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Freitag, 9. Januar 2009
Rätselhaftes Radiosignal entdeckt
klauslange,13:39h
Mit einem Höhenforschungsballon hat die NASA in 37 km Höhe schon 2006 ein seltsames Radiosignal entdeckt. Dieses Signal kann nicht mit den bisherigen erdgebundenen Teleskopen entdeckt werden, da diese noch nicht genau genug sind.
Das Radiosignal ist sechs mal lauter, als jene, die man eigentlich entdecken wollte und aus der angenommenen Frühphase des Universums stammen sollen.
Sehr viele Erklärungsversuche natürlicher Ursachen scheiden mitlerweile aus. Auch ein Instrumentendefekt kann ausgeschlossen werden. Die Quelle ist somit als unbekannt deklariert.
siehe auch:
http://www.g-o.de/wissen-aktuell-9347-2009-01-09.html
und
http://www.newscientist.com/article/dn16378-mystery-radio-signal-could-be-from-universes-first-stars.html
bzw.
http://www.sciencedaily.com/releases/2009/01/090107172546.htm
Wir scheinen wirklich sehr sehr wenig über das Universum zu wissen.
Das Radiosignal ist sechs mal lauter, als jene, die man eigentlich entdecken wollte und aus der angenommenen Frühphase des Universums stammen sollen.
Sehr viele Erklärungsversuche natürlicher Ursachen scheiden mitlerweile aus. Auch ein Instrumentendefekt kann ausgeschlossen werden. Die Quelle ist somit als unbekannt deklariert.
siehe auch:
http://www.g-o.de/wissen-aktuell-9347-2009-01-09.html
und
http://www.newscientist.com/article/dn16378-mystery-radio-signal-could-be-from-universes-first-stars.html
bzw.
http://www.sciencedaily.com/releases/2009/01/090107172546.htm
Wir scheinen wirklich sehr sehr wenig über das Universum zu wissen.
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Montag, 5. Januar 2009
2009 - Internationales Jahr der Astronomie
klauslange,09:08h
Dieses Jahr ist der Astronomie gewidmet.
Viele interessante Missionen werden stattfinden:
Neue Teleskope.
Reparatur von Hubble.
Erweiterung der ISS Stammbesatzung, sodass sich in diesem Jahr ein neuer Rekord für die Anzahl der Menschen, die gleichzeitig im Weltraum sind, einstellen wird.
Mondmission mit Landung an einem der Pole.
Marsmission zum Mond Phobos mit Materialrückholung.
Bei all diesen Untrnehmungen soll aber auch nicht vergessen werden, dass die bestehenden Modelle auch gewichtiger hinterfragt werden. Um also auch Alternativen publik zu machen, wird sich dieser Blog auch in diesem Jahr bemühen.
Dahr wird auch ein neuer Link aufgenommen:
http://www.cosmology.info/
Viele interessante Missionen werden stattfinden:
Neue Teleskope.
Reparatur von Hubble.
Erweiterung der ISS Stammbesatzung, sodass sich in diesem Jahr ein neuer Rekord für die Anzahl der Menschen, die gleichzeitig im Weltraum sind, einstellen wird.
Mondmission mit Landung an einem der Pole.
Marsmission zum Mond Phobos mit Materialrückholung.
Bei all diesen Untrnehmungen soll aber auch nicht vergessen werden, dass die bestehenden Modelle auch gewichtiger hinterfragt werden. Um also auch Alternativen publik zu machen, wird sich dieser Blog auch in diesem Jahr bemühen.
Dahr wird auch ein neuer Link aufgenommen:
http://www.cosmology.info/
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Donnerstag, 18. Dezember 2008
Wasser im fernen All
klauslange,13:49h
In den Weiten des Alls, wir sprechen immerhin von 11 Mrd. Lichtjahren Entfernung, wurde Wasser detektiert.
Selbstverständlich sind Wasservorkommen für uns stets sehr interessant. Je weiter weg wir dieses im All finden, desto stärker wird doch der Eindruck, dass dieses Universum in seiner Gesamtheit lebensfreundlich ist. Denn nicht ohne Grund wird Wasser in Verbindung mit Leben, wie wir es kennen, in Verbindung gebracht.
Wenn auch nicht über all da, wo Wasser ist, auch Leben existiert, so ist Wasser ein wichtiger Lebensindikator.
Über den neuen Wasserfund in Rekordentfernung berichtet astronews.com:
http://www.astronews.com/news/artikel/2008/12/0812-024.shtml
Selbstverständlich sind Wasservorkommen für uns stets sehr interessant. Je weiter weg wir dieses im All finden, desto stärker wird doch der Eindruck, dass dieses Universum in seiner Gesamtheit lebensfreundlich ist. Denn nicht ohne Grund wird Wasser in Verbindung mit Leben, wie wir es kennen, in Verbindung gebracht.
Wenn auch nicht über all da, wo Wasser ist, auch Leben existiert, so ist Wasser ein wichtiger Lebensindikator.
Über den neuen Wasserfund in Rekordentfernung berichtet astronews.com:
http://www.astronews.com/news/artikel/2008/12/0812-024.shtml
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Montag, 8. Dezember 2008
Variation zu Wieferich Primzahlen
klauslange,14:46h
Beschäftigt man sich mit Primzahlen, dann hat man es meist mit - vermutlich - unendlich vielen Primzahlen einer untersuchten Untermenge zu tun.
Eine der wenigen Ausnahmen sind die Wieferich Primzahlen. Von diesen sind bislang nur zwei bekannt und diese scheinen auch die einzigen zu sein. Ein Beweis dazu steht aber noch aus.
Es macht also Sinn, sich das Format dieser Primzahlen genauer anzusehen. Dies habe ich getan und ein neues Suchkriterium vorgeschlagen:
http://matheplanet.com/default3.html?article=1215
(Artikel in engl. Sprache)
Auf den Rechnern von
wieferich@home
könnte man dort fündig werden.
Interssant ist dabei eine Menge zu finden, die zwar mehr als zwei Primzahlen besitzt, jedoch dennoch nur endliche viele Elemente.
Eine der wenigen Ausnahmen sind die Wieferich Primzahlen. Von diesen sind bislang nur zwei bekannt und diese scheinen auch die einzigen zu sein. Ein Beweis dazu steht aber noch aus.
Es macht also Sinn, sich das Format dieser Primzahlen genauer anzusehen. Dies habe ich getan und ein neues Suchkriterium vorgeschlagen:
http://matheplanet.com/default3.html?article=1215
(Artikel in engl. Sprache)
Auf den Rechnern von
wieferich@home
könnte man dort fündig werden.
Interssant ist dabei eine Menge zu finden, die zwar mehr als zwei Primzahlen besitzt, jedoch dennoch nur endliche viele Elemente.
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Mittwoch, 26. November 2008
Vatikan: Galilei wurde nie verurteilt
klauslange,17:02h
Gerne wird der Mythos Galilei herangezogen, um die angebliche Wissenschaftsfeindlichkeit der Kirche und des Galubens an sich zu thematisieren und in die Köpfe der Menschen zu pflanzen.
Schon in einem früheren Beitrag habe ich zu diesem Mythos Stellung bezogen.
Die sog. öffentliche Rehabilitierung Galileis durch Papst Johannes Paul II. 1992 hat zudem einen gegenteiligen Effekt, als vom Papst beabsichtigt: Statt die Wogen zu glätten wurde der Kirche erst recht Fortschrittsfeindlichkeit vorgeworfen, man sah sich in seiner Haltung der aufklärerischen Geschichtsneuschreibung bestätigt.
Aber wie nun der Vatikan anhand der Akten belegt, wurde Galilei nie durch die Kirche verurteilt!
Ja, es gab ein Verfahren, ja es gab entsprechend ausgearbeitete Akten und Urkunden, doch Papst Urban VIII. hatte diese nie unterzeichnet und damit wurden diese nie gültig, wie kath.net nun berichtet:
http://www.kath.net/detail.php?id=21443
Von der einseitigen Meinungsmache gegen die Kirche bleibt bei sauberer Recherche und neutraler Bewertung der damaligen Geschehnisse nicht viel übrig.
Siehe auch Causa Galilei: Ein Mythos wird entlarvt...
Schon in einem früheren Beitrag habe ich zu diesem Mythos Stellung bezogen.
Die sog. öffentliche Rehabilitierung Galileis durch Papst Johannes Paul II. 1992 hat zudem einen gegenteiligen Effekt, als vom Papst beabsichtigt: Statt die Wogen zu glätten wurde der Kirche erst recht Fortschrittsfeindlichkeit vorgeworfen, man sah sich in seiner Haltung der aufklärerischen Geschichtsneuschreibung bestätigt.
Aber wie nun der Vatikan anhand der Akten belegt, wurde Galilei nie durch die Kirche verurteilt!
Ja, es gab ein Verfahren, ja es gab entsprechend ausgearbeitete Akten und Urkunden, doch Papst Urban VIII. hatte diese nie unterzeichnet und damit wurden diese nie gültig, wie kath.net nun berichtet:
http://www.kath.net/detail.php?id=21443
Von der einseitigen Meinungsmache gegen die Kirche bleibt bei sauberer Recherche und neutraler Bewertung der damaligen Geschehnisse nicht viel übrig.
Siehe auch Causa Galilei: Ein Mythos wird entlarvt...
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Weitere rätselhafte Teilchenschauer aus dem All
klauslange,14:54h
Weitere Messungen der kosmischen Strahlung zeigen eine Signatur, Schwankungen und Hotspots, die man sich aus den bekannten Theorien bislang nicht erklären kann.
Ein Zusammenhang aus Messergebnissen vor wenigen Tagen ist möglich, kann aber auch gänzlich unabhängig davon sein.
Jedenfalls stehen alle diesbezüglichen Theorien nun auf den Prüfstand wie astronews.com berichtet:
http://www.astronews.com/news/artikel/2008/11/0811-033.shtml
Ein Zusammenhang aus Messergebnissen vor wenigen Tagen ist möglich, kann aber auch gänzlich unabhängig davon sein.
Jedenfalls stehen alle diesbezüglichen Theorien nun auf den Prüfstand wie astronews.com berichtet:
http://www.astronews.com/news/artikel/2008/11/0811-033.shtml
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Montag, 24. November 2008
Überschuss an Elektronen über Antarktis
klauslange,16:26h
Ein Höhenballon über der Antarktis maß aus dem All einen Überschuss an Elektronen, der nicht durch das Standardmodell erklärt werden kann.
Natürlich wird gleich wieder als Ursache die dunkle Materie spekulativ erwähnt, was auch nicht ganz unbegründet ist.
Doch auch weniger exotische Erklärungen wie noch unbekannte Objekte in relativer Nähe des Sonnensystems sind nicht ohne Reiz, wie astronews.com berichtet:
http://www.astronews.com/news/artikel/2008/11/0811-029.shtml
Natürlich wird gleich wieder als Ursache die dunkle Materie spekulativ erwähnt, was auch nicht ganz unbegründet ist.
Doch auch weniger exotische Erklärungen wie noch unbekannte Objekte in relativer Nähe des Sonnensystems sind nicht ohne Reiz, wie astronews.com berichtet:
http://www.astronews.com/news/artikel/2008/11/0811-029.shtml
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Montag, 17. November 2008
Erstes Bild von Exoplaneten im sichtbaren Licht!
klauslange,12:10h
Nun also auch das Hubble Teleskop.
Im 25 Lichtjahren Entfernung befindet sich der Stern Fomalhaut, der ob seiner beeindruckenden Stabscheibe schon länger für Spekulationen Anlass gab, dort auch Planeten zu vermuten, die die Staubscheibengrenze bildet.
Ein Planet konnte nun mit Hubble zweifelsfrei im sichtbaren Licht fotografiert werden, wie astronews.com wieder berichtet:
http://www.astronews.com/news/artikel/2008/11/0811-020.shtml
War das andere System noch im fnfrarotem Licht aufs Foto gebannt worden, nun wieder ein Schritt weiter, diesmal im uns bekannten sichtbarem Licht. Der Planet hat die dreifache Jupitermasse und ist von seinem Heimatstern mit der 12fachen Distanz von Sonne-Saturn entfernt.
Auch hier den Forschern meine herzliche Gratulation, schließlich lag die Schwierigkeit darin, wirklich zu beweisen, dass der Planet an den Stern gravitativ gebunden ist, sich also mit diesem mitbewegt. Immerhin wurde dafür 21 Monate benötigt!
Das war wirklich ein aufregendes Wochenende für Freunde von Exoplaneten.
Im 25 Lichtjahren Entfernung befindet sich der Stern Fomalhaut, der ob seiner beeindruckenden Stabscheibe schon länger für Spekulationen Anlass gab, dort auch Planeten zu vermuten, die die Staubscheibengrenze bildet.
Ein Planet konnte nun mit Hubble zweifelsfrei im sichtbaren Licht fotografiert werden, wie astronews.com wieder berichtet:
http://www.astronews.com/news/artikel/2008/11/0811-020.shtml
War das andere System noch im fnfrarotem Licht aufs Foto gebannt worden, nun wieder ein Schritt weiter, diesmal im uns bekannten sichtbarem Licht. Der Planet hat die dreifache Jupitermasse und ist von seinem Heimatstern mit der 12fachen Distanz von Sonne-Saturn entfernt.
Auch hier den Forschern meine herzliche Gratulation, schließlich lag die Schwierigkeit darin, wirklich zu beweisen, dass der Planet an den Stern gravitativ gebunden ist, sich also mit diesem mitbewegt. Immerhin wurde dafür 21 Monate benötigt!
Das war wirklich ein aufregendes Wochenende für Freunde von Exoplaneten.
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