Samstag, 6. August 2011
Kate Bush & Peter Gabriel: Don't give up

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Donnerstag, 4. August 2011
Fließendes Wasser auf dem Mars
Eine sehr interessante Entdeckung meldet raumfahrer.net hier.

Dunkle, fingerartige Strukturen, die sich einen Abhang herunterbewegen. Zu sehen von Ende Frühling, durch den Sommer hinweg bis zum frühen Winter, um dann im nächsten Frühling zurückzukehren. "Die Beste Erklärung für diese Erscheinungen ist flüssiges Wasser", so Alfred McEwen von der Universität Arizona.

Einige Aspekte bereiten immernoch kopfzerbrechen, aber flüssiges Wasser scheint das Phänomen besser zu erklären als alle anderen Hypothesen. Salzhaltiges Wasser setzt die Temperatur hinunter, wo Wasser gefriert. Ähnlich dem Meereswasser unserer Ozeane. Denn normales Wasser würde bei diesen Temperaturen auf dem Mars gefrieren. Die Strukturen sind nur wenige Meter breit aber mehrere Hundert Meter lang. Zwar wurden schon ähnliche Strukturen an anderen Hängen gefunden, diese hier aber sind sehr viel filigraner und von den Jahreszeiten abhängig.

Als Wissenschaftler mit Hilfe des Spektrometers (CRISM) die Oberfläche analysierten, konnten Sie zunächst keine Spuren von Wasser finden. Wahrscheinlich trocknet das Wasser auf der Oberfläche zu schnell ab. Die Strömungen sind nicht dunkel, weil Sie nass sind, sondern aus einem noch unbekannten Grund, so McEwen.

Fließendes, salziges Wasser könnte die körnige Struktur neu anordnen oder aber die Oberflächenrauheit so verändern, dass sie dunkel erscheint. "Es ist noch ein Mysterium, aber eines was wir mit zukünftigen Beobachtungen und Experimenten lösen können", so McEwen. Diese Resultate sind die besten Indizien für die Suche nach flüssigem Wasser auf einem anderen Planeten, die es bisher gibt.

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Mittwoch, 3. August 2011
Molekulare Form des Sauerstoffs im All identifiziert
wissenschaft.de berichtet über einen interessanten, wenn auch nicht sensationellen Fund: hier

Daraus:

Sauerstoff ist nach Wasserstoff und Helium das dritthäufigste Element im Universum. Es spielt nicht nur auf der Erde eine Schlüsselrolle, sondern auch in der Chemie interstellarer Wolken, in denen Sterne entstehen. Betrachtet man die - mittlerweile gut verstandenen - Reaktionen, die dort stattfinden, zeigt sich: Ein nicht unbeträchtlicher Teil des Gases muss in Form von Sauerstoffmolekülen vorliegen, in denen zwei Sauerstoffatome aneinander gekoppelt sind. Diese Moleküle halten sich bisher jedoch erfolgreich versteckt: Lediglich zweimal in den vergangenen Jahren gelang es, überhaupt Hinweise auf molekularen Sauerstoff zu finden - beide Male ließen sich die Messungen jedoch nicht reproduzieren, und beide Mal lag die berechnete Konzentration weit unterhalb der theoretisch vorhergesagten. Erst jetzt hat ein internationales Astronomenteam mithilfe des Weltraumteleskops Herschel erstmals klare Signale des vermissten Moleküls entdeckt - im Orionnebel, einer interstellaren Gaswolke.

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Sonntag, 31. Juli 2011
Urwort: Fortschritte in der Abhandlung
Die letzten beiden Tage habe ich an der Abhandlung gearbeitet und bin fast am Ende. Es ist immer wieder verblüffend wie aus den reinen Dimensionsstrukturen plötzlich die reziproke Feinstrukturkonstante für elektromagnetische Skala erscheint. Gerade wenn man die Spezifiken der Urwort-Matrix berücksichtigt. Ich denke, nächstes Wochenende dürfte alles ins Reine geschrieben sein. Dann werde ich Dr. König vorab die Arbeit unterbreiten.

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Freitag, 29. Juli 2011
Archaeopterix: Kein Missing Link
Nun wurde aufgrund eines weiteren Fundes belegt, dass der Archeaopterix kein Missing Link zwischen Dinosaurier und Vögeln sein kann. Vielmehr ist er Mitglied eines Seitenarms von gefierderten Dinosauriern, die nichts mit Vögeln zu tun haben. Scinexx berichtet: hier.

„Der Fund von Xiaotingia zhengi demonstriert, dass viele Merkmale, die zuvor als vogeltypisch galten, darunter auch lange und robuste Vordergliedmaßen, in Wirklichkeit die größere Gruppe der Paraves charakterisieren“, sagen die Forscher im Fachmagazin „Nature“. Die Paraves umfassen nicht nur die Vögel, sondern auch die Deinonychosaurier, eine nicht zu den Vögeln führende Seitenlinie des Stammbaums. Und in diese Nicht-Vogel-Saurier ordnen Xing Xu von der Chinese Academy of Sciences in Beijing und seine Kollegen den Archaeopteryx nun ein.

„Dieser Fund wird wahrscheinlich für beträchtliche Kontroversen sorgen - wenn nicht sogar für Entsetzen. Zum einen wegen der historischen und soziologischen Bedeutung, die Archaeopteryx besaß. Zum anderen aber auch, weil dies bedeuten könnte, dass vieles von dem, was wir über den Ursprung der ersten Vögel zu wissen glaubten, nun neu überdacht werden muss“, kommentiert Lawrence Witmer von der Ohio University die Entdeckung.

Als im Jahr 1860 der „Urvogel“ Archaeopteryx im Kalkstein von Solnhofen in Bayern entdeckt wurde, hatte Charles Darwin gerade seine Theorie über die Entstehung der Arten veröffentlicht. Für die Befürworter der Evolutionstheorie war das neue Fossil ein klares „Missing Link“. Seine federbesetzten Flügel und der Reptilienschwanz prädestinierten es für seine Rolle als evolutionäre Übergangsform zwischen Dinosauriern und Vögeln.

Diese Position des Archaeopteryx an der Basis des Vogelstammbaums blieb lange unangefochten. Seit den 1990er Jahren jedoch haben Paläontologen in der Liaoning Provinz in China immer neue gefiederte Dinosaurier und Urvögel entdeckt. Sie belegen, dass auch viele Dinosaurier vogelähnlicher waren als zunächst angenommen.

Fund beim Fossilienhändler
Xing Xu und seine Kollegen haben den etwa hühnergroßen Xiaotingia zhengi nicht selbst ausgegraben. Das in eine Schiefertafel eingebettete Skelett wurde bei einem Fossilienhändler entdeckt. Merkmale und Datierungen deute jedoch darauf hin, dass das Fossil aus der im späten Jura vor rund 155 Millionen Jahren abgelagerten Tiaojishan-Formation stammt.

Die Wissenschaftler unterzogen das Fossil einer genauen Analyse und verglichen die Merkmale mithilfe statistischer Methoden mit verwandten Formen. Für die enge Verwandtschaft mit Archaeopteryx sprechen ihrer Ansicht nach unter anderem Merkmale der Fingerknochen und der Hüfte. Einige Strukturen am Schädel, Sitzbein und den Fußknochen führten zur Einordnung beider Arten in die Seitenlinie der Deinonychosaurier.

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Mittwoch, 27. Juli 2011
Jean Michel Jarre - Planet Earth

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Asteroid begleitet die Erde
Auch die Erde besitzt einen 'Trojaner'. Dies entdeckten nun Forscher mit dem Satelliten WISE, wie Welt der Physik berichtet: hier.

Die Erde kreist nicht allein auf ihrer Bahn um die Sonne. Ein etwa 300 Meter großer Asteroid begleitet unseren Planeten - er eilt der Erde etwa 60 Grad auf ihrem Orbit voraus. Ein Astronomen-Trio aus Kanada und den USA hat den kleinen Himmelskörper in Daten des Infrarotsatelliten Wise aufgespürt. Damit ist die Erde nach Jupiter, Mars und Neptun der vierte Planet im Sonnensystem, der sogenannte Trojaner als Begleiter besitzt.

"Die Existenz von Trojanern bei anderen Planeten hat die Frage aufgeworfen, ob es solche Begleiter auch bei der Erde geben kann", schreiben Martin Connors von der Athabasca University in Kanada und seine beiden Kollegen im Fachblatt "Nature". Doch solche Himmelskörper würden sich "von der Erde aus gesehen zumeist am Tageshimmel aufhalten und sind deshalb schwer zu entdecken." Der 2009 gestartete Infrarot-Satellit Wise jedoch hat die Möglichkeiten der Himmelsforscher erheblich verbessert - mit ihm konnten die Forscher bereits 500 Asteroiden aufspüren, die sich in erdnahen Umlaufbahnen bewegen.

In den Wise-Daten stießen Connors und seine beiden Kollegen auf zwei viel versprechende Kandidaten für trojanische Begleiter der Erde. Weitere Beobachtungen mit dem Canada-France-Hawaii-Teleskop zeigten dann, dass es sich bei einem dieser beiden Himmelskörper tatsächlich um einen Trojaner handelt. Der Asteroid mit der Katalognummer 2010 TK7 hält sich in der Nähe eines so genannten Lagrange-Punktes auf, wo ein stabiler gemeinsamer Orbit mit der Erde möglich ist.

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Dienstag, 26. Juli 2011
Mond: Vulkanregion entdeckt
Der Mond ist so nah und doch noch weitestgehend unerforscht und birgt so manche Überraschung. Dies bestätigt sich mit folgender Entdeckung, die astronews.com berichtet: hier.

Bei der jetzt entdeckten Region handelt es sich um ein Gebiet, das durch Lavaeruptionen mit einer ungewöhnlichen Zusammensetzung entstanden ist. Die Gegend, in der bereits 1998 mit Hilfe der Sonde Lunar Prospector eine erhöhte Konzentration von radioaktivem Thorium nachgewiesen wurde, liegt zwischen den alten Einschlagkratern Compton und Belkovich und wird seitdem als Compton-Belkovich-Thorium-Anomalie bezeichnet. Im Zentrum dieser Region konnten Astronomen nun auf Bildern der NASA-Sonde Lunar Reconnaissance Orbiter eine Landschaft erkennen, die eindeutig von Vulkanismus geprägt wurde, wobei dabei Magma mit einem sehr hohen Silikatgehalt an die Oberfläche gelangt sein dürfte, was auf dem Mond ansonsten eher selten ist.

Die beteiligten Wissenschaftler gehen davon aus, dass schon die Entdeckung dieser Region dazu führen dürfte, dass man die bisherigen Vorstellungen über den Vulkanismus auf dem Erdtrabanten revidieren muss. "Die Hinweise auf diese sehr ungewöhnliche Zusammensetzung an diesem Ort verbunden mit der Tatsache, dass es sich offenbar um relativ jungen Vulkanismus handelt, sind vollkommen neue Ergebnisse, die uns über die thermische und vulkanische Entwicklung des Mondes neu nachdenken lassen", so Bradley Jolliff von der Washington University in St. Louis. Über ihre Ergebnisse berichten die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Geoscience.

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