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Samstag, 20. Februar 2010
Galaktische Ursache für Klimaänderungen
klauslange,19:46h
Einer meiner Hauptthesen, die ich hier vertrete, ist ja, dass der aktuelle Klimawandel durch außerirdische Ursachen angetrieben wird. Dabei habe ich nicht einfach nur die Sonne im Blick, auch wenn diese ihre Beitrag leisten wird, sondern aufgrund der Temperaturanstiege in Atmosphären der anderen Planeten unseres Sonnensystems eine Ursache noch weiter draussen im All.
Dieter Broers verweist nun in seinem Block auf eine interessante Argumente von Paul A. Violette, der für die UN und den Club of Rome tätig war und als Klimawissenschaftler geachtet wird.
In seinem Beitrag http://www.revolution-2012.com/blog/2010/02/voraussagen-in-astronomie-und-klimatologie/ lässt Broers diesen Wissenschaftler selbst zu Wort kommen und belegt dabei einmal mehr, dass auch Regierungen eigentlich eine gut begründete alternative Sichtweise kennen müssten, so dass ihr Beharren auf utopische und größtenteils sinnlose Maßnahmen umso unverständlicher erscheint.
Um sicher zu stellen, dass die wichtigsten Passagen auch nicht plötzlich verschwinden - nicht durch Dieter Broers zu verantworten, aber in der aktuellen Debatte geht die ein oder andere Blog-Seite schon mal plötzlich verloren - bringe ich Zitate aus Broers o.a. Beitrag:
Voraussage (1980 – 1983): In seiner Doktorarbeit stellte LaViolette die Hypothese auf, dass sich die Explosionen des Galaktischen Kerns ungefähr alle 10.000 Jahre wiederholen und dann einige hundert bis zu ein paar tausend Jahre lang andauern. Er war der erste, der auf eine derart kurze Zeitspanne der Wiederholung der Explosionen des Galaktischen Kerns hinwies und auch andeutete, dass sich unser eigener Galaktischer Kern Seyfert-artigen Explosionen mit ähnlicher Häufigkeit unterzieht.
Anschließende Übereinstimmung (1998): Als dem Astronomen Mark Morris im Jahr 1988 LaViolette’s Hypothese der Galaktischen Explosion unterbreitet wurde, verwarf er diese Gedanken als bedeutungslos. Nach 10 Jahren intensiver Beobachtung jedoch zitierte man Morris mit den Worten, „ das Galaktische Zentrum explodiert ungefähr alle 10.000 Jahre und diese Ereignisse dauern ungefähr 100 Jahre an...
Voraussage (1980 – 83): Die Studien von LaViolette ergaben, dass die kosmische Strahlen-Flut des Galaktischen Zentrums minimal mit den interstellaren magnetischen Feldern interagieren und in der Lage sind, sich radial nach außen hin fortzupflanzen und zwar entlang der gradlinigen Flugbahnen, die fast mit Lichtgeschwindigkeit in Form von einer kohärenten, sphärischen, wellen-artigen Flut durch die Galaxie ziehen. Er war der Erste, der auf das Konzept der „Galaktischen Superwelle“ hinwies.
Verifizierung (1985): Astrophysiker entdeckten, dass die Röntgen-Pulsare die Erde ununterbrochen mit hoch energetischen kosmischen Strahlenpartikeln überschütten, die mehr als 25.000 Lichtjahre fast mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs und dabei unbeeinflusst von den interstellaren magnetischen Feldern den geradlinigen Flugbahnen (Trajektoren) gefolgt waren.
Verifizierung (1997): Astrophysiker entdeckten einen starken Gammastrahlen-Impuls, der aus einer Galaxie kam, die Milliarden von Lichtjahren entfernt ist und eine Rotverschiebung von 3,4 aufwies (siehe untenstehende Voraussage Nr. 10). Etablierte Medien wie z.B. die Zeitschrift „Sky & Telescope“ behaupteten, dass dieser Gammastrahlen-Impuls von einer Flut hoch energetischer kosmischer Strahlenpartikel begleitet sein könnte, die sich fast in Lichtgeschwindigkeit entlang der gradlinigen Flugbahnen (Trajektoren) bewegt und dass der Gammastrahlen-Impuls von einer radialen Auswärtsbewegung dieser Salve erzeugt wird. Im Grunde genommen bestätigten sie das gleiche Konzept einer Galaktischen Superwelle, das LaViolette bereits 14 Jahre vorher ungeachtet des beharrlichen Widerstands der etablierten Astronomen aufgestellt hatte.
Verifizierung (2000): Radio-Astronomen verkünden auf dem Treffen der Amerikanischen Gesellschaft der Astronomen im Januar 2000, dass die Synchrotrone Hochfrequenz-Emission, die von dem Galaktischen Zentrum (Sgr A*) abgestrahlt wird, kreisförmig polarisiert ist. Wissenschaftler zeigen während des Treffens in Übereinstimmung mit den Behauptungen von LaViolette auf, dass die kreisförmige Polarisierung darauf hinwies, dass die kosmischen Strahlen-Elektronen sich radial von dem Galaktischen Zentrum entlang der gradlinigen Trajektoren weg bewegten...
Voraussage (1980 – 1983): LaViolette kam zu dem Ergebnis, dass Ende der letzten Eiszeit (vor etwa 14.000 Jahren unserer Zeit) eine Flut von galaktisch-kosmischen Strahlen die Erde und das Sonnensystem bombardierte. Seine Forschungsergebnisse deuteten darauf hin, dass weitere solcher Superwellen schon in früheren Zeiten bei uns vorüber gezogen waren und für den Auslöseimpuls von Anfang und Ende der Eiszeiten und des Massensterbens verantwortlich waren. Er hat als Erster auf den wiederkehrenden hochfrequenten kosmischen Strahlen-Beschuss der Erde hingewiesen.
Verifizierung (1987): Glaziologen entdeckten im Polareis der Eiszeit Höchstwerte von Beryllium-10 Isotopen. Diese deuteten darauf hin, dass der kosmische Strahlenfluss auf der Erde bei mehreren Ereignissen während der letzten Eiszeit erhöhte Werte hatte. Somit war die Theorie von Dr. LaViolette, dass die Galaktischen Superwellen geologisch gesehen in jüngster Zeit immer wieder durch unserer Sonnensystem kamen, bestätigt...
Voraussage (1983): LaViolette demonstrierte in seine Dissertation, dass die letzte Eiszeit durch eine 2000 Jahre währende globale Erwärmung beendet wurde; er nennt sie das Terminale Pleistozäne Interstadial (TPI), das durch das Allerød – Bölling Interstadial (Anm. d. Red.: letzte dreizipflige Warmphase kurz vor dem Ende der letzten Eiszeit) im Norden identifiziert wurde. Er meinte auch, dass dies wiederum gefolgt sei von einer globalen Rückkehr zu Eiszeit-Bedingungen, gekennzeichnet durch die Younger Dryas im Norden. Er zeigte, dass das Schmelzen der Eisschichten in der nördlichen und der südlichen Hemisphäre gleichzeitig ablief und durch kosmische Ursachen ausgelöst wurde.
Verifizierung (1987 – 96): Klimatologen veröffentlichten Temperatur-Profile aus verschiedenen Erdteilen, die die Präsenz dieser gleichen Klima-Oszillation aufzeigen, aber sie haben in ihre Daten nicht angeknüpft an das Konzept globaler klimatischer Veränderungen.
Verifizierung (1998): Klimatologen (Steig et al.) veröffentlichten Erkenntnisse in der Fachzeitschrift Science und zeigen die Synchronizität des Auftretens der Klima-Oszillationen von Allerød-Bölling-Younger Dryas im antarktischen Eiskern des Taylor Dome auf. Sie stellen dies als Beweis dar, dass die letzte Eiszeit durch eine globale Erwärmung beendet wurde. Obwohl ihnen die Publikationen von LaViolette bekannt sein sollten, zitierten sie in ihrem Bericht nicht seine früheren Arbeiten.
Das mal als Denkanstoss. An dieser Stelle möchte ich den Blog von Dieter Broers wegen solcher zusammengetragener Ergebnisse anderer Forscher, die er immer mal wieder einstreut, nochmals wärmstens empfehlen!
Dieter Broers verweist nun in seinem Block auf eine interessante Argumente von Paul A. Violette, der für die UN und den Club of Rome tätig war und als Klimawissenschaftler geachtet wird.
In seinem Beitrag http://www.revolution-2012.com/blog/2010/02/voraussagen-in-astronomie-und-klimatologie/ lässt Broers diesen Wissenschaftler selbst zu Wort kommen und belegt dabei einmal mehr, dass auch Regierungen eigentlich eine gut begründete alternative Sichtweise kennen müssten, so dass ihr Beharren auf utopische und größtenteils sinnlose Maßnahmen umso unverständlicher erscheint.
Um sicher zu stellen, dass die wichtigsten Passagen auch nicht plötzlich verschwinden - nicht durch Dieter Broers zu verantworten, aber in der aktuellen Debatte geht die ein oder andere Blog-Seite schon mal plötzlich verloren - bringe ich Zitate aus Broers o.a. Beitrag:
Voraussage (1980 – 1983): In seiner Doktorarbeit stellte LaViolette die Hypothese auf, dass sich die Explosionen des Galaktischen Kerns ungefähr alle 10.000 Jahre wiederholen und dann einige hundert bis zu ein paar tausend Jahre lang andauern. Er war der erste, der auf eine derart kurze Zeitspanne der Wiederholung der Explosionen des Galaktischen Kerns hinwies und auch andeutete, dass sich unser eigener Galaktischer Kern Seyfert-artigen Explosionen mit ähnlicher Häufigkeit unterzieht.
Anschließende Übereinstimmung (1998): Als dem Astronomen Mark Morris im Jahr 1988 LaViolette’s Hypothese der Galaktischen Explosion unterbreitet wurde, verwarf er diese Gedanken als bedeutungslos. Nach 10 Jahren intensiver Beobachtung jedoch zitierte man Morris mit den Worten, „ das Galaktische Zentrum explodiert ungefähr alle 10.000 Jahre und diese Ereignisse dauern ungefähr 100 Jahre an...
Voraussage (1980 – 83): Die Studien von LaViolette ergaben, dass die kosmische Strahlen-Flut des Galaktischen Zentrums minimal mit den interstellaren magnetischen Feldern interagieren und in der Lage sind, sich radial nach außen hin fortzupflanzen und zwar entlang der gradlinigen Flugbahnen, die fast mit Lichtgeschwindigkeit in Form von einer kohärenten, sphärischen, wellen-artigen Flut durch die Galaxie ziehen. Er war der Erste, der auf das Konzept der „Galaktischen Superwelle“ hinwies.
Verifizierung (1985): Astrophysiker entdeckten, dass die Röntgen-Pulsare die Erde ununterbrochen mit hoch energetischen kosmischen Strahlenpartikeln überschütten, die mehr als 25.000 Lichtjahre fast mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs und dabei unbeeinflusst von den interstellaren magnetischen Feldern den geradlinigen Flugbahnen (Trajektoren) gefolgt waren.
Verifizierung (1997): Astrophysiker entdeckten einen starken Gammastrahlen-Impuls, der aus einer Galaxie kam, die Milliarden von Lichtjahren entfernt ist und eine Rotverschiebung von 3,4 aufwies (siehe untenstehende Voraussage Nr. 10). Etablierte Medien wie z.B. die Zeitschrift „Sky & Telescope“ behaupteten, dass dieser Gammastrahlen-Impuls von einer Flut hoch energetischer kosmischer Strahlenpartikel begleitet sein könnte, die sich fast in Lichtgeschwindigkeit entlang der gradlinigen Flugbahnen (Trajektoren) bewegt und dass der Gammastrahlen-Impuls von einer radialen Auswärtsbewegung dieser Salve erzeugt wird. Im Grunde genommen bestätigten sie das gleiche Konzept einer Galaktischen Superwelle, das LaViolette bereits 14 Jahre vorher ungeachtet des beharrlichen Widerstands der etablierten Astronomen aufgestellt hatte.
Verifizierung (2000): Radio-Astronomen verkünden auf dem Treffen der Amerikanischen Gesellschaft der Astronomen im Januar 2000, dass die Synchrotrone Hochfrequenz-Emission, die von dem Galaktischen Zentrum (Sgr A*) abgestrahlt wird, kreisförmig polarisiert ist. Wissenschaftler zeigen während des Treffens in Übereinstimmung mit den Behauptungen von LaViolette auf, dass die kreisförmige Polarisierung darauf hinwies, dass die kosmischen Strahlen-Elektronen sich radial von dem Galaktischen Zentrum entlang der gradlinigen Trajektoren weg bewegten...
Voraussage (1980 – 1983): LaViolette kam zu dem Ergebnis, dass Ende der letzten Eiszeit (vor etwa 14.000 Jahren unserer Zeit) eine Flut von galaktisch-kosmischen Strahlen die Erde und das Sonnensystem bombardierte. Seine Forschungsergebnisse deuteten darauf hin, dass weitere solcher Superwellen schon in früheren Zeiten bei uns vorüber gezogen waren und für den Auslöseimpuls von Anfang und Ende der Eiszeiten und des Massensterbens verantwortlich waren. Er hat als Erster auf den wiederkehrenden hochfrequenten kosmischen Strahlen-Beschuss der Erde hingewiesen.
Verifizierung (1987): Glaziologen entdeckten im Polareis der Eiszeit Höchstwerte von Beryllium-10 Isotopen. Diese deuteten darauf hin, dass der kosmische Strahlenfluss auf der Erde bei mehreren Ereignissen während der letzten Eiszeit erhöhte Werte hatte. Somit war die Theorie von Dr. LaViolette, dass die Galaktischen Superwellen geologisch gesehen in jüngster Zeit immer wieder durch unserer Sonnensystem kamen, bestätigt...
Voraussage (1983): LaViolette demonstrierte in seine Dissertation, dass die letzte Eiszeit durch eine 2000 Jahre währende globale Erwärmung beendet wurde; er nennt sie das Terminale Pleistozäne Interstadial (TPI), das durch das Allerød – Bölling Interstadial (Anm. d. Red.: letzte dreizipflige Warmphase kurz vor dem Ende der letzten Eiszeit) im Norden identifiziert wurde. Er meinte auch, dass dies wiederum gefolgt sei von einer globalen Rückkehr zu Eiszeit-Bedingungen, gekennzeichnet durch die Younger Dryas im Norden. Er zeigte, dass das Schmelzen der Eisschichten in der nördlichen und der südlichen Hemisphäre gleichzeitig ablief und durch kosmische Ursachen ausgelöst wurde.
Verifizierung (1987 – 96): Klimatologen veröffentlichten Temperatur-Profile aus verschiedenen Erdteilen, die die Präsenz dieser gleichen Klima-Oszillation aufzeigen, aber sie haben in ihre Daten nicht angeknüpft an das Konzept globaler klimatischer Veränderungen.
Verifizierung (1998): Klimatologen (Steig et al.) veröffentlichten Erkenntnisse in der Fachzeitschrift Science und zeigen die Synchronizität des Auftretens der Klima-Oszillationen von Allerød-Bölling-Younger Dryas im antarktischen Eiskern des Taylor Dome auf. Sie stellen dies als Beweis dar, dass die letzte Eiszeit durch eine globale Erwärmung beendet wurde. Obwohl ihnen die Publikationen von LaViolette bekannt sein sollten, zitierten sie in ihrem Bericht nicht seine früheren Arbeiten.
Das mal als Denkanstoss. An dieser Stelle möchte ich den Blog von Dieter Broers wegen solcher zusammengetragener Ergebnisse anderer Forscher, die er immer mal wieder einstreut, nochmals wärmstens empfehlen!
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Mittwoch, 17. Februar 2010
Zur neuen Raumfahrtstrategie der USA...
klauslange,21:23h
... hat die Mars Society wie ich finde einen sehr intelligenten Kommentar geliefert:
http://www.marssociety.de/html/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=1563&mode=thread&order=0&thold=0
Dabei haben folgende Passagen meine Aufmerksamkeit erregt:
Nachdem für das Constellation Programm schon 17 Mrd.$ ausgegeben worden waren, kostet sein Herunterfahren weitere 2,5 Mrd. In den nächsten 5 Jahren sind weiterhin 7,8 Mrd.$ für ein "new technology demonstration program" budgetiert, dessen Details noch nicht bekannt sind, sowie 3,1 Mrd. für Forschung an neuen Antrieben und weitere 3 Mrd. für Robotik. Das Budget der ISS wird nun, der Obama-Agenda einer besseren internationalen Kooperation folgend, um 42% oder 2 Mrd.$ über 5 Jahre aufgestockt, ihre Laufzeit von 2016 bis 2020 verlängert. Weiterhin wird "flagship demonstration" Technik mit 7,8 Mrd. gefördert, dazu gehören Techniken wie Treibstoff-Transfer im Orbit, aufblasbare Module, automatische Kopplung oder Versorgungssysteme.
Dies lässt vermuten, dass man durchaus größeres im Auge hat - die genannten Techniken wären für eine Marsmission sehr interessant. Aber wozu hier investieren, wenn man nicht einmal die Raketen bauen will?
Die Antwort zeigt eine Strategieänderung, die teils sogar als Paradigmenwechsel gesehen wird: Transportkapazität soll auf dem Markt gekauft werden, und hier denkt man wohl mehr an US-Anbieter und neue Modelle als die aktuell für ISS-Transporte genutzten russischen Sojus- und Proton-Raketen. Für diese Aufkäufe stehen bis 2015 5,8 Mrd.$ für bemannte Transporte im Plan, weitere 312 Mio.$ allein 2011 für Fracht. Dabei setzt man explizit auch bei Schwerlastraketen auf den kommerziellen Sektor - jetzt müssen diese "nur" noch entwickelt werden.
Und
Eine positive Wirkung der neuen Strategie könnte tatsächlich sein, durch die Entwicklung des Marktes die Kosten für den Transport - für jegliche Marsprojekte ein wesentlicher Faktor - deutlich zu senken. Die bisherigen Spieler hatten an dieser Kostensenkung kein Interesse. Mit Stricklands Worten:
"Government agencies by their very nature cannot and will not reduce operating costs. Private companies have to do that to compete. Without reducing operating costs dramatically, our space future will be left on the ground."
Voraussetzung dafür ist aber eine - vor allem unternehmerische - Initiative, die von der US-Regierung und der NASA naturgemäß nicht kommen kann.
http://www.marssociety.de/html/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=1563&mode=thread&order=0&thold=0
Dabei haben folgende Passagen meine Aufmerksamkeit erregt:
Nachdem für das Constellation Programm schon 17 Mrd.$ ausgegeben worden waren, kostet sein Herunterfahren weitere 2,5 Mrd. In den nächsten 5 Jahren sind weiterhin 7,8 Mrd.$ für ein "new technology demonstration program" budgetiert, dessen Details noch nicht bekannt sind, sowie 3,1 Mrd. für Forschung an neuen Antrieben und weitere 3 Mrd. für Robotik. Das Budget der ISS wird nun, der Obama-Agenda einer besseren internationalen Kooperation folgend, um 42% oder 2 Mrd.$ über 5 Jahre aufgestockt, ihre Laufzeit von 2016 bis 2020 verlängert. Weiterhin wird "flagship demonstration" Technik mit 7,8 Mrd. gefördert, dazu gehören Techniken wie Treibstoff-Transfer im Orbit, aufblasbare Module, automatische Kopplung oder Versorgungssysteme.
Dies lässt vermuten, dass man durchaus größeres im Auge hat - die genannten Techniken wären für eine Marsmission sehr interessant. Aber wozu hier investieren, wenn man nicht einmal die Raketen bauen will?
Die Antwort zeigt eine Strategieänderung, die teils sogar als Paradigmenwechsel gesehen wird: Transportkapazität soll auf dem Markt gekauft werden, und hier denkt man wohl mehr an US-Anbieter und neue Modelle als die aktuell für ISS-Transporte genutzten russischen Sojus- und Proton-Raketen. Für diese Aufkäufe stehen bis 2015 5,8 Mrd.$ für bemannte Transporte im Plan, weitere 312 Mio.$ allein 2011 für Fracht. Dabei setzt man explizit auch bei Schwerlastraketen auf den kommerziellen Sektor - jetzt müssen diese "nur" noch entwickelt werden.
Und
Eine positive Wirkung der neuen Strategie könnte tatsächlich sein, durch die Entwicklung des Marktes die Kosten für den Transport - für jegliche Marsprojekte ein wesentlicher Faktor - deutlich zu senken. Die bisherigen Spieler hatten an dieser Kostensenkung kein Interesse. Mit Stricklands Worten:
"Government agencies by their very nature cannot and will not reduce operating costs. Private companies have to do that to compete. Without reducing operating costs dramatically, our space future will be left on the ground."
Voraussetzung dafür ist aber eine - vor allem unternehmerische - Initiative, die von der US-Regierung und der NASA naturgemäß nicht kommen kann.
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Mittwoch, 10. Februar 2010
Russische Raumtaxis werden teurer
klauslange,20:43h
Nachdem Obama die NASA den Geldhahn für die bemannte Raumfahrt zugedreht hat und in diesem Jahr die letzten Shuttle Flüge stattfinden, sind die USA auf die Mitfluggelegenheiten bei den Russen angewiesen.
Das aber wird jetzt teuer, den die russische Raumfahrtbehörde erhöht drastisch die Preise.
Tja, das kommt davon... Jedenfalls habe ich für den Preisanstieg volles Verständnis!
Dazu die Story:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,676831,00.html
Das aber wird jetzt teuer, den die russische Raumfahrtbehörde erhöht drastisch die Preise.
Tja, das kommt davon... Jedenfalls habe ich für den Preisanstieg volles Verständnis!
Dazu die Story:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,676831,00.html
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Samstag, 6. Februar 2010
Die Farben Plutos
klauslange,13:40h
Trotz seiner relativen Zwergengröße hat Pluto docvh viel mehr mit einem echten Planeten gemein, als nur eine sphärische Oberfläche. Dies belegen einmal mehr Bilder des Weltraumteleskops Hubble. Diese zeigen eine jahreszeitliche Veränderung der Plutooberfläche in unterschiedlichen Farben.
Wenn erst einmal die Pluto-Sonde ihr Ziel erreicht hat, dann wird man sicher nocheinmal den Status der Zwergplaneten überdenken und einsehen, dass sie eine Untermenge der Planeten sind, egal wieviel andere Gesteinsbrocken ihre Bahn kreuzen... Dabei hätten wir dann mit Pluto und Charon das erste Doppelplanetensystem, obwohl Charon - fälschlich als Plutomond angesehen - noch nicht mal den eigenständigen Status eines Zwergplaneten besitzt.
Einige der neuesten Bilder des Pluto findet sich hier:
http://astronomie.scienceticker.info/2010/02/04/neue-karte-zeigt-gescheckten-pluto/
Wenn erst einmal die Pluto-Sonde ihr Ziel erreicht hat, dann wird man sicher nocheinmal den Status der Zwergplaneten überdenken und einsehen, dass sie eine Untermenge der Planeten sind, egal wieviel andere Gesteinsbrocken ihre Bahn kreuzen... Dabei hätten wir dann mit Pluto und Charon das erste Doppelplanetensystem, obwohl Charon - fälschlich als Plutomond angesehen - noch nicht mal den eigenständigen Status eines Zwergplaneten besitzt.
Einige der neuesten Bilder des Pluto findet sich hier:
http://astronomie.scienceticker.info/2010/02/04/neue-karte-zeigt-gescheckten-pluto/
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Montag, 1. Februar 2010
NASA Budget-Kürzungen
klauslange,21:06h
Obama streicht die Ambitionen auf erneute Mondflüge - und erst recht zum Mars - der NASA zusammen, wie die Financial Times Deutschland berichtet:
http://www.ftd.de/wissen/technik/:nasa-budget-obama-spart-sich-bushs-mondplaene/50068580.html
Auch wenn das letzte Wort darüber noch ncht gesprochen ist, so ist die Marschrichtung vorgegeben.
In der Tat sehe ich als Raumfahrtenthusiast in den Plänen auch Chancen, denn nun sollen Astronauten in privatwirtschaftlichen Raumtaxis zur ISS gebracht werden. Ich denke wirklich, dass in der privaten Raumfahrzeugentwicklung eine Menge Potential an Ideen und Visionen steckt. Heute ist es ja auch alltäglich, dass wir mit Privatflugzeugen reisen und nicht mit staatlichen Fluglinien.
Das Abenteuer Mondbasis ist damit aber nicht in weiter ferne gerückt. Mir kommt es darauf an, dass die Menschheit ihren Trabanten als neu zu besiedelnden Kontinent begreift, und die ersten Schritte dazu müssen ja nicht von der NASA kommen, oder überhaupt von Amerikanern.
Persönliche sehe ich die chinesischen Anstrengungen genau mit diesem Ziel einer Mondbasis. Eine bemannte Mondumkreisung traue ich den Chinesen gut und gerne bis zum 50. Jahrestag der ersten Mondlandung zu, ja bis dahin könnte es gar zu einer Mondlandung der Taikonauten gekommen sein.
Vielleicht entschließt sich durch die Kürzungen Obamas nun auch die ESA unabhängig von den USA zu einem eigenständigen bemannten Zugang zum Weltraum. Die kommenden Jahre bleiben also in der bemannten Raumfahrt spannend!
http://www.ftd.de/wissen/technik/:nasa-budget-obama-spart-sich-bushs-mondplaene/50068580.html
Auch wenn das letzte Wort darüber noch ncht gesprochen ist, so ist die Marschrichtung vorgegeben.
In der Tat sehe ich als Raumfahrtenthusiast in den Plänen auch Chancen, denn nun sollen Astronauten in privatwirtschaftlichen Raumtaxis zur ISS gebracht werden. Ich denke wirklich, dass in der privaten Raumfahrzeugentwicklung eine Menge Potential an Ideen und Visionen steckt. Heute ist es ja auch alltäglich, dass wir mit Privatflugzeugen reisen und nicht mit staatlichen Fluglinien.
Das Abenteuer Mondbasis ist damit aber nicht in weiter ferne gerückt. Mir kommt es darauf an, dass die Menschheit ihren Trabanten als neu zu besiedelnden Kontinent begreift, und die ersten Schritte dazu müssen ja nicht von der NASA kommen, oder überhaupt von Amerikanern.
Persönliche sehe ich die chinesischen Anstrengungen genau mit diesem Ziel einer Mondbasis. Eine bemannte Mondumkreisung traue ich den Chinesen gut und gerne bis zum 50. Jahrestag der ersten Mondlandung zu, ja bis dahin könnte es gar zu einer Mondlandung der Taikonauten gekommen sein.
Vielleicht entschließt sich durch die Kürzungen Obamas nun auch die ESA unabhängig von den USA zu einem eigenständigen bemannten Zugang zum Weltraum. Die kommenden Jahre bleiben also in der bemannten Raumfahrt spannend!
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Mittwoch, 27. Januar 2010
Schrumpfendes Ozonloch heizt Klimaerwärmung an
klauslange,21:20h
Wenn es nicht so tragisch wäre, müsste man lachen: Da wollten uns die Panikmacher von der Umweltfront einreden, dass das Ozonloch immer weiter wachsen würde und wir nicht mehr in die Sonne gehen könnten - jedenfalls nicht ohne Sonnenschutz 3000 - und da schwindet sogar das große Ozonloch über dem Südpol. Gut so und voraussehbar, denn Eiskernbohrungen konnten ja belegen, dass es auch schon vor dem Menschen Ozonlöcher gab und diese auch wieder verschwanden. Nun aber warnen die Öko-Paniker vor dem Schrumpfen des Ozonloches, weil das zusätzlich den angeblich vom Menschen verursachten Klimawandel - den es vor dem Menschen auch schon immer gab - beschleunigt.
Was nun? Wieder FCKW's in die Luft sprühen???
Anhand solcher und anderer offensichtlicher Fehlprognosen - schließlich dürfte es ja keine Wälder mehr geben, wenn es nach diesen Öko-Propheten ginge - dürfte der breiten Masse zunehmend bewusst werden, wie man solche Ökoprognosen zu werten hat. Gut, dass diese Öko-Paniker keinen nennenswerten Schaden in Kopenhagen anrichten konnten...
Hier die passende Meldung von sinexx:
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-11140-2010-01-27.html
Was nun? Wieder FCKW's in die Luft sprühen???
Anhand solcher und anderer offensichtlicher Fehlprognosen - schließlich dürfte es ja keine Wälder mehr geben, wenn es nach diesen Öko-Propheten ginge - dürfte der breiten Masse zunehmend bewusst werden, wie man solche Ökoprognosen zu werten hat. Gut, dass diese Öko-Paniker keinen nennenswerten Schaden in Kopenhagen anrichten konnten...
Hier die passende Meldung von sinexx:
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-11140-2010-01-27.html
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Donnerstag, 21. Januar 2010
Himalaya-Gletscher schmelzen doch nicht bis 2035
klauslange,19:41h
Die IPCC - Studie aus dem Jahre 2007 behauptete, dass die Himalaya-Gletscher bis 2035 verschwunden seien, wenn die bestehende Erwärmungsrate anhält.
Dass dies Nonsense ist scheint sich nun auch in den Wissenschaftsredaktionen von Tageszeitungen herumgesprochen zu haben.
Nun bin ich keiner, der den Klimawandel an sich bestreitet, nur einer, der die Ursache dafür dort sieht, wie sie auch schon in der gesamten Erdgeschichte ohne den Menschen stattgefunden hat. Doch auch in der Menschheitsgeschichte wissen wir von anderen Klimata. Nicht umsonst heißt Grönland 'Grönland'=Grünland, weil es dort früher eben keine Eisfläche gab, sondern grünes Weideland. Diese Erinnerung blieb uns im Namen erhalten.
Kommen wir zurück zum IPCC "Gutachten" aus dem Jahre 2007. Die FAZ schreibt dazu:
In einem Abschnitt des letzten, 2007 vorgelegten Berichtes des Weltklimarates IPCC ist nun ein ganz eklatanter Fall von Schlamperei ans Licht gekommen. Dort heißt es im Bericht der Arbeitsgruppe II, im zehnten Kapitel, Seite 493: „Die Gletscher des Himalaja ziehen sich schneller zurück als in irgendeinem anderen Teil der Welt und wenn die gegenwärtige Rückzugsrate anhält, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sie im Jahr 2035 verschwunden sind, wenn die Erde sich mit der gegenwärtigen Rate erwärmt“. Dieser doppelte Konditionalsatz ist nicht nur sprachlich ziemlicher Murks sondern auch inhaltlich falsch. Und das Schlimme daran: Jeder mit etwas Grundkenntnissen in Glaziologie und einigen Informationen darüber, wie dick die Gletscher des Himalaja nun sind, hätte stutzig werden müssen. Im Rahmen der bekannten Naturgesetze können sie gar nicht so schnell schmelzen, egal wie stark die Treibhausgasemissionen steigen...
Die Schlamperei bestand nun darin, hier nicht auf referierte wissenschaftliche Publikationen zurückgegriffen zu haben, sondern auf sogenannte „graue Literatur“, also wissenschaftliche Publikationen ohne Begutachtung. Die Literatur, deren sich die Herrschaften von der Arbeitsgruppe II hier bedient haben ist allerdings dunkelgrau: Es ist ein Bericht des World Wildlife Fund aus dem Jahr 2005, in dem eine Äußerung eines indischen Glaziologen gegenüber dem Wissenschaftsmagazin New Scientist wiedergegeben wurde.
Die wenigsten Politiker und auch nur wenige der übrigen Teilnehmern der Klimadebatte dürften wissen, dass die IPCC-Berichte, die ja den Anspruch erheben, den Stand der Klimaforschung zusammenzufassen, sich auf solche Quellen überhaupt berufen dürfen. Selbst der IPCC-Chef, der Inder Rajendra Kumar Pachauri scheint es nicht zu wissen. Als der Geological Survey of India im November eine Studie veröffentlichte, in welcher der klimawandelbedingte Zustand der Himalayagletscher weniger dramatisch dargestellt war und der indische Umweltminister dem IPCC deswegen Alarmismus vorwarf, konterte Pachauri mit dem Hinweis, die indische Studie sei ja nicht begutachtet gewesen und es handele sich um „Voodoo-Wissenschaft“ - ein Schimpfwort, mit dem Naturwissenschaftler sonst nur Aktivitäten aus Bereichen wie Astrologie und Parapsychologie belegen. Die Äußerung könnten Pachauri nun das Amt als IPCC-Chef kosten.
Quelle: http://www.faz.net/s/RubC5406E1142284FB6BB79CE581A20766E/Doc~E09B1CAA42E104CF0871A0070CB979A7B~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Natürlich durfte ein Seitenhieb gegen die Skeptiker nicht fehlen, denn so wird bemerkt, dass auch die Skeptiker nicht den Fehler bemerkt hätten. Nun, dies liegt schlicht und ergreifend daran, dass sich die Skeptiker erst gar nicht mit den Schlussfolgerungen im sozioökonomischen Rahmen der Arbeitsgruppe II auseinandersetzen, sondern schon deren Basis der Arbeitsgruppe I kritisieren. Wenn man A schon für falsch hält und aus A dann B folgt, dann befasst man sich erst nicht mit B, oder hat für dortige Aussagen nur ein Achselzucken übrig, sondern gibt fundierte Widerlegungen für A. Das ist selbstverständlich das Hauptschlachtfeld in dieser Sache.
Meine eigene Entgegnung auf all den angeblich menschengemachten Klimaerwärmungen ist nach wie vor die unwiderlegte Erkenntnis, dass man bis auf die Venus auf allen atmosphäretragenden Himmelskörpern unseres Sonnensystems in den letzten 30 Jahren eine Erwärmung von ca. 2 - 3 Grad misst ( http://designale.blogger.de/stories/774941/ ). Da dort keine menschliche Industrialisierung herrscht, dürfte die Ursache wohl einen anderen Grund haben und so auch auf der Erde.
Selbstverständlich bin ich ohnehin für nachhaltiges Wirtschaften. Aber es ist fatal, wenn man einem Kranken ein Mittel verabreicht, dass gar nicht hilft und nur andere negative Wirkungen und eine scheinbare Sicherheit vermittelt. Viel mehr sollten wir Strategien und Techniken entwickeln mit dem naturgegebenem Klimawandel zu leben. Niemand würde auf die Idee kommen Erdbeben dadurch zu verhindern, indem man sich nur noch auf Luftkissenfahrzeuge fortbewegt...
Dass dies Nonsense ist scheint sich nun auch in den Wissenschaftsredaktionen von Tageszeitungen herumgesprochen zu haben.
Nun bin ich keiner, der den Klimawandel an sich bestreitet, nur einer, der die Ursache dafür dort sieht, wie sie auch schon in der gesamten Erdgeschichte ohne den Menschen stattgefunden hat. Doch auch in der Menschheitsgeschichte wissen wir von anderen Klimata. Nicht umsonst heißt Grönland 'Grönland'=Grünland, weil es dort früher eben keine Eisfläche gab, sondern grünes Weideland. Diese Erinnerung blieb uns im Namen erhalten.
Kommen wir zurück zum IPCC "Gutachten" aus dem Jahre 2007. Die FAZ schreibt dazu:
In einem Abschnitt des letzten, 2007 vorgelegten Berichtes des Weltklimarates IPCC ist nun ein ganz eklatanter Fall von Schlamperei ans Licht gekommen. Dort heißt es im Bericht der Arbeitsgruppe II, im zehnten Kapitel, Seite 493: „Die Gletscher des Himalaja ziehen sich schneller zurück als in irgendeinem anderen Teil der Welt und wenn die gegenwärtige Rückzugsrate anhält, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sie im Jahr 2035 verschwunden sind, wenn die Erde sich mit der gegenwärtigen Rate erwärmt“. Dieser doppelte Konditionalsatz ist nicht nur sprachlich ziemlicher Murks sondern auch inhaltlich falsch. Und das Schlimme daran: Jeder mit etwas Grundkenntnissen in Glaziologie und einigen Informationen darüber, wie dick die Gletscher des Himalaja nun sind, hätte stutzig werden müssen. Im Rahmen der bekannten Naturgesetze können sie gar nicht so schnell schmelzen, egal wie stark die Treibhausgasemissionen steigen...
Die Schlamperei bestand nun darin, hier nicht auf referierte wissenschaftliche Publikationen zurückgegriffen zu haben, sondern auf sogenannte „graue Literatur“, also wissenschaftliche Publikationen ohne Begutachtung. Die Literatur, deren sich die Herrschaften von der Arbeitsgruppe II hier bedient haben ist allerdings dunkelgrau: Es ist ein Bericht des World Wildlife Fund aus dem Jahr 2005, in dem eine Äußerung eines indischen Glaziologen gegenüber dem Wissenschaftsmagazin New Scientist wiedergegeben wurde.
Die wenigsten Politiker und auch nur wenige der übrigen Teilnehmern der Klimadebatte dürften wissen, dass die IPCC-Berichte, die ja den Anspruch erheben, den Stand der Klimaforschung zusammenzufassen, sich auf solche Quellen überhaupt berufen dürfen. Selbst der IPCC-Chef, der Inder Rajendra Kumar Pachauri scheint es nicht zu wissen. Als der Geological Survey of India im November eine Studie veröffentlichte, in welcher der klimawandelbedingte Zustand der Himalayagletscher weniger dramatisch dargestellt war und der indische Umweltminister dem IPCC deswegen Alarmismus vorwarf, konterte Pachauri mit dem Hinweis, die indische Studie sei ja nicht begutachtet gewesen und es handele sich um „Voodoo-Wissenschaft“ - ein Schimpfwort, mit dem Naturwissenschaftler sonst nur Aktivitäten aus Bereichen wie Astrologie und Parapsychologie belegen. Die Äußerung könnten Pachauri nun das Amt als IPCC-Chef kosten.
Quelle: http://www.faz.net/s/RubC5406E1142284FB6BB79CE581A20766E/Doc~E09B1CAA42E104CF0871A0070CB979A7B~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Natürlich durfte ein Seitenhieb gegen die Skeptiker nicht fehlen, denn so wird bemerkt, dass auch die Skeptiker nicht den Fehler bemerkt hätten. Nun, dies liegt schlicht und ergreifend daran, dass sich die Skeptiker erst gar nicht mit den Schlussfolgerungen im sozioökonomischen Rahmen der Arbeitsgruppe II auseinandersetzen, sondern schon deren Basis der Arbeitsgruppe I kritisieren. Wenn man A schon für falsch hält und aus A dann B folgt, dann befasst man sich erst nicht mit B, oder hat für dortige Aussagen nur ein Achselzucken übrig, sondern gibt fundierte Widerlegungen für A. Das ist selbstverständlich das Hauptschlachtfeld in dieser Sache.
Meine eigene Entgegnung auf all den angeblich menschengemachten Klimaerwärmungen ist nach wie vor die unwiderlegte Erkenntnis, dass man bis auf die Venus auf allen atmosphäretragenden Himmelskörpern unseres Sonnensystems in den letzten 30 Jahren eine Erwärmung von ca. 2 - 3 Grad misst ( http://designale.blogger.de/stories/774941/ ). Da dort keine menschliche Industrialisierung herrscht, dürfte die Ursache wohl einen anderen Grund haben und so auch auf der Erde.
Selbstverständlich bin ich ohnehin für nachhaltiges Wirtschaften. Aber es ist fatal, wenn man einem Kranken ein Mittel verabreicht, dass gar nicht hilft und nur andere negative Wirkungen und eine scheinbare Sicherheit vermittelt. Viel mehr sollten wir Strategien und Techniken entwickeln mit dem naturgegebenem Klimawandel zu leben. Niemand würde auf die Idee kommen Erdbeben dadurch zu verhindern, indem man sich nur noch auf Luftkissenfahrzeuge fortbewegt...
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