Mittwoch, 15. Juni 2011
Lesch: Dunkle Energie

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Freitag, 10. Juni 2011
Lebensbausteine in Meteoriten nachgewiesen
In der Zeitschrift Science wurde ein Artikel abgedruckt, der von interessanten Funden in einem Asteroiden berichtet. Wissenschaft.de meldet das hier.

Die Forscher untersuchten vier Bruchstücke des Tagish-Lake-Meteoriten, die im Jahr 2000 auf einem gefrorenen See in Kanada aufgeschlagen waren. Der Fund war ein Glücksfall für die Wissenschaft: Da der Meteorit im Winter auf die Erde fiel, mit besonderer Sorgfalt geborgen und seitdem bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt gelagert wurde, blieb er vor irdischen Verunreinigungen geschützt.

Der Meteorit zählt zu einer besonderen Klasse, den so genannten kohligen Chondriten. Ihr Name rührt daher, dass sie reich an organischen Verbindungen sind. Kohlige Chondriten sind Bruchstücke größerer Asteroiden, die wenige Millionen Jahre nach der Geburt des Sonnensystems entstanden. Da die Meteoriten manchmal Körnchen enthalten, die älter sind als das Sonnensystem, nehmen Planetenforscher an, dass ihre Mutterkörper aus relativ unverändertem Material des solaren Urnebels bestanden, das nie nennenswert erhitzt wurde.

Die Untersuchung des Teams um Herd zeigt nun aber, dass auf solchen Asteroiden durchaus chemische Veränderungen stattfanden. Die einfachen organischen Verbindungen aus dem Urnebel wurden durch Wasser und Hitze in komplexere Substanzen umgewandelt, stellten die Forscher fest. Besonders häufig entstanden organische Säuren wie Essigsäure und Ameisensäure, die in der Biochemie eine wichtige Rolle spielen.

Die Forscher untersuchten vier sehr unterschiedliche Proben des Meteoriten, deren Minerale auf mehr oder weniger starken Kontakt mit Wasser und Hitze hindeuteten. Der Mix an organischen Substanzen in den vier Proben war ebenfalls entsprechend unterschiedlich. Der Analyse zufolge heizte sich der Mutterkörper auf maximal 150 Grad Celsius auf. Diejenigen Proben, die am stärksten verändert waren, könnten der Hitze entweder länger ausgesetzt gewesen sein, oder mehr Kontakt mit Wasser gehabt haben, schreiben die Forscher.

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Donnerstag, 9. Juni 2011
Sonnenstürme werden wieder heftiger
Die Sonne wird wieder aktiver, was in entsprechenden Sonnenstürme resultiert. Für die Erde bedeutet das, dass auch technische Anlagen im Orbit wie auf der Oberfläche gefährdet sein können.

N-Tv berichtet hier.

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Mittwoch, 8. Juni 2011
Lesch: Milch- und andere Straßen mit ihren Begleitern

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Dienstag, 7. Juni 2011
Wandernde Jupiter und Saturn
Im bestimmte Massenverhältnisse z.B. des Mars zu klären hat man eine Simulation errechnet, die zeigt, dass wenn Jupiter und Saturn sich jeweils zu bestimmten Zeiten in Richtung des Zentrums zur Sonne hin bewegt hätten, die Masse des Mars und die der Asterioden etc erklären könnte.

Solche Thesen finde ich zumindest sehr fragwürdig, denn man müsste dann auch klären, warum sich die Gasriesen -wenn sie denn damals schon welche waren - auf die Reise ins Zentrum und später wieder in die andere Richtung aufmachten.

Nur, weil man dadurch dann die unterschiedlichen Massen und Anordnungen der innerne Planeten erklären könnte, reicht mir als Begründung nicht.

Welt der Physik berichtet hier.

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Montag, 6. Juni 2011
Bestätigt: Drei Kernschmelzen in Fukushima
Was zuvor schon - und sehr schnell - von Experten privater Umweltorganisationen prognostiziert wurde, ist nun offiziell bestätigt: In Fukushima gab es drei Kernschmelzen, die auch immer noch andauern.

N-tv berichtet hier.

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Samstag, 4. Juni 2011
Rekordstrahlung in Fukushima
Es wurde ja oft behauptet, dass in Deutschland einige Strahlenschutzexperten die Situation in Fukushima überbewertet hätten. Nun mittlerweile steht fest, dass es wohl schon in der ersten Woche in drei Reaktoren Kernschmelzen gab, genau wie die deutschen Experten in ihrer Ferndiagnose anhand der Bilder und Nachrichtenlage schlossen. Dass in Fukushima das Schlimmste überstanden sei, ist auch nicht abzusehen. Dies zeigt auch die höchste gemessene Strahlung seit dem Super-GAU in Fukushima. N-tv berichtet hier.

Im zerstörten Atomkraftwerk Fukushima sind neue Rekordwerte gemessen worden. Wie der Betreiber Tepco mitteilte, wurde im Reaktorgehäuse von Block 1 eine Strahlendosis von bis zu 4000 Millisievert pro Stunde gemessen. Das sei die höchste bisher in der Luft gemessene Radioaktivität in dem zerstörten Kraftwerk. Die hohe Strahlung hatte ein Roboter in der südöstlichen Ecke des Gebäude registriert, zitierte die Nachrichtenagentur Kyodo den AKW-Betreiber.


Dampf aus dem Boden

Aus einer Öffnung im Boden sei Dampf ausgetreten. Durch die Öffnung verlaufe ein Rohr, das durchs Gebäude führe. Das Rohr selbst sei aber unbeschädigt. Der Dampf scheine aus dem Druckkessel zu kommen, wo sich Kühlwasser angesammelt haben soll. Genaueres wollte Tepco prüfen.

Die Messdaten bedeuten, dass die Arbeiter dort innerhalb von nur vier Minuten der höchsten zulässigen Strahlendosis von 250 Millisievert pro Jahr ausgesetzt wären. Tepco beabsichtigt jedoch nach eigenen Angaben nicht, in dem Gebiet seine Leute arbeiten zu lassen. Man werde die weitere Entwicklung genau beobachten. Die japanische Regierung hatte den Grenzwert für die maximal erlaubte Strahlenbelastung für Arbeiter in Kernkraftwerken im Zuge der Katastrophe nach dem Erdbeben und Tsunami vom 11. März erhöht. Statt 100 gelten seitdem 250 Millisievert pro Jahr als Höchstdosis.

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