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Sonntag, 18. April 2010
Nun doch zum Mars...
klauslange,12:24h
...und zu Asteroiden. So lässt sich das neue Konzept zusammenfassen, das Obama für die NASA vorgestellt hat.
Wurden zunächst die Programme für einen Marsflug auf Eis gelegt, so ist er als Langzeitziel bis Mitte 2030 wieder auf der Agenda. Auch das Orion-Raumschiff soll als ISS Rettungsboot wiederauferstehen. Ferner ist ein bemannter Flug zu einem Asteroiden geplant.
Auffällig ist das betonte Desinterresse an den Mond. Im Lichte der neuesten Erkenntnisse bzgl. Wassereis und anderer Materialien wie auch von Mondhöhlen etc. muss das schon verwundern. Eine Rückkehr zum Mond wäre daher nicht nur ein Remake sondern der Beginn einer langfristigen Forschungs- und Entdeckungstätigkeit. Nach meiner Meinung sollte man den Mond als eine Art von zusätzlichem Kontinent der Erde betrachten und ihn daher in Besitz für die Menschen bringen und ihn nutzen. Naja, vielleicht erkennen ja andere Raumfahrtnationen den Wert des Mondes.
Hier der passende Artikel zu Obamas Vorstellungen von raumfahrer.net:
http://www.raumfahrer.net/news/raumfahrt/16042010003519.shtml
Und hier von astronews.com:
http://www.astronews.com/news/artikel/2010/04/1004-019.shtml
Wurden zunächst die Programme für einen Marsflug auf Eis gelegt, so ist er als Langzeitziel bis Mitte 2030 wieder auf der Agenda. Auch das Orion-Raumschiff soll als ISS Rettungsboot wiederauferstehen. Ferner ist ein bemannter Flug zu einem Asteroiden geplant.
Auffällig ist das betonte Desinterresse an den Mond. Im Lichte der neuesten Erkenntnisse bzgl. Wassereis und anderer Materialien wie auch von Mondhöhlen etc. muss das schon verwundern. Eine Rückkehr zum Mond wäre daher nicht nur ein Remake sondern der Beginn einer langfristigen Forschungs- und Entdeckungstätigkeit. Nach meiner Meinung sollte man den Mond als eine Art von zusätzlichem Kontinent der Erde betrachten und ihn daher in Besitz für die Menschen bringen und ihn nutzen. Naja, vielleicht erkennen ja andere Raumfahrtnationen den Wert des Mondes.
Hier der passende Artikel zu Obamas Vorstellungen von raumfahrer.net:
http://www.raumfahrer.net/news/raumfahrt/16042010003519.shtml
Und hier von astronews.com:
http://www.astronews.com/news/artikel/2010/04/1004-019.shtml
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Mittwoch, 14. April 2010
Junk-DNA mit Funktion
klauslange,22:40h
Schon wieder: Bereits 2007 prognostizierte ich im Rahmen des Intelligent Design Ansatzes, dass sich auch die aus evolutionistischer Sicht als Junk-DNA als funktionstüchtig erweisen würde ( http://designale.blogger.de/stories/851978/ ).
Neben schon bekannten Untersuchungen( http://designale.blogger.de/stories/1369263/ ), die seit dem einen Hinweis auf die Korrekthiet der ID Voraussage gaben, wurde nun ein eklatantes Ergebnis in dieser Richtung bekannt. Natürlich erwähnt scinexx.de nichts von der Voraussage durch den ID - Ansatz, doch in der Meldung http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-11509-2010-04-14.html kommt doch einige vormalige Fehleinschätzung zum Ausdruck. Dabei wird peinlich genau darauf geachtet, dass nicht der Zusammenhang deutlich wird, dass diese Fehleinschätzung mit dem vorherschenden evolutionistischem Paradigma einer richtungslosen Zufallsentwicklung zu tun hat, da sich im Laufe der Zeit eben zufällig DNA Schrott ansammeln müsste. Wegen des angenommen langen Zeitraums soll es auch viel Müll sein. Doch weit gefehlt:
Forscher identifizieren Organisationsprinzip des menschlichen Genoms
Einem internationalen Forscherteam sind neue Einblicke in das Organisationsprinzip des menschlichen Genoms gelungen. Die Wissenschaftler konnten in der Fachzeitschrift „Plos Genetics“ der DNA, die nicht-kodierend ist - also keine Information für die Synthese von Proteinen besitzt - eine neue wichtige Funktion innerhalb des DNA-Netzwerks zuschreiben. Diese DNA-Abschnitte wurden bisher häufig auch als „Junk-DNA“ oder „Schrott-DNA“ bezeichnet...
Schon seit einiger Zeit wird vermutet, dass die menschliche DNA nach einem bestimmten Muster in der Zelle strukturiert ist. Man weiß, dass die jeweils im Zellkern vorliegende DNA einerseits aus kodierenden und andererseits aus nicht-kodierenden Abschnitten besteht. Ungefähr 98 Prozent der zellulären DNA ist nicht-kodierend, enthält also keine Information für die Synthese von Proteinen. Diese Genabschnitte wurden bislang zumeist als „Müll“ ohne nennenswerte Funktion betrachtet.
Nucleolus im Visier der Forscher
Einem internationalen Forscherteam, an dem neben einer Arbeitsgruppe um Professor Gernot Längst und Attila Németh vom Institut für Biochemie, Genetik und Mikrobiologie der Universität Regensburg auch Wissenschaftler aus München und dem spanischen Valencia beteiligt waren, gelang es nun in einer neuen Studie, der nicht-kodierenden DNA eine wichtige Funktion innerhalb des DNA-Netzwerks zuzuweisen. Über die Untersuchung des so genannten Nucleolus, des Kernkörperchens der Zellen, konnten die Forscher einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis des Organisationsprinzips des menschlichen Genoms leisten.
Der Nucleolus befindet sich innerhalb des Zellkerns (Nucleus). Er lässt sich vom Rest des Zellkerns funktionell abgrenzen, verfügt jedoch über keine eigene Membran. Der Nucleolus ist vor allen Dingen in seiner Rolle als Ribosomen-Fabrik der Zellen bekannt. Jüngere Studien weisen aber darauf hin, dass er darüber hinaus noch andere Funktionen hat. So ist der Nucleolus auch an der Stressregulation, Virusprozessierung oder bei Alterungsprozessen beteiligt. Trotz seiner dem entsprechend großen Bedeutung für die Vorgänge auf zellulärer Ebene war das Wissen um den Aufbau und die Selbst-Organisation des Nucleolus bislang sehr begrenzt.
Genomkarte der Kernkörperchen-DNA
Die Wissenschaftler konnten jetzt jedoch eine detaillierte Genomkarte der nucleolären DNA erstellen und somit erstmalig das funktionelle Genom eines Zellkern-Organells identifizieren. Weiterhin wurden die DNA-Elemente charakterisiert, die die dreidimensionale Struktur des Nucleolus organisieren.
Die Wissenschaftler nutzten hierfür die neuen Methoden der Hochdurchsatz-DNA-Sequenzierung und kombinierten diese mit DNA-Microarray-Experimenten und hochauflösender dreidimensionaler Mikroskopie. Durch die Kombination der Einzelergebnisse der Experimente stellten sie fest, dass spezifische nicht-kodierende Genomabschnitte - spezielle alpha-Satelliten Sequenzen - für den Zusammenbau dieser funktionellen Einheit des Zellkerns verantwortlich sind.
In diesem Zusammenhang wurden ebenfalls mehrere Tausend Gene und nicht-kodierende DNA-Sequenzen identifiziert. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass etwa vier Prozent des menschlichen Genoms stabil mit dem Nucleolus verbunden sind. Die Studie des Forscherteams zeigte zudem, dass die Struktur des Nucleolus nicht zufällig, sondern auf dessen konkrete Funktionen in der Zelle bzw. im Zellkern ausgerichtet ist. Die nicht-kodierende DNA spiele, so die Forscher, in diesem DNA-Netzwerk eine entscheidende Rolle.
Neben schon bekannten Untersuchungen( http://designale.blogger.de/stories/1369263/ ), die seit dem einen Hinweis auf die Korrekthiet der ID Voraussage gaben, wurde nun ein eklatantes Ergebnis in dieser Richtung bekannt. Natürlich erwähnt scinexx.de nichts von der Voraussage durch den ID - Ansatz, doch in der Meldung http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-11509-2010-04-14.html kommt doch einige vormalige Fehleinschätzung zum Ausdruck. Dabei wird peinlich genau darauf geachtet, dass nicht der Zusammenhang deutlich wird, dass diese Fehleinschätzung mit dem vorherschenden evolutionistischem Paradigma einer richtungslosen Zufallsentwicklung zu tun hat, da sich im Laufe der Zeit eben zufällig DNA Schrott ansammeln müsste. Wegen des angenommen langen Zeitraums soll es auch viel Müll sein. Doch weit gefehlt:
Forscher identifizieren Organisationsprinzip des menschlichen Genoms
Einem internationalen Forscherteam sind neue Einblicke in das Organisationsprinzip des menschlichen Genoms gelungen. Die Wissenschaftler konnten in der Fachzeitschrift „Plos Genetics“ der DNA, die nicht-kodierend ist - also keine Information für die Synthese von Proteinen besitzt - eine neue wichtige Funktion innerhalb des DNA-Netzwerks zuschreiben. Diese DNA-Abschnitte wurden bisher häufig auch als „Junk-DNA“ oder „Schrott-DNA“ bezeichnet...
Schon seit einiger Zeit wird vermutet, dass die menschliche DNA nach einem bestimmten Muster in der Zelle strukturiert ist. Man weiß, dass die jeweils im Zellkern vorliegende DNA einerseits aus kodierenden und andererseits aus nicht-kodierenden Abschnitten besteht. Ungefähr 98 Prozent der zellulären DNA ist nicht-kodierend, enthält also keine Information für die Synthese von Proteinen. Diese Genabschnitte wurden bislang zumeist als „Müll“ ohne nennenswerte Funktion betrachtet.
Nucleolus im Visier der Forscher
Einem internationalen Forscherteam, an dem neben einer Arbeitsgruppe um Professor Gernot Längst und Attila Németh vom Institut für Biochemie, Genetik und Mikrobiologie der Universität Regensburg auch Wissenschaftler aus München und dem spanischen Valencia beteiligt waren, gelang es nun in einer neuen Studie, der nicht-kodierenden DNA eine wichtige Funktion innerhalb des DNA-Netzwerks zuzuweisen. Über die Untersuchung des so genannten Nucleolus, des Kernkörperchens der Zellen, konnten die Forscher einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis des Organisationsprinzips des menschlichen Genoms leisten.
Der Nucleolus befindet sich innerhalb des Zellkerns (Nucleus). Er lässt sich vom Rest des Zellkerns funktionell abgrenzen, verfügt jedoch über keine eigene Membran. Der Nucleolus ist vor allen Dingen in seiner Rolle als Ribosomen-Fabrik der Zellen bekannt. Jüngere Studien weisen aber darauf hin, dass er darüber hinaus noch andere Funktionen hat. So ist der Nucleolus auch an der Stressregulation, Virusprozessierung oder bei Alterungsprozessen beteiligt. Trotz seiner dem entsprechend großen Bedeutung für die Vorgänge auf zellulärer Ebene war das Wissen um den Aufbau und die Selbst-Organisation des Nucleolus bislang sehr begrenzt.
Genomkarte der Kernkörperchen-DNA
Die Wissenschaftler konnten jetzt jedoch eine detaillierte Genomkarte der nucleolären DNA erstellen und somit erstmalig das funktionelle Genom eines Zellkern-Organells identifizieren. Weiterhin wurden die DNA-Elemente charakterisiert, die die dreidimensionale Struktur des Nucleolus organisieren.
Die Wissenschaftler nutzten hierfür die neuen Methoden der Hochdurchsatz-DNA-Sequenzierung und kombinierten diese mit DNA-Microarray-Experimenten und hochauflösender dreidimensionaler Mikroskopie. Durch die Kombination der Einzelergebnisse der Experimente stellten sie fest, dass spezifische nicht-kodierende Genomabschnitte - spezielle alpha-Satelliten Sequenzen - für den Zusammenbau dieser funktionellen Einheit des Zellkerns verantwortlich sind.
In diesem Zusammenhang wurden ebenfalls mehrere Tausend Gene und nicht-kodierende DNA-Sequenzen identifiziert. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass etwa vier Prozent des menschlichen Genoms stabil mit dem Nucleolus verbunden sind. Die Studie des Forscherteams zeigte zudem, dass die Struktur des Nucleolus nicht zufällig, sondern auf dessen konkrete Funktionen in der Zelle bzw. im Zellkern ausgerichtet ist. Die nicht-kodierende DNA spiele, so die Forscher, in diesem DNA-Netzwerk eine entscheidende Rolle.
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Dienstag, 13. April 2010
Rätselhafte Planetenentstehung
klauslange,19:47h
Neueste Erkenntnisse über die Bahnen von Exoplaneten stellen einmal mehr die bislang etablierte Theorie über die Entstehung von Planeten in Frage.
Zu ihrer Überraschung stellten sie dabei fest, dass mehr als die Hälfte der "heißen Jupiter", also Gasriesen, die in großer Nähe um ihre Sonne kreisen, auf Bahnen umlaufen, die auf ungewöhnliche Weise zur Rotationsachse ihres Zentralsterns geneigt sind. In sechs Fällen, darunter bei zwei der Neuentdeckungen, drehten sich die Planeten sogar in entgegengesetzter Richtung um ihre Sonne, hatten also einen retrograden Orbit.
"Diese neuen Ergebnisse stellen die bisherige Auffassung in Frage, nach der Planeten immer in die Richtung umlaufen, in der sich auch der Zentralstern um die eigene Achse dreht", so Cameron, der die Resultate heute auf dem jährlichen nationalen Astronomietreffen der Royal Astronomical Society in Glasgow präsentierte.
Seit "heiße Jupiter" vor rund 15 Jahren erstmals entdeckt wurden, rätseln die Wissenschaftler wie diese Planeten entstanden sein können. Sie müssen sich, darüber herrscht weitgehend Einigkeit, in größerer Entfernung zu ihrer Sonne gebildet haben und dann auf ihre aktuelle Bahn gewandert sein. Viele Astronomen machten für diese Wanderung Wechselwirkungen mit der Scheibe aus Gas und Staub um den jungen Stern verantwortlich, aus der sich die Planeten auch gebildet haben.
Diese Vorgänge, so die Theorie, hätten sich innerhalb von wenigen Millionen Jahren abspielen können und auch die anschließende Entstehung von Gesteinsplaneten wie der Erde erlaubt. Sie können allerdings die jetzt vorgestellten Beobachtungen nicht erklären.
Dies berichtet astronews: http://www.astronews.com/news/artikel/2010/04/1004-013.shtml
Zu ihrer Überraschung stellten sie dabei fest, dass mehr als die Hälfte der "heißen Jupiter", also Gasriesen, die in großer Nähe um ihre Sonne kreisen, auf Bahnen umlaufen, die auf ungewöhnliche Weise zur Rotationsachse ihres Zentralsterns geneigt sind. In sechs Fällen, darunter bei zwei der Neuentdeckungen, drehten sich die Planeten sogar in entgegengesetzter Richtung um ihre Sonne, hatten also einen retrograden Orbit.
"Diese neuen Ergebnisse stellen die bisherige Auffassung in Frage, nach der Planeten immer in die Richtung umlaufen, in der sich auch der Zentralstern um die eigene Achse dreht", so Cameron, der die Resultate heute auf dem jährlichen nationalen Astronomietreffen der Royal Astronomical Society in Glasgow präsentierte.
Seit "heiße Jupiter" vor rund 15 Jahren erstmals entdeckt wurden, rätseln die Wissenschaftler wie diese Planeten entstanden sein können. Sie müssen sich, darüber herrscht weitgehend Einigkeit, in größerer Entfernung zu ihrer Sonne gebildet haben und dann auf ihre aktuelle Bahn gewandert sein. Viele Astronomen machten für diese Wanderung Wechselwirkungen mit der Scheibe aus Gas und Staub um den jungen Stern verantwortlich, aus der sich die Planeten auch gebildet haben.
Diese Vorgänge, so die Theorie, hätten sich innerhalb von wenigen Millionen Jahren abspielen können und auch die anschließende Entstehung von Gesteinsplaneten wie der Erde erlaubt. Sie können allerdings die jetzt vorgestellten Beobachtungen nicht erklären.
Dies berichtet astronews: http://www.astronews.com/news/artikel/2010/04/1004-013.shtml
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Samstag, 10. April 2010
Venus: Hinweise auf vulkanische Aktivitäten
klauslange,18:06h
Während die Sonde Mars Express in aller Munde zumindest der Raumfahrtinteressierten ist, fristet die Sonde Venus Express ein Schattendasein.
Zu Unrecht, wie sich wieder einmal zeigt. Messergebnisse dieser Sonde legen nahe, dass es auf der Venus aktive Vulkane gibt, wie astronews.com berichtet:
http://www.astronews.com/news/artikel/2010/04/1004-009.shtml
Die Bedeutung dieser Entdeckung wird wie folgt zusammengefasst:
Sollten weitere Auswertungen bestätigen, dass die Venus vulkanisch aktiv und somit der erste terrestrische geologisch aktive Planet neben der Erde ist, wäre dies eine Erkenntnis, die auch Rückschlüsse auf unseren Planeten zulassen würde. So ähnlich sich Erde und Venus von Größe und Aufbau sind, so verschieden sind sie nämlich in ihrer Entwicklung. Doch wann und warum verlief diese Entwicklung dann unterschiedlich, so dass die Erde Leben ermöglicht, während die 500 Grad Celsius heiße Venus ohne Wasservorkommen nur eine lebensfeindliche Umgebung bietet? "Von der Venus können wir vielleicht lernen, was die Erde so besonders macht", so Helbert.
Zu Unrecht, wie sich wieder einmal zeigt. Messergebnisse dieser Sonde legen nahe, dass es auf der Venus aktive Vulkane gibt, wie astronews.com berichtet:
http://www.astronews.com/news/artikel/2010/04/1004-009.shtml
Die Bedeutung dieser Entdeckung wird wie folgt zusammengefasst:
Sollten weitere Auswertungen bestätigen, dass die Venus vulkanisch aktiv und somit der erste terrestrische geologisch aktive Planet neben der Erde ist, wäre dies eine Erkenntnis, die auch Rückschlüsse auf unseren Planeten zulassen würde. So ähnlich sich Erde und Venus von Größe und Aufbau sind, so verschieden sind sie nämlich in ihrer Entwicklung. Doch wann und warum verlief diese Entwicklung dann unterschiedlich, so dass die Erde Leben ermöglicht, während die 500 Grad Celsius heiße Venus ohne Wasservorkommen nur eine lebensfeindliche Umgebung bietet? "Von der Venus können wir vielleicht lernen, was die Erde so besonders macht", so Helbert.
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Dienstag, 6. April 2010
Zeitreisen
klauslange,22:22h
Einen sehr interessanten Artikel über das berüchtigte Thema der Zeitreisen hat die faz gebracht:
http://www.faz.net/s/Rub6E2D1F09C983403B8EC7549AB44FA0EF/Doc~E429A061D340B40109B440109CEFC572D~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Wobei folgende Argumentation ein Zirkelschluss ist:
Allerdings ist das Problem für empirisch orientierte Physiker nicht allzu brennend. Sie nehmen einfach an, dass Zeitschleifen in die Vergangenheit unmöglich sind. Denn wie Stephen Hawking es einmal ausdrückte: „Es gibt einen starken experimentellen Hinweis für diese Annahme, nämlich die Tatsache, dass wir noch nie von Touristen aus der Zukunft heimgesucht wurden.“ Demnach werden wir also niemals zu den Dinosauriern, ins Rom des Kaisers Augustus oder das Wien der k. u. k. Zeit reisen können. Und jeder einzelne Augenblick vergeht unwiederbringlich.
Es gibt gut untersuchte und dokumentierte Sichtungen von unbekannten Flugobjekten. Wer sagt denn, dass es sich dabei um Außerirdische handelt? Nach einer Aussage von Illobrandt von Ludwigers könnten es auch Zeitreisende sein... Wenn man solche Sichtungen freilich von vornherein ausschliesst, wenn man also seine Beobachtungen selektiv vornimmt, dann kann man auch Zeitreisende schwerlich empirisch nachweisen.
http://www.faz.net/s/Rub6E2D1F09C983403B8EC7549AB44FA0EF/Doc~E429A061D340B40109B440109CEFC572D~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Wobei folgende Argumentation ein Zirkelschluss ist:
Allerdings ist das Problem für empirisch orientierte Physiker nicht allzu brennend. Sie nehmen einfach an, dass Zeitschleifen in die Vergangenheit unmöglich sind. Denn wie Stephen Hawking es einmal ausdrückte: „Es gibt einen starken experimentellen Hinweis für diese Annahme, nämlich die Tatsache, dass wir noch nie von Touristen aus der Zukunft heimgesucht wurden.“ Demnach werden wir also niemals zu den Dinosauriern, ins Rom des Kaisers Augustus oder das Wien der k. u. k. Zeit reisen können. Und jeder einzelne Augenblick vergeht unwiederbringlich.
Es gibt gut untersuchte und dokumentierte Sichtungen von unbekannten Flugobjekten. Wer sagt denn, dass es sich dabei um Außerirdische handelt? Nach einer Aussage von Illobrandt von Ludwigers könnten es auch Zeitreisende sein... Wenn man solche Sichtungen freilich von vornherein ausschliesst, wenn man also seine Beobachtungen selektiv vornimmt, dann kann man auch Zeitreisende schwerlich empirisch nachweisen.
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Sonntag, 4. April 2010
Gesegnete Osterfeiertage
klauslange,22:07h
Ostern ist nicht einfach der Glaube an die Auferstehung Jesu Christi vor knapp 2000 Jahren, sondern auch, dass die Auferstehung für jeden Menschen auch heute im Alltag erwartet und erlebt werden kann. Denn jeder Streit, jedes Gebrechen, aber auch die eigenen Unzulänglichkeiten des Charakters wie Egoismen, Neid und Missgunst sind tägliche Kreuze, denen wir nicht ausweichen müssen. Sondern Orte, an denen wir am Kreuz Christus begegnen, mit Ihm sterben und so auch mit Ihm auferstehen können. So sehen wir das Kreuz des anderen und können plötzlich den Streit nicht als persönliche Verletzung, sondern als überwundene Meinungsverschiedenheit ansehen und in Versöhnung verwandeln.
Auferstehung ist also auch und gerade am Alltag heute erfahrbar. Zuvor bedarf es aber der Kreuzigung, dort werden wir lernen die täglichen Tode nicht zu fürchten, in der Gewissheit mit Christus Auferstehung zu erfahren.
In diesem Sinne allen gesegnete Osterfeiertage!
Auferstehung ist also auch und gerade am Alltag heute erfahrbar. Zuvor bedarf es aber der Kreuzigung, dort werden wir lernen die täglichen Tode nicht zu fürchten, in der Gewissheit mit Christus Auferstehung zu erfahren.
In diesem Sinne allen gesegnete Osterfeiertage!
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Mittwoch, 31. März 2010
LHC - Schlagzeilen
klauslange,23:22h
Nun stoßen Protonen mit insg 7 TeV aufeinander. Dies ist in der Tat eine Energie, wie sie in Teilchenbeschleunigern noch nie erreicht wurde, jedoch spotten so manche Schlagzeilen jeder Beschreibung.
Da ist zu lesen, dass die Welt nach dem Teilchencrash nicht durch ein schwarzen Loch verschlungen wurde. Nun, zum einen ist das LHC auf viel höhere Energien ausgelegt, womit man dann eventuell auch Schwarze Minilöcher erzeugen kann, und zum anderen hätte man einen Tag nach dem Knall nichts gemerkt.
Würden schwarze Minilöcher in einem Experiment am LHC entstehen und würden diese nicht wie errechnet zerstrahlen, dann würden sie sich zunächst einmal im Erdkern ansammeln und dort langsam anwachsen. Zwar denke ich nicht, dass so etwas passiert, aber Meldungen, nachdem ein Experiment nicht unser vorzeitiges Ende besiegelt hätte, weil wir ja einen Tag später noch da sind, entbehren jeder Sachkenntnis.
Erste Auswertungen brauchen sowieso eine gewisse Zeit und es bleibt zu hoffen, dass mit der derzeitigen Messkampagne etwas über die Gültigkeit der Supersymmetrie ausgesagt werden kann. Schaun ma mal...
Da ist zu lesen, dass die Welt nach dem Teilchencrash nicht durch ein schwarzen Loch verschlungen wurde. Nun, zum einen ist das LHC auf viel höhere Energien ausgelegt, womit man dann eventuell auch Schwarze Minilöcher erzeugen kann, und zum anderen hätte man einen Tag nach dem Knall nichts gemerkt.
Würden schwarze Minilöcher in einem Experiment am LHC entstehen und würden diese nicht wie errechnet zerstrahlen, dann würden sie sich zunächst einmal im Erdkern ansammeln und dort langsam anwachsen. Zwar denke ich nicht, dass so etwas passiert, aber Meldungen, nachdem ein Experiment nicht unser vorzeitiges Ende besiegelt hätte, weil wir ja einen Tag später noch da sind, entbehren jeder Sachkenntnis.
Erste Auswertungen brauchen sowieso eine gewisse Zeit und es bleibt zu hoffen, dass mit der derzeitigen Messkampagne etwas über die Gültigkeit der Supersymmetrie ausgesagt werden kann. Schaun ma mal...
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