;7).
Gibt es weitere? Unter welchen Umständen?
Was lässt sich in diesem Zusammenhang über die Primpotenzsummenbildung sagen?
Was ist zu Primzwillingen mit gleichen Quersummen zu sagen?
z.B.
11; 13 -> 101; 103
17; 19 -> 107; 109
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Mittwoch, 9. August 2006
Materie und Zahlen
klauslange,01:29h
Wie sich einfache Zahlenverhältnisse in der materiellen Welt darstellen, zeigt folgendes Beispiel anhand des Massenverhältnisses von Elektronen und Protonen:
http://motls.blogspot.com/2006/04/evolving-proton-electron-mass-ratio.html
Ferner geraten zunehmend exotischere Materieformen in den Blickpunkt:
http://motls.blogspot.com/2006/08/will-desy-produce-axions.html
Ganz aktuell auch auf der Ebene der Quarks:
http://www.theregister.co.uk/2006/10/24/exotic_baryons/
http://motls.blogspot.com/2006/04/evolving-proton-electron-mass-ratio.html
Ferner geraten zunehmend exotischere Materieformen in den Blickpunkt:
http://motls.blogspot.com/2006/08/will-desy-produce-axions.html
Ganz aktuell auch auf der Ebene der Quarks:
http://www.theregister.co.uk/2006/10/24/exotic_baryons/
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Donnerstag, 6. Juli 2006
Würfelnetz-Geometrie als fundamentale Beschreibung des Universums
klauslange,14:55h
Die Grundlagenphysik befindet sich im Aufbruch.
Man gibt sich nicht mehr mit einem Flickenteppich unterschiedlicher Theorien für die Beschreibung von verschiedenen Teilbereichen zufrieden, sondern möchte gleich den großen Wurf: Eine Theorie für alles!
Diesen Anspruch kann ich nur unterstützen, wenn man unter "alles" eben nur die Vereinigung der Beschreibung aller natürlichen Phänomene - seien es alle Kräfte, alle Skalen im Mikro- wie im Makrokosmos oder alle Zustände der Materie etc.- meint.
Zu begrüßen sind diese Bestrebungen hauptsächlich aus zweierlei Gründen:
a) Zum einen gibt man implizit zu, dass man von einem einheitlichen Aufbau des Universums ausgeht, was man bei konsequenter Zugrundelegung des Zufalls als Fundament des Weltgeschehens eben nicht annehmen dürfte.
b) Zum anderen gelangt man bei diesen Bemühungen zu der Erkenntnis, dass die Naturgesetze und der Aufbau des Universums nicht nur im messbarem Bereich physikalischer Instrumente liegt. Dass den Messinstrumenten der Physiker eben auch grundlegende Ordnungen der Natur verborgen bleiben können, die sich nur der mathematischen Logik erschließen. Gemeint sind hier vor allem das eventuelle Vorhandensein von Zusatzdimensionen, die zumindest teilweise unterhalb der Plancklänge liegen. Also in einem Bereich, in dem man die prinzipiell zufälligen Vakuumfluktuationen ansiedelt. Solche Zusatzdimensionen würden sich aber durch geometrische Ordnung auszeichnen und eben den Fluktuationen Grenzen aufweisen, auch wenn uns diese Ordnung verborgen bleibt. Allenfalls kann man auf die ein oder andere verborgene Raumdimension indirekt schließen bzw. deren Vorhandensein durch Messungen plausibel machen. Was also für unsere Apparaturen prinzipiell unbestimmbar ist, muss nicht dem prinzipiellem Zufall zugerechnet werden. Wir sehen: Es besteht zumindest die Möglichkeit, dass was nach der Quantenmechanik als prinzipieller Zufall ERSCHEINT, doch einer inneren - verborgenen - geometrischen Ordnung gehorcht.
Fazit: Wenn man den Intelligent Design Ansatz deswegen als nicht wissenschaftlich ansieht, weil die offensichtlichen Komplexitäten angeblich nur als konstruiert ERSCHEINEN, aber doch in wirklichkeit ungerichtete Zufallsprozesse sein sollen, so kann man jetzt mit Fug und Recht entgegnen: Die offensichtlichen Zerfallsprozesse radioaktiver Elemente, die prinzipiell nur durch Wahrscheinlichkeitsamplituden im Mikrokosmos beschreibbar sind, ERSCHEINEN eben nur als zufällig, dahinter KANN sich aber doch eine geometrische Architektur verbergen, die nun einmal einen Architekten benötigt. Wie die neuen Weltmodelle mit Extradimensionen belegen, ist das nicht so abwegig, wie man das gerne den Forschern des Intelligent Design vorwirft. Der "prinzipielle Zufall" in den Evolutionsprinzipien der unbelebten und belebten Natur wäre also nur ein Lückenfüller für eine bis dato unbekannte und unverstandene Ordnung hinter der sichtbaren Bühne des Weltgeschehens.
Selbstverständlich versucht man gemäß dem Zeitgeist diese Ansätze aus der String- bzw. M-Theorie dazu zu benutzen, um unendlich viele Universen und die ewige Existenz von Materie plausibel zu machen, damit man nicht mehr über die Feinabstimmung dieses Universums grübeln muss und dadurch notgedrungen eine "Hintertür" für einen Schöpfer des Alls offen hält. Doch solche Nebenlösungen wie Multiversen oder ewig zyklische Universen sind ja nur ein Anzeichen dafür, dass noch nicht alle Randbedingungen bekannt sind oder/und das Gleichungssystem noch unvollständig oder das vorhandene Modell noch zu grobkörnig ist. Ferner kann man in jeder Formel hypothetisch für die Zeit Werte eintragen, die aber rein sachlich nicht mehr sinnvoll sind, weil eben durch unbekannte Randbedingungen die Definitionsmenge längst verlassen wurde.
Aus diesem Grunde habe ich vor einiger Zeit damit angefangen, einen Ansatz zu entwickeln, um das vollständige Grundgerüst des Universums zu beschreiben.
Dabei ging ich von den drei bekannten Dimensionen des Raumes aus und unterteilte diesen Raum mathematisch in Einheitswürfel als kleinste Bausteine des 3D. Wenn man nun diese Würfel aufklappt, erhält man elf verschiedene Würfelnetze (unabhängig von Reflexion bzw. Rotation), die eine duale Signatur offenbaren, wie wir sie bislang nur aus der M-Theorie kennen.
Die ersten mathematischen Grundlagen dieser Würfelnetzgeometrie habe ich nun im Matheplaneten.com veröffentlicht und soll auch den Lesern hier nicht vorenthalten werden:
http://www.matheplanet.com/matheplanet/nuke/html/fav.php?op=view&fav_id=20741&agid=156
Neueste Berechnungen offenbaren kosmologische Resultate unter
http://designale.blogger.de/stories/587200/
Die weitere Erforschung und auch Verknüpfung mit der Physik findet in der Hexomino AG statt, die ich leite und an der jeder sich dort gerne beteiligen kann(unter Auswahl-->Arbeitsgruppen) :
http://www.matheplanet.com
Man gibt sich nicht mehr mit einem Flickenteppich unterschiedlicher Theorien für die Beschreibung von verschiedenen Teilbereichen zufrieden, sondern möchte gleich den großen Wurf: Eine Theorie für alles!
Diesen Anspruch kann ich nur unterstützen, wenn man unter "alles" eben nur die Vereinigung der Beschreibung aller natürlichen Phänomene - seien es alle Kräfte, alle Skalen im Mikro- wie im Makrokosmos oder alle Zustände der Materie etc.- meint.
Zu begrüßen sind diese Bestrebungen hauptsächlich aus zweierlei Gründen:
a) Zum einen gibt man implizit zu, dass man von einem einheitlichen Aufbau des Universums ausgeht, was man bei konsequenter Zugrundelegung des Zufalls als Fundament des Weltgeschehens eben nicht annehmen dürfte.
b) Zum anderen gelangt man bei diesen Bemühungen zu der Erkenntnis, dass die Naturgesetze und der Aufbau des Universums nicht nur im messbarem Bereich physikalischer Instrumente liegt. Dass den Messinstrumenten der Physiker eben auch grundlegende Ordnungen der Natur verborgen bleiben können, die sich nur der mathematischen Logik erschließen. Gemeint sind hier vor allem das eventuelle Vorhandensein von Zusatzdimensionen, die zumindest teilweise unterhalb der Plancklänge liegen. Also in einem Bereich, in dem man die prinzipiell zufälligen Vakuumfluktuationen ansiedelt. Solche Zusatzdimensionen würden sich aber durch geometrische Ordnung auszeichnen und eben den Fluktuationen Grenzen aufweisen, auch wenn uns diese Ordnung verborgen bleibt. Allenfalls kann man auf die ein oder andere verborgene Raumdimension indirekt schließen bzw. deren Vorhandensein durch Messungen plausibel machen. Was also für unsere Apparaturen prinzipiell unbestimmbar ist, muss nicht dem prinzipiellem Zufall zugerechnet werden. Wir sehen: Es besteht zumindest die Möglichkeit, dass was nach der Quantenmechanik als prinzipieller Zufall ERSCHEINT, doch einer inneren - verborgenen - geometrischen Ordnung gehorcht.
Fazit: Wenn man den Intelligent Design Ansatz deswegen als nicht wissenschaftlich ansieht, weil die offensichtlichen Komplexitäten angeblich nur als konstruiert ERSCHEINEN, aber doch in wirklichkeit ungerichtete Zufallsprozesse sein sollen, so kann man jetzt mit Fug und Recht entgegnen: Die offensichtlichen Zerfallsprozesse radioaktiver Elemente, die prinzipiell nur durch Wahrscheinlichkeitsamplituden im Mikrokosmos beschreibbar sind, ERSCHEINEN eben nur als zufällig, dahinter KANN sich aber doch eine geometrische Architektur verbergen, die nun einmal einen Architekten benötigt. Wie die neuen Weltmodelle mit Extradimensionen belegen, ist das nicht so abwegig, wie man das gerne den Forschern des Intelligent Design vorwirft. Der "prinzipielle Zufall" in den Evolutionsprinzipien der unbelebten und belebten Natur wäre also nur ein Lückenfüller für eine bis dato unbekannte und unverstandene Ordnung hinter der sichtbaren Bühne des Weltgeschehens.
Selbstverständlich versucht man gemäß dem Zeitgeist diese Ansätze aus der String- bzw. M-Theorie dazu zu benutzen, um unendlich viele Universen und die ewige Existenz von Materie plausibel zu machen, damit man nicht mehr über die Feinabstimmung dieses Universums grübeln muss und dadurch notgedrungen eine "Hintertür" für einen Schöpfer des Alls offen hält. Doch solche Nebenlösungen wie Multiversen oder ewig zyklische Universen sind ja nur ein Anzeichen dafür, dass noch nicht alle Randbedingungen bekannt sind oder/und das Gleichungssystem noch unvollständig oder das vorhandene Modell noch zu grobkörnig ist. Ferner kann man in jeder Formel hypothetisch für die Zeit Werte eintragen, die aber rein sachlich nicht mehr sinnvoll sind, weil eben durch unbekannte Randbedingungen die Definitionsmenge längst verlassen wurde.
Aus diesem Grunde habe ich vor einiger Zeit damit angefangen, einen Ansatz zu entwickeln, um das vollständige Grundgerüst des Universums zu beschreiben.
Dabei ging ich von den drei bekannten Dimensionen des Raumes aus und unterteilte diesen Raum mathematisch in Einheitswürfel als kleinste Bausteine des 3D. Wenn man nun diese Würfel aufklappt, erhält man elf verschiedene Würfelnetze (unabhängig von Reflexion bzw. Rotation), die eine duale Signatur offenbaren, wie wir sie bislang nur aus der M-Theorie kennen.
Die ersten mathematischen Grundlagen dieser Würfelnetzgeometrie habe ich nun im Matheplaneten.com veröffentlicht und soll auch den Lesern hier nicht vorenthalten werden:
http://www.matheplanet.com/matheplanet/nuke/html/fav.php?op=view&fav_id=20741&agid=156
Neueste Berechnungen offenbaren kosmologische Resultate unter
http://designale.blogger.de/stories/587200/
Die weitere Erforschung und auch Verknüpfung mit der Physik findet in der Hexomino AG statt, die ich leite und an der jeder sich dort gerne beteiligen kann(unter Auswahl-->Arbeitsgruppen) :
http://www.matheplanet.com
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Montag, 3. Juli 2006
Menschenaffen mit Menschenrechten?
klauslange,15:48h
In diesem Beitrag möchte ich mal nur als gläubiger Christ ein Kommentar abgeben.
Eine Diskussion entzündet sich an eine spanische Gesetzesinitiative. Exemplarisch soll folgender Artikel das veranschaulichen:
http://www.stern.de/wissenschaft/natur/:Menschenaffen-Recht-Leben,-Freiheit-Unversehrtheit/560418.html
Den Menschenaffen sollen also wichtige - wenn auch nicht alle - Menschenrechte zuerkannt werden.
Was steckt dahinter?
Neben dem Gedanken des Tierschutzes, der gerade in Spanien am Beispiel des Stierkampfes sehr zu wünschen übrig lässt, geht es um weit mehr.
Mit den Implikationen einer solchen Gesetzesinitiative soll nun juristisch erreicht werden, was in zunehmendem Maße anhand der Forschungsergebnisse der Evolutionstheorie mit wissenschaftlichen Methoden nicht mehr gelingt: Die Etablierung des Evolutionsdogmas "Der Mensch stammt vom (Vorfahr des) Affen ab".
Je mehr Knochen in den Erdschichten zu Primaten und den Frühmenschen gefunden werden, desto größer wird die Lücke zwischen Mensch und Affe.
Vor diesem Hintergrund ist die Begründung der Gesetzesinitiative bedeutungsvoll: Die Menschaffen gehören zur menschlichen Familie, wir sind mit ihnen also biologisch verwandt.
Angesichts des großen Aufschreis der Evolutionsbiologen (den zuweilen auch Kurzzeitkreationisten in Deutschland anhängen) gegen das juristische Durchsetzen in den USA auch Intelligent Design an den Schulen als Alternative zur Evolutionstheorie zu behandeln, sind die Ideologen der Evolutionslehre viel weiter und wollen mit der juristischen Aufwertung von Menschenaffen Fakten schaffen.
Sollte Spanien diese Gesetzesinitiative annehmen, dann wird dies auch Auswirkungen auf die ganze EU haben, die aus ihrem Verfassungsentwurf den Gottesbezug schnell ausradiert haben wollte.
Das o.a. Dogma der Evolutionslehre wird damit juristisch abgesichert und für jeden als Tatsache vor Augen gestellt, nach dem Motto: Wie kannst Du an der biologischen Verandtschaft von Menschen zum Affen zweifeln, wo doch aufgrund dieser Tatsache entsprechende Menschenrechte schon auf Menschenaffen übertragen wurden? Wenn die Wissenschaft das nicht zweifelsfrei bewiesen hätte, würde ein solches Gesetz doch niemals verabschiedet worden sein!
Natürlich lehne ich solche juristischen Winkelzüge der Evolutionisten ab, jedoch auch die des ID Movements (zumal in den USA jeder der staatlichen Schulen ausweichen kann, und daher mittels Home-Schooling die Evolutionstheorie entweder gar nicht - was ich genauso als falsch erachte - oder eben mit Alternativen vermittelt werden kann).
So ärgerlich dieser ideologische Vorstoß der Evolutionisten also ist, so große Chancen bietet er auch. Nur ein Aspekt sei hier genannt:
Wie verhält sich die Kirche im Religionsunterricht? Steht sie zum Römerbrief, wo es heißt, dass Gottes ewige Macht in der Natur sichtbar ist und mit der Vernunft wahrgenommen werden kann?
Seit Erschaffung der Welt wird seine unsichtbare Wirklichkeit an den Werken der Schöpfung mit der Vernunft wahrgenommen, seine ewige Macht und Gottheit... (Römer1:20)
Hat sie den Mut solche Schöpfungssignale Gottes in der Natur in der Katechese und im Religionsunterricht zu vertreten? Hier ist zumindest der Wiener Kardinal Schönborn, wenn auch nach harscher Kritik streckenweise sehr defensiv, in die Öffentlichkeit gegangen.
Siehe:
http://www.iht.com/articles/2005/07/07/opinion/edschon.php
Dazu braucht es sichtlich Mut, denn gerade auch durch Theologen wird hier unsachgemäß dem Zeitgeist angehangen und Gottes Schöpfungsprozess als Ergebnis ungerichteter Zufallsmutationen und eines gnadenlosen Überlebenskampfes umgedeutet.
Auch die Frage nach einem gemeinsamen Stammbaum von Affe und Mensch ist darin eingeschlossen. Schließlich wird im Genesis-Bericht die Erschaffung des Menschen unabhängig vom Tier betrachtet. Der Mensch ist die Krone der Schöpfung. Wie soll er über die Tiere (im guten Sinne) herrschen, wenn er selbst nur ein Affe ohne Fell, also ein Tier ist?
Als Christ ist es mir wichtig, wenn klar und mutig die traditionelle Lehre der Kirche gerade auch bezüglich der Schöpfung bezeugt wird.
Beste Grüße,
Klaus
Edit:
Umfrage: Was sind Menschenaffen ?
Eine Diskussion entzündet sich an eine spanische Gesetzesinitiative. Exemplarisch soll folgender Artikel das veranschaulichen:
http://www.stern.de/wissenschaft/natur/:Menschenaffen-Recht-Leben,-Freiheit-Unversehrtheit/560418.html
Den Menschenaffen sollen also wichtige - wenn auch nicht alle - Menschenrechte zuerkannt werden.
Was steckt dahinter?
Neben dem Gedanken des Tierschutzes, der gerade in Spanien am Beispiel des Stierkampfes sehr zu wünschen übrig lässt, geht es um weit mehr.
Mit den Implikationen einer solchen Gesetzesinitiative soll nun juristisch erreicht werden, was in zunehmendem Maße anhand der Forschungsergebnisse der Evolutionstheorie mit wissenschaftlichen Methoden nicht mehr gelingt: Die Etablierung des Evolutionsdogmas "Der Mensch stammt vom (Vorfahr des) Affen ab".
Je mehr Knochen in den Erdschichten zu Primaten und den Frühmenschen gefunden werden, desto größer wird die Lücke zwischen Mensch und Affe.
Vor diesem Hintergrund ist die Begründung der Gesetzesinitiative bedeutungsvoll: Die Menschaffen gehören zur menschlichen Familie, wir sind mit ihnen also biologisch verwandt.
Angesichts des großen Aufschreis der Evolutionsbiologen (den zuweilen auch Kurzzeitkreationisten in Deutschland anhängen) gegen das juristische Durchsetzen in den USA auch Intelligent Design an den Schulen als Alternative zur Evolutionstheorie zu behandeln, sind die Ideologen der Evolutionslehre viel weiter und wollen mit der juristischen Aufwertung von Menschenaffen Fakten schaffen.
Sollte Spanien diese Gesetzesinitiative annehmen, dann wird dies auch Auswirkungen auf die ganze EU haben, die aus ihrem Verfassungsentwurf den Gottesbezug schnell ausradiert haben wollte.
Das o.a. Dogma der Evolutionslehre wird damit juristisch abgesichert und für jeden als Tatsache vor Augen gestellt, nach dem Motto: Wie kannst Du an der biologischen Verandtschaft von Menschen zum Affen zweifeln, wo doch aufgrund dieser Tatsache entsprechende Menschenrechte schon auf Menschenaffen übertragen wurden? Wenn die Wissenschaft das nicht zweifelsfrei bewiesen hätte, würde ein solches Gesetz doch niemals verabschiedet worden sein!
Natürlich lehne ich solche juristischen Winkelzüge der Evolutionisten ab, jedoch auch die des ID Movements (zumal in den USA jeder der staatlichen Schulen ausweichen kann, und daher mittels Home-Schooling die Evolutionstheorie entweder gar nicht - was ich genauso als falsch erachte - oder eben mit Alternativen vermittelt werden kann).
So ärgerlich dieser ideologische Vorstoß der Evolutionisten also ist, so große Chancen bietet er auch. Nur ein Aspekt sei hier genannt:
Wie verhält sich die Kirche im Religionsunterricht? Steht sie zum Römerbrief, wo es heißt, dass Gottes ewige Macht in der Natur sichtbar ist und mit der Vernunft wahrgenommen werden kann?
Seit Erschaffung der Welt wird seine unsichtbare Wirklichkeit an den Werken der Schöpfung mit der Vernunft wahrgenommen, seine ewige Macht und Gottheit... (Römer1:20)
Hat sie den Mut solche Schöpfungssignale Gottes in der Natur in der Katechese und im Religionsunterricht zu vertreten? Hier ist zumindest der Wiener Kardinal Schönborn, wenn auch nach harscher Kritik streckenweise sehr defensiv, in die Öffentlichkeit gegangen.
Siehe:
http://www.iht.com/articles/2005/07/07/opinion/edschon.php
Dazu braucht es sichtlich Mut, denn gerade auch durch Theologen wird hier unsachgemäß dem Zeitgeist angehangen und Gottes Schöpfungsprozess als Ergebnis ungerichteter Zufallsmutationen und eines gnadenlosen Überlebenskampfes umgedeutet.
Auch die Frage nach einem gemeinsamen Stammbaum von Affe und Mensch ist darin eingeschlossen. Schließlich wird im Genesis-Bericht die Erschaffung des Menschen unabhängig vom Tier betrachtet. Der Mensch ist die Krone der Schöpfung. Wie soll er über die Tiere (im guten Sinne) herrschen, wenn er selbst nur ein Affe ohne Fell, also ein Tier ist?
Als Christ ist es mir wichtig, wenn klar und mutig die traditionelle Lehre der Kirche gerade auch bezüglich der Schöpfung bezeugt wird.
Beste Grüße,
Klaus
Edit:
Umfrage: Was sind Menschenaffen ?
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