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Dienstag, 15. Dezember 2009
Mit Spielekonsolen auf Gravitationswellen-Jagd
klauslange,19:24h
Spielkonsolen sollten nicht belächelt werden, wenn sich auch kaum eines ihrer Benutzer Gedanken über das Potential seiner Konsole machen dürfte...
Bonner Wissenschaftler benutzen genau jene Prozessoren, die für Spielekonsolen zur grafischen Darstellung benutzt werden, um Daten auszuwerten, die Gravitationswellendetektoren liefern.
Wichtig ist dabei die Geschwindigkeit dieser Prozessoren, um die Grafik flüssig anzeigen zu können. Genau diese Technik benötigt man für eine zeitnahe Simulation eingehender Daten, um Gravitationswellen aufspüren zu können.
astronews.com berichtet:
http://www.astronews.com/news/artikel/2009/12/0912-021.shtml
Bonner Wissenschaftler benutzen genau jene Prozessoren, die für Spielekonsolen zur grafischen Darstellung benutzt werden, um Daten auszuwerten, die Gravitationswellendetektoren liefern.
Wichtig ist dabei die Geschwindigkeit dieser Prozessoren, um die Grafik flüssig anzeigen zu können. Genau diese Technik benötigt man für eine zeitnahe Simulation eingehender Daten, um Gravitationswellen aufspüren zu können.
astronews.com berichtet:
http://www.astronews.com/news/artikel/2009/12/0912-021.shtml
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Donnerstag, 10. Dezember 2009
Multiversen: Neue Messergebnisse erhärten die Multiversentheorie
klauslange,23:34h
Wie welt der physik berichtet deuten neueste Messungen auf ein wie auch immer geartetes Multiversum hin:
http://www.weltderphysik.de/de/4245.php?ni=1685
Zitat:
Astronomen um Alexander Kashlinsky vom Goddard Space Flight Center der NASA in Greenbelt, Maryland (USA) haben neue Daten gesammelt, die die Theorie eines „Multiversums“ stärker stützen als bisherige Messungen das konnten. Demnach könnten Paralleluniversen für die mysteriösen Dunkle Strömung verantwortlich sein, die das Forscherteam gefunden hat.
Diese Strömung äußert sich in Form von spektralen Verschiebungen in der kosmischen Hintergrundstrahlung (siehe Nachricht "Die Dunkle Strömung der Galaxienhaufen" in der Linkliste). Diese Verschiebungen deuten darauf hin, dass sich alle Galaxien mit einer unerwartet hohen Geschwindigkeit von bis zu 800 Kilometern pro Sekunde in ein und die selbe Richtung bewegen, zusätzlich zu der ohnehin vorhandenen Expansion des Universums.
Neue Erkenntnisse erweitern die Messungen der Gruppe nun auf einen Radius von 3 Milliarden Lichtjahren. Die neuen Ergebnisse wurden in einem Artikel an die Fachzeitschrift „The Astropyhsical Journal“ übermittelt.
Die entscheidende Frage ist die nach der Herkunft dieses unerwarteten Soges. Eine Multiversumstheorie in der Paralleluniversen eine Rolle spielen, vermag diese Frage zu beantworten. Einige Theorien des frühen Universums beinhalten solche vielfachen Universen, die, ähnlich wie verschränkte Objekte in der Quantentheorie, in ihrem Verhalten miteinander gekoppelt sind. Die umstrittenen Theorien besagen, dass diese Paralleluniversen, obwohl für uns ansonsten nicht wahrnehmbar, eine Kraft auf unser Universum ausüben können, die die Dunkle Strömung erklärt. So könnte Materie außerhalb unseres kosmischen Horizonts, der durch das Licht, das wir aus dem Weltall empfangen begrenzt wird, gravitative Anziehung auf unser Universum ausüben.
„Falls sich die Strömung, wie unsere Daten es andeuten, bis zum kosmischen Horizont erstreckt, dann hängt ihr Ursprung wahrscheinlich mit der vorinflationären Gesamtstruktur der Raum-Zeit zusammen und deutet auf ein irgendwie geartetes Multiversum hin“, so Kashlinksky. „Wir führen das Projekt fort und erwarten, dass unsere zukünftigen Messungen diese Möglichkeit wesentlich deutlicher beleuchten“.
Laut Laura Mersini-Houghton, Kosmologin an der University of North Carolina in Chapel Hill (USA) und Fürsprecherin einer Multiversums-Theorie, sind Kashlinkskys Entdeckungen „die direktesten Anzeichen für die Existenz des Multiversums“. Mersini-Houghton betont, dass die Theorie der Paralleluniversen eine Dunkle Strömung voraussagt, und dass sogar deren Geschwindigkeit nahezu mit der die Kashlinskys Team gemessenen hat übereinstimmt.Astronomen um Alexander Kashlinsky vom Goddard Space Flight Center der NASA in Greenbelt, Maryland (USA) haben neue Daten gesammelt, die die Theorie eines „Multiversums“ stärker stützen als bisherige Messungen das konnten. Demnach könnten Paralleluniversen für die mysteriösen Dunkle Strömung verantwortlich sein, die das Forscherteam gefunden hat.
Diese Strömung äußert sich in Form von spektralen Verschiebungen in der kosmischen Hintergrundstrahlung (siehe Nachricht "Die Dunkle Strömung der Galaxienhaufen" in der Linkliste). Diese Verschiebungen deuten darauf hin, dass sich alle Galaxien mit einer unerwartet hohen Geschwindigkeit von bis zu 800 Kilometern pro Sekunde in ein und die selbe Richtung bewegen, zusätzlich zu der ohnehin vorhandenen Expansion des Universums.
Neue Erkenntnisse erweitern die Messungen der Gruppe nun auf einen Radius von 3 Milliarden Lichtjahren. Die neuen Ergebnisse wurden in einem Artikel an die Fachzeitschrift „The Astropyhsical Journal“ übermittelt.
Die entscheidende Frage ist die nach der Herkunft dieses unerwarteten Soges. Eine Multiversumstheorie in der Paralleluniversen eine Rolle spielen, vermag diese Frage zu beantworten. Einige Theorien des frühen Universums beinhalten solche vielfachen Universen, die, ähnlich wie verschränkte Objekte in der Quantentheorie, in ihrem Verhalten miteinander gekoppelt sind. Die umstrittenen Theorien besagen, dass diese Paralleluniversen, obwohl für uns ansonsten nicht wahrnehmbar, eine Kraft auf unser Universum ausüben können, die die Dunkle Strömung erklärt. So könnte Materie außerhalb unseres kosmischen Horizonts, der durch das Licht, das wir aus dem Weltall empfangen begrenzt wird, gravitative Anziehung auf unser Universum ausüben.
„Falls sich die Strömung, wie unsere Daten es andeuten, bis zum kosmischen Horizont erstreckt, dann hängt ihr Ursprung wahrscheinlich mit der vorinflationären Gesamtstruktur der Raum-Zeit zusammen und deutet auf ein irgendwie geartetes Multiversum hin“, so Kashlinksky. „Wir führen das Projekt fort und erwarten, dass unsere zukünftigen Messungen diese Möglichkeit wesentlich deutlicher beleuchten“.
Laut Laura Mersini-Houghton, Kosmologin an der University of North Carolina in Chapel Hill (USA) und Fürsprecherin einer Multiversums-Theorie, sind Kashlinkskys Entdeckungen „die direktesten Anzeichen für die Existenz des Multiversums“. Mersini-Houghton betont, dass die Theorie der Paralleluniversen eine Dunkle Strömung voraussagt, und dass sogar deren Geschwindigkeit nahezu mit der die Kashlinskys Team gemessenen hat übereinstimmt.
Dennoch wird betont, dass dies noch kein Beweis für Multiversen ist.
http://www.weltderphysik.de/de/4245.php?ni=1685
Zitat:
Astronomen um Alexander Kashlinsky vom Goddard Space Flight Center der NASA in Greenbelt, Maryland (USA) haben neue Daten gesammelt, die die Theorie eines „Multiversums“ stärker stützen als bisherige Messungen das konnten. Demnach könnten Paralleluniversen für die mysteriösen Dunkle Strömung verantwortlich sein, die das Forscherteam gefunden hat.
Diese Strömung äußert sich in Form von spektralen Verschiebungen in der kosmischen Hintergrundstrahlung (siehe Nachricht "Die Dunkle Strömung der Galaxienhaufen" in der Linkliste). Diese Verschiebungen deuten darauf hin, dass sich alle Galaxien mit einer unerwartet hohen Geschwindigkeit von bis zu 800 Kilometern pro Sekunde in ein und die selbe Richtung bewegen, zusätzlich zu der ohnehin vorhandenen Expansion des Universums.
Neue Erkenntnisse erweitern die Messungen der Gruppe nun auf einen Radius von 3 Milliarden Lichtjahren. Die neuen Ergebnisse wurden in einem Artikel an die Fachzeitschrift „The Astropyhsical Journal“ übermittelt.
Die entscheidende Frage ist die nach der Herkunft dieses unerwarteten Soges. Eine Multiversumstheorie in der Paralleluniversen eine Rolle spielen, vermag diese Frage zu beantworten. Einige Theorien des frühen Universums beinhalten solche vielfachen Universen, die, ähnlich wie verschränkte Objekte in der Quantentheorie, in ihrem Verhalten miteinander gekoppelt sind. Die umstrittenen Theorien besagen, dass diese Paralleluniversen, obwohl für uns ansonsten nicht wahrnehmbar, eine Kraft auf unser Universum ausüben können, die die Dunkle Strömung erklärt. So könnte Materie außerhalb unseres kosmischen Horizonts, der durch das Licht, das wir aus dem Weltall empfangen begrenzt wird, gravitative Anziehung auf unser Universum ausüben.
„Falls sich die Strömung, wie unsere Daten es andeuten, bis zum kosmischen Horizont erstreckt, dann hängt ihr Ursprung wahrscheinlich mit der vorinflationären Gesamtstruktur der Raum-Zeit zusammen und deutet auf ein irgendwie geartetes Multiversum hin“, so Kashlinksky. „Wir führen das Projekt fort und erwarten, dass unsere zukünftigen Messungen diese Möglichkeit wesentlich deutlicher beleuchten“.
Laut Laura Mersini-Houghton, Kosmologin an der University of North Carolina in Chapel Hill (USA) und Fürsprecherin einer Multiversums-Theorie, sind Kashlinkskys Entdeckungen „die direktesten Anzeichen für die Existenz des Multiversums“. Mersini-Houghton betont, dass die Theorie der Paralleluniversen eine Dunkle Strömung voraussagt, und dass sogar deren Geschwindigkeit nahezu mit der die Kashlinskys Team gemessenen hat übereinstimmt.Astronomen um Alexander Kashlinsky vom Goddard Space Flight Center der NASA in Greenbelt, Maryland (USA) haben neue Daten gesammelt, die die Theorie eines „Multiversums“ stärker stützen als bisherige Messungen das konnten. Demnach könnten Paralleluniversen für die mysteriösen Dunkle Strömung verantwortlich sein, die das Forscherteam gefunden hat.
Diese Strömung äußert sich in Form von spektralen Verschiebungen in der kosmischen Hintergrundstrahlung (siehe Nachricht "Die Dunkle Strömung der Galaxienhaufen" in der Linkliste). Diese Verschiebungen deuten darauf hin, dass sich alle Galaxien mit einer unerwartet hohen Geschwindigkeit von bis zu 800 Kilometern pro Sekunde in ein und die selbe Richtung bewegen, zusätzlich zu der ohnehin vorhandenen Expansion des Universums.
Neue Erkenntnisse erweitern die Messungen der Gruppe nun auf einen Radius von 3 Milliarden Lichtjahren. Die neuen Ergebnisse wurden in einem Artikel an die Fachzeitschrift „The Astropyhsical Journal“ übermittelt.
Die entscheidende Frage ist die nach der Herkunft dieses unerwarteten Soges. Eine Multiversumstheorie in der Paralleluniversen eine Rolle spielen, vermag diese Frage zu beantworten. Einige Theorien des frühen Universums beinhalten solche vielfachen Universen, die, ähnlich wie verschränkte Objekte in der Quantentheorie, in ihrem Verhalten miteinander gekoppelt sind. Die umstrittenen Theorien besagen, dass diese Paralleluniversen, obwohl für uns ansonsten nicht wahrnehmbar, eine Kraft auf unser Universum ausüben können, die die Dunkle Strömung erklärt. So könnte Materie außerhalb unseres kosmischen Horizonts, der durch das Licht, das wir aus dem Weltall empfangen begrenzt wird, gravitative Anziehung auf unser Universum ausüben.
„Falls sich die Strömung, wie unsere Daten es andeuten, bis zum kosmischen Horizont erstreckt, dann hängt ihr Ursprung wahrscheinlich mit der vorinflationären Gesamtstruktur der Raum-Zeit zusammen und deutet auf ein irgendwie geartetes Multiversum hin“, so Kashlinksky. „Wir führen das Projekt fort und erwarten, dass unsere zukünftigen Messungen diese Möglichkeit wesentlich deutlicher beleuchten“.
Laut Laura Mersini-Houghton, Kosmologin an der University of North Carolina in Chapel Hill (USA) und Fürsprecherin einer Multiversums-Theorie, sind Kashlinkskys Entdeckungen „die direktesten Anzeichen für die Existenz des Multiversums“. Mersini-Houghton betont, dass die Theorie der Paralleluniversen eine Dunkle Strömung voraussagt, und dass sogar deren Geschwindigkeit nahezu mit der die Kashlinskys Team gemessenen hat übereinstimmt.
Dennoch wird betont, dass dies noch kein Beweis für Multiversen ist.
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Mittwoch, 9. Dezember 2009
Mars: Weitere abiologische Quelle von Methan widerlegt
klauslange,18:55h
Seit Methanvorkommen in der Marsatmospäre gefunden wurde, rätselt man über die Quelle, wobei ein biologischer Ursprung als Möglichkeit erachtet wird.
Deneben gab es aber auch drei nicht-biologische Möglichkeiten:
-Aktiver Vulkanismus
-Meteoriteneinschläge
-Vulkangestein in Verbindung mit Wasser
Während aktiver Vulkanismus als Quelle derzeitiger Methanvorkommen ausgeschlossen werden konnte, war die Theorie bzgl. Meteoriteneinschläge als Quelle weitgehend anerkannt. Genau diese Quelle konnte nun aber ausgeschlossen werden, wie eine neueste Studie belegt.
Im Bericht von raumfahrer.net heißt es dazu:
Als auffüllende Ressource erhielt über die letzten Jahre hinweg die These der methanbringenden Meteoriten großen Zuspruch, wonach die auftretende Reibungshitze während des Atmosphärendurchflugs eine chemische Reaktion auslöst, welche zur Freisetzung von Methan und anderen Gasen in die Marsatmosphäre beiträgt.
Im Lichte einer neu angestellten numerischen Simulationsrechnung, sowie spektroskopischer Untersuchungen im besonderen Hinblick auf verschiedenste infrarot-optische Eigenschaften allerdings, lässt sich diese Arbeitshypothese nicht mehr aufrecht erhalten, da die auf diese Weise erzielbaren Volumina nicht ausreichen, um die aktuelle Methankonzentration in der Planetenatmosphäre über die notwendigen Zeiträume hinweg beibehalten zu können. Unter Berücksichtigung der bekannten durchschnittlichen Meteoriten-Fallraten des Mars, lassen sich maximal 10 kg/Jahr des auf diese Weise produzierten Methangases annehmen, weit unterhalb der jährlich global benötigten 150 Tonnen.
Da der Gedanke des geochemischen Ursprungs des Marsmethans (z.B. durch vulkanische Aktivitäten) aus ähnlichen Gründen jüngst ebenfalls verworfen werden musste, reduzieren sich verbleibende Lösungsansätze auf nur noch zwei plausible Theorien: Entweder ist der Methangehalt des Mars vor metabolischen Gesichtspunkten zu sehen, oder aber das CH4 ist ein reaktantes Nebenprodukt chemischer Vorgänge zwischen Vulkangestein und Wasser. Denn sofern in Wasser gelöstes Kohlendioxid mit Silikaten bzw. Inselsilikaten, den sogenannten Olivinen, in Kontakt kommt, entsteht aus dieser Verbindung Wasserstoff, der wiederum mit dem vorhandenen Kohlendioxid reagiert und als Resultat CH4 hervorbringt. In der Gegenwart von Wasser und CO2 werden Minerale auf dem Mars also in der Form verändert, dass eine auf diese Weise stattfindende Methanproduktion ebenfalls denkbar wird.
Mit diesen nunmehr zwei verbliebenen Hypothesen lassen sich auch die Planungen des jetzt für 2018 (allerdings schon häufiger verschobenen) erwarteten NASA/ESA Marsexperimentes im Rahmen der ExoMars-Kampagne zum Methanursprung weitergehend konkretisieren.
Die Liste der möglichen Methanquellen für den Mars wird also kleiner und kleiner. Und spannenderweise verbleibt extraterrestrisches Leben weiterhin als Option auf ihr.
Quelle:
http://www.raumfahrer.net/news/astronomie/09122009112014.shtml
Deneben gab es aber auch drei nicht-biologische Möglichkeiten:
-Aktiver Vulkanismus
-Meteoriteneinschläge
-Vulkangestein in Verbindung mit Wasser
Während aktiver Vulkanismus als Quelle derzeitiger Methanvorkommen ausgeschlossen werden konnte, war die Theorie bzgl. Meteoriteneinschläge als Quelle weitgehend anerkannt. Genau diese Quelle konnte nun aber ausgeschlossen werden, wie eine neueste Studie belegt.
Im Bericht von raumfahrer.net heißt es dazu:
Als auffüllende Ressource erhielt über die letzten Jahre hinweg die These der methanbringenden Meteoriten großen Zuspruch, wonach die auftretende Reibungshitze während des Atmosphärendurchflugs eine chemische Reaktion auslöst, welche zur Freisetzung von Methan und anderen Gasen in die Marsatmosphäre beiträgt.
Im Lichte einer neu angestellten numerischen Simulationsrechnung, sowie spektroskopischer Untersuchungen im besonderen Hinblick auf verschiedenste infrarot-optische Eigenschaften allerdings, lässt sich diese Arbeitshypothese nicht mehr aufrecht erhalten, da die auf diese Weise erzielbaren Volumina nicht ausreichen, um die aktuelle Methankonzentration in der Planetenatmosphäre über die notwendigen Zeiträume hinweg beibehalten zu können. Unter Berücksichtigung der bekannten durchschnittlichen Meteoriten-Fallraten des Mars, lassen sich maximal 10 kg/Jahr des auf diese Weise produzierten Methangases annehmen, weit unterhalb der jährlich global benötigten 150 Tonnen.
Da der Gedanke des geochemischen Ursprungs des Marsmethans (z.B. durch vulkanische Aktivitäten) aus ähnlichen Gründen jüngst ebenfalls verworfen werden musste, reduzieren sich verbleibende Lösungsansätze auf nur noch zwei plausible Theorien: Entweder ist der Methangehalt des Mars vor metabolischen Gesichtspunkten zu sehen, oder aber das CH4 ist ein reaktantes Nebenprodukt chemischer Vorgänge zwischen Vulkangestein und Wasser. Denn sofern in Wasser gelöstes Kohlendioxid mit Silikaten bzw. Inselsilikaten, den sogenannten Olivinen, in Kontakt kommt, entsteht aus dieser Verbindung Wasserstoff, der wiederum mit dem vorhandenen Kohlendioxid reagiert und als Resultat CH4 hervorbringt. In der Gegenwart von Wasser und CO2 werden Minerale auf dem Mars also in der Form verändert, dass eine auf diese Weise stattfindende Methanproduktion ebenfalls denkbar wird.
Mit diesen nunmehr zwei verbliebenen Hypothesen lassen sich auch die Planungen des jetzt für 2018 (allerdings schon häufiger verschobenen) erwarteten NASA/ESA Marsexperimentes im Rahmen der ExoMars-Kampagne zum Methanursprung weitergehend konkretisieren.
Die Liste der möglichen Methanquellen für den Mars wird also kleiner und kleiner. Und spannenderweise verbleibt extraterrestrisches Leben weiterhin als Option auf ihr.
Quelle:
http://www.raumfahrer.net/news/astronomie/09122009112014.shtml
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Dienstag, 8. Dezember 2009
Sonnenähnliche Sterne werfen Fragen auf
klauslange,19:26h
Von besonderer Bedeutung für uns sind Sterne, die unserer Sonne ähneln. Mit dem Very Large Array wurden nun mehrere solcher Sterne genau beobachtet. Ziel war es eine Erklärung für Schwankungen in der Helligkeit solcher Sterne zu liefern. Dazu wurden miteinander konkurrierende Theorien aufgestellt und die Beobachtungen sollten nun Klarheit schaffen, welche der Theorien nun zuträfen.
Das Ergebnis: Keine derzeitige Modellvorstellung kann die genauen Beobachtungsdaten erklären. Es scheint ein grundsätzliches Verständnisproblem bei der Sternenentwicklung zu herrschen. Jedenfalls stehen die Forscher wieder ganz am Anfang mit ihren Modellen. Eine vollkommen neue Idee muss her.
astronews.com berichtet:
http://www.astronews.com/news/artikel/2009/12/0912-010.shtml
Das Ergebnis: Keine derzeitige Modellvorstellung kann die genauen Beobachtungsdaten erklären. Es scheint ein grundsätzliches Verständnisproblem bei der Sternenentwicklung zu herrschen. Jedenfalls stehen die Forscher wieder ganz am Anfang mit ihren Modellen. Eine vollkommen neue Idee muss her.
astronews.com berichtet:
http://www.astronews.com/news/artikel/2009/12/0912-010.shtml
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Montag, 7. Dezember 2009
Mars: Auch heute flüssiges Wasser möglich
klauslange,16:21h
Nach neuesten Berechnungen von Dietrich Möhlmann vom DLR Zentrum in Berlin gibt es auch heute noch flüssiges Wasser auf dem Mars, das nicht sofort vom gefrorenem in den gasförmigem Zustand übergeht. Dies geschieht bereits wenige Zentimer unter der Eisfläche bis hinab zu gut zehn Metern tiefe. Solche Seen könnten selbstverständlich Leben beherbergen.
New Scientist berichtet:
http://www.newscientist.com/article/mg20427373.700-watery-niche-may-foster-life-on-mars.html
New Scientist berichtet:
http://www.newscientist.com/article/mg20427373.700-watery-niche-may-foster-life-on-mars.html
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Freitag, 4. Dezember 2009
Mars: Wasserkreislauf noch vor 10000 Jahren!
klauslange,18:59h
Während der Mars Rover Spirit versucht seine Räder aus dem Sand zu befreien, durchbrach er eine Kruste des Marsbodens und fand Mineralien, wie sie nur durch einen Wasserlauf in jüngster Vergangenheit - etwa 10000 Jahren - hinterlassen werden konnten. So gesehen waren die festgefahrenen Räder eine Voraussetzung für eine große Entdeckung.
Hier die NASA-Meldung:
http://science.nasa.gov/headlines/y2009/02dec_troy.htm
Hier die NASA-Meldung:
http://science.nasa.gov/headlines/y2009/02dec_troy.htm
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Sonntag, 29. November 2009
Also doch: Mars Meteorit beherbergt Lebensspuren
klauslange,13:59h
Dies konnte nun eine neue Studie beweisen, die vorherige Kritiken die Magnetit-Kristalle seien abiotischer Natur ausräumen konnte.
Mal sehen, wenn die Kritiker das nun anerkennen:
http://www.universetoday.com/2009/11/25/new-findings-on-alan-hills-meteorite-point-to-microbial-life/
Siehe dazu auch den Vortrag, den ich bereits am 9. November verlinkte:
http://designale.blogger.de/stories/1525478/
Mal sehen, wenn die Kritiker das nun anerkennen:
http://www.universetoday.com/2009/11/25/new-findings-on-alan-hills-meteorite-point-to-microbial-life/
Siehe dazu auch den Vortrag, den ich bereits am 9. November verlinkte:
http://designale.blogger.de/stories/1525478/
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