Donnerstag, 18. Dezember 2008
Wasser im fernen All
In den Weiten des Alls, wir sprechen immerhin von 11 Mrd. Lichtjahren Entfernung, wurde Wasser detektiert.

Selbstverständlich sind Wasservorkommen für uns stets sehr interessant. Je weiter weg wir dieses im All finden, desto stärker wird doch der Eindruck, dass dieses Universum in seiner Gesamtheit lebensfreundlich ist. Denn nicht ohne Grund wird Wasser in Verbindung mit Leben, wie wir es kennen, in Verbindung gebracht.

Wenn auch nicht über all da, wo Wasser ist, auch Leben existiert, so ist Wasser ein wichtiger Lebensindikator.

Über den neuen Wasserfund in Rekordentfernung berichtet astronews.com:

http://www.astronews.com/news/artikel/2008/12/0812-024.shtml

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Montag, 8. Dezember 2008
Variation zu Wieferich Primzahlen
Beschäftigt man sich mit Primzahlen, dann hat man es meist mit - vermutlich - unendlich vielen Primzahlen einer untersuchten Untermenge zu tun.

Eine der wenigen Ausnahmen sind die Wieferich Primzahlen. Von diesen sind bislang nur zwei bekannt und diese scheinen auch die einzigen zu sein. Ein Beweis dazu steht aber noch aus.

Es macht also Sinn, sich das Format dieser Primzahlen genauer anzusehen. Dies habe ich getan und ein neues Suchkriterium vorgeschlagen:

http://matheplanet.com/default3.html?article=1215

(Artikel in engl. Sprache)

Auf den Rechnern von

wieferich@home

könnte man dort fündig werden.

Interssant ist dabei eine Menge zu finden, die zwar mehr als zwei Primzahlen besitzt, jedoch dennoch nur endliche viele Elemente.

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Mittwoch, 26. November 2008
Vatikan: Galilei wurde nie verurteilt
Gerne wird der Mythos Galilei herangezogen, um die angebliche Wissenschaftsfeindlichkeit der Kirche und des Galubens an sich zu thematisieren und in die Köpfe der Menschen zu pflanzen.

Schon in einem früheren Beitrag habe ich zu diesem Mythos Stellung bezogen.

Die sog. öffentliche Rehabilitierung Galileis durch Papst Johannes Paul II. 1992 hat zudem einen gegenteiligen Effekt, als vom Papst beabsichtigt: Statt die Wogen zu glätten wurde der Kirche erst recht Fortschrittsfeindlichkeit vorgeworfen, man sah sich in seiner Haltung der aufklärerischen Geschichtsneuschreibung bestätigt.

Aber wie nun der Vatikan anhand der Akten belegt, wurde Galilei nie durch die Kirche verurteilt!

Ja, es gab ein Verfahren, ja es gab entsprechend ausgearbeitete Akten und Urkunden, doch Papst Urban VIII. hatte diese nie unterzeichnet und damit wurden diese nie gültig, wie kath.net nun berichtet:

http://www.kath.net/detail.php?id=21443

Von der einseitigen Meinungsmache gegen die Kirche bleibt bei sauberer Recherche und neutraler Bewertung der damaligen Geschehnisse nicht viel übrig.

Siehe auch Causa Galilei: Ein Mythos wird entlarvt...

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Weitere rätselhafte Teilchenschauer aus dem All
Weitere Messungen der kosmischen Strahlung zeigen eine Signatur, Schwankungen und Hotspots, die man sich aus den bekannten Theorien bislang nicht erklären kann.

Ein Zusammenhang aus Messergebnissen vor wenigen Tagen ist möglich, kann aber auch gänzlich unabhängig davon sein.

Jedenfalls stehen alle diesbezüglichen Theorien nun auf den Prüfstand wie astronews.com berichtet:

http://www.astronews.com/news/artikel/2008/11/0811-033.shtml

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Montag, 24. November 2008
Überschuss an Elektronen über Antarktis
Ein Höhenballon über der Antarktis maß aus dem All einen Überschuss an Elektronen, der nicht durch das Standardmodell erklärt werden kann.

Natürlich wird gleich wieder als Ursache die dunkle Materie spekulativ erwähnt, was auch nicht ganz unbegründet ist.

Doch auch weniger exotische Erklärungen wie noch unbekannte Objekte in relativer Nähe des Sonnensystems sind nicht ohne Reiz, wie astronews.com berichtet:

http://www.astronews.com/news/artikel/2008/11/0811-029.shtml

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Montag, 17. November 2008
Erstes Bild von Exoplaneten im sichtbaren Licht!
Nun also auch das Hubble Teleskop.

Im 25 Lichtjahren Entfernung befindet sich der Stern Fomalhaut, der ob seiner beeindruckenden Stabscheibe schon länger für Spekulationen Anlass gab, dort auch Planeten zu vermuten, die die Staubscheibengrenze bildet.

Ein Planet konnte nun mit Hubble zweifelsfrei im sichtbaren Licht fotografiert werden, wie astronews.com wieder berichtet:

http://www.astronews.com/news/artikel/2008/11/0811-020.shtml

War das andere System noch im fnfrarotem Licht aufs Foto gebannt worden, nun wieder ein Schritt weiter, diesmal im uns bekannten sichtbarem Licht. Der Planet hat die dreifache Jupitermasse und ist von seinem Heimatstern mit der 12fachen Distanz von Sonne-Saturn entfernt.

Auch hier den Forschern meine herzliche Gratulation, schließlich lag die Schwierigkeit darin, wirklich zu beweisen, dass der Planet an den Stern gravitativ gebunden ist, sich also mit diesem mitbewegt. Immerhin wurde dafür 21 Monate benötigt!

Das war wirklich ein aufregendes Wochenende für Freunde von Exoplaneten.

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Freitag, 14. November 2008
Erstes Bild von Exoplaneten (im infrarotem Licht)
Nun ist es zum ersten Mal gelungen ein Bild von einem anderen Sonnensystem zu machen.

Es sind drei Planeten im Infrarotem Licht sehr gut zu sehen. Sie haben die 10-, 9- und 6-fache Masse des Jupiter. Die Existenz weiterer Planeten ist durchaus möglich.

Wie astronews.com berichtet:

http://www.astronews.com/news/artikel/2008/11/0811-018.shtml

Für mich ist diese Meldung deswegen so aufregend, weil es eben mehr als nur eine Messreihe ist, aus der indirekt (wenn auch zweifelsfrei) auf die Anwesenheit von anderen Planeten um einen anderen Stern geschlossen werden kann.

Im verlinkten Artikel klingt das sehr schön an:


"Jedes Planetensystem, das bislang entdeckt wurde, war nicht mehr als eine kleine Störung in einer Kurve. Hier haben wir das erste Bild eines ganzen Systems", erläutert Bruce Macintosh vom Lawrence Livermore National Laboratory die Bedeutung der Entdeckung. Macintosh ist auch einer der Autoren einer Veröffentlichung, die heute in Science Express erschienen ist. "Wir haben seit acht Jahren versucht Planeten zu fotografieren - ohne Erfolg. Und hier haben wir gleich drei Planeten auf einem Bild."


Meinen herzliche Gratulation an alle beteiligten Forscher. Das ist ein sehr wichtiger Erfolg!

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Montag, 10. November 2008
"Kultur des Todes" und "Anti-Apostel" - zwei Komentare zu Obama
Einen sehr interessanten und nachdenkenswerten Kommentar zur US-Wahl hat kath.net veröffentlicht.

Dem Leser / Der Leserin zur gefälligen Lektüre:

http://www.kath.net/detail.php?id=21296

Ferner nun eine Übersetzung eines Kommentars des Bestsellerautors des Buches "Father Elia", den er am Vorabend der US-Wahl in seinem Blog stellte:

http://kath.net/detail.php?id=21308

Meine Einschätzung: Wir sollten nicht inflationär jeden neuen Politiker, der in der Tat sehr weltliche Mainstream-Ideologien propagiert und auch umsetzt, als einen, wenn nicht gar den, Anti-Christen betiteln.

Wir sollen die Zeichen der Zeit im Auge behalten. Aber in allem nüchtern bleiben. Der Heilsplan Gottes wird mit Sicherheit seine Vollendung finden. Und weil dies so ist, sollen wir für jeden Politiker beten, wie für jeden anderen Menschen auch. Erst recht für solche, die uns verfluchen und verfolgen.

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