Montag, 16. Juni 2008
"Intelligente Menschen glauben seltener an Gott"
Diese These verbreitet ein Wissenschaftler, der für seine provokanten Einfälle bekannt ist:

http://www.welt.de/wissenschaft/article2107362/Intelligente_Menschen_glauben_seltener_an_Gott.html

Aber so sehr stört mich diese Aussage als religiöser Mensch nicht, denn was nutzt mir eine Intelligenz, die die Existenzt Gottes nicht erkennt? Wie schon im alten Buch geschrieben steht:

"Es heißt nämlich in der Schrift: Ich lasse die Weisheit der Weisen vergehen / und die Klugheit der Klugen verschwinden.
Wo ist ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Wortführer in dieser Welt? Hat Gott nicht die Weisheit der Welt als Torheit entlarvt?
Denn da die Welt angesichts der Weisheit Gottes auf dem Weg ihrer Weisheit Gott nicht erkannte, beschloss Gott, alle, die glauben, durch die Torheit der Verkündigung zu retten."

1.Brief des Paulus an die Korinther, Kapitel 1, Verse 19 - 21

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Freitag, 13. Juni 2008
wingless electromagnetic air vehicle
Es geht um eine fliegende Untertasse, selbstverständlich ganz irdisch.

Hier die interessante Story:

http://www.sciencedaily.com/releases/2008/06/080611135049.htm

Und hier:

http://technology.newscientist.com/article/dn13840

Nun gab es selbst für diese kleine 15 cm Ausführung noch keinen Testflug und daher ist das ganze bis dahin als eine reine Idee zu betrachten. Interessant genug, um es zur Kenntnis zu nehmen. Nach dem Beweis eines erfolgten Testfluges kann man weitersehen. Jedenfalls habe ich meine Zweifel, ob man mit dieser Methode - wenn sie am Miniaturmodell erfolgreich sein sollte - auch wirklich in einem großen Maßstab nutzen kann, etwa mit einem Durchmesser von einem Meter...

Zumal andere Ansätze schon sehr weit gediehen sind und Testflüge absolvierten. Gerade wenn man solche Miniaturmodelle betrachtet.

Beispiele:

http://video.aol.com/video-detail/saucer-test/549983892

http://jnaudin.free.fr/lifters/main.htm

http://www.zdf-enterprises.de/de/tibel_chronik_einer_tragoedie.64.htm?order=asc&skip=081&sort=sheadline_de&template=d_zdfe_program

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Donnerstag, 12. Juni 2008
Geschüttelt, nicht gerührt: Phönix analysiert Mars Boden
Endlich gelangte die sehr grobkörnige Bodenprobe des Mars in eines der Anayleöfen des Mars - Landers Phönix.

Allein, dass es der Sonde so schwer gemacht wurde, die Bodenprobe durch ihren Filter zu bekommen, macht auf die Bodenbeschaffenheit am Nordpol des Mars neugierig.

Wie Aussagekräftig die Analysen aber sind, bleibt damit aber fraglich. Die Probe könnte erst durch eine Änderung der ursprünglichen Beschaffenheit (z.B. Austrockunung) durch den Filter gerutscht sein, denn sie lag ja mehrere Tage auf dem Filter. Zuvor wurde sie aber vom Boden abgekratzt, so dass gerade die vormals untere Schicht geschützter vor dem Marswetter war.

Jedenfalls waren diese Probleme nicht erwartet worden.

Astronews berichtet:

http://www.astronews.com/news/artikel/2008/06/0806-017.shtml

Bemerkenswert daraus dieses Zitat:

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Boynton vermutet, dass der Ofen sich nun aus mehreren Gründen gefüllt haben dürfte: Zum einen könnte es eine Folge des mehrfachen Schüttelns sein, zum anderen könnte sich aber auch die Probe selbst, die mehrere Tage auf dem Sieb lag, langsam verändert haben.

"Dieser Boden ist schon sehr merkwürdig", meint auch der Principal Investigator der Phoenix-Mission Peter Smith von der University of Arizona. "Er stammt ja auch von einem Ort auf dem Mars an dem wir noch nie zuvor waren. Wir sind nun sehr neugierig darauf, welche Mineralien und Stoffe dafür verantwortlich sind."

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Weltraumteleskop GLAST gestartet
Das Gamma-Weltraumteleskop GLAST wurde erfolgreich gestartet.

http://www.astronews.com/news/artikel/2008/06/0806-019.shtml

http://www.g-o.de/wissen-aktuell-8357-2008-06-12.html

Von der Bedeutung her ist dieses Ererignis gleichzusetzen mit dem baldigen Beginn der Messungen am LHC.

Genau wie das LHC neue Erkenntnisse über den Aufbau der Materie liefern soll, Stichwort Supersymmetrie, so kann auch dieses hochempfindliche Weltraumteleskop für Gamma-Strahlung ganz neue Erkenntnisse etwa über die dunkle Energie liefern.

Gerade auch die Untersuchung Schwarzer Löcher wird mit neuen Einblicken bereichert.

GLAST und LHC werden sich im Hinblick auf eine neue Weltformel bestens ergänzen...

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Donnerstag, 5. Juni 2008
Astronomische Studie als Beweis mathematischer Theoreme?
Diese Ansicht vertritt eine neue NewScientist Story:

http://space.newscientist.com/article/dn14064-astronomy-study-proves-mathematics-theorem.html?DCMP=ILC-hmts&nsref=news1_head_dn14064

Jedenfalls ist es ein interessanter Gedanke, den ich aber unter Vorbehalt stelle...

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Dienstag, 3. Juni 2008
Masse der Milchstraße um 50% geringer?
Wie sicher bzw. unsicher unser Wissen heute noch ist, wenn es um die Verhältnisse im Weltraum geht - und wohl nicht nur dort - zeigt sich an einer neuen Studie zur Bestimmung der Masse unserer Milchstraße.

Wie astronews.com berichtet zeigt eine neue Studie einen um 50% geringeren Messenbetrag an, als bislang ermittelt.

Das ist natürlich eine dicke Überraschung.

Genaueres unter:

http://www.astronews.com/news/artikel/2008/06/0806-002.shtml

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Montag, 14. April 2008
Stammzellengesetz verabschiedet
Nach der Verabschiedung des neuen Stichtags zum Verbrauch von Stammzellen, habe ich überlegt, ob ich nochmals Stellung nehme.

Meine Kritik kann ich nur noch einmal wiederholen ( http://designale.blogger.de/stories/1052594/ ), doch treffender hat es Bischof Mixa auf den Punkt gebracht:

http://kath.net/detail.php?id=19546

Meine Kritik geht auch ganz direkt an die Adresse der Bundesforschungministerin. Ich kann die Passage des kath.net - Artikels nur unterstreichen:

"Bischof Mixa kritisiert Beschluss zum Stammzellengesetz: Wie Ministerin Schavan als Katholikin in der Stammzellendiskussion zu einer anderen Auffassung kommen könne, sei nicht nachvollziehbar".

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Freitag, 11. April 2008
Martin Tajmar zu Gravitationsanomalien
Martin Tajmar hat interessante Experimente zur künstlichen Schwerkraft durchgeführt.

Naturgemäß werden seine Ergebnisse kritisch beäugt, doch sind die Ergebnisse keine flüchtigen Eindrücke wie damals die kalte Fusion oder anderes.

Persönlich sehe ich einen Zusammenhang zu den Anomalien von Erd-fly-by Manövern einiger Raumsonden, da hier wohl ein Zusammenhang zur Erdrotation besteht.

hier das Interview:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27627/1.html

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