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Mittwoch, 9. September 2009
Vorankündigungen
klauslange,13:43h
Nun scheint es auf dem Weblog von mir stiller geworden zu sein. Doch hat das von meiner Seite den Grund, da ich mehrere Artikel in verschiedenen Publikationen verfasste und auch rein mathematische Forschung betrieb.
Demnächst werde ich meine breit gefächerten Aktivitäten vorgestellt...
Demnächst werde ich meine breit gefächerten Aktivitäten vorgestellt...
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Dienstag, 4. August 2009
UFO? Nein, die ISS!!!
klauslange,14:59h
Nun mal ein Eintrag, der wirklich einem Tagebuch gerecht wird:
Vor gut einer Woche beobachteten meine Frau und ich mit einigen Kindern, die bei uns zu Besuch waren, die Flugzeuge am Himmel.
Es war so um 19 Uhr herum. Der Himmel war mit schweren Wolken verhangen (kurze Zeit später regnete es auch tatsächlich), als eine kleine Lücke in der Wolkendecke aufriss und ganz klar blauer Himmel zu sehen war. Sehr sehr weit oben raste plötzlich ein weißer Zylinder über den Himmel. Weder Kondensstreifen noch andere Anzeichen waren zu sehen, die für eines der Flugzeuge sprachen. Zumal keine Tragflächen zu sehen waren. Auch war Geschwindigkeit und die extreme Höhe nicht typisch.
Da ich als Luft- und Raumfahrtfan mit den unterschieldichsten Typen vertraut bin, war es schon untypisch, dass ich nicht gleich eine Zuordnung vornehmen konnte. Von der Geschwindigkeit konnte man eher ein Satelliten annehmen, auch die Höhe passte dazu.
Aber ein so großer Satellit?
Meine Frau bemerkte neben dem Zylinder seltsame gerade Aufhängungen, die auch für Soloarzellenausleger sprachen. Als ich dann im Internet recherchierte wurde ersichtlich, dass man mittlerweile auch die ISS am blauen Himmel, wenn die Sonne nicht mehr hoch am Himmel steht, erkennen kann und die Uhrzeit stimmte für unseren Standort auch. Mit bloßem Auge hatten wir also die ISS gesehen! Was für ein Gefühl! Echt stark!
Vor gut einer Woche beobachteten meine Frau und ich mit einigen Kindern, die bei uns zu Besuch waren, die Flugzeuge am Himmel.
Es war so um 19 Uhr herum. Der Himmel war mit schweren Wolken verhangen (kurze Zeit später regnete es auch tatsächlich), als eine kleine Lücke in der Wolkendecke aufriss und ganz klar blauer Himmel zu sehen war. Sehr sehr weit oben raste plötzlich ein weißer Zylinder über den Himmel. Weder Kondensstreifen noch andere Anzeichen waren zu sehen, die für eines der Flugzeuge sprachen. Zumal keine Tragflächen zu sehen waren. Auch war Geschwindigkeit und die extreme Höhe nicht typisch.
Da ich als Luft- und Raumfahrtfan mit den unterschieldichsten Typen vertraut bin, war es schon untypisch, dass ich nicht gleich eine Zuordnung vornehmen konnte. Von der Geschwindigkeit konnte man eher ein Satelliten annehmen, auch die Höhe passte dazu.
Aber ein so großer Satellit?
Meine Frau bemerkte neben dem Zylinder seltsame gerade Aufhängungen, die auch für Soloarzellenausleger sprachen. Als ich dann im Internet recherchierte wurde ersichtlich, dass man mittlerweile auch die ISS am blauen Himmel, wenn die Sonne nicht mehr hoch am Himmel steht, erkennen kann und die Uhrzeit stimmte für unseren Standort auch. Mit bloßem Auge hatten wir also die ISS gesehen! Was für ein Gefühl! Echt stark!
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Freitag, 24. Juli 2009
Wieder ein Lebenskandidat im Sonnensystem
klauslange,12:06h
Neben dem Jupitermond Europa, der einen verborgenen Ozean unter seiner Eisoberfläche besitzt, und Titan des Saturn fällt auch zunehmend Enceladus als mögliche Lebensherberge auf.
Neueste Ergbenisse, die Ammoniak nachweisen konnten, aber auch viele andere organische Moleküle, zeigen klare Belege indirekter Natur, dass auch dort flüssiges Meer unter Permaeis vorhanden ist.
astronews.com berichtet:
http://www.astronews.com/news/artikel/2009/07/0907-033.shtml
Daraus:
Ammoniak wirkt als Frostschutzmittel und kann den Gefrierpunkt von Wasser auf fast bis zu minus 100 Grad Celsius absenken. Cassini hat in der Umgebung der Bruchstellen, aus denen die Fontänen stammen, leicht höhere Temperaturen gemessen. "Wir glauben, dass wir hier ein ausgezeichnetes Argument für flüssiges Wasser im Inneren des Mondes haben", meint auch Hunter Waite vom Southwest Research Institute in San Antonio, Texas, der verantwortliche Wissenschaftler für das Spektrometer an Bord von Cassini.
Der Nachweis einer beträchtlichen Menge von Argon 40, einem Argon-Isotop, das beim Zerfall von Kalium entsteht, ist nach Ansicht der Wissenschaftler ein weiteres Indiz für flüssiges Wasser. Vermutlich sei flüssiges Wasser, das durch den steinigen Kern des Mondes zirkuliert, für den Argon 40-Anteil verantwortlich. Argon 40 wird auf der Erde beispielsweise aus Gesteinen freigesetzt.
Darüber hinaus entdeckte das Team zahlreiche Kohlenstoff-haltige Moleküle wie Methan, Formaldehyd, Ethanol und verschiedene Kohlenwasserstoffe. Erst vor kurzem wurde zudem Natrium und Kalium im E-Ring des Saturn gefunden, der aus Material von Enceladus besteht. Dies würde darauf hindeuten, dass es eine salzige und flüssige Schicht im Inneren des Saturnmondes gibt. Enceladus wäre deswegen "ein recht guter Ort für Leben", so Lunine.
"Ich glaube das wirklich Interessante ist, dass wir nun vier Orte im äußeren Sonnensystem mit unterirdischen Ozeanen haben," meint der Wissenschaftler und bezieht sich dabei außer auf Enceladus noch auf den Saturnmond Titan sowie die Jupitertrabanten Europa und Ganymed. Auch für die Suche nach außerirdischem Leben, so Lunine, würde Enceladus damit zu einem vielversprechenden Untersuchungsobjekt - neben Mars, Titan und Europa.
Dieser Einschätzung schließe ich mich an. Nur meine ich auch, dass wir in der Venus-Atmosphäre durchaus auf Schwefelbasis bestehende Mikroben finden könnten. Wir leben nicht nur auf einen Planeten des Lebens, sondern sind teil eines Sonnensystems des Lebens, dessen Basen und Interkationen - Panspermie und Reversepanspermie - über das gesamte Sonnensystem verteilt sind... Nun muss das nur noch einer direkt nachweisen. Die Raumfahrt böte dafür vielfältige Möglichkeiten.
Neueste Ergbenisse, die Ammoniak nachweisen konnten, aber auch viele andere organische Moleküle, zeigen klare Belege indirekter Natur, dass auch dort flüssiges Meer unter Permaeis vorhanden ist.
astronews.com berichtet:
http://www.astronews.com/news/artikel/2009/07/0907-033.shtml
Daraus:
Ammoniak wirkt als Frostschutzmittel und kann den Gefrierpunkt von Wasser auf fast bis zu minus 100 Grad Celsius absenken. Cassini hat in der Umgebung der Bruchstellen, aus denen die Fontänen stammen, leicht höhere Temperaturen gemessen. "Wir glauben, dass wir hier ein ausgezeichnetes Argument für flüssiges Wasser im Inneren des Mondes haben", meint auch Hunter Waite vom Southwest Research Institute in San Antonio, Texas, der verantwortliche Wissenschaftler für das Spektrometer an Bord von Cassini.
Der Nachweis einer beträchtlichen Menge von Argon 40, einem Argon-Isotop, das beim Zerfall von Kalium entsteht, ist nach Ansicht der Wissenschaftler ein weiteres Indiz für flüssiges Wasser. Vermutlich sei flüssiges Wasser, das durch den steinigen Kern des Mondes zirkuliert, für den Argon 40-Anteil verantwortlich. Argon 40 wird auf der Erde beispielsweise aus Gesteinen freigesetzt.
Darüber hinaus entdeckte das Team zahlreiche Kohlenstoff-haltige Moleküle wie Methan, Formaldehyd, Ethanol und verschiedene Kohlenwasserstoffe. Erst vor kurzem wurde zudem Natrium und Kalium im E-Ring des Saturn gefunden, der aus Material von Enceladus besteht. Dies würde darauf hindeuten, dass es eine salzige und flüssige Schicht im Inneren des Saturnmondes gibt. Enceladus wäre deswegen "ein recht guter Ort für Leben", so Lunine.
"Ich glaube das wirklich Interessante ist, dass wir nun vier Orte im äußeren Sonnensystem mit unterirdischen Ozeanen haben," meint der Wissenschaftler und bezieht sich dabei außer auf Enceladus noch auf den Saturnmond Titan sowie die Jupitertrabanten Europa und Ganymed. Auch für die Suche nach außerirdischem Leben, so Lunine, würde Enceladus damit zu einem vielversprechenden Untersuchungsobjekt - neben Mars, Titan und Europa.
Dieser Einschätzung schließe ich mich an. Nur meine ich auch, dass wir in der Venus-Atmosphäre durchaus auf Schwefelbasis bestehende Mikroben finden könnten. Wir leben nicht nur auf einen Planeten des Lebens, sondern sind teil eines Sonnensystems des Lebens, dessen Basen und Interkationen - Panspermie und Reversepanspermie - über das gesamte Sonnensystem verteilt sind... Nun muss das nur noch einer direkt nachweisen. Die Raumfahrt böte dafür vielfältige Möglichkeiten.
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Samstag, 18. Juli 2009
Papst Enzyklika Caritas in Veritatem - Auszug -
klauslange,22:29h
Zum Thema dieses Blogs passt ein Auszug aus der aktuellen Papstenzyklika. Folgende Passage möchte ich insbesondere jenen Christen mit katholischem Taufschein ans Herz legen, die meinen dem Herren des Evolutionismus und zugleich dem Logos Gottes dienen zu können. Aber auch jeder andere Interessierte wird auf seine Kosten kommen:
'48. Das Thema Entwicklung ist heute stark an die Verpflichtungen gebunden, die aus der Be-ziehung des Menschen zur natürlichen Umwelt entstehen. Diese Beziehung wurde allen von Gott ge-schenkt. Der Umgang mit ihr stellt für uns eine Verantwortung gegenüber den Armen, den künftigen Generationen und der ganzen Menschheit dar. Wenn die Natur und allen voran der Mensch als Frucht des Zufalls oder des Evolutionsdeterminismus angesehen werden, wird das Verantwortungsbewußtsein in den Gewissen schwächer. Der Gläubige erkennt hingegen in der Natur das wunderbare Werk des schöpferischen Eingreifens Gottes, das der Mensch verant-wortlich gebrauchen darf, um in Achtung vor der inneren Ausgewogenheit der Schöpfung selbst seine berechtigten materiellen und geistigen Bedürfnisse zu befriedigen. Wenn diese Auf-fassung schwindet, wird am Ende der Mensch die Natur entweder als ein unantastbares Tabu betrachten oder, im Gegenteil, sie ausbeuten. Beide Haltungen entsprechen nicht der christli-chen Anschauung der Natur, die Frucht der Schöpfung Gottes ist.
Die Natur ist Ausdruck eines Plans der Liebe und der Wahrheit. Sie geht uns voraus und wird uns von Gott als Lebensraum geschenkt. Sie spricht zu uns vom Schöpfer (vgl. Röm 1, 20) und von seiner Liebe zu den Menschen. Sie ist dazu bestimmt, am Ende der Zeiten in Christus »vereint zu werden« (vgl. Eph 1, 9-10; Kol 1, 19-20). Auch sie ist also eine »Berufung«. Die Natur steht uns nicht als »ein Haufen zufällig verstreuter Abfälle« zur Verfügung, sondern als eine Gabe des Schöpfers, der die ihr innewohnenden Ordnungen gezeichnet hat, damit der Mensch daraus die gebotenen Aufschlüsse bezieht, »damit er [sie] bebaue und hüte« (Gen 2, 15). Aber es muß auch betont werden, daß es der wahren Entwicklung widerspricht, die Natur für wichtiger zu halten als die menschliche Person. Diese Einstellung verleitet zu neu-heidnischen Haltun-gen oder einem neuen Pantheismus: Aus der in einem rein naturalistischen Sinn verstandenen Natur allein kann man nicht das Heil für den Menschen ableiten. Allerdings muß man auch die gegenteilige Position zurückweisen, die eine vollständige Technisierung der Natur anstrebt, weil das natürliche Umfeld nicht nur Materie ist, über die wir nach unserem Belieben verfügen können, sondern wunderbares Werk des Schöpfers, das eine „Grammatik“ in sich trägt, die Zwecke und Kriterien für eine weise, nicht funktionelle und willkürliche Nutzung angibt. Viele Schäden für die Entwicklung rühren heute aus diesen verzerrten Auffassungen her. Die Natur vollständig auf eine Menge einfacher Gegebenheiten zu verkürzen, erweist sich schließlich als Quelle der Gewalt gegenüber der Umwelt und motiviert zu respektlosen Handlungen gegen-über der Natur des Menschen. Da diese nicht nur aus Materie, sondern auch aus Geist besteht und als solche reich an Bedeutungen und zu erreichenden transzendenten Zielen ist, hat sie auch einen normativen Charakter für die Kultur.'
(Hervorhebungen durch mich.)
'48. Das Thema Entwicklung ist heute stark an die Verpflichtungen gebunden, die aus der Be-ziehung des Menschen zur natürlichen Umwelt entstehen. Diese Beziehung wurde allen von Gott ge-schenkt. Der Umgang mit ihr stellt für uns eine Verantwortung gegenüber den Armen, den künftigen Generationen und der ganzen Menschheit dar. Wenn die Natur und allen voran der Mensch als Frucht des Zufalls oder des Evolutionsdeterminismus angesehen werden, wird das Verantwortungsbewußtsein in den Gewissen schwächer. Der Gläubige erkennt hingegen in der Natur das wunderbare Werk des schöpferischen Eingreifens Gottes, das der Mensch verant-wortlich gebrauchen darf, um in Achtung vor der inneren Ausgewogenheit der Schöpfung selbst seine berechtigten materiellen und geistigen Bedürfnisse zu befriedigen. Wenn diese Auf-fassung schwindet, wird am Ende der Mensch die Natur entweder als ein unantastbares Tabu betrachten oder, im Gegenteil, sie ausbeuten. Beide Haltungen entsprechen nicht der christli-chen Anschauung der Natur, die Frucht der Schöpfung Gottes ist.
Die Natur ist Ausdruck eines Plans der Liebe und der Wahrheit. Sie geht uns voraus und wird uns von Gott als Lebensraum geschenkt. Sie spricht zu uns vom Schöpfer (vgl. Röm 1, 20) und von seiner Liebe zu den Menschen. Sie ist dazu bestimmt, am Ende der Zeiten in Christus »vereint zu werden« (vgl. Eph 1, 9-10; Kol 1, 19-20). Auch sie ist also eine »Berufung«. Die Natur steht uns nicht als »ein Haufen zufällig verstreuter Abfälle« zur Verfügung, sondern als eine Gabe des Schöpfers, der die ihr innewohnenden Ordnungen gezeichnet hat, damit der Mensch daraus die gebotenen Aufschlüsse bezieht, »damit er [sie] bebaue und hüte« (Gen 2, 15). Aber es muß auch betont werden, daß es der wahren Entwicklung widerspricht, die Natur für wichtiger zu halten als die menschliche Person. Diese Einstellung verleitet zu neu-heidnischen Haltun-gen oder einem neuen Pantheismus: Aus der in einem rein naturalistischen Sinn verstandenen Natur allein kann man nicht das Heil für den Menschen ableiten. Allerdings muß man auch die gegenteilige Position zurückweisen, die eine vollständige Technisierung der Natur anstrebt, weil das natürliche Umfeld nicht nur Materie ist, über die wir nach unserem Belieben verfügen können, sondern wunderbares Werk des Schöpfers, das eine „Grammatik“ in sich trägt, die Zwecke und Kriterien für eine weise, nicht funktionelle und willkürliche Nutzung angibt. Viele Schäden für die Entwicklung rühren heute aus diesen verzerrten Auffassungen her. Die Natur vollständig auf eine Menge einfacher Gegebenheiten zu verkürzen, erweist sich schließlich als Quelle der Gewalt gegenüber der Umwelt und motiviert zu respektlosen Handlungen gegen-über der Natur des Menschen. Da diese nicht nur aus Materie, sondern auch aus Geist besteht und als solche reich an Bedeutungen und zu erreichenden transzendenten Zielen ist, hat sie auch einen normativen Charakter für die Kultur.'
(Hervorhebungen durch mich.)
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Dienstag, 7. Juli 2009
Wetterphänomene auf dem Mars
klauslange,18:49h
Vor einiger Zeit wurde berichtet, dass es auf dem Mars zwar schneit, aber der Boden nicht vom Niederschlag erreicht wird. Nun konnte auch das nachgewiesen werden, wie astronews berichtet:
http://www.astronews.com/news/artikel/2009/07/0907-008.shtml
Daraus:
In den frühen Morgenstunden rieseln Eiskristalle aus dünnen Wolken bis auf die Oberfläche des roten Planeten herab. Diesen Vorgang konnte ein internationales Forscherteam mithilfe eines speziellen Lasers an Bord der amerikanischen Marssonde Phoenix erstmals beobachten. Am Tag verdampft das Wasser und bildet dann wieder neue Wolken. Das Team berichtet im Fachblatt Science über seine Messungen.
"Vor der Phoenix-Mission wussten wir nicht, ob es auf dem Mars überhaupt Niederschläge gibt", erklärt James Whiteway von der York University in Toronto, der die Messungen geleitet hat. "Im Winter breitet sich das polare Eis zwar bis zum Landeplatz von Phoenix aus, aber wie das Wasser aus der Atmosphäre zum Boden gelangt, war bislang unklar. Jetzt wissen wir, dass es dort schneit, und dass dieser Schneefall ein Teil des Wasserkreislaufs auf dem Mars ist."
Dadurch klärt sich auch eine frühere Meldung, die sogar flüssiges Kondens-Wasser an Phönix kundete, erklären:
http://www.astronews.com/news/artikel/2009/02/0902-025.shtml
Ferner und unabhängig davon, konnte marsianisches Blitzlicht aufgenommen werden, das in Staubwirbel entsteht:
http://www.astronews.com/news/artikel/2009/06/0906-039.shtml
Sozusagen ein marsianisches Gewitter. Natürlich durfte hier der Verweis auf die Lebensentstehung nicht fehlen, doch ist das viel zu spekulativ. Insgesamt bleibt aber festzuhalten, dass der Mars sein vorher staubtrockenes und totes Gesicht, oder was die Wissenschaft dafür hielt, deutlich verändert hat. Der Mars ist ein dynamischer Planet und wird noch viele neue Facetten zeigen. Dabei behalten wir die Methan-Vorkommen in der Atmosphäre unseres Nachbarplaneten im Hinterkopf...
http://www.astronews.com/news/artikel/2009/07/0907-008.shtml
Daraus:
In den frühen Morgenstunden rieseln Eiskristalle aus dünnen Wolken bis auf die Oberfläche des roten Planeten herab. Diesen Vorgang konnte ein internationales Forscherteam mithilfe eines speziellen Lasers an Bord der amerikanischen Marssonde Phoenix erstmals beobachten. Am Tag verdampft das Wasser und bildet dann wieder neue Wolken. Das Team berichtet im Fachblatt Science über seine Messungen.
"Vor der Phoenix-Mission wussten wir nicht, ob es auf dem Mars überhaupt Niederschläge gibt", erklärt James Whiteway von der York University in Toronto, der die Messungen geleitet hat. "Im Winter breitet sich das polare Eis zwar bis zum Landeplatz von Phoenix aus, aber wie das Wasser aus der Atmosphäre zum Boden gelangt, war bislang unklar. Jetzt wissen wir, dass es dort schneit, und dass dieser Schneefall ein Teil des Wasserkreislaufs auf dem Mars ist."
Dadurch klärt sich auch eine frühere Meldung, die sogar flüssiges Kondens-Wasser an Phönix kundete, erklären:
http://www.astronews.com/news/artikel/2009/02/0902-025.shtml
Ferner und unabhängig davon, konnte marsianisches Blitzlicht aufgenommen werden, das in Staubwirbel entsteht:
http://www.astronews.com/news/artikel/2009/06/0906-039.shtml
Sozusagen ein marsianisches Gewitter. Natürlich durfte hier der Verweis auf die Lebensentstehung nicht fehlen, doch ist das viel zu spekulativ. Insgesamt bleibt aber festzuhalten, dass der Mars sein vorher staubtrockenes und totes Gesicht, oder was die Wissenschaft dafür hielt, deutlich verändert hat. Der Mars ist ein dynamischer Planet und wird noch viele neue Facetten zeigen. Dabei behalten wir die Methan-Vorkommen in der Atmosphäre unseres Nachbarplaneten im Hinterkopf...
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Donnerstag, 25. Juni 2009
Kosmische Strahlung besitzt Eisenkerne...
klauslange,18:16h
... und kein Forscher kann sagen, woher diese stammen. Die bisherigen Modellen benötigen eine grundlegende Überarbeitung.
Dazu ein astronews.com Artikel:
http://www.astronews.com/news/artikel/2009/06/0906-034.shtml
Immer wieder in letzter Zeit werden Messergebnisse gefunden, die mit den bestehenden Modellen nicht mehr im Einklang zu bringen sind. Dennoch hält man am kosmologischen Modell in seiner Gesamtheit fest. Es wird Zeit eine grundlegende Änderung zuzulassen.
Selbsverständlich sind solche Ergebnisse ein schöner Erfolg der Experimental- und Beobachtungswissenschaft. Es wird aber Zeit, dass man diese Ergebnisse als Anstoß für eine Revision nimmt.
Dazu ein astronews.com Artikel:
http://www.astronews.com/news/artikel/2009/06/0906-034.shtml
Immer wieder in letzter Zeit werden Messergebnisse gefunden, die mit den bestehenden Modellen nicht mehr im Einklang zu bringen sind. Dennoch hält man am kosmologischen Modell in seiner Gesamtheit fest. Es wird Zeit eine grundlegende Änderung zuzulassen.
Selbsverständlich sind solche Ergebnisse ein schöner Erfolg der Experimental- und Beobachtungswissenschaft. Es wird aber Zeit, dass man diese Ergebnisse als Anstoß für eine Revision nimmt.
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Mittwoch, 24. Juni 2009
Rätselhafte Signalstärke auf Titan
klauslange,15:03h
Nein, die Rede ist nicht von Radiosignalen. Dennoch geben die gemessenen Signale, wie auch die Werte der Atmosphäre und der Magnetströme Rätsel auf.
Warum verliert Titen seine Atmosphäre nicht?
Warum sind gemessene Signale zehn mal stärker als sie von Blitzechos zu erwarten wären?
Warum gibt es auch außerhalb des magnetischen Saturn-Bereiches mehrere Stunden lang eine magnetischen Schutz auf Titan?
Diese und ähnliche Fragen erläutert sehr ausführlich folgender Artikel auf raumfahrer.net:
http://www.raumfahrer.net/news/astronomie/23062009152412.shtml
Bemerkenswert ist daraus diese Passage:
"Überhaupt weiß man noch immer ausnehmend wenig von den Vorgängen, die sich dicht unter der krustigen -178°C (95 K) kalten Mondoberfläche abspielen. Und solange dem so ist, hat auch die Diskussionsgrundlage eines unterirdischen Ozeans auf Titan - der sich aus Messungen der Spin-Rate des Mondes ableiten ließe - durchaus noch seine Daseinsberechtigung, so ungewöhnlich sich diese Idee zum jetzigen Zeitpunkt vielleicht auch ausnehmen mag. Als ein weiteres Indiz für das Vorhandensein eines solchen Ozeans wird die Aufzeichnung rätselhafter Radiosignale durch Huygens während ihres Abstieges zur Mondoberfläche gewertet. Nun könnte man durchaus zu Recht einwenden, dass die Herstellung einer Verbindung von "rätselhaften Signalen" zu einem unterirdischen Ozean an sich schon ein rätselhaftes, wenn nicht sogar höchst fragwürdiges Vorgehen darstellt, jedoch vermögen die Befürworter dieser Sichtweise ihre These mit einigem Substanziellem zu unterfüttern. Die Signale konnten nur in einem extrem engen, niederfrequenten Bandbereich um 36 Hertz aufgezeichnet werden. Seit 2005 nun zerbricht man sich über ihre Natur die Köpfe. Der derzeit wohl beste Erklärungsansatz kann relativ leicht auf der Erde nachempfunden werden, setzt aber zugleich auch einiges voraus. Blitze produzieren auf der Erde ein ähnliches Niederfrequenzsignal, die Radiowellen werden in die oberen Atmosphärenschichten und von dort wieder zurück reflektiert. Dieser Echoeffekt verstärkt einige Frequenzen und überlagert andere, mit dem Ergebnis, dass sich Signale in präzise definierten Frequenzen beobachten lassen, sehr ähnlich zu dem, was 2005 durch Huygens aufgezeichnet wurde. Titans Äußeres ist ein sehr schlechter Reflektor solcher Radiowellen. Es muss also ein sehr viel besserer Reflektor existieren, um den beobachteten Effekt zu erklären. Ein Ozean flüssigen Wassers unterhalb der Oberfläche wäre ideal dazu geeignet, wie Modellrechnungen zeigten. Die gesamte Annahme steht und fällt natürlich mit dem Auslöser der Frequenzsignale, den Blitzen.
Ganz besonders erschwerend muss in diesem Zusammenhang natürlich erwähnt werden, dass ein Blitzereignis auf Titan bisher nicht dokumentiert wurde, man also nicht sicher sein kann, ob es auf dem Mond auch tatsächlich zu solchen Energieentladungen kommt. Dazu weist das aufgezeichnete Titansignal einen 10-mal höheren Wert auf, als er durch diese Art Echoeffekt jemals auf der Erde beobachtet werden konnte. Immerhin konnte durch Laborexperimente an einem 1:1-Modell zwischenzeitlich die Möglichkeit ausgeschlossen werden, dass es sich bei dem Signal um durch Interferenzen mit anderen Sondenteilen verursachte Störungen handelt. Und so verhelfen die derzeitigen Diskussionen einer im Jahre 2000 von Andrew Fortes veröffentlichten Studie, wonach durchaus Leben in einem unterirdischen Ozean auf dem gigantischen Mond existieren könnte, unverhofft zu neuem Auftrieb."
Warum verliert Titen seine Atmosphäre nicht?
Warum sind gemessene Signale zehn mal stärker als sie von Blitzechos zu erwarten wären?
Warum gibt es auch außerhalb des magnetischen Saturn-Bereiches mehrere Stunden lang eine magnetischen Schutz auf Titan?
Diese und ähnliche Fragen erläutert sehr ausführlich folgender Artikel auf raumfahrer.net:
http://www.raumfahrer.net/news/astronomie/23062009152412.shtml
Bemerkenswert ist daraus diese Passage:
"Überhaupt weiß man noch immer ausnehmend wenig von den Vorgängen, die sich dicht unter der krustigen -178°C (95 K) kalten Mondoberfläche abspielen. Und solange dem so ist, hat auch die Diskussionsgrundlage eines unterirdischen Ozeans auf Titan - der sich aus Messungen der Spin-Rate des Mondes ableiten ließe - durchaus noch seine Daseinsberechtigung, so ungewöhnlich sich diese Idee zum jetzigen Zeitpunkt vielleicht auch ausnehmen mag. Als ein weiteres Indiz für das Vorhandensein eines solchen Ozeans wird die Aufzeichnung rätselhafter Radiosignale durch Huygens während ihres Abstieges zur Mondoberfläche gewertet. Nun könnte man durchaus zu Recht einwenden, dass die Herstellung einer Verbindung von "rätselhaften Signalen" zu einem unterirdischen Ozean an sich schon ein rätselhaftes, wenn nicht sogar höchst fragwürdiges Vorgehen darstellt, jedoch vermögen die Befürworter dieser Sichtweise ihre These mit einigem Substanziellem zu unterfüttern. Die Signale konnten nur in einem extrem engen, niederfrequenten Bandbereich um 36 Hertz aufgezeichnet werden. Seit 2005 nun zerbricht man sich über ihre Natur die Köpfe. Der derzeit wohl beste Erklärungsansatz kann relativ leicht auf der Erde nachempfunden werden, setzt aber zugleich auch einiges voraus. Blitze produzieren auf der Erde ein ähnliches Niederfrequenzsignal, die Radiowellen werden in die oberen Atmosphärenschichten und von dort wieder zurück reflektiert. Dieser Echoeffekt verstärkt einige Frequenzen und überlagert andere, mit dem Ergebnis, dass sich Signale in präzise definierten Frequenzen beobachten lassen, sehr ähnlich zu dem, was 2005 durch Huygens aufgezeichnet wurde. Titans Äußeres ist ein sehr schlechter Reflektor solcher Radiowellen. Es muss also ein sehr viel besserer Reflektor existieren, um den beobachteten Effekt zu erklären. Ein Ozean flüssigen Wassers unterhalb der Oberfläche wäre ideal dazu geeignet, wie Modellrechnungen zeigten. Die gesamte Annahme steht und fällt natürlich mit dem Auslöser der Frequenzsignale, den Blitzen.
Ganz besonders erschwerend muss in diesem Zusammenhang natürlich erwähnt werden, dass ein Blitzereignis auf Titan bisher nicht dokumentiert wurde, man also nicht sicher sein kann, ob es auf dem Mond auch tatsächlich zu solchen Energieentladungen kommt. Dazu weist das aufgezeichnete Titansignal einen 10-mal höheren Wert auf, als er durch diese Art Echoeffekt jemals auf der Erde beobachtet werden konnte. Immerhin konnte durch Laborexperimente an einem 1:1-Modell zwischenzeitlich die Möglichkeit ausgeschlossen werden, dass es sich bei dem Signal um durch Interferenzen mit anderen Sondenteilen verursachte Störungen handelt. Und so verhelfen die derzeitigen Diskussionen einer im Jahre 2000 von Andrew Fortes veröffentlichten Studie, wonach durchaus Leben in einem unterirdischen Ozean auf dem gigantischen Mond existieren könnte, unverhofft zu neuem Auftrieb."
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