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Montag, 1. Februar 2010
NASA Budget-Kürzungen
klauslange,21:06h
Obama streicht die Ambitionen auf erneute Mondflüge - und erst recht zum Mars - der NASA zusammen, wie die Financial Times Deutschland berichtet:
http://www.ftd.de/wissen/technik/:nasa-budget-obama-spart-sich-bushs-mondplaene/50068580.html
Auch wenn das letzte Wort darüber noch ncht gesprochen ist, so ist die Marschrichtung vorgegeben.
In der Tat sehe ich als Raumfahrtenthusiast in den Plänen auch Chancen, denn nun sollen Astronauten in privatwirtschaftlichen Raumtaxis zur ISS gebracht werden. Ich denke wirklich, dass in der privaten Raumfahrzeugentwicklung eine Menge Potential an Ideen und Visionen steckt. Heute ist es ja auch alltäglich, dass wir mit Privatflugzeugen reisen und nicht mit staatlichen Fluglinien.
Das Abenteuer Mondbasis ist damit aber nicht in weiter ferne gerückt. Mir kommt es darauf an, dass die Menschheit ihren Trabanten als neu zu besiedelnden Kontinent begreift, und die ersten Schritte dazu müssen ja nicht von der NASA kommen, oder überhaupt von Amerikanern.
Persönliche sehe ich die chinesischen Anstrengungen genau mit diesem Ziel einer Mondbasis. Eine bemannte Mondumkreisung traue ich den Chinesen gut und gerne bis zum 50. Jahrestag der ersten Mondlandung zu, ja bis dahin könnte es gar zu einer Mondlandung der Taikonauten gekommen sein.
Vielleicht entschließt sich durch die Kürzungen Obamas nun auch die ESA unabhängig von den USA zu einem eigenständigen bemannten Zugang zum Weltraum. Die kommenden Jahre bleiben also in der bemannten Raumfahrt spannend!
http://www.ftd.de/wissen/technik/:nasa-budget-obama-spart-sich-bushs-mondplaene/50068580.html
Auch wenn das letzte Wort darüber noch ncht gesprochen ist, so ist die Marschrichtung vorgegeben.
In der Tat sehe ich als Raumfahrtenthusiast in den Plänen auch Chancen, denn nun sollen Astronauten in privatwirtschaftlichen Raumtaxis zur ISS gebracht werden. Ich denke wirklich, dass in der privaten Raumfahrzeugentwicklung eine Menge Potential an Ideen und Visionen steckt. Heute ist es ja auch alltäglich, dass wir mit Privatflugzeugen reisen und nicht mit staatlichen Fluglinien.
Das Abenteuer Mondbasis ist damit aber nicht in weiter ferne gerückt. Mir kommt es darauf an, dass die Menschheit ihren Trabanten als neu zu besiedelnden Kontinent begreift, und die ersten Schritte dazu müssen ja nicht von der NASA kommen, oder überhaupt von Amerikanern.
Persönliche sehe ich die chinesischen Anstrengungen genau mit diesem Ziel einer Mondbasis. Eine bemannte Mondumkreisung traue ich den Chinesen gut und gerne bis zum 50. Jahrestag der ersten Mondlandung zu, ja bis dahin könnte es gar zu einer Mondlandung der Taikonauten gekommen sein.
Vielleicht entschließt sich durch die Kürzungen Obamas nun auch die ESA unabhängig von den USA zu einem eigenständigen bemannten Zugang zum Weltraum. Die kommenden Jahre bleiben also in der bemannten Raumfahrt spannend!
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Mittwoch, 27. Januar 2010
Schrumpfendes Ozonloch heizt Klimaerwärmung an
klauslange,21:20h
Wenn es nicht so tragisch wäre, müsste man lachen: Da wollten uns die Panikmacher von der Umweltfront einreden, dass das Ozonloch immer weiter wachsen würde und wir nicht mehr in die Sonne gehen könnten - jedenfalls nicht ohne Sonnenschutz 3000 - und da schwindet sogar das große Ozonloch über dem Südpol. Gut so und voraussehbar, denn Eiskernbohrungen konnten ja belegen, dass es auch schon vor dem Menschen Ozonlöcher gab und diese auch wieder verschwanden. Nun aber warnen die Öko-Paniker vor dem Schrumpfen des Ozonloches, weil das zusätzlich den angeblich vom Menschen verursachten Klimawandel - den es vor dem Menschen auch schon immer gab - beschleunigt.
Was nun? Wieder FCKW's in die Luft sprühen???
Anhand solcher und anderer offensichtlicher Fehlprognosen - schließlich dürfte es ja keine Wälder mehr geben, wenn es nach diesen Öko-Propheten ginge - dürfte der breiten Masse zunehmend bewusst werden, wie man solche Ökoprognosen zu werten hat. Gut, dass diese Öko-Paniker keinen nennenswerten Schaden in Kopenhagen anrichten konnten...
Hier die passende Meldung von sinexx:
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-11140-2010-01-27.html
Was nun? Wieder FCKW's in die Luft sprühen???
Anhand solcher und anderer offensichtlicher Fehlprognosen - schließlich dürfte es ja keine Wälder mehr geben, wenn es nach diesen Öko-Propheten ginge - dürfte der breiten Masse zunehmend bewusst werden, wie man solche Ökoprognosen zu werten hat. Gut, dass diese Öko-Paniker keinen nennenswerten Schaden in Kopenhagen anrichten konnten...
Hier die passende Meldung von sinexx:
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-11140-2010-01-27.html
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Donnerstag, 21. Januar 2010
Himalaya-Gletscher schmelzen doch nicht bis 2035
klauslange,19:41h
Die IPCC - Studie aus dem Jahre 2007 behauptete, dass die Himalaya-Gletscher bis 2035 verschwunden seien, wenn die bestehende Erwärmungsrate anhält.
Dass dies Nonsense ist scheint sich nun auch in den Wissenschaftsredaktionen von Tageszeitungen herumgesprochen zu haben.
Nun bin ich keiner, der den Klimawandel an sich bestreitet, nur einer, der die Ursache dafür dort sieht, wie sie auch schon in der gesamten Erdgeschichte ohne den Menschen stattgefunden hat. Doch auch in der Menschheitsgeschichte wissen wir von anderen Klimata. Nicht umsonst heißt Grönland 'Grönland'=Grünland, weil es dort früher eben keine Eisfläche gab, sondern grünes Weideland. Diese Erinnerung blieb uns im Namen erhalten.
Kommen wir zurück zum IPCC "Gutachten" aus dem Jahre 2007. Die FAZ schreibt dazu:
In einem Abschnitt des letzten, 2007 vorgelegten Berichtes des Weltklimarates IPCC ist nun ein ganz eklatanter Fall von Schlamperei ans Licht gekommen. Dort heißt es im Bericht der Arbeitsgruppe II, im zehnten Kapitel, Seite 493: „Die Gletscher des Himalaja ziehen sich schneller zurück als in irgendeinem anderen Teil der Welt und wenn die gegenwärtige Rückzugsrate anhält, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sie im Jahr 2035 verschwunden sind, wenn die Erde sich mit der gegenwärtigen Rate erwärmt“. Dieser doppelte Konditionalsatz ist nicht nur sprachlich ziemlicher Murks sondern auch inhaltlich falsch. Und das Schlimme daran: Jeder mit etwas Grundkenntnissen in Glaziologie und einigen Informationen darüber, wie dick die Gletscher des Himalaja nun sind, hätte stutzig werden müssen. Im Rahmen der bekannten Naturgesetze können sie gar nicht so schnell schmelzen, egal wie stark die Treibhausgasemissionen steigen...
Die Schlamperei bestand nun darin, hier nicht auf referierte wissenschaftliche Publikationen zurückgegriffen zu haben, sondern auf sogenannte „graue Literatur“, also wissenschaftliche Publikationen ohne Begutachtung. Die Literatur, deren sich die Herrschaften von der Arbeitsgruppe II hier bedient haben ist allerdings dunkelgrau: Es ist ein Bericht des World Wildlife Fund aus dem Jahr 2005, in dem eine Äußerung eines indischen Glaziologen gegenüber dem Wissenschaftsmagazin New Scientist wiedergegeben wurde.
Die wenigsten Politiker und auch nur wenige der übrigen Teilnehmern der Klimadebatte dürften wissen, dass die IPCC-Berichte, die ja den Anspruch erheben, den Stand der Klimaforschung zusammenzufassen, sich auf solche Quellen überhaupt berufen dürfen. Selbst der IPCC-Chef, der Inder Rajendra Kumar Pachauri scheint es nicht zu wissen. Als der Geological Survey of India im November eine Studie veröffentlichte, in welcher der klimawandelbedingte Zustand der Himalayagletscher weniger dramatisch dargestellt war und der indische Umweltminister dem IPCC deswegen Alarmismus vorwarf, konterte Pachauri mit dem Hinweis, die indische Studie sei ja nicht begutachtet gewesen und es handele sich um „Voodoo-Wissenschaft“ - ein Schimpfwort, mit dem Naturwissenschaftler sonst nur Aktivitäten aus Bereichen wie Astrologie und Parapsychologie belegen. Die Äußerung könnten Pachauri nun das Amt als IPCC-Chef kosten.
Quelle: http://www.faz.net/s/RubC5406E1142284FB6BB79CE581A20766E/Doc~E09B1CAA42E104CF0871A0070CB979A7B~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Natürlich durfte ein Seitenhieb gegen die Skeptiker nicht fehlen, denn so wird bemerkt, dass auch die Skeptiker nicht den Fehler bemerkt hätten. Nun, dies liegt schlicht und ergreifend daran, dass sich die Skeptiker erst gar nicht mit den Schlussfolgerungen im sozioökonomischen Rahmen der Arbeitsgruppe II auseinandersetzen, sondern schon deren Basis der Arbeitsgruppe I kritisieren. Wenn man A schon für falsch hält und aus A dann B folgt, dann befasst man sich erst nicht mit B, oder hat für dortige Aussagen nur ein Achselzucken übrig, sondern gibt fundierte Widerlegungen für A. Das ist selbstverständlich das Hauptschlachtfeld in dieser Sache.
Meine eigene Entgegnung auf all den angeblich menschengemachten Klimaerwärmungen ist nach wie vor die unwiderlegte Erkenntnis, dass man bis auf die Venus auf allen atmosphäretragenden Himmelskörpern unseres Sonnensystems in den letzten 30 Jahren eine Erwärmung von ca. 2 - 3 Grad misst ( http://designale.blogger.de/stories/774941/ ). Da dort keine menschliche Industrialisierung herrscht, dürfte die Ursache wohl einen anderen Grund haben und so auch auf der Erde.
Selbstverständlich bin ich ohnehin für nachhaltiges Wirtschaften. Aber es ist fatal, wenn man einem Kranken ein Mittel verabreicht, dass gar nicht hilft und nur andere negative Wirkungen und eine scheinbare Sicherheit vermittelt. Viel mehr sollten wir Strategien und Techniken entwickeln mit dem naturgegebenem Klimawandel zu leben. Niemand würde auf die Idee kommen Erdbeben dadurch zu verhindern, indem man sich nur noch auf Luftkissenfahrzeuge fortbewegt...
Dass dies Nonsense ist scheint sich nun auch in den Wissenschaftsredaktionen von Tageszeitungen herumgesprochen zu haben.
Nun bin ich keiner, der den Klimawandel an sich bestreitet, nur einer, der die Ursache dafür dort sieht, wie sie auch schon in der gesamten Erdgeschichte ohne den Menschen stattgefunden hat. Doch auch in der Menschheitsgeschichte wissen wir von anderen Klimata. Nicht umsonst heißt Grönland 'Grönland'=Grünland, weil es dort früher eben keine Eisfläche gab, sondern grünes Weideland. Diese Erinnerung blieb uns im Namen erhalten.
Kommen wir zurück zum IPCC "Gutachten" aus dem Jahre 2007. Die FAZ schreibt dazu:
In einem Abschnitt des letzten, 2007 vorgelegten Berichtes des Weltklimarates IPCC ist nun ein ganz eklatanter Fall von Schlamperei ans Licht gekommen. Dort heißt es im Bericht der Arbeitsgruppe II, im zehnten Kapitel, Seite 493: „Die Gletscher des Himalaja ziehen sich schneller zurück als in irgendeinem anderen Teil der Welt und wenn die gegenwärtige Rückzugsrate anhält, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sie im Jahr 2035 verschwunden sind, wenn die Erde sich mit der gegenwärtigen Rate erwärmt“. Dieser doppelte Konditionalsatz ist nicht nur sprachlich ziemlicher Murks sondern auch inhaltlich falsch. Und das Schlimme daran: Jeder mit etwas Grundkenntnissen in Glaziologie und einigen Informationen darüber, wie dick die Gletscher des Himalaja nun sind, hätte stutzig werden müssen. Im Rahmen der bekannten Naturgesetze können sie gar nicht so schnell schmelzen, egal wie stark die Treibhausgasemissionen steigen...
Die Schlamperei bestand nun darin, hier nicht auf referierte wissenschaftliche Publikationen zurückgegriffen zu haben, sondern auf sogenannte „graue Literatur“, also wissenschaftliche Publikationen ohne Begutachtung. Die Literatur, deren sich die Herrschaften von der Arbeitsgruppe II hier bedient haben ist allerdings dunkelgrau: Es ist ein Bericht des World Wildlife Fund aus dem Jahr 2005, in dem eine Äußerung eines indischen Glaziologen gegenüber dem Wissenschaftsmagazin New Scientist wiedergegeben wurde.
Die wenigsten Politiker und auch nur wenige der übrigen Teilnehmern der Klimadebatte dürften wissen, dass die IPCC-Berichte, die ja den Anspruch erheben, den Stand der Klimaforschung zusammenzufassen, sich auf solche Quellen überhaupt berufen dürfen. Selbst der IPCC-Chef, der Inder Rajendra Kumar Pachauri scheint es nicht zu wissen. Als der Geological Survey of India im November eine Studie veröffentlichte, in welcher der klimawandelbedingte Zustand der Himalayagletscher weniger dramatisch dargestellt war und der indische Umweltminister dem IPCC deswegen Alarmismus vorwarf, konterte Pachauri mit dem Hinweis, die indische Studie sei ja nicht begutachtet gewesen und es handele sich um „Voodoo-Wissenschaft“ - ein Schimpfwort, mit dem Naturwissenschaftler sonst nur Aktivitäten aus Bereichen wie Astrologie und Parapsychologie belegen. Die Äußerung könnten Pachauri nun das Amt als IPCC-Chef kosten.
Quelle: http://www.faz.net/s/RubC5406E1142284FB6BB79CE581A20766E/Doc~E09B1CAA42E104CF0871A0070CB979A7B~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Natürlich durfte ein Seitenhieb gegen die Skeptiker nicht fehlen, denn so wird bemerkt, dass auch die Skeptiker nicht den Fehler bemerkt hätten. Nun, dies liegt schlicht und ergreifend daran, dass sich die Skeptiker erst gar nicht mit den Schlussfolgerungen im sozioökonomischen Rahmen der Arbeitsgruppe II auseinandersetzen, sondern schon deren Basis der Arbeitsgruppe I kritisieren. Wenn man A schon für falsch hält und aus A dann B folgt, dann befasst man sich erst nicht mit B, oder hat für dortige Aussagen nur ein Achselzucken übrig, sondern gibt fundierte Widerlegungen für A. Das ist selbstverständlich das Hauptschlachtfeld in dieser Sache.
Meine eigene Entgegnung auf all den angeblich menschengemachten Klimaerwärmungen ist nach wie vor die unwiderlegte Erkenntnis, dass man bis auf die Venus auf allen atmosphäretragenden Himmelskörpern unseres Sonnensystems in den letzten 30 Jahren eine Erwärmung von ca. 2 - 3 Grad misst ( http://designale.blogger.de/stories/774941/ ). Da dort keine menschliche Industrialisierung herrscht, dürfte die Ursache wohl einen anderen Grund haben und so auch auf der Erde.
Selbstverständlich bin ich ohnehin für nachhaltiges Wirtschaften. Aber es ist fatal, wenn man einem Kranken ein Mittel verabreicht, dass gar nicht hilft und nur andere negative Wirkungen und eine scheinbare Sicherheit vermittelt. Viel mehr sollten wir Strategien und Techniken entwickeln mit dem naturgegebenem Klimawandel zu leben. Niemand würde auf die Idee kommen Erdbeben dadurch zu verhindern, indem man sich nur noch auf Luftkissenfahrzeuge fortbewegt...
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Sonntag, 17. Januar 2010
Kristallberg auf dem Mond entdeckt
klauslange,16:47h
Wieder meldet das Team der indischen Mondsonde Chandrayaan-1 bei Auswertung der Daten eine interessante Entdeckung auf dem Mond. Auf der Rückseite des Mondes, die von der Erde aus nicht einsehbar ist, im Orientalis Becken, konnte nun ein Kristallberg gefunden werden.
Dies berichtet das indische Yahoo-Newsportal:
http://in.news.yahoo.com/139/20100112/981/tsc-moon-s-crystal-mountains-reveal-its.html
Dies scheint ein bestimmtes Mondentstehungsszenario zu bestätigen. Umso seltsamer ist einmal mehr, dass dies nicht zuvor von der NASA gemeldet wurde - wie auch die Mondhöhlen ( http://designale.blogger.de/stories/1513827/ ), sondern erst durch die Forscher des indischen Mondsondenprojekts. Sieht die NASA mit ihren Sonden solche Dinge nicht, oder soll sie diese für sich behalten?
Hier einiges aus der india yahoo Meldung:
And now, Chandrayaan-1, which orbited the moon for almost 10 months until it failed in August, seems to have found the mother lode - vast outcrops of plagioclase crystal along a mountain range inside the moon's 930-kilometre-wide Orientale basin.
Lava has resurfaced less of Orientale than other craters of its size.
In 1994, the US orbiter Clementine found regions inside Orientale that seemed to be virtually iron-free, hinting at plagioclase, but Chandrayaan-1 was able to detect the light absorbed by the crystal itself.
It found that the rock containing the crystal spans at least 40 kilometres and is quite pure - less than 5 per cent of it is composed of iron-rich minerals.
This is purer than a number of Apollo samples, which until now have been the primary source of information on the moon's ancient crust.
"This is a game-changer. We now have to rethink a lot of lunar science; issues such as the way the crust originally floated over the denser melt of the magma ocean [and] the extent to which the crust was jumbled by large impacts," New Scientist quoted Paul Warren of the University of California, Los Angeles, as saying.
Finding widespread, pure plagioclase suggests a more global process behind moon's formation.
"It really pretty much ties up the magma ocean part of the story," said Carle Pieters of Brown University in Providence, Rhode Island.
Dies berichtet das indische Yahoo-Newsportal:
http://in.news.yahoo.com/139/20100112/981/tsc-moon-s-crystal-mountains-reveal-its.html
Dies scheint ein bestimmtes Mondentstehungsszenario zu bestätigen. Umso seltsamer ist einmal mehr, dass dies nicht zuvor von der NASA gemeldet wurde - wie auch die Mondhöhlen ( http://designale.blogger.de/stories/1513827/ ), sondern erst durch die Forscher des indischen Mondsondenprojekts. Sieht die NASA mit ihren Sonden solche Dinge nicht, oder soll sie diese für sich behalten?
Hier einiges aus der india yahoo Meldung:
And now, Chandrayaan-1, which orbited the moon for almost 10 months until it failed in August, seems to have found the mother lode - vast outcrops of plagioclase crystal along a mountain range inside the moon's 930-kilometre-wide Orientale basin.
Lava has resurfaced less of Orientale than other craters of its size.
In 1994, the US orbiter Clementine found regions inside Orientale that seemed to be virtually iron-free, hinting at plagioclase, but Chandrayaan-1 was able to detect the light absorbed by the crystal itself.
It found that the rock containing the crystal spans at least 40 kilometres and is quite pure - less than 5 per cent of it is composed of iron-rich minerals.
This is purer than a number of Apollo samples, which until now have been the primary source of information on the moon's ancient crust.
"This is a game-changer. We now have to rethink a lot of lunar science; issues such as the way the crust originally floated over the denser melt of the magma ocean [and] the extent to which the crust was jumbled by large impacts," New Scientist quoted Paul Warren of the University of California, Los Angeles, as saying.
Finding widespread, pure plagioclase suggests a more global process behind moon's formation.
"It really pretty much ties up the magma ocean part of the story," said Carle Pieters of Brown University in Providence, Rhode Island.
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Mittwoch, 13. Januar 2010
Novum: Verschränkte Elektronen
klauslange,20:43h
Wie wissenschaft.de berichtet ist es nun erstmals gelungen auch bei Elektronen eine dauerhafte Quantenverschränkung nachzuweisen. Bisher kannte man experimentell nur Verschränkungen bei Photonen:
"Spukhafte Fernwirkung" nannte Albert Einstein den Effekt, bei dem zwei Lichtteilchen quantenmechanisch so miteinander verschränkt werden, dass eine Veränderung des Zustands des einen Teilchens automatisch immer auch einen Wechsel beim anderen Teilchen bewirkt. Als spukhaft bezeichnen Physiker diese Wirkung bis heute, da es bislang nicht vollständig klar ist, auf welche Weise die Information über die Veränderung des Zustands vom einen zum anderen Teilchen gelangt. Wissenschaftler haben in Experimenten miteinander verschränkte Lichtteilchen bereits mehrere Kilometer voneinander getrennt und konnten dabei sogar die Geschwindigkeit messen, mit der sich diese spukhafte Fernwirkung ausbreitet. Sie kamen dabei auf ein Vielfaches der Lichtgeschwindigkeit.
Die Forscher aus Frankreich, Deutschland und Spanien konnten nun einen solchen Verschränkungseffekt erstmals bei Elektronen und damit bei einem Baustein der Materie erzeugen. Die Wissenschaftler verwendeten dazu einen Supraleiter – ein Material, in dem sich elektrische Ladungen ganz ohne Widerstand bewegen können. In diesem Supraleiter schließen sich die Elektronen aufgrund quantenmechanischer Mechanismen zu Paaren zusammen. Mit einem ausgeklügelten Versuchsaufbau konnten die Forscher diese sogenannten Cooper-Paare trennen und in verschiedene Richtungen dirigieren. Die quantenmechanische Verschränkung dieser Teilchen blieb trotz des Abstandes von etwa einem tausendstel Millimeter erhalten.
Quelle: http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/309270.html
"Spukhafte Fernwirkung" nannte Albert Einstein den Effekt, bei dem zwei Lichtteilchen quantenmechanisch so miteinander verschränkt werden, dass eine Veränderung des Zustands des einen Teilchens automatisch immer auch einen Wechsel beim anderen Teilchen bewirkt. Als spukhaft bezeichnen Physiker diese Wirkung bis heute, da es bislang nicht vollständig klar ist, auf welche Weise die Information über die Veränderung des Zustands vom einen zum anderen Teilchen gelangt. Wissenschaftler haben in Experimenten miteinander verschränkte Lichtteilchen bereits mehrere Kilometer voneinander getrennt und konnten dabei sogar die Geschwindigkeit messen, mit der sich diese spukhafte Fernwirkung ausbreitet. Sie kamen dabei auf ein Vielfaches der Lichtgeschwindigkeit.
Die Forscher aus Frankreich, Deutschland und Spanien konnten nun einen solchen Verschränkungseffekt erstmals bei Elektronen und damit bei einem Baustein der Materie erzeugen. Die Wissenschaftler verwendeten dazu einen Supraleiter – ein Material, in dem sich elektrische Ladungen ganz ohne Widerstand bewegen können. In diesem Supraleiter schließen sich die Elektronen aufgrund quantenmechanischer Mechanismen zu Paaren zusammen. Mit einem ausgeklügelten Versuchsaufbau konnten die Forscher diese sogenannten Cooper-Paare trennen und in verschiedene Richtungen dirigieren. Die quantenmechanische Verschränkung dieser Teilchen blieb trotz des Abstandes von etwa einem tausendstel Millimeter erhalten.
Quelle: http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/309270.html
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Dienstag, 12. Januar 2010
Goldene Quantenharmonie
klauslange,20:10h
Die Quantenmechanik wird oft und gerne als Beweis für die absolute Rolle des Zufalls in der Natur plakativ herangezogen. Doch diese Beweisführung ist falsch. Unbestimmtheitsrelation und Quantenstatistik können nicht den Zufall als ein fundamentales Naturgesetz etablieren.
Neueste Erkenntnisse stützen meine These, denn man entdeckte eine bekannte mathematische Harmonie in der Quantenwelt, wie scinexx berichtet:
Kobalt-Niobat ist ein magnetisches Material mit besonderen Eigenschaften. Es wird vor allem verwendet, um Quanteneigenschaften zu untersuchen. Seit Heisenberg seine Unschärfe-Theorie aufgestellt hat, ist nämlich bekannt, dass sich Teilchen auf atomarer Ebene nicht so verhalten wie wir es in der Makrowelt gewöhnt sind. In der Quantenwelt zeigen sie völlig neue Eigenschaften.
System am quantenkritischen Zustand
Um diese zu untersuchen, ist Kobalt-Niobat geeignet. Die atomaren Bestandteile, aus denen der Kristall besteht, haben magnetische Eigenschaften und sind auf besondere Weise angeordnet. Die im Elektron vorhandenen Spins – Eigendrehimpuls - ordnen sich zu Ketten, die zusammen wie ein dünner Stabmagnet wirken. Jedoch ist die Kette nur eine Atomlage dick. Sie dient daher als besonders geeignetes Modell, um den Ferromagnetismus in Feststoffen zu untersuchen.
Lässt man ein magnetisches Feld im rechten Winkel zu der ausgerichteten Spin-Kette einwirken, geht die Kette in einen neuen Zustand über. Diesen Zustand stellen sich Physiker als fraktales Muster vor und nennen ihn „quantenkritisch“. Fraktale Muster sind dabei geometrische Gebilde, die aus verkleinerten Kopien ihrer selbst bestehen.
Professor Alan Tennant vom Institut Komplexe Magnetische Materialien am Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) erläutert: „In unserem Experiment mit Kobalt-Niobat haben wir durch Anlegen des Magnetfeldes gewissermaßen am Regler gedreht und dabei das System immer näher an den quantenkritischen Zustand herangebracht.“
...
Dabei konnten die Forscher sehen, wie sich die Kette aus Atomen verhält. „Wie eine Gitarrensaite auf Nanoebene“, sagt Radu Coldea, der das internationale Projekt an der Oxford University begonnen und bis heute, über zehn Jahre lang geführt hat. „Die Schwingung der Saite entspricht in diesem Bild der Wechselwirkung, die benachbarte Spinketten miteinander eingehen“, sagt Coldea. „Wie bei einer Gitarrensaite entstehen dabei auch Resonanzen.“
Von den beobachteten Resonanz-Frequenzen stehen die ersten beiden im Verhältnis 1,618..., zueinander, „was genau dem Goldenen Schnitt entspricht“, so Coldea. Er ist überzeugt, dass dies kein Zufall ist. „Es spiegelt eine versteckte Symmetrie wider, die dem Quantensystem seine schönen, harmonischen Eigenschaften verleiht. Von Mathematikern wird sie als E8 bezeichnet. Diese mathematische Symmetrieeigenschaft haben wir nun zum ersten Mal in einem festen Material beobachtet.“
Quelle: http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-11049-2010-01-08.html
Das alles wird in der angesehenen Zeitschrift Science veröffentlicht. Zur Lie-Gruppe E8 hatte ich bereits einige erklärende Artikel verlinkt: http://designale.blogger.de/stories/732203/
Zum Goldenen Schnitt möchte ich nur auf diese schöne Seite verweisen:
http://www.physik.uni-wuerzburg.de/~htkramer/schnitt/
Neueste Erkenntnisse stützen meine These, denn man entdeckte eine bekannte mathematische Harmonie in der Quantenwelt, wie scinexx berichtet:
Kobalt-Niobat ist ein magnetisches Material mit besonderen Eigenschaften. Es wird vor allem verwendet, um Quanteneigenschaften zu untersuchen. Seit Heisenberg seine Unschärfe-Theorie aufgestellt hat, ist nämlich bekannt, dass sich Teilchen auf atomarer Ebene nicht so verhalten wie wir es in der Makrowelt gewöhnt sind. In der Quantenwelt zeigen sie völlig neue Eigenschaften.
System am quantenkritischen Zustand
Um diese zu untersuchen, ist Kobalt-Niobat geeignet. Die atomaren Bestandteile, aus denen der Kristall besteht, haben magnetische Eigenschaften und sind auf besondere Weise angeordnet. Die im Elektron vorhandenen Spins – Eigendrehimpuls - ordnen sich zu Ketten, die zusammen wie ein dünner Stabmagnet wirken. Jedoch ist die Kette nur eine Atomlage dick. Sie dient daher als besonders geeignetes Modell, um den Ferromagnetismus in Feststoffen zu untersuchen.
Lässt man ein magnetisches Feld im rechten Winkel zu der ausgerichteten Spin-Kette einwirken, geht die Kette in einen neuen Zustand über. Diesen Zustand stellen sich Physiker als fraktales Muster vor und nennen ihn „quantenkritisch“. Fraktale Muster sind dabei geometrische Gebilde, die aus verkleinerten Kopien ihrer selbst bestehen.
Professor Alan Tennant vom Institut Komplexe Magnetische Materialien am Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) erläutert: „In unserem Experiment mit Kobalt-Niobat haben wir durch Anlegen des Magnetfeldes gewissermaßen am Regler gedreht und dabei das System immer näher an den quantenkritischen Zustand herangebracht.“
...
Dabei konnten die Forscher sehen, wie sich die Kette aus Atomen verhält. „Wie eine Gitarrensaite auf Nanoebene“, sagt Radu Coldea, der das internationale Projekt an der Oxford University begonnen und bis heute, über zehn Jahre lang geführt hat. „Die Schwingung der Saite entspricht in diesem Bild der Wechselwirkung, die benachbarte Spinketten miteinander eingehen“, sagt Coldea. „Wie bei einer Gitarrensaite entstehen dabei auch Resonanzen.“
Von den beobachteten Resonanz-Frequenzen stehen die ersten beiden im Verhältnis 1,618..., zueinander, „was genau dem Goldenen Schnitt entspricht“, so Coldea. Er ist überzeugt, dass dies kein Zufall ist. „Es spiegelt eine versteckte Symmetrie wider, die dem Quantensystem seine schönen, harmonischen Eigenschaften verleiht. Von Mathematikern wird sie als E8 bezeichnet. Diese mathematische Symmetrieeigenschaft haben wir nun zum ersten Mal in einem festen Material beobachtet.“
Quelle: http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-11049-2010-01-08.html
Das alles wird in der angesehenen Zeitschrift Science veröffentlicht. Zur Lie-Gruppe E8 hatte ich bereits einige erklärende Artikel verlinkt: http://designale.blogger.de/stories/732203/
Zum Goldenen Schnitt möchte ich nur auf diese schöne Seite verweisen:
http://www.physik.uni-wuerzburg.de/~htkramer/schnitt/
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Donnerstag, 7. Januar 2010
Milchstrassen-Kreuz
klauslange,21:27h
Eine interessante Entdeckung haben Astronomen in Washington vorgestellt, wie "welt der physik" berichtet:
Der Halo aus Dunkler Materie, der unsere Milchstraße umgibt, ist anders geformt als bislang von den Astronomen vermutet: Einem gequetschten Ball ähnlich erstreckt er sich senkrecht zur Milchstraßenebene doppelt so weit wie in der Milchstraßenebene. Das zeigt eine Analyse der Bewegung des Sagittarius-Sternstroms, die jetzt von amerikanischen Astronomen auf der Fachtagung der "American Astronomical Society" vorgestellt wurde.
"Wir haben durchaus erwartet, dass der dunkle Halo abgeplattet ist" erklärt David Law von der University of California in Los Angeles, einer der beteiligten Wissenschaftler. "Aber die Stärke der Abplattung und insbesondere ihre Orientierung sind eine große Überraschung für uns." Die Astronomen sind bislang davon ausgegangen, dass die Verteilung der Dunklen Materie die gleiche Orientierung zeigt wie die scheibenförmige Verteilung der sichtbaren Materie in der Milchstraße.
Also, wenn zwei Balken senkrecht zueinander stehen und sich dabei durchdringen, dann nenne ich das ein Kreuz (nein, das ist für mich kein Signal eines Schöpfers, dennoch bleibt für mich ein Kreuz einfach ein Kreuz, zumal sich der senkrechte Dunkelteil doppelt so lang erstreckt als die sichtbare - aus unserer Sicht waagerechten - Scheibe).
Interessant ist noch folgende Erläuterung:
Law und seine Kollegen haben nun aus dem Verlauf des Sagittarius-Sternstroms das Gravitationsfeld der Milchstraße - und damit auch die Verteilung der Dunklen Materie - rekonstruiert. Bei diesem lang gestreckten Band aus Sternen handelt es sich um eine Zwerggalaxie, die vor drei Milliarden Jahren in die Milchstraße hineingefallen und dabei zerrissen worden ist. Wie Law und sein Team zeigen konnten, lässt sich die Form des Sternstroms gut erklären, wenn der dunkle Halo senkrecht zur Milchstraßenebene in die Länge gezogen ist. "Das wirft allerdings die Frage auf," so Law, "wie die sichtbare Galaxis zu ihrer Orientierung gekommen ist."
Quelle: http://www.weltderphysik.de/de/4245.php?ni=1702
Der Halo aus Dunkler Materie, der unsere Milchstraße umgibt, ist anders geformt als bislang von den Astronomen vermutet: Einem gequetschten Ball ähnlich erstreckt er sich senkrecht zur Milchstraßenebene doppelt so weit wie in der Milchstraßenebene. Das zeigt eine Analyse der Bewegung des Sagittarius-Sternstroms, die jetzt von amerikanischen Astronomen auf der Fachtagung der "American Astronomical Society" vorgestellt wurde.
"Wir haben durchaus erwartet, dass der dunkle Halo abgeplattet ist" erklärt David Law von der University of California in Los Angeles, einer der beteiligten Wissenschaftler. "Aber die Stärke der Abplattung und insbesondere ihre Orientierung sind eine große Überraschung für uns." Die Astronomen sind bislang davon ausgegangen, dass die Verteilung der Dunklen Materie die gleiche Orientierung zeigt wie die scheibenförmige Verteilung der sichtbaren Materie in der Milchstraße.
Also, wenn zwei Balken senkrecht zueinander stehen und sich dabei durchdringen, dann nenne ich das ein Kreuz (nein, das ist für mich kein Signal eines Schöpfers, dennoch bleibt für mich ein Kreuz einfach ein Kreuz, zumal sich der senkrechte Dunkelteil doppelt so lang erstreckt als die sichtbare - aus unserer Sicht waagerechten - Scheibe).
Interessant ist noch folgende Erläuterung:
Law und seine Kollegen haben nun aus dem Verlauf des Sagittarius-Sternstroms das Gravitationsfeld der Milchstraße - und damit auch die Verteilung der Dunklen Materie - rekonstruiert. Bei diesem lang gestreckten Band aus Sternen handelt es sich um eine Zwerggalaxie, die vor drei Milliarden Jahren in die Milchstraße hineingefallen und dabei zerrissen worden ist. Wie Law und sein Team zeigen konnten, lässt sich die Form des Sternstroms gut erklären, wenn der dunkle Halo senkrecht zur Milchstraßenebene in die Länge gezogen ist. "Das wirft allerdings die Frage auf," so Law, "wie die sichtbare Galaxis zu ihrer Orientierung gekommen ist."
Quelle: http://www.weltderphysik.de/de/4245.php?ni=1702
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