Donnerstag, 26. Februar 2009
Sonnenwind heißer als die Theorie erlaubt
Seit vielen Jahren schon misst die Voyager-Sonde heißere Plasma-Teilchen des Sonnenwindes, als es die Theorie vorhersagte.

Nun ist mit neuen Berechnungen der Grund für die wärmeren Teilchen aufgeklärt. Es gibt keine zusätzliche Wärmequelle, sondern die bestehnden Wirbelmechanismen der Sonne funktionieren anders, als die bisherige Wirbeltheorie modellierte.

Aus dem bekannten 5/3 - Gesetz von Kolmogorov muss für den Sonnenwind ein 7/3 Gesetz zur Anwendung kommen.

astronews.com berichtet:

http://www.astronews.com/news/artikel/2009/02/0902-035.shtml

Daraus:

"Jetzt konnten der Bochumer Plasmaphysiker Prof. Dr. Padma Kant Shukla und Dr. Dastgeer Shaikh von der University of Alabama erstmals durch Computersimulationen nachweisen, dass sich Turbulenzen im Plasma der Sonnenwinde offenbar deutlich anderes verhalten, also es bekannte Modell für dynamische Flüssigkeiten und Gase vorhersagen. Über ihre Ergebnisse berichteten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Physical Review Letters.

Nach Kolmogorows Theorie besteht ein Zusammenhang zwischen der Größe von Windwirbeln und der Menge der Energie, die von den heißen Solarpartikeln abgegeben wird. Je kleiner ein Wirbel wird, desto stärker wirken er und seine Umgebung aufeinander ein, und desto größer wird der Verlust an Energie. Zu beobachten ist das zum Beispiel an den Strudeln, die eine Brücke verursacht, deren Pfeiler in einem Fluss stehen. Die Energie der Strudel wird nur an den Rändern abgegeben, wo die kleinsten Wirbel und das ruhig fließende Wasser aufeinander einwirken. Kolmogorow fand eine Gesetzmäßigkeit zwischen der Wirbelgröße und der freigesetzten Energie: In einer dynamischen Flüssigkeit sollte sich die Menge der freigesetzten Energie um den Faktor x hoch 5/3 erhöhen, wenn sich die Größe eines Wirbels um einen Faktor x verringert.

Beobachtungen von Voyager - aber auch von anderen Raumschiffen und Satelliten - zeigten aber, dass der Energiefluss im Plasma nicht dem so genannten 5/3-Gesetz von Kolmogorow folgt, sondern eher einem 7/3-Gesetz. Das dynamische Spektrum der Wellenlängen in einem Plasma ist damit wesentlich größer als in anderen hydrodynamischen Systemen. Das bedeutet, dass sich die Leistungsfähigkeit der Energieübertragung zwischen den im Sonnenwind befindlichen heißen Partikeln und kühleren Teilchen um 40 Prozent erhöht.

Das Computer-Modell, das Shukla und Shaikh entwickelten, erklärt diesen plötzlichen Anstieg mit der Wechselwirkung zwischen Magnetfeldern und den nach außen fließenden Strömen aus heißen Atomen, Ionen und Elektronen. Das Magnetfeld ist verantwortlich für Energiekaskaden. Beeinflusst und "gedrängt" von Magnetfeldern, dienen die kleinen Wirbel zur "Dämpfung" der in ihnen befindlichen Energie."

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Dienstag, 24. Februar 2009
Mücke überlebt anderthalb Jahre im freien Weltall
Es ist bereits hinlänglich bekannt, dass Bakterien im freien Weltall überleben können. Doch nun hat sich in einem Experiment gezeigt, dass dies auch eine Mücke vermag:

http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/raumfahrt/raumfahrt-muecke-ueberlebt-eineinhalb-jahre-im-weltall_aid_372405.html

Ein interessantes Ergebnis!

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Mittwoch, 18. Februar 2009
Mars - Flüssigkeit nachgewiesen!!!
Eine wirklich sensationelle Meldung über eine Entdeckung auf dem Mars verbreitet sich mehr und mehr durch die Agenturen.

Als sehr starke Vermutung werden Bilder der Mars-Sonde Phönix präsentiert, wonach man sehr salzhaltige Wassertropfen, die sich zu einem vereinigen, auf einem Bein des Mars-Landers sehen könne.

Beispielsweise folgende Meldung:

http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/300675.html

oder auch:

http://www.astronews.com/news/artikel/2009/02/0902-025.shtml

Nun mache ich aber eine kein Fragezeichen hinter dieser Meldung. Das begründe ich aus der Tatsache, dass das Fragezeichen nur dann seine Berechtigung hat, wenn man von Wassertropfen ausgeht. Jedoch ist es eindeutig eine Flüssigkeit, ob es Wasser ist, bleibt einmal dahin gestellt.

Zu einer Sensation wird für mich dieser Tatbestand aus weiteren Gründen im Zusammenhang mit dem Ablauf der Phönix-Mission. Dazu in den kommenden Tagen mehr.


Hier noch eine englischsprachige, aber ausführlichere Meldung zum Thema:

http://www.newscientist.com/article/dn16620-first-liquid-water-may-have-been-spotted-on-mars.html?full=true

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Freitag, 13. Februar 2009
Mutationsexplosion bei der Menschwerdung
In einem interessanten Artikel von scinexx

http://www.g-o.de/wissen-aktuell-9509-2009-02-13.html

geht es um die in Nature vorgestellten Entdeckung einer Mutations-Explosion in den Genen beim angenommen gemeinsamen Vorfahren von Mensch und Schimpanse. Lassen wir die Beheauptung des gemeinsamen Vorfahrens als Arbeitshypothese ruhig mal so stehen. Zum einen ist interessant, dass nun auch die sogenannte Junk-DNA plötzlich eine enorme Bedeutung zugesprochen wird, etwas das noch vor gar nicht allzulanger Zeit als ID - Ketzerei galt. Zum anderen würde sich aber doch die Frage stellen, was denn ausgerechnet eine solche Mutations-Explosion ausgelöst hätte. Wieder eine ID - Ketzer-Frage: Kann man hier nicht auch einen außerhalb des Zufalls liegenden Mechanismus vermuten?

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Freitag, 6. Februar 2009
Ja zu Benedikt !!!
Hier eine Aktion von kath.net für Papst Benedikt XVI.:

http://www.ja-zu-benedikt.net/

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Dienstag, 3. Februar 2009
Hier kann man für den Papst unterschreiben!
Folgender Link zum Abgeben einer Unterstützungsunterschrift für Papst Benedikt XVI.:

http://www.soutienabenoitxvi.org/index.php?lang=ge

Viva la papa!

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Freitag, 23. Januar 2009
Neues Elementarteilchen N* nachgewiesen
Und nicht nur das. Mit diesem Nachweis lässt sich eine ganz neue Familie im Teilchenzoo etablieren.

Hintergrundinformationen in scinexx:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-9405-2009-01-22.html

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