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Mittwoch, 19. September 2007
Meteoriteneinschlag verursacht Krankheitssymptome in Peru
klauslange,11:06h
Folgende Kurzmeldung möchte ich vor dem Vergessen bewahren, weil dahinter interessante Aspekte stehen könnte:
http://de.news.yahoo.com/afp/20070919/tts-peru-gesundheit-weltraum-bunt-c1b2fc3_1.html
Falls die Story aus dem Netz genommen wird, wie schon bei solchen Inhalten des öfteren geschehen, hier noch mal als Zitat von yahoo.de:
"AFP - Mittwoch, 19. September, 04:59 UhrLima (AFP) - Nach dem Einschlag eines Meteoriten in der Nähe ihres Dorfes sind 200 Peruaner an einer rätselhaften Übelkeit mit Erbrechen und Kopfschmerzen erkrankt. Wissenschaftler untersuchten am Dienstag (Ortszeit) in der Nähe des Bauerndorfes Carancas den dicken Rauch, der von dem acht Meter tiefen und 20 Meter breiten Krater aufstieg, den der Himmelskörper bei seinem Einschlag am Samstag gerissen hatte. Der stechende Rauch habe seine Nase und seinen Hals gereizt, obwohl er eine Maske getragen habe, sagte ein Wissenschaftler. Nach Angaben des Ingenieurs Renan Ramirez vom peruanischen Institut für Atomenergie wurde am Krater aber keine Strahlung gemessen."
Mal sehen, was draus wird...
http://de.news.yahoo.com/afp/20070919/tts-peru-gesundheit-weltraum-bunt-c1b2fc3_1.html
Falls die Story aus dem Netz genommen wird, wie schon bei solchen Inhalten des öfteren geschehen, hier noch mal als Zitat von yahoo.de:
"AFP - Mittwoch, 19. September, 04:59 UhrLima (AFP) - Nach dem Einschlag eines Meteoriten in der Nähe ihres Dorfes sind 200 Peruaner an einer rätselhaften Übelkeit mit Erbrechen und Kopfschmerzen erkrankt. Wissenschaftler untersuchten am Dienstag (Ortszeit) in der Nähe des Bauerndorfes Carancas den dicken Rauch, der von dem acht Meter tiefen und 20 Meter breiten Krater aufstieg, den der Himmelskörper bei seinem Einschlag am Samstag gerissen hatte. Der stechende Rauch habe seine Nase und seinen Hals gereizt, obwohl er eine Maske getragen habe, sagte ein Wissenschaftler. Nach Angaben des Ingenieurs Renan Ramirez vom peruanischen Institut für Atomenergie wurde am Krater aber keine Strahlung gemessen."
Mal sehen, was draus wird...
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Künstliche Saltation erzeugt
klauslange,11:02h
Folgende Meldung erinnert mich an Schindewolfs Saltationen, hier nur vom Menschen künstlich erzeugt:
http://www.dradio.de/dlf/meldungen/forschak/670915/
http://www.dradio.de/dlf/meldungen/forschak/670915/
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Mittwoch, 12. September 2007
Eine "neue" Idee, die sehr stark an Burkhard Heims 6D Theorie erinnert
klauslange,12:19h
Um es mal so neutral wie möglich zu formulieren:
Ein Mathematiker stellt eine erweiterte Raumzeit vor, wobei die beiden extra Dimensionen zeitartig sein sollen.
Die Minkowski-Koordinaten
s^2 = x^2 +y^2 +z^2 -(ct)^2
erhalten nun die beiden Koordinaten
-([kappa]u)^2 -([gamma]v)^2
dazu.
"Zeitartig" bedeutet hierbei zunächst nur, dass sie ein negatives Vorzeichen besitzen, wie eben bei der Zeitkoordinate. Dies rührt aber daher, dass diese Koordinate eben einen imaginären Vorfaktor besitzt (+ict) und bei der Quadrierung dann negativ wird.
Genau diese Erweiterung nun benutzte in den 50er Jahren auch Heim. Mehr noch, dass es drei solche (3+3) Räume gibt, ist exakt das, was Heim geschrieben hatte.
Eine interessante Gleichheit beider Ansätze, nur dass der nun als neu genannte Ansatz mit keinem Wort den Namen des deutschen Forschers nennt.
Hier der Link:
http://www.physorg.com/news96027669.html
Ein Mathematiker stellt eine erweiterte Raumzeit vor, wobei die beiden extra Dimensionen zeitartig sein sollen.
Die Minkowski-Koordinaten
s^2 = x^2 +y^2 +z^2 -(ct)^2
erhalten nun die beiden Koordinaten
-([kappa]u)^2 -([gamma]v)^2
dazu.
"Zeitartig" bedeutet hierbei zunächst nur, dass sie ein negatives Vorzeichen besitzen, wie eben bei der Zeitkoordinate. Dies rührt aber daher, dass diese Koordinate eben einen imaginären Vorfaktor besitzt (+ict) und bei der Quadrierung dann negativ wird.
Genau diese Erweiterung nun benutzte in den 50er Jahren auch Heim. Mehr noch, dass es drei solche (3+3) Räume gibt, ist exakt das, was Heim geschrieben hatte.
Eine interessante Gleichheit beider Ansätze, nur dass der nun als neu genannte Ansatz mit keinem Wort den Namen des deutschen Forschers nennt.
Hier der Link:
http://www.physorg.com/news96027669.html
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Dienstag, 11. September 2007
Slingshot: Stringtheoretische Alternative zur kosmischen Inflation
klauslange,11:24h
Als Alternative zum Inflationsmodell des Big Bang wurde vor kurzem (2006) das stringtheoretische Slingshot Modell vorgestellt. Mittlerweile liegt eine wirklich durch WMAP - Daten gestützte Theorie vor, die in sich geschlossen und konsistent ist.
Interessant ist hierbei eine sehr anschauliche Mechanik, die von der Planetenebene auf Branen-Ebene transponiert einen sehr guten Eindruck von den Kausalitäten der kosmologischen Gesamtstruktur vermittelt.
Da dieses Szenario auf einer Kosmologen-Konferenz der Universität von Sussex (GB) von einer breiteren Fachschaft Gehör fand ( http://conference.ippp.dur.ac.uk/conferenceOtherViews.py?view=ippp&confId=20 ), möchte ich nun das Grundlagenpapier von Christiano Germani vorstellen:
http://arxiv.org/PS_cache/hep-th/pdf/0611/0611246v3.pdf
Mein Interesse an dieser Arbeit rührt daher, dass ich aus stringtheoretischen Anästzen zumeist sehr schöne Herleitungen struktureller Prinzipien kenne, aber eben keine konkreteren Ansätze, die mit einer hinreichenden Stringenz ein Universum modellieren, das dem unseren gleicht.
Die vorliegende Arbeit leistet genau diese Stringenz in der Herleitung. Für mich ein klarer Qualitätsschub in der Aussagekraft eines stringtheoretischen Modells. Es erklärt kausal da, wo das bisherige Modell des Big Bang einen - von vielen - weißen Flecken hat.
Interessant ist hierbei eine sehr anschauliche Mechanik, die von der Planetenebene auf Branen-Ebene transponiert einen sehr guten Eindruck von den Kausalitäten der kosmologischen Gesamtstruktur vermittelt.
Da dieses Szenario auf einer Kosmologen-Konferenz der Universität von Sussex (GB) von einer breiteren Fachschaft Gehör fand ( http://conference.ippp.dur.ac.uk/conferenceOtherViews.py?view=ippp&confId=20 ), möchte ich nun das Grundlagenpapier von Christiano Germani vorstellen:
http://arxiv.org/PS_cache/hep-th/pdf/0611/0611246v3.pdf
Mein Interesse an dieser Arbeit rührt daher, dass ich aus stringtheoretischen Anästzen zumeist sehr schöne Herleitungen struktureller Prinzipien kenne, aber eben keine konkreteren Ansätze, die mit einer hinreichenden Stringenz ein Universum modellieren, das dem unseren gleicht.
Die vorliegende Arbeit leistet genau diese Stringenz in der Herleitung. Für mich ein klarer Qualitätsschub in der Aussagekraft eines stringtheoretischen Modells. Es erklärt kausal da, wo das bisherige Modell des Big Bang einen - von vielen - weißen Flecken hat.
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Dienstag, 4. September 2007
Beschleunigte Expansion des Universums nur optische Täuschung?
klauslange,12:37h
Man kommt aus dem Staunen nicht heraus, wieviel Erklärungsmöglichkeiten es für beobachtete Phänomene gibt.
Die beobachtete beschleunigte Expansion des Universums könnte sich als optische Täuschung eines Universums herausstellen, dass anders aussieht als bislang gedacht.
Folgender interessanter Artikel dazu:
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/282616.html
Die ganze Sache ist noch nicht ausgereift, zeigt aber wie spannend und vorläufig das Forschen sein kann, wenn man sich nicht an hergebrachte Paradigmen klammert...
Dennoch: Auch wenn die Dunkle Energie als Motor dieser beschleunigten Expansion gilt, so kann sie durch diesen Befund, wenn er zutrifft, nicht wegerklärt werden. Die Frage bleibt ja. Woher kommen nun die großen Blasen im Universum?
Die beobachtete beschleunigte Expansion des Universums könnte sich als optische Täuschung eines Universums herausstellen, dass anders aussieht als bislang gedacht.
Folgender interessanter Artikel dazu:
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/282616.html
Die ganze Sache ist noch nicht ausgereift, zeigt aber wie spannend und vorläufig das Forschen sein kann, wenn man sich nicht an hergebrachte Paradigmen klammert...
Dennoch: Auch wenn die Dunkle Energie als Motor dieser beschleunigten Expansion gilt, so kann sie durch diesen Befund, wenn er zutrifft, nicht wegerklärt werden. Die Frage bleibt ja. Woher kommen nun die großen Blasen im Universum?
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Freitag, 24. August 2007
Das ID Prinzip und seine möglichen Ausprägungen
klauslange,18:07h
Neben den spannenden Fragen der konkreten ID Forschung, also der Signalerkennung im Sinne von Aufspüren irreduzibler Komplexität, stellt sich auch die Frage nach den geltenden Prinzipien.
Oft wird mit dem Anthropischem Prinzip argumentiert, aber das trifft nicht den eigentlichen Punkt. Dennoch ist dieser Ansatz eine weitergehende Überlgung wert und ich stelle ein Analoges ID Prinzip mit zwei Ausprägungen zur Diskussion:
Muss Design-Handeln die Naturgesetze durchbrechen oder verbleiben über designte Naturgesetze nicht alle kreativen Handlungen, jedenfalls im natürlichen Bereich, in eben diesem naturgesetzlichen Rahmen?
Dabei ist die scharfe Abgrenzung zur weitverbreiteten theistischen Evolution, die nur eine andere Interpretation vorgegebener darwinistischer Erklärungsmuster vornimmt, zu ziehen.
http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2007/08/das-id-prinzip-und-seine-mglichen.html
Oft wird mit dem Anthropischem Prinzip argumentiert, aber das trifft nicht den eigentlichen Punkt. Dennoch ist dieser Ansatz eine weitergehende Überlgung wert und ich stelle ein Analoges ID Prinzip mit zwei Ausprägungen zur Diskussion:
Muss Design-Handeln die Naturgesetze durchbrechen oder verbleiben über designte Naturgesetze nicht alle kreativen Handlungen, jedenfalls im natürlichen Bereich, in eben diesem naturgesetzlichen Rahmen?
Dabei ist die scharfe Abgrenzung zur weitverbreiteten theistischen Evolution, die nur eine andere Interpretation vorgegebener darwinistischer Erklärungsmuster vornimmt, zu ziehen.
http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2007/08/das-id-prinzip-und-seine-mglichen.html
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Dienstag, 21. August 2007
Sitzt im Mittelpunkt der Erde ein natürlicher Kernreaktor?
klauslange,11:12h
Diese Frage klingt seltsam und wurde lange Zeit von den Geologen ignoriert.
Der Forscher Marvin Herndon aber zeigt nun gute Gründe, warum dies möglich ist.
wissenschaft.de hat dies ausführlich dargestellt:
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/hintergrund/281634.html?page=0
Die Auswirkungen, die das auf unser Verständnis der Erdgeschichte haben kann, sind aber viel weitreichender als das, was im Artikel besprochen wurde.
Ob an der Theorie, die als solche schon jetzt so bezeichnet werden kann, aber mehr dran ist, werden neuere Untersuchungen zeigen müssen.
Der Forscher Marvin Herndon aber zeigt nun gute Gründe, warum dies möglich ist.
wissenschaft.de hat dies ausführlich dargestellt:
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/hintergrund/281634.html?page=0
Die Auswirkungen, die das auf unser Verständnis der Erdgeschichte haben kann, sind aber viel weitreichender als das, was im Artikel besprochen wurde.
Ob an der Theorie, die als solche schon jetzt so bezeichnet werden kann, aber mehr dran ist, werden neuere Untersuchungen zeigen müssen.
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Mittwoch, 15. August 2007
Did life begin in Space? (Part II)
klauslange,18:09h
Wie zur Bestätigung der von mir gemachten Äußerungen im ersten Teil der Panspermie, wird nun folgende Meldung diskutiert:
http://www.sciencedaily.com/releases/2007/08/070814150630.htm
Anorganischer Staub im Weltall kann sich unter bestimmten Umständen, durch Strahlungsdrücke, im Plasma etc., in Helix-Strukturen organisieren und sich dann kopieren und teilen.
Ein wirklich spannendes Thema. Ob die Computersimulationen im Labor entsprechend nachvollzogen werden können, muss sich aber erst noch erweisen.
Jedenfalls zeigt auch diese Meldung, dass der Panspermie-Ansatz nicht mal so nebenbei als Problemverlagerung abgehandelt werden kann. Einige irdische Probleme bei der Modellierung von Lebensentstehung müssen eben in den weiten des Alls nicht oder nicht in der Form vorliegen. Die Frage aber, warum unser Universum dann selbst in den weiten des Raumes so lebensfreundlich ist, stellt sich damit auch mit größerer Dringlichkeit.
Dazu die Meldung auf deutsch:
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/281667.html
Eine noch deutlichere Erläuterung liefert astronews.com:
http://www.astronews.com/news/artikel/2007/08/0708-027.shtml
http://www.sciencedaily.com/releases/2007/08/070814150630.htm
Anorganischer Staub im Weltall kann sich unter bestimmten Umständen, durch Strahlungsdrücke, im Plasma etc., in Helix-Strukturen organisieren und sich dann kopieren und teilen.
Ein wirklich spannendes Thema. Ob die Computersimulationen im Labor entsprechend nachvollzogen werden können, muss sich aber erst noch erweisen.
Jedenfalls zeigt auch diese Meldung, dass der Panspermie-Ansatz nicht mal so nebenbei als Problemverlagerung abgehandelt werden kann. Einige irdische Probleme bei der Modellierung von Lebensentstehung müssen eben in den weiten des Alls nicht oder nicht in der Form vorliegen. Die Frage aber, warum unser Universum dann selbst in den weiten des Raumes so lebensfreundlich ist, stellt sich damit auch mit größerer Dringlichkeit.
Dazu die Meldung auf deutsch:
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/281667.html
Eine noch deutlichere Erläuterung liefert astronews.com:
http://www.astronews.com/news/artikel/2007/08/0708-027.shtml
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Did life begin in space?
klauslange,12:20h
Diese Frage der Panspermie-Hypothese ist, wenn man ernsthaft die Entstehung des Lebens erforscht, nicht so ohne weiteres von der Hand zu weisen.
Leider wird das fälschlicherweise getan, wie im ansonsten sehr empfehlenswerten kritischen Lehrbuch "Evolution" von Junker und Scherer zu sehen ist.
Hier wird zu schnell einfach eine bloße Verlagerung des Problems gesehen. Doch sind innerhalb von Kometen, die durch sehr starke Magnetfelder - die erst kürzlich entdeckt wurden - oder Plasma- und Molekülwolken reisen, zumindest gute Kandidaten für das Heranschaffen von wichtigen Bestandteilen des Lebens in einer "vorbehandelten" Form.
Damit ist natürlich nicht in Sicht, wie das Kriterium der Entstehung von irreduziblen Komplexität in zellulären Automaten erfüllt werden könnte.
Das macht in Kometen wie auch auf der Erde Probleme. Jedoch räumt Behe in seinem Buch "Darwins Blackbox" indirekte Pfade freimütig ein, die aber verschwindend geringe Wahrscheinlichkeiten besitzen.
Und gerade bei der Modellierung solcher Wahrscheinlichkeitsrechnungen muss man m.E. die Panspermie-Hypothese doch ernsthafter berücksichtigen. Daher habe ich schon vor mehrern Monaten in meiner Linkliste die "Cosmic Ancestry" Page aufgenommen.
Ferner ist die Panspermie als "Reverse-Panspermie", mit Mikroben von der Erde aus in Richtung auf Planeten und Monden unseres Sonnensystems, eine wichtige und plausibler Forschungszweig für den Fall, dass man auf diesen Himmelskörpern Mikroben findet. Sie könnten von der Erde stammen.
Zurück zur Ausgangsfrage:
Eine neue Datenanalyse von eingsammelten Proben durch Kometensonden soll hier eine erhöhte Wahrscheinlichkeit ergeben.
Nun, ob diese Meldung nur wieder gute public relations Arbeit darstellt oder mehr dahinter steckt, muss erst die angekündigte Arbeit zeigen. Die Vorabmeldung ist aber m.E. beachtenswert:
http://www.sciencedaily.com/releases/2007/08/070814093819.htm
Daraus ein Zitat:
"The 2005 Deep Impact mission to Comet Tempel 1 discovered a mixture of organic and clay particles inside the comet. One theory for the origins of life proposes that clay particles acted as a catalyst, converting simple organic molecules into more complex structures. The 2004 Stardust Mission to Comet Wild 2 found a range of complex hydrocarbon molecules - potential building blocks for life.
The Cardiff team suggests that radioactive elements can keep water in liquid form in comet interiors for millions of years, making them potentially ideal "incubators" for early life. They also point out that the billions of comets in our solar system and across the galaxy contain far more clay than the early Earth did. The researchers calculate the odds of life starting on Earth rather than inside a comet at one trillion trillion (10 to the power of 24) to one against."
UNd auch von NewScientist:
http://space.newscientist.com/article/dn12506-did-life-begin-on-comets.html
Auf deutsch:
http://www.astronews.com/news/artikel/2007/08/0708-023.shtml
Leider wird das fälschlicherweise getan, wie im ansonsten sehr empfehlenswerten kritischen Lehrbuch "Evolution" von Junker und Scherer zu sehen ist.
Hier wird zu schnell einfach eine bloße Verlagerung des Problems gesehen. Doch sind innerhalb von Kometen, die durch sehr starke Magnetfelder - die erst kürzlich entdeckt wurden - oder Plasma- und Molekülwolken reisen, zumindest gute Kandidaten für das Heranschaffen von wichtigen Bestandteilen des Lebens in einer "vorbehandelten" Form.
Damit ist natürlich nicht in Sicht, wie das Kriterium der Entstehung von irreduziblen Komplexität in zellulären Automaten erfüllt werden könnte.
Das macht in Kometen wie auch auf der Erde Probleme. Jedoch räumt Behe in seinem Buch "Darwins Blackbox" indirekte Pfade freimütig ein, die aber verschwindend geringe Wahrscheinlichkeiten besitzen.
Und gerade bei der Modellierung solcher Wahrscheinlichkeitsrechnungen muss man m.E. die Panspermie-Hypothese doch ernsthafter berücksichtigen. Daher habe ich schon vor mehrern Monaten in meiner Linkliste die "Cosmic Ancestry" Page aufgenommen.
Ferner ist die Panspermie als "Reverse-Panspermie", mit Mikroben von der Erde aus in Richtung auf Planeten und Monden unseres Sonnensystems, eine wichtige und plausibler Forschungszweig für den Fall, dass man auf diesen Himmelskörpern Mikroben findet. Sie könnten von der Erde stammen.
Zurück zur Ausgangsfrage:
Eine neue Datenanalyse von eingsammelten Proben durch Kometensonden soll hier eine erhöhte Wahrscheinlichkeit ergeben.
Nun, ob diese Meldung nur wieder gute public relations Arbeit darstellt oder mehr dahinter steckt, muss erst die angekündigte Arbeit zeigen. Die Vorabmeldung ist aber m.E. beachtenswert:
http://www.sciencedaily.com/releases/2007/08/070814093819.htm
Daraus ein Zitat:
"The 2005 Deep Impact mission to Comet Tempel 1 discovered a mixture of organic and clay particles inside the comet. One theory for the origins of life proposes that clay particles acted as a catalyst, converting simple organic molecules into more complex structures. The 2004 Stardust Mission to Comet Wild 2 found a range of complex hydrocarbon molecules - potential building blocks for life.
The Cardiff team suggests that radioactive elements can keep water in liquid form in comet interiors for millions of years, making them potentially ideal "incubators" for early life. They also point out that the billions of comets in our solar system and across the galaxy contain far more clay than the early Earth did. The researchers calculate the odds of life starting on Earth rather than inside a comet at one trillion trillion (10 to the power of 24) to one against."
UNd auch von NewScientist:
http://space.newscientist.com/article/dn12506-did-life-begin-on-comets.html
Auf deutsch:
http://www.astronews.com/news/artikel/2007/08/0708-023.shtml
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