Mittwoch, 27. Juli 2011
Jean Michel Jarre - Planet Earth

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Asteroid begleitet die Erde
Auch die Erde besitzt einen 'Trojaner'. Dies entdeckten nun Forscher mit dem Satelliten WISE, wie Welt der Physik berichtet: hier.

Die Erde kreist nicht allein auf ihrer Bahn um die Sonne. Ein etwa 300 Meter großer Asteroid begleitet unseren Planeten - er eilt der Erde etwa 60 Grad auf ihrem Orbit voraus. Ein Astronomen-Trio aus Kanada und den USA hat den kleinen Himmelskörper in Daten des Infrarotsatelliten Wise aufgespürt. Damit ist die Erde nach Jupiter, Mars und Neptun der vierte Planet im Sonnensystem, der sogenannte Trojaner als Begleiter besitzt.

"Die Existenz von Trojanern bei anderen Planeten hat die Frage aufgeworfen, ob es solche Begleiter auch bei der Erde geben kann", schreiben Martin Connors von der Athabasca University in Kanada und seine beiden Kollegen im Fachblatt "Nature". Doch solche Himmelskörper würden sich "von der Erde aus gesehen zumeist am Tageshimmel aufhalten und sind deshalb schwer zu entdecken." Der 2009 gestartete Infrarot-Satellit Wise jedoch hat die Möglichkeiten der Himmelsforscher erheblich verbessert - mit ihm konnten die Forscher bereits 500 Asteroiden aufspüren, die sich in erdnahen Umlaufbahnen bewegen.

In den Wise-Daten stießen Connors und seine beiden Kollegen auf zwei viel versprechende Kandidaten für trojanische Begleiter der Erde. Weitere Beobachtungen mit dem Canada-France-Hawaii-Teleskop zeigten dann, dass es sich bei einem dieser beiden Himmelskörper tatsächlich um einen Trojaner handelt. Der Asteroid mit der Katalognummer 2010 TK7 hält sich in der Nähe eines so genannten Lagrange-Punktes auf, wo ein stabiler gemeinsamer Orbit mit der Erde möglich ist.

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Dienstag, 26. Juli 2011
Mond: Vulkanregion entdeckt
Der Mond ist so nah und doch noch weitestgehend unerforscht und birgt so manche Überraschung. Dies bestätigt sich mit folgender Entdeckung, die astronews.com berichtet: hier.

Bei der jetzt entdeckten Region handelt es sich um ein Gebiet, das durch Lavaeruptionen mit einer ungewöhnlichen Zusammensetzung entstanden ist. Die Gegend, in der bereits 1998 mit Hilfe der Sonde Lunar Prospector eine erhöhte Konzentration von radioaktivem Thorium nachgewiesen wurde, liegt zwischen den alten Einschlagkratern Compton und Belkovich und wird seitdem als Compton-Belkovich-Thorium-Anomalie bezeichnet. Im Zentrum dieser Region konnten Astronomen nun auf Bildern der NASA-Sonde Lunar Reconnaissance Orbiter eine Landschaft erkennen, die eindeutig von Vulkanismus geprägt wurde, wobei dabei Magma mit einem sehr hohen Silikatgehalt an die Oberfläche gelangt sein dürfte, was auf dem Mond ansonsten eher selten ist.

Die beteiligten Wissenschaftler gehen davon aus, dass schon die Entdeckung dieser Region dazu führen dürfte, dass man die bisherigen Vorstellungen über den Vulkanismus auf dem Erdtrabanten revidieren muss. "Die Hinweise auf diese sehr ungewöhnliche Zusammensetzung an diesem Ort verbunden mit der Tatsache, dass es sich offenbar um relativ jungen Vulkanismus handelt, sind vollkommen neue Ergebnisse, die uns über die thermische und vulkanische Entwicklung des Mondes neu nachdenken lassen", so Bradley Jolliff von der Washington University in St. Louis. Über ihre Ergebnisse berichten die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Geoscience.

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Sonntag, 24. Juli 2011
Konferenz der Hochenergiephysik in Grenoble
Seit dem 21.07. bis zum 27.07. findet in Grenoble eine wichtige Konferenz der Hochenergiephysik statt, in denen die neuesten Resultate der verschiedenen Teilchenbeschleuniger präsentiert und erörtert werden. Im Blog von Lubos Motl wird aktuell über die Resultate berichtet und diskutiert. Schließlich geht es ja um das sogenannte Higgs-Boson und ähnliches. Hier ein interessanter Beitrag aus der Kategorie Higgs-Suche:
Tevatron+LHC Higgs synthesis: 111-131 GeV

Und auch

Why a Higgs boson could also have mass 144 GeV

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Samstag, 23. Juli 2011
Galaxien milliarden Jahre jünger
Forscher haben herausgefunden, dass elliptische Galaxien mehrere milliarden Jahre jünger sind, als bislang gedacht. Astronews.com berichtet hier.

Elliptische Galaxien sind die massereichsten Sternsysteme und sie gelten daher als die Endprodukte der hierarchischen Evolution. Die Theorie sagt voraus, dass ihre Entstehung bereits vor sieben bis zehn Milliarden Jahren abgeschlossen war.

Duc und seine Kollegen sind nun bei Beobachtungen der Galaxien NGC 680 und NGC 5557 mit dem Canada-France-Hawaii-Teleskop auf Spuren von Kollisionen und Verschmelzungen gestoßen: Die Sternsysteme zeigen unter anderem in ihren Außenbereichen langgestreckte Filamente, so genannte Gezeitenströme. Solche Strukturen sind typische Überreste einer kleineren Galaxie, die mit einem großen Sternsystem zusammenstößt und von ihm aufgenommen wird. Allerdings überleben derartige Filamente nur ein bis drei Milliarden Jahre - entsprechend jung muss also die aus der Kollision hervorgegangene elliptische Galaxie sein.

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Freitag, 22. Juli 2011
Spaceshuttle Atlantis zurückgekehrt
Mit der Rückkehr des Spaceshuttles Atlantis ist die Ära der Shuttle-Flüge beendet, wie astronews.com berichtet: hier.

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Freitag, 22. Juli 2011
Urwort-Theorie: Feinstrukturkonstante hergeleitet
Seit einiger Zeit arbeite ich daran die Struktur des 12-dimensionalen Aufbaus ausschließlich aus der G4-Matrix herzuleiten, was mir durch eine spezielle Zutat der Heim-Theorie auch gelungen ist. Doch dabei sollte es nicht bleiben: Zu meiner eigenen Überraschung lässt sich eine sehr gute Näherung der reziproken Feinstrukturkonstante ableiten! Dies sogar in einer mehrfachen Hinsicht. Die Abhandlung dazu wird gerade verfasst. Dies ist nur eine kleine Vorankündigung dafür.

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Dienstag, 19. Juli 2011
Speicher für Solarstrom
Wenn es darum geht einen Ersatz für die Kernenergie zu finden, dann braucht es verschiedene Schlüsseltechnologien, um eine sinnvolle Energiewende zu schaffen, die auch nachhaltig und ökologisch ist.

Eine solche Innovation ist das Speichern von Sonnenenergie, wie scinexx berichtet: hier.

Amerikanische Forscher haben eine neue Möglichkeit entdeckt, die Energie des Sonnenlichts chemisch zu speichern. Als effektiver „Licht-Akku“ erwies sich eine Verbindung aus Kohlenstoff-Nanoröhrchen und einem organischen Ringmolekül. Von Licht angestrahlt, ändert dieser Komplex seine Struktur zu einer energiereicheren Form. Erst wenn er einen weiteren Reiz erhält, springt die Struktur in die alte Form zurück. Dabei gibt sie die gespeicherte Energie wieder als Wärme ab.

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