Donnerstag, 27. Januar 2011
Andrews-Robbins-Vermutung bewiesen
Und noch ein Knaller. Unter Computereinsatz wurde die jahrzehnte alte Andrews-Robbins-Vermutung bewiesen.

scinexx berichtet:

http://www.g-o.de/wissen-aktuell-12893-2011-01-26.html

Eine im Jahr 1985 aufgestellte mathematische Vermutung - die Andrews-Robbins-Vermutung – haben österreichische Mathematiker jetzt erstmals bewiesen. Die jetzt in den “Proceedings of the National Academy of Sciences” (PNAS) veröffentlichte Beweisführung gelang nur unter Einsatz enormer Computer-Ressourcen und erst nach computergerechter Aufbereitung der Formel. Mit dem Beweis wird bestätigt, dass sich die Struktur so genannter „total symmetrischer planarer Partitionen" mit einer einzigen Formel beschreiben lässt. Gleichzeitig ist damit auch die letzte einer ganzen Reihe berühmter mathematischer Vermutungen bewiesen, die sich auf planare Partitionen beziehen.

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Donnerstag, 27. Januar 2011
Sensation: Geschlossene Formel für Partitionen
Seit mehreren hundert Jahren suchen Mathematiker eine exakte Formel, mit der man explizit die Anzahl der Partitionen einer Zahl angeben kann.

Als Partition wird die Art und Weise verstanden, die man eine Zahl mit Summanden darstellen kann, wobei die Reihenfolge der Summanden unerheblich ist.

Für die 3 exisitieren außer die 3 selbst noch die Partitionen 1+1+1 und 2+1, somit hat die 3 auch drei Partitionen. Die 4 hätte dann fünf Partitionen usw., wobei die Anzahl der Partitionen schnell über alle Maßen steigt. So hat zum Beispiel die 10 genau 42 Partitionen.

Für größere Zahlen kann man die Anzahl der Partitionen bislang nur abschätzen. Doch damit ist nun Schluss, es wurde eine explizite Formel gefunden, wobei sich zudem noch eine tiefe strukturelle Beziehung offenbarte, denn dem Ganzen liegt für Primzahlen eine fraktale Struktur zugrunde.

science daily berichtet: http://www.sciencedaily.com/releases/2011/01/110120090950.htm

Und hier die originalen Beweise:

http://www.aimath.org/news/partition/

Das Jahr fängt wirklich sehr stark an!!!

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Samstag, 22. Januar 2011
Elektromagnetismus
Harald Lesch erzählt etwas über Elektromagnetismus:

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Mittwoch, 19. Januar 2011
Wasser erinnert sich an DNS-Moleküle
Über eine sogenannte Teleportation von DNS wird zur Zeit zumindest in den US Wissenschaftsjournalen breit berichtet. Doch geht es weniger um Teleportation, wie Lubos Motl klarstellt, sondern um andere - wenn auch seltsame - Effekte:

http://motls.blogspot.com/2011/01/hiv-discoverer-dna-can-quantum-teleport.html

Von einer Quantentelepotation wird im Papier des Nobelpreisträgers Montagnier nicht gesprochen, wenngleich seine Entdeckung eine Sensation ist.

Warum geht es? Der Entdecker des HI-Virus zeigt, dass in bestimmten Lösungen von Mikroorganismen deren DNS in der Lage sei, „niederfrequente Radiowellen auszusenden“. Diese Wellen führen, so der Nobelpreisträger, dazu, dass sich die umgebenen Wassermoleküle in Nanostrukturen ordnen und ebenfalls Radiowellen aussenden können. Das überraschendste Phänomen: Diese Eigenschaften behielt das Wasser auch dann bei, wenn die Lösung massiv verdünnt wurde- auch bei einer Verdünnung, bei der kein einziges DNS-Molekül mehr enthalten sein konnte. Das Wasser behielt die Erinnerung an die DNS-Substanzen bei.

Es ist absolut korrekt, dieses Ergebnis in Zusammenhang mit der klassischen - hochpotenten - Homöopathie zu sehen, wie in

http://www.dr-delorme.de/aktuelles.html

Daraus stammt auch der zitierte Absatz und weiter:

Dem Wissenschaftler ging es bei seinen Konzepten nicht um die Ehrenrettung der Homöopathie. Montagnier erforscht dieses Prinzip, um neue Methoden für eine Früherkennung und Differenzierung von Krankheiten zu entwickeln. Die molekulare Erinnerung an Kontaktsubstanzen könnte frühere Viruskontakte und andere abgelaufene krankhafte Prozesse nachweisen. Es wäre ein völlig neuer Weg zur subtilen Diagnostik - und würde nebenbei erklären, dass und wie Hochpotenzen in der Homöopathie wirken.

Damit greift Montagnier eine der Grundlagen der Homöopathie auf, nachdem der Organismus mit Potenzen von Giftstoffen oder Pathogenen geheilt werden kann, auch wenn keine Substanz mehr nachweisbar ist. Christa Summer von der britischen homöopathischen Gesellschaft resümiert, dass Montagniers Arbeit der Homöopathie ein echtes wissenschaftliches Ethos gäbe.

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Sonntag, 16. Januar 2011
Katechetisches Direktorium des Neokatechumenats
Große Freude zum endgültigen letzten Lehramtlichen Schritt: Das Katechetische Direktorium des Neokatechumenats wurde approbiert!

http://www.kath.net/detail.php?id=29731

Im Jahr 1985 erklärte Papst Johannes Paul II. während des 6. Symposions der Europäischen Bischöfe, dass, um auf die Säkularisierung Europas zu antworten, es notwendig sei, zum „allerersten apostolischen Modell“ zurückzukehren. So treffen sich diese „missio ad gentes“ nach dem „allerersten apostolischen Modell“ in den Häusern inmitten der Ungetauften. Nach vier Jahren könne man feststellen, dass sich viele Fernstehende und Heiden annähern, die nie eine Kirche betreten hätten.

In diesen Tag hat die Kongregation für die Glaubenslehre dem Päpstlichen Rat für die Laien mitgeteilt, dass die von den Katechisten und Teams benutzten Katechesen des Weges jetzt zum „Katechetischen Direktorium des Neokatechumenalen Wegs“ erhoben werden. Auf diese Weise sollen sie nicht mehr nur Leitlinien für die Katechisten und Teams darstellen, insofern sie von der Glaubenskongregation verbessert und in den Fußnoten mit verschiedenen Teilen des Katechismus der Katholischen Kirche ergänzt worden seien.

Der Päpstliche Rat für die Laien gab diese Approbierung bekannt, die „dem Wirken des Neokatechumenalen Weges Sicherheit gewährt, indem er den Abschluss seines institutionellen Weges anzeigt, und darüber hinaus allen Hirten der Kirche lehramtliche Garantien bietet“.

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Samstag, 15. Januar 2011
Johannes Paul der II. wird am 1.Mai selig gesprochen
Diese Nachricht ist für mich ein große Freude, denn so mancher Erztraditionalist hat sich an diesem Papst gerieben, was ein Zeugnis seiner Offenheit ist.

Wegweisend war dieser Papst beim Gebetstreffen für Frieden der verschiedenen Religionen in Assisi 1986 oder dem kirchlischen Mea Culpa im Jahre 2000.

Weltlich ist Papst Johannes Paul II. sicher bezüglich seiner klaren Unterstützung der polnischen freien Gewerkschaftsbewegung geworden, wo er dem Kommunisten die Stirn bot und was der Ausgangspunkt für die spätere Überwindung der Teilung Europas war.

Ein großer Papst, ein starker Fürsprecher bei Gott.

http://www.kath.net/detail.php?id=29725

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Donnerstag, 13. Januar 2011
Antimaterie aus Gewitterwolken nachgewiesen!
Erstmalig hat ein Satellit nachgewiesen, dass von irdischen Gewitterwolken nicht nur Gamma-Strahlung ausgeht, sondern auch Positronen, die Anti-Teilchen der Elektronen, erzeugt werden.

scinexx berichtet:

http://www.g-o.de/wissen-aktuell-12828-2011-01-13.html

Die gewaltigen, hochaufragenden Wolken starker Gewitter erzeugen nicht nur Blitze und sogar Gammastrahlenblitze, sie sind auch für rasend schnelle Ströme aus Elektronen und Antimaterie in Form von Positronen verantwortlich. Das hat jetzt das NASA-Gammastrahlen-Observatorium „Fermi“ erstmals eindeutig bewiesen. ..

„Diese Signale sind der erste direkte Beweis dafür, dass Gewitter Antimaterie-Strahlen erzeugen“, erklärt Michael Briggs von der Universität von Alabama, Forscher des „Gamma-ray Burst Monitor“ (GBM)-Teams. Solche bis zu 51.000 Elektronenvolt erreichenden Blitze registrierte das Gammastrahlenteleskop bisher rund 130 Mal – ein Hinweis darauf, dass hohe Gewitterwolken solche Teilchenströme aussenden. Die Fermi-Forscher gehen davon aus, dass sogar rund 500 terrestrische Gammablitze täglich bei Gewittern entstehen, doch die meisten von ihnen bleiben unbemerkt, weil sie gerade nicht im Blickfeld eines Gammastrahlenobservatoriums sind.

Magnetfeldlinie als „Autobahn“ für Positronen

Bei einer Gelegenheit allerdings befand sich das Weltraumteleskop gerade über Ägypten, als ein aktiver Gewittersturm in Sambia, 4.500 Kilometer von Fermis Position entfernt, tobte. Das Gewitter befand sich von Fermi aus gesehen unter dem Horizont. „Obwohl Fermi den Sturm nicht sehen könnte, war die Sonde dennoch magnetisch mit diesem verbunden”, erklärt Joseph Dwyer vom Florida Institute of Technology. „Der terrestrische Gammablitz erzeugte Hochgeschwindigkeits-Elektronen und Positronen, die dann die Magnetfeldlinien entlangrasten und das Fermi-Teleskop trafen.“

Der Teilchenstrom raste weiter bis zu einem Punkt, an dem sich seine Bewegung plötzlich umkehrte, dem so genannten Spiegelpunkt. 23 Millisekunden später traf der Strahl das Teleskop daher erneut. Bei jeder Passage kollidierten einige Positronen mit Elektronen des Teleskopmaterials und löschten einander aus. Jedes Mal wurde dabei Energie in Form von Gammastrahlen abgegeben, die Fermi registrieren konnte.

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