Freitag, 17. April 2009
Antarktis: Ökosystem unter 400m Eisdecke
Forscher haben in einem Becken unter 400 m Eis "urzeitliche" Bakterien gefunden.

http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/302575.html

Wie die Meldung schont betont, ist dieser Fund nicht zuletzt auch für die Exobiologie interessant. Die Eismonde um Jupiter und Saturn sind damit als Stätten solchen Lebens wieder in den Fokus gerückt.

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Dienstag, 14. April 2009
Neues Suchkriterium: Cyanwasserstoff
Wenn es um die Frage nach der Bereitstellung von chemischen Bausteinen des uns bekannten Lebens in den Weiten des Alls geht, dann gibt es ja verschiedene Kenngrößen.

Eine Forschergruppe fragt jetzt nach dem Vorkommen von Cyanwasserstoff um kalte M-Klassen-Sterne, wie raumfahrer.net berichtet:

http://www.raumfahrer.net/news/astronomie/08042009230116.shtml

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Freitag, 27. März 2009
Bedeutung nicht-kodierender DNA Sequenzen steigt weiter
Aufgrund einer Fingerfehlbildung wurde nun auch nicht-kodierende Sequenzen der DNA - die hoch konserviert sind und bei verschiedenen Arten anzutreffen sind - als Ursache herangezogen:

http://www.g-o.de/wissen-aktuell-9697-2009-03-27.html

Im Umkehrschluss folgt daraus aber, dass die richtige Anordnung - ohne Verdoppelungen - eben für eine korrekte Bildung der Finger mitverantwortlich zeichnet, also keinesfalls Müll sein kann.

Siehe in diesem Zusammenhang auch:

http://www.genesisnet.info/schoepfung_evolution/n125.php

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Montag, 23. März 2009
Linkshändigkeit der Aminosäure aus dem All?
Die Astrobiologie ist ein sehr spannendes Thema. Nicht zufällig kann ich dem Ansatz der Panspermie - Theorie viel Positives abgewinnen.

Weitere Hinweise in dieser Richtung liefert nun die Untersuchung von Meteoriten. Können diese Steinboten aus dem All eine Filterfunktion für linkshändige Aminosäuren liefern? Eines der Merkmale des Lebens, wie wir es kennen, ist, dass sie zum größten Teil aus linkshändige Aminosäuren bestehen. Nun findet man auch einen Überhang an linkshändige Aminosäuren in Meteoriten, wie astronews.com berichtet:

http://www.astronews.com/news/artikel/2009/03/0903-026.shtml

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Freitag, 27. Februar 2009
Frühmenschen vor 1,5 Mio Jahren hatten heutigen Gang
Radiometrisch 1,5 Mio Jahre alte Fußspuren von Frühmenschen zeigen, dass ihr Gang exakt den heutigen glich. Es gab also in diesem Zeitraum keine Evolution des Aufrechten Ganges.

http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/301030.html

Und sowas im Darwinjahr!!! ;-)

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Donnerstag, 26. Februar 2009
Sonnenwind heißer als die Theorie erlaubt
Seit vielen Jahren schon misst die Voyager-Sonde heißere Plasma-Teilchen des Sonnenwindes, als es die Theorie vorhersagte.

Nun ist mit neuen Berechnungen der Grund für die wärmeren Teilchen aufgeklärt. Es gibt keine zusätzliche Wärmequelle, sondern die bestehnden Wirbelmechanismen der Sonne funktionieren anders, als die bisherige Wirbeltheorie modellierte.

Aus dem bekannten 5/3 - Gesetz von Kolmogorov muss für den Sonnenwind ein 7/3 Gesetz zur Anwendung kommen.

astronews.com berichtet:

http://www.astronews.com/news/artikel/2009/02/0902-035.shtml

Daraus:

"Jetzt konnten der Bochumer Plasmaphysiker Prof. Dr. Padma Kant Shukla und Dr. Dastgeer Shaikh von der University of Alabama erstmals durch Computersimulationen nachweisen, dass sich Turbulenzen im Plasma der Sonnenwinde offenbar deutlich anderes verhalten, also es bekannte Modell für dynamische Flüssigkeiten und Gase vorhersagen. Über ihre Ergebnisse berichteten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Physical Review Letters.

Nach Kolmogorows Theorie besteht ein Zusammenhang zwischen der Größe von Windwirbeln und der Menge der Energie, die von den heißen Solarpartikeln abgegeben wird. Je kleiner ein Wirbel wird, desto stärker wirken er und seine Umgebung aufeinander ein, und desto größer wird der Verlust an Energie. Zu beobachten ist das zum Beispiel an den Strudeln, die eine Brücke verursacht, deren Pfeiler in einem Fluss stehen. Die Energie der Strudel wird nur an den Rändern abgegeben, wo die kleinsten Wirbel und das ruhig fließende Wasser aufeinander einwirken. Kolmogorow fand eine Gesetzmäßigkeit zwischen der Wirbelgröße und der freigesetzten Energie: In einer dynamischen Flüssigkeit sollte sich die Menge der freigesetzten Energie um den Faktor x hoch 5/3 erhöhen, wenn sich die Größe eines Wirbels um einen Faktor x verringert.

Beobachtungen von Voyager - aber auch von anderen Raumschiffen und Satelliten - zeigten aber, dass der Energiefluss im Plasma nicht dem so genannten 5/3-Gesetz von Kolmogorow folgt, sondern eher einem 7/3-Gesetz. Das dynamische Spektrum der Wellenlängen in einem Plasma ist damit wesentlich größer als in anderen hydrodynamischen Systemen. Das bedeutet, dass sich die Leistungsfähigkeit der Energieübertragung zwischen den im Sonnenwind befindlichen heißen Partikeln und kühleren Teilchen um 40 Prozent erhöht.

Das Computer-Modell, das Shukla und Shaikh entwickelten, erklärt diesen plötzlichen Anstieg mit der Wechselwirkung zwischen Magnetfeldern und den nach außen fließenden Strömen aus heißen Atomen, Ionen und Elektronen. Das Magnetfeld ist verantwortlich für Energiekaskaden. Beeinflusst und "gedrängt" von Magnetfeldern, dienen die kleinen Wirbel zur "Dämpfung" der in ihnen befindlichen Energie."

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Dienstag, 24. Februar 2009
Mücke überlebt anderthalb Jahre im freien Weltall
Es ist bereits hinlänglich bekannt, dass Bakterien im freien Weltall überleben können. Doch nun hat sich in einem Experiment gezeigt, dass dies auch eine Mücke vermag:

http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/raumfahrt/raumfahrt-muecke-ueberlebt-eineinhalb-jahre-im-weltall_aid_372405.html

Ein interessantes Ergebnis!

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