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Freitag, 21. Mai 2010
Riemann Vermutung
klauslange,20:19h
Wie ich heute intern erfahren habe, gibt es Fortschritte in der Erforschung der Riemann Vermutung. Von einem vollständigen Beweis kann wohl nich nicht die Rede sein, aber ein vielversprechender Ansatz scheint nun weiter ausgebaut worden zu sein, so dass ein wichtiger Schritt zur Lösung vollzogen wurde.
Zu diesem Anlass möchte ich mal ein schönes Video zum Thema verlinken:
http://www.youtube.com/watch?v=GY0OpSzt2pc&translated=1
Und ein verwandtes Thema von Terence Tao:
http://www.youtube.com/watch?v=PtsrAw1LR3E&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=XpocOKj0lxs&feature=channel
Zu diesem Anlass möchte ich mal ein schönes Video zum Thema verlinken:
http://www.youtube.com/watch?v=GY0OpSzt2pc&translated=1
Und ein verwandtes Thema von Terence Tao:
http://www.youtube.com/watch?v=PtsrAw1LR3E&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=XpocOKj0lxs&feature=channel
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Freitag, 14. Mai 2010
Monderkundung vom Heim-PC aus
klauslange,21:08h
Die Möglichkeit den Mond vom heimischen PC aus zu erkunden, stellt astronews.com in einem interessanten Bericht vor:
http://www.astronews.com/news/artikel/2010/05/1005-015.shtml
Grundlage der Erkundung sind die freigegebenen Daten und Bilder des Lunar Reconnaissance Orbiters.
Moon Zoo wird das Projekt genannt:
"Wir benötigen die Hilfe von Internet-Nutzern auf der ganzen Welt, um uns bei der Interpretation dieser neuen eindrucksvollen Aufnahmen von der Mondoberfläche zu helfen", erklärt Chris Lintott von der Oxford University, der auch Vorsitzender der Citizen Science Alliance ist, die sich für Projekte einsetzten, bei denen sich die Öffentlichkeit per Internet an wissenschaftlicher Forschung beteiligen kann. "Wenn man nur fünf Minuten auf der Seite verbringt und Krater zählt, leistet man einen wichtigen Forschungsbeitrag und könnte vielleicht dabei über eine russische Sonde stolpern."
Die Anzahl von Kratern ist für die Wissenschaftler vor allem deswegen interessant, weil sich aus ihr etwas über das Alter und die Dicke der Oberflächenschicht ableiten lässt. Vergleichsweise frische Krater lassen zudem Rückschlüsse auf die Gefahren zu, denen auch die Erde durch Einschläge von Asteroiden ausgesetzt ist. "Wir hoffen so, die Geschichte des Bombardements des Mondes rekonstruieren zu können und auch geologisch interessante Regionen zu entdecken, die uns noch nicht bekannt sind", so Katherine Joy vom Lunar and Planetary Institute und Mitglied des neuen Moon Zoo-Teams.
Link: http://www.moonzoo.org
http://www.astronews.com/news/artikel/2010/05/1005-015.shtml
Grundlage der Erkundung sind die freigegebenen Daten und Bilder des Lunar Reconnaissance Orbiters.
Moon Zoo wird das Projekt genannt:
"Wir benötigen die Hilfe von Internet-Nutzern auf der ganzen Welt, um uns bei der Interpretation dieser neuen eindrucksvollen Aufnahmen von der Mondoberfläche zu helfen", erklärt Chris Lintott von der Oxford University, der auch Vorsitzender der Citizen Science Alliance ist, die sich für Projekte einsetzten, bei denen sich die Öffentlichkeit per Internet an wissenschaftlicher Forschung beteiligen kann. "Wenn man nur fünf Minuten auf der Seite verbringt und Krater zählt, leistet man einen wichtigen Forschungsbeitrag und könnte vielleicht dabei über eine russische Sonde stolpern."
Die Anzahl von Kratern ist für die Wissenschaftler vor allem deswegen interessant, weil sich aus ihr etwas über das Alter und die Dicke der Oberflächenschicht ableiten lässt. Vergleichsweise frische Krater lassen zudem Rückschlüsse auf die Gefahren zu, denen auch die Erde durch Einschläge von Asteroiden ausgesetzt ist. "Wir hoffen so, die Geschichte des Bombardements des Mondes rekonstruieren zu können und auch geologisch interessante Regionen zu entdecken, die uns noch nicht bekannt sind", so Katherine Joy vom Lunar and Planetary Institute und Mitglied des neuen Moon Zoo-Teams.
Link: http://www.moonzoo.org
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Donnerstag, 13. Mai 2010
Anand alter und neuer Schachweltmeister
klauslange,02:00h
In der letzten Partie hat es Anand geschafft und mit den schwarzen Figuren gewonnen. Meinen herzlichen Glückwunsch dazu. Mich haben die Partien wieder so begeistert, dass ich selbst wieder - nach langer Zeit - mit dem Schachspielen anfange.
Online mache ich das auf http://www.schacharena.de/
Online mache ich das auf http://www.schacharena.de/
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Montag, 10. Mai 2010
Neuartiges Raumschiff aus Deutschland
klauslange,21:30h
Über ein interessantes Projekt zur Entwicklung eines neuartigen Raumschiffes berichtet astronews.com:
http://www.astronews.com/news/artikel/2010/05/1005-009.shtml
Nicht zuletzt auch deswegen, weil es eine rein deutsche Ingenieurstätigkeit ist, gilt hier die besondere Aufmerksamkeit. Dabei kann sich die neuartige Raumschiff stechnologie sehen lassen:
Anfang 2011 soll SHEFEX II (Sharp Edge Flight Experiment, scharfkantiger Flugversuch) vom australischen Testgelände Woomera aus starten. SHEFEX II ist ein in mehrfacher Hinsicht einzigartiges Raumfahrzeug. In Anknüpfung an den erfolgreichen SHEFEX-I-Flug und im Unterschied zu bisherigen Raumfahrzeugen ist die Außenhaut nicht gerundet, sondern scharfkantig. Außerdem soll mit SHEFEX II erstmals eine aktive Kühlung des Hitzeschildes in der Raumfahrt getestet werden. Zudem ist es das einzige allein von Deutschland finanzierte und durchgeführte Projekt eines Raumfahrzeugs, das automatisch gesteuert zur Erde zurückkehren kann...
Die Idee des SHEFEX-Programmes ist es, möglichst kostengünstig Wiedereintrittstechnologie im Flugexperiment zu testen. Dazu wird die Testkapsel auf die Spitze einer preiswerten Höhenforschungsrakete gesetzt. Der Vorgänger, SHEFEX I, war 2005 von Nord-Schweden aus gestartet (astronews.com berichtete). Beim 12,7 Meter hohen SHEFEX II ist die Rakete ein größeres brasilianisches Modell, um eine höhere Geschwindigkeit zu erreichen. Zudem verfügt SHEFEX II im Gegensatz zu seinem Vorgänger über kleine Stummelflügel, sogenannte Canards, mit denen das Gefährt gesteuert werden kann.
Der Start vom australischen Woomera soll SHEFEX II in eine Höhe von 200 Kilometern bringen. Für die Forscher beginnt der interessanteste Teil beim Abstieg und Wiedereintritt in die Erdatmosphäre in 100 bis 20 Kilometern Höhe. Anschließend soll die Kapsel per Fallschirm in der Wüste landen.
Die aerodynamische Auslegung, die rechnerische Vorhersage des Strömungsverhaltens und die Tests im Plasmawindkanal erfolgen am DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik in Braunschweig, Köln und Göttingen. Der Standort Köln ist für die Instrumentierung der Nutzlast verantwortlich. Das SHEFEX-II-Experiment selbst hat das DLR-Institut für Bauweisen- und Konstruktionsforschung in Stuttgart entwickelt, hergestellt und integriert. Die Bereitstellung der Rakete sowie die Durchführung des Starts erfolgt durch die Mobile Raketenbasis (Moraba) des DLR aus Oberpfaffenhofen. Das neue DLR-Raumfahrtinstitut in Bremen ist mit einem Navigationsexperiment beteiligt.
http://www.astronews.com/news/artikel/2010/05/1005-009.shtml
Nicht zuletzt auch deswegen, weil es eine rein deutsche Ingenieurstätigkeit ist, gilt hier die besondere Aufmerksamkeit. Dabei kann sich die neuartige Raumschiff stechnologie sehen lassen:
Anfang 2011 soll SHEFEX II (Sharp Edge Flight Experiment, scharfkantiger Flugversuch) vom australischen Testgelände Woomera aus starten. SHEFEX II ist ein in mehrfacher Hinsicht einzigartiges Raumfahrzeug. In Anknüpfung an den erfolgreichen SHEFEX-I-Flug und im Unterschied zu bisherigen Raumfahrzeugen ist die Außenhaut nicht gerundet, sondern scharfkantig. Außerdem soll mit SHEFEX II erstmals eine aktive Kühlung des Hitzeschildes in der Raumfahrt getestet werden. Zudem ist es das einzige allein von Deutschland finanzierte und durchgeführte Projekt eines Raumfahrzeugs, das automatisch gesteuert zur Erde zurückkehren kann...
Die Idee des SHEFEX-Programmes ist es, möglichst kostengünstig Wiedereintrittstechnologie im Flugexperiment zu testen. Dazu wird die Testkapsel auf die Spitze einer preiswerten Höhenforschungsrakete gesetzt. Der Vorgänger, SHEFEX I, war 2005 von Nord-Schweden aus gestartet (astronews.com berichtete). Beim 12,7 Meter hohen SHEFEX II ist die Rakete ein größeres brasilianisches Modell, um eine höhere Geschwindigkeit zu erreichen. Zudem verfügt SHEFEX II im Gegensatz zu seinem Vorgänger über kleine Stummelflügel, sogenannte Canards, mit denen das Gefährt gesteuert werden kann.
Der Start vom australischen Woomera soll SHEFEX II in eine Höhe von 200 Kilometern bringen. Für die Forscher beginnt der interessanteste Teil beim Abstieg und Wiedereintritt in die Erdatmosphäre in 100 bis 20 Kilometern Höhe. Anschließend soll die Kapsel per Fallschirm in der Wüste landen.
Die aerodynamische Auslegung, die rechnerische Vorhersage des Strömungsverhaltens und die Tests im Plasmawindkanal erfolgen am DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik in Braunschweig, Köln und Göttingen. Der Standort Köln ist für die Instrumentierung der Nutzlast verantwortlich. Das SHEFEX-II-Experiment selbst hat das DLR-Institut für Bauweisen- und Konstruktionsforschung in Stuttgart entwickelt, hergestellt und integriert. Die Bereitstellung der Rakete sowie die Durchführung des Starts erfolgt durch die Mobile Raketenbasis (Moraba) des DLR aus Oberpfaffenhofen. Das neue DLR-Raumfahrtinstitut in Bremen ist mit einem Navigationsexperiment beteiligt.
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Mittwoch, 5. Mai 2010
Schach WM: Ausgleich
klauslange,23:43h
Was die meisten Kommentatoren nicht für möglich gehalten hatten, sich aber in der siebten Partie schon abzeichnete, trat ein:
Topalov egalisierte in der achten Partie mit den weißen Steinen den Matchstand. Zwar gönne ich beiden Spielern den Titel, jedoch waren die Kommentare in der Schachwelt doch sehr einseitig.
So hieß es, dass Anand die erste Partie nur verlor, weil er noch müde von der strapaziösen Anreise per Auto - wegen der Vulkanasche - gewesen sei.
Welche 'Erklärung' wird man für den Ausgang der achten Partie heranziehen?
Sei es drum. Jedenfalls ist das Match wieder total offen. So wünscht es sich der neutrale Beobachter...
Topalov egalisierte in der achten Partie mit den weißen Steinen den Matchstand. Zwar gönne ich beiden Spielern den Titel, jedoch waren die Kommentare in der Schachwelt doch sehr einseitig.
So hieß es, dass Anand die erste Partie nur verlor, weil er noch müde von der strapaziösen Anreise per Auto - wegen der Vulkanasche - gewesen sei.
Welche 'Erklärung' wird man für den Ausgang der achten Partie heranziehen?
Sei es drum. Jedenfalls ist das Match wieder total offen. So wünscht es sich der neutrale Beobachter...
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Sonntag, 2. Mai 2010
Flüssiges Wasser auf dem Mars...
klauslange,15:51h
...konnte nun indirekt durch Aufnahmen der MRO-Sonde nachgewiesen werden.
Dies berichtet scinexx:
http://www.g-o.de/wissen-aktuell-11584-2010-04-29.html
Schon vor einigen Jahren zeigen Auswertungen von hochauflösenden Bildern der amerikanischen Raumsonde „Mars Reconnaissance Orbiter" (MRO), dass sich auf der Planetenoberfläche eine knapp zwei Meter breite Erosionsrinne am Dünenhang des so genannten Russell- Kraters im marsianischen Frühjahr um knapp 50 Meter verlängerte.
Erosionsrinne verlängert sich
Jetzt haben Forscher vom Institut für Planetologie der Universität Münster (WWU) neue Aufnahmen der Rinne ausgewertet und festgestellt, dass sie nochmals zugelegt hat, zwischen November 2006 und Mai 2009 insgesamt um rund 170 Meter. „Die Veränderungen der Rinne, vor allem in der Länge, sind das Ergebnis von kleinen Mengen schmelzenden Wasser-Eises im Frühjahr und den dadurch ausgelösten Fließbewegungen eines Gemisches aus Wasser und Sand", so das Fazit der Forscher.
Wie konnten diese Rinnen entstehen? Mögliche Erklärungen sind trockene Massenbewegungen sowie Materialtransporte unter Einwirkung von flüssigem Kohlenstoffdioxid oder flüssigem Wasser. „Trockene Massenbewegungen können wir aufgrund der morphologischen Beschaffenheit der Kanäle eindeutig ausschließen", erklärt Dennis Reiss, Planetenforscher von der Universität Münster. Die Rinnen zeigen zudem die Besonderheit, dass sie hangabwärts immer dünner werden. Dies ist ein allgemeiner Hinweis darauf, dass eine Flüssigkeit, die im Boden versickert, für die Entstehung verantwortlich sein dürfte.
Schmelzendes Wassereis als Ursache
Auch eine Entstehung durch kurzzeitig flüssiges Kohlenstoffdioxid kommt nach Meinung der Forscher nicht infrage. „Die Auswertung der spektralen Daten zeigt, dass in beiden Jahren sämtliches Kohlendioxid-Eis schon sublimiert war, bevor es zu der Entstehung des Kanals kam", so Doktorand Gino Erkeling. Der wahrscheinlichste Grund ist nach Auffassung der Forscher daher eine geringe Menge schmelzenden Wasser-Eises, welches von einer überlagernden Schicht Kohlendioxid-Eis vor der Sublimation geschützt wird.
Die Berechnungen der münsterschen Wissenschaftler zeigen, dass die Oberflächentemperaturen im Russell-Krater zu Frühjahrsbeginn den Gefrierpunkt von Wasser überschreiten. „Das Kohlendioxid-Eis und nachfolgend das darunter liegende Wasser-Eis beginnen dann zu schmelzen, und flüssiges Wasser wäre für einen kurzen Zeitraum auf der Oberfläche möglich", ist sich Planetenforscherin Karin Bauch sicher. Wenn das Wasser dann hangabwärts fließt und sich in den Rinnen sammelt, kommt es zur Erosion. Zudem sind die Erosionszeiträume in beiden Jahren nahezu identisch, was darauf schließen lässt, dass saisonale Effekte verantwortlich sind.
Beleg für flüssiges Wasser auf dem Mars
„Diese Beobachtungen gehören zu den bislang deutlichsten Beweisen, dass auch heute immer noch Wasser auf der Oberfläche des Mars fließen kann, und zwar in einer Menge, die für Erosion ausreichend ist", erklärt Professor Harald Hiesinger, Direktor des Instituts für Planetologie der Universität Münster. Jedoch entstehen nur kleine Rinnen. „Das heutige Marsklima lässt nur wenig Luftfeuchtigkeit zu, welche sich in Form von Frost auf der Oberfläche absetzen kann. Die Mengen, die schmelzen und zu flüssigem Wasser führen können, sind dementsprechend gering", so Reiss. „Zu großen Tälern, wie sie sich in der Frühzeit des Mars gebildet haben, reicht es daher nicht."
Dies berichtet scinexx:
http://www.g-o.de/wissen-aktuell-11584-2010-04-29.html
Schon vor einigen Jahren zeigen Auswertungen von hochauflösenden Bildern der amerikanischen Raumsonde „Mars Reconnaissance Orbiter" (MRO), dass sich auf der Planetenoberfläche eine knapp zwei Meter breite Erosionsrinne am Dünenhang des so genannten Russell- Kraters im marsianischen Frühjahr um knapp 50 Meter verlängerte.
Erosionsrinne verlängert sich
Jetzt haben Forscher vom Institut für Planetologie der Universität Münster (WWU) neue Aufnahmen der Rinne ausgewertet und festgestellt, dass sie nochmals zugelegt hat, zwischen November 2006 und Mai 2009 insgesamt um rund 170 Meter. „Die Veränderungen der Rinne, vor allem in der Länge, sind das Ergebnis von kleinen Mengen schmelzenden Wasser-Eises im Frühjahr und den dadurch ausgelösten Fließbewegungen eines Gemisches aus Wasser und Sand", so das Fazit der Forscher.
Wie konnten diese Rinnen entstehen? Mögliche Erklärungen sind trockene Massenbewegungen sowie Materialtransporte unter Einwirkung von flüssigem Kohlenstoffdioxid oder flüssigem Wasser. „Trockene Massenbewegungen können wir aufgrund der morphologischen Beschaffenheit der Kanäle eindeutig ausschließen", erklärt Dennis Reiss, Planetenforscher von der Universität Münster. Die Rinnen zeigen zudem die Besonderheit, dass sie hangabwärts immer dünner werden. Dies ist ein allgemeiner Hinweis darauf, dass eine Flüssigkeit, die im Boden versickert, für die Entstehung verantwortlich sein dürfte.
Schmelzendes Wassereis als Ursache
Auch eine Entstehung durch kurzzeitig flüssiges Kohlenstoffdioxid kommt nach Meinung der Forscher nicht infrage. „Die Auswertung der spektralen Daten zeigt, dass in beiden Jahren sämtliches Kohlendioxid-Eis schon sublimiert war, bevor es zu der Entstehung des Kanals kam", so Doktorand Gino Erkeling. Der wahrscheinlichste Grund ist nach Auffassung der Forscher daher eine geringe Menge schmelzenden Wasser-Eises, welches von einer überlagernden Schicht Kohlendioxid-Eis vor der Sublimation geschützt wird.
Die Berechnungen der münsterschen Wissenschaftler zeigen, dass die Oberflächentemperaturen im Russell-Krater zu Frühjahrsbeginn den Gefrierpunkt von Wasser überschreiten. „Das Kohlendioxid-Eis und nachfolgend das darunter liegende Wasser-Eis beginnen dann zu schmelzen, und flüssiges Wasser wäre für einen kurzen Zeitraum auf der Oberfläche möglich", ist sich Planetenforscherin Karin Bauch sicher. Wenn das Wasser dann hangabwärts fließt und sich in den Rinnen sammelt, kommt es zur Erosion. Zudem sind die Erosionszeiträume in beiden Jahren nahezu identisch, was darauf schließen lässt, dass saisonale Effekte verantwortlich sind.
Beleg für flüssiges Wasser auf dem Mars
„Diese Beobachtungen gehören zu den bislang deutlichsten Beweisen, dass auch heute immer noch Wasser auf der Oberfläche des Mars fließen kann, und zwar in einer Menge, die für Erosion ausreichend ist", erklärt Professor Harald Hiesinger, Direktor des Instituts für Planetologie der Universität Münster. Jedoch entstehen nur kleine Rinnen. „Das heutige Marsklima lässt nur wenig Luftfeuchtigkeit zu, welche sich in Form von Frost auf der Oberfläche absetzen kann. Die Mengen, die schmelzen und zu flüssigem Wasser führen können, sind dementsprechend gering", so Reiss. „Zu großen Tälern, wie sie sich in der Frühzeit des Mars gebildet haben, reicht es daher nicht."
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Dienstag, 27. April 2010
Schach WM 2010
klauslange,20:42h
In Sofia wird gerade die Schach WM ausgetragen und nach drei Partien von zwölf kann man schon sagen, dass wirklich einiges auf dem Brett geboten wird. Da andere aber profundere Kommentare zum Geschehen auf den 64 Feldern geben können, verlinke ich mal eine Top Seite mit Live-Chat und Partie:
http://www.schach-welt.de/blog/schach-wm-live-blog-.html
Auch wenn 70 % der befragten GM für Anand votieren, sehe ich Topalov als Sieger aus dem Duell hervorgehen.
Gönnen tu ichs aber beiden...
http://www.schach-welt.de/blog/schach-wm-live-blog-.html
Auch wenn 70 % der befragten GM für Anand votieren, sehe ich Topalov als Sieger aus dem Duell hervorgehen.
Gönnen tu ichs aber beiden...
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