... newer stories
Freitag, 6. Mai 2011
SUSY
klauslange,21:37h
Eine interessante Vorlesung über Supersymmetrie: hier.
... link (0 Kommentare) ... comment
Donnerstag, 5. Mai 2011
Rekord: Antimaterie 1000 Sekunden lang eingefangen
klauslange,00:25h
Einen sehr bedeutsamen Rekord haben Forscher am Cern in Genf aufgestellt. Sie konnten 1000 Sekunden lang Antimaterie einfangen. 'Welt der Physik berichtet hier.
Wie wichtig für die Experimentalphysik diese Leistung ist wird im Artikel sehr schön betont:
In weiteren Versuchen können nun wichtige Antimaterie-Eigenschaften genauer untersucht werden. Treffen Materie und Antimaterie aufeinander, löschen sie einander bespielsweise gegenseitig aus und hinterlassen lediglich Energie. Neben dieser sogenannten Annihilation werden die Physiker die Wechselwirkung von Antimaterie mit den Naturkräften analysieren können. Denn auf elektrische und magnetische Felder reagiert Anti-Wasserstoff genau entgegengesetzt im Vergleich zum normalen Wasserstoff. Es ist nicht auszuschließen, dass vergleichbare, entgegengesetzte Effekte auch bei der Schwerkraft auftreten. Antimaterie könnte dabei von anderen Materie-Massen nicht angezogen, sondern im Gegenteil sogar abgestoßen werden. Die dabei wirkenden Kräfte wären allerdings extrem klein und nur sehr schwer nachweisbar.
Wie wichtig für die Experimentalphysik diese Leistung ist wird im Artikel sehr schön betont:
In weiteren Versuchen können nun wichtige Antimaterie-Eigenschaften genauer untersucht werden. Treffen Materie und Antimaterie aufeinander, löschen sie einander bespielsweise gegenseitig aus und hinterlassen lediglich Energie. Neben dieser sogenannten Annihilation werden die Physiker die Wechselwirkung von Antimaterie mit den Naturkräften analysieren können. Denn auf elektrische und magnetische Felder reagiert Anti-Wasserstoff genau entgegengesetzt im Vergleich zum normalen Wasserstoff. Es ist nicht auszuschließen, dass vergleichbare, entgegengesetzte Effekte auch bei der Schwerkraft auftreten. Antimaterie könnte dabei von anderen Materie-Massen nicht angezogen, sondern im Gegenteil sogar abgestoßen werden. Die dabei wirkenden Kräfte wären allerdings extrem klein und nur sehr schwer nachweisbar.
... link (0 Kommentare) ... comment
Dienstag, 3. Mai 2011
Interessanter Exoplanet
klauslange,01:13h
Über einen interessanten Exoplanet - eine sogenannte Supererde, also ein schwerer Gesteinsplanet - berichtet scinexx: hier.
Zitat:
Die erste Beobachtung des Planeten per Transitmethode enthüllte aber noch weitaus Spannenderes: Die Verdunklung des Zentralsterns von rund einem 50stel Prozent bei jedem Orbit verriet den Astronomen, dass 55 Cancri e vermutlich einen Durchmesser von rund 21.00 Kilometer besitzt. Das macht ihn nur rund 60 Prozent größer als die Erde, aber extrem viel schwerer. Er konzentriert rund die achtfache Masse der Erde in seinem Volumen.
Damit hätte 55 Cancri e fast die Dichte von massivem Blei und wäre der dichteste bekannte Exoplanet mit fester Oberfläche. „Auf dieser Welt – dem dichtesten bisher entdeckten Planeten mit fester Oberfläche im Sonnensystem oder sonstwo – würde man drei Mal mehr wiegen als auf der Erde“, erklärt Jaymie Matthews von der Universität von British Columbia. „Am Tage würde die Sonne dort 60 Mal größer und 3.600 Mal heller am Himmel scheinen.“
Zitat:
Die erste Beobachtung des Planeten per Transitmethode enthüllte aber noch weitaus Spannenderes: Die Verdunklung des Zentralsterns von rund einem 50stel Prozent bei jedem Orbit verriet den Astronomen, dass 55 Cancri e vermutlich einen Durchmesser von rund 21.00 Kilometer besitzt. Das macht ihn nur rund 60 Prozent größer als die Erde, aber extrem viel schwerer. Er konzentriert rund die achtfache Masse der Erde in seinem Volumen.
Damit hätte 55 Cancri e fast die Dichte von massivem Blei und wäre der dichteste bekannte Exoplanet mit fester Oberfläche. „Auf dieser Welt – dem dichtesten bisher entdeckten Planeten mit fester Oberfläche im Sonnensystem oder sonstwo – würde man drei Mal mehr wiegen als auf der Erde“, erklärt Jaymie Matthews von der Universität von British Columbia. „Am Tage würde die Sonne dort 60 Mal größer und 3.600 Mal heller am Himmel scheinen.“
... link (0 Kommentare) ... comment
Donnerstag, 28. April 2011
Dichte Atmosphäre auf dem Mars in jüngster Vergangenheit
klauslange,22:26h
Auf dem Mars gab es auch in jüngster Vergangenheit eine dichte Atmosphäre und somit auch Wasservorkommen auf dessen Oberfläche. Dies belegen Funde großer Vorkommen von CO2 am Südpol, wie scinexx berichtet: hier.
Zitat:
„Wir wussten bereits, dass es eine kleine ständige Kappe von Kohlendioxideis über dem Wassereis dort gibt, aber diese Lagerstätte im Untergrund enthält rund 30 Mal mehr Trockeneis als bisher angenommen“, erklärt Roger Phillips vom Southwest Research Institute in Boulder, Colorado. „Wir haben die Ablagerungen als Trockeneis identifiziert, indem wir feststellten, dass die Radarsignatur den charakteristischen Radiowellen-Emissionsmustern von gefrorenem Kohlendioxid weitaus besser entspricht als der von gefrorenem Wasser“, ergänzt sein Kollege Roberto Seu von der Sapienza Universität Rom. Zusätzliche Hinweise kamen aus dem Vergleich der sichtbaren Sublimationseigenschaften, die ebenfalls denen des Trockeneises entsprachen...
Von der zurzeit um rund 25 Grad geneigten Rotationsachse des Mars ist bekannt, dass ihre Neigung im Rahmen der Präzession deutlich zu- oder abnehmen kann. Diese Bewegung wiederum kann die Gebiete am Mars-Südpol stärker der Sonne aussetzen und damit das Freiwerden von CO2 aus den gefrorenen Lagerstätten beschleunigen. Berechnungen zeigen, dass diese Achsenveränderungen innerhalb von nur 100.000 Jahren die CO2-Dichte der Mars-Atmosphäre um bis zu 75 Prozent erhöhen könnten. Eine höhere Konzentration atmosphärischen CO2s würde nicht nur die Existenz von flüssigem Wasser in bestimmten Gebieten der Oberfläche ermöglichen, sie könnte auch die Häufigkeit und Intensität von Stürmen deutlich erhöhen.
Zitat:
„Wir wussten bereits, dass es eine kleine ständige Kappe von Kohlendioxideis über dem Wassereis dort gibt, aber diese Lagerstätte im Untergrund enthält rund 30 Mal mehr Trockeneis als bisher angenommen“, erklärt Roger Phillips vom Southwest Research Institute in Boulder, Colorado. „Wir haben die Ablagerungen als Trockeneis identifiziert, indem wir feststellten, dass die Radarsignatur den charakteristischen Radiowellen-Emissionsmustern von gefrorenem Kohlendioxid weitaus besser entspricht als der von gefrorenem Wasser“, ergänzt sein Kollege Roberto Seu von der Sapienza Universität Rom. Zusätzliche Hinweise kamen aus dem Vergleich der sichtbaren Sublimationseigenschaften, die ebenfalls denen des Trockeneises entsprachen...
Von der zurzeit um rund 25 Grad geneigten Rotationsachse des Mars ist bekannt, dass ihre Neigung im Rahmen der Präzession deutlich zu- oder abnehmen kann. Diese Bewegung wiederum kann die Gebiete am Mars-Südpol stärker der Sonne aussetzen und damit das Freiwerden von CO2 aus den gefrorenen Lagerstätten beschleunigen. Berechnungen zeigen, dass diese Achsenveränderungen innerhalb von nur 100.000 Jahren die CO2-Dichte der Mars-Atmosphäre um bis zu 75 Prozent erhöhen könnten. Eine höhere Konzentration atmosphärischen CO2s würde nicht nur die Existenz von flüssigem Wasser in bestimmten Gebieten der Oberfläche ermöglichen, sie könnte auch die Häufigkeit und Intensität von Stürmen deutlich erhöhen.
... link (0 Kommentare) ... comment
Dienstag, 26. April 2011
Rätselhafter Wachstumsstopp von Galaxien
klauslange,19:46h
Eine interessante Beobachtung wurde bezüglich des Wachstums von Galaxien gemacht, die zeigt, dass viele Faktoren der Kosmologie noch immer unverstanden sind, wie astronews.com berichtet: hier.
Zitat:
"Das fehlende Wachstum der größten Galaxien ist eine große Herausforderung für die gegenwärtigen Modelle der Entstehung und Entwicklung der großen Strukturen im Kosmos", betont daher Claire Burke von der Liverpool John Moores University, die die Beobachtungen auf der Tagung im walisische Llandudno vorgestellt hat. "Unsere Arbeit deutet darauf hin, dass den Kosmologen noch einige wichtige Zutaten fehlen, um die Entwicklung der Galaxien von der fernen Vergangenheit bis heut zu verstehen."
Gemeinsam mit ihren Kollegen hat Burke die jeweils hellsten Galaxien von Galaxienhaufen bis zu einer Entfernung von neun Milliarden Lichtjahren vermessen. Diese Galaxien enthalten bis zu hunderttausend Milliarden Sterne. Die Kosmologen gehen davon aus, dass solche Riesengalaxien durch die Verschmelzung vieler kleiner Galaxien entstehen - ein Vorgang, der bis heute andauern sollte. Tatsächlich scheint das Wachstum bei normalen Galaxien auch heute noch weiter zu gehen. Nicht jedoch bei den größten Galaxien: Sie sind in den vergangenen neun Milliarden Jahren maximal um 30 Prozent angewachsen, vor sieben Milliarden Jahren scheint das Wachstum ganz zum Stillstand gekommen zu sein.
In Computermodellen der Galaxienentwicklung zeigt sich dagegen eher eine gegenteilige Entwicklung - hier wachsen die größten Galaxien bis in die heutige Zeit hinein am schnellsten. Für die größten Mitglieder von Galaxienhaufen sagen die Modelle für die vergangenen sieben Milliarde eine Verdreifachung der Größe voraus. Irgendein wichtiger Aspekt scheint also in der Theorie der Galaxienentwicklung noch zu fehlen.
Zitat:
"Das fehlende Wachstum der größten Galaxien ist eine große Herausforderung für die gegenwärtigen Modelle der Entstehung und Entwicklung der großen Strukturen im Kosmos", betont daher Claire Burke von der Liverpool John Moores University, die die Beobachtungen auf der Tagung im walisische Llandudno vorgestellt hat. "Unsere Arbeit deutet darauf hin, dass den Kosmologen noch einige wichtige Zutaten fehlen, um die Entwicklung der Galaxien von der fernen Vergangenheit bis heut zu verstehen."
Gemeinsam mit ihren Kollegen hat Burke die jeweils hellsten Galaxien von Galaxienhaufen bis zu einer Entfernung von neun Milliarden Lichtjahren vermessen. Diese Galaxien enthalten bis zu hunderttausend Milliarden Sterne. Die Kosmologen gehen davon aus, dass solche Riesengalaxien durch die Verschmelzung vieler kleiner Galaxien entstehen - ein Vorgang, der bis heute andauern sollte. Tatsächlich scheint das Wachstum bei normalen Galaxien auch heute noch weiter zu gehen. Nicht jedoch bei den größten Galaxien: Sie sind in den vergangenen neun Milliarden Jahren maximal um 30 Prozent angewachsen, vor sieben Milliarden Jahren scheint das Wachstum ganz zum Stillstand gekommen zu sein.
In Computermodellen der Galaxienentwicklung zeigt sich dagegen eher eine gegenteilige Entwicklung - hier wachsen die größten Galaxien bis in die heutige Zeit hinein am schnellsten. Für die größten Mitglieder von Galaxienhaufen sagen die Modelle für die vergangenen sieben Milliarde eine Verdreifachung der Größe voraus. Irgendein wichtiger Aspekt scheint also in der Theorie der Galaxienentwicklung noch zu fehlen.
... link (0 Kommentare) ... comment
Samstag, 23. April 2011
Neues Messverfahren zur Gravitationsforschung
klauslange,12:53h
Ein ganz neues Messverfahren haben Wissenschaftler der TU Wien entwickelt. Interessante Fragen der Gravitationsforschung lassen sich nun damit klären.
Ein Artikel dazu hier.
Sollte das Verfahren so korrekt sein, dürfen wir auf erste Ergebnisse gespannt sein...
Ein Artikel dazu hier.
Sollte das Verfahren so korrekt sein, dürfen wir auf erste Ergebnisse gespannt sein...
... link (0 Kommentare) ... comment
Samstag, 16. April 2011
Mark Brandis
klauslange,23:39h
Endlich wurde die Weltraumpartisanen-Reihe des Raumfahrers Mark Brandis wieder neu aufgelegt. Diese Romane las ich noch in der Oberschulzeit und trägt mit 'Schuld' daran für meine Raumfahrt- und Astronomie-Begeisterung.
Die Handlungen bei Mark Brandis spielt sich im Rahmen des Sonnensystems ab und gibt auch einen interessanten gesellschaftlichen Handlungshintergrund.
Der Link hier.
Habe ich auch meiner Linkliste hinzugefügt.
Die Handlungen bei Mark Brandis spielt sich im Rahmen des Sonnensystems ab und gibt auch einen interessanten gesellschaftlichen Handlungshintergrund.
Der Link hier.
Habe ich auch meiner Linkliste hinzugefügt.
... link (0 Kommentare) ... comment
... older stories