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Dienstag, 16. August 2011
Fukushima: Radioaktiver Schwefel
klauslange,14:00h
Die wissenschaftliche Auswertung der Fukushima-Katastrophe geht weiter und zeigt erschreckende Resultate, wie scinexx.de berichtet: hier.
In den ersten Tagen nach dem Reaktorunglück von Fukushima enthielt die Luft über der Küste Japans 365 Mal mehr radioaktiven Schwefel als normal. Das berichten US-amerikanische Forscher im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences". Sie hatten die Spur der radioaktiven Schwefelatome von Kalifornien bis zur japanischen Küste zurück verfolgt. Der Schwefel sei entstanden, als das zur Kühlung eingesetzte Meerwasser mit der Neutronenstrahlung in den Reaktorkernen reagierte, sagen die Wissenschaftler. Wie dies genau geschah und wie viel Neutronenstrahlung dabei frei wurde, haben sie jetzt erstmals quantitativ berechnet.
Am 13. März 2011 begannen die japanischen Atomtechniker damit, die havarierten Reaktoren mit Meerwasser zu kühlen. Von den teilweise geschmolzenen Brennelementen ging starke Neutronenstrahlung aus. Die Neutronen kollidierten mit den Chlorid-Ionen des Meersalzes und wandelte sie in radioaktiven Schwefel (35S) um. "Man weiß, wie viel Meerwasser sie in Fukushima eingesetzt haben, wie weit die Neutronen in das Meerwasser eindringen und wie groß das Chlorid-Ion ist", sagt Antra Priyadarshi von der University of California in San Diego.
Aus diesen Informationen könne man kalkulieren, wieviele Neutronen mit dem Chlorid reagiert haben müssen, um den radioaktiven Schwefel zu produzieren. Ihr Ergebnis: Bis zum 20. März 2011 entwichen fast 400 Milliarden Neutronen pro Quadratmeter aus freiliegenden Brennelementen in den Reaktorkernen und Abklingbecken des Atomkraftwerks Fukushima Daiichi. Neutronenstahlung gilt als besonders schädlich für biologische Gewebe. Die biologische Wirksamkeit energiereicher Neutronen wird gegenüber der Gammastrahlung als 10 bis 20-fach stärker eingestuft.
In den ersten Tagen nach dem Reaktorunglück von Fukushima enthielt die Luft über der Küste Japans 365 Mal mehr radioaktiven Schwefel als normal. Das berichten US-amerikanische Forscher im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences". Sie hatten die Spur der radioaktiven Schwefelatome von Kalifornien bis zur japanischen Küste zurück verfolgt. Der Schwefel sei entstanden, als das zur Kühlung eingesetzte Meerwasser mit der Neutronenstrahlung in den Reaktorkernen reagierte, sagen die Wissenschaftler. Wie dies genau geschah und wie viel Neutronenstrahlung dabei frei wurde, haben sie jetzt erstmals quantitativ berechnet.
Am 13. März 2011 begannen die japanischen Atomtechniker damit, die havarierten Reaktoren mit Meerwasser zu kühlen. Von den teilweise geschmolzenen Brennelementen ging starke Neutronenstrahlung aus. Die Neutronen kollidierten mit den Chlorid-Ionen des Meersalzes und wandelte sie in radioaktiven Schwefel (35S) um. "Man weiß, wie viel Meerwasser sie in Fukushima eingesetzt haben, wie weit die Neutronen in das Meerwasser eindringen und wie groß das Chlorid-Ion ist", sagt Antra Priyadarshi von der University of California in San Diego.
Aus diesen Informationen könne man kalkulieren, wieviele Neutronen mit dem Chlorid reagiert haben müssen, um den radioaktiven Schwefel zu produzieren. Ihr Ergebnis: Bis zum 20. März 2011 entwichen fast 400 Milliarden Neutronen pro Quadratmeter aus freiliegenden Brennelementen in den Reaktorkernen und Abklingbecken des Atomkraftwerks Fukushima Daiichi. Neutronenstahlung gilt als besonders schädlich für biologische Gewebe. Die biologische Wirksamkeit energiereicher Neutronen wird gegenüber der Gammastrahlung als 10 bis 20-fach stärker eingestuft.
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Montag, 15. August 2011
Mike Oldfield: Sentinel
klauslange,02:23h
Würde selbst gerne mit meinem PC und entsprechender Software solche Werke kreieren oder nachbauen, aber, es fehlt halt die Zeit. Während meiner mathematischen Arbeit ist es aber eine sehr schöne Unterstützung. Die eine oder andere Idee wurde so schon geboren...
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Mike Oldfield: The Origin
klauslange,02:12h
(Damit ihr einen Eindruck bekommt, was ich während meiner Berechnungen so höre...)
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Sonntag, 14. August 2011
Urwort-Matrix: Dimensionsstruktur und Feinstrukturkonstante
klauslange,15:04h
Meine neueste Abhandlung zur Urwort - Theorie behandelt die Herleitung der Dimensionsstrukur und der Feinstrukturkonstante.
utdimfeinstruktur (pdf, 374 KB)
Zusammenfassung: Unter Anwendung der von Michael König entdeckten Urwort-
Matrix wird gezeigt, wie das dort eingebettete Belegungsschema der 3x3-Matrix des
G4 alle zwölf Dimensionen der Wirklichkeit schon im Keim beinhaltet und wie diese
mit Hilfe der Instrumente aus der Matrizenrechnung exakt bestimmt werden können.
Dabei wird unter Nutzung des Primzahlenraumes nach Burkhard Heim die
Unterteilung entsprechend der Struktureigenschaften herausgestellt, wie sie im
Rahmen der Komplexen Relativitätstheorie von Jean Emile Charon Verwendung
finden. Ferner wird eine sehr gute Näherung des Energie - Spektrums der
Feinstrukturkonstante hergeleitet.
Wenn man die Herleitungen nachrechnen will, benötigt man Grundkenntnisse in der Matrizenrechnung, ansonsten sind sie aber für jeden gut verständlich.
Dr. Michael König vermeidet ja in seinem Buch bewusst den Gebrauch von Formeln, auch wenn er das Herzstück - den G4 - behandelt. In meiner Abhandlung wird nun zum ersten Mal Mathematik gebraucht, um aus der Grundstruktur der Urwort - Matrix die Feinstrukturkonstante - deren Wert selbst keine Maßeinheit kennt und damit bestens geeignet ist - in ihren unterschiedlichen Energieskalen zu berechnen.
Mit diesen verhältnismäßig einfachen Mitteln, ist das m.E. ein Novum.
Für Kritik und Anregungen bin ich sehr dankbar.
utdimfeinstruktur (pdf, 374 KB)
Zusammenfassung: Unter Anwendung der von Michael König entdeckten Urwort-
Matrix wird gezeigt, wie das dort eingebettete Belegungsschema der 3x3-Matrix des
G4 alle zwölf Dimensionen der Wirklichkeit schon im Keim beinhaltet und wie diese
mit Hilfe der Instrumente aus der Matrizenrechnung exakt bestimmt werden können.
Dabei wird unter Nutzung des Primzahlenraumes nach Burkhard Heim die
Unterteilung entsprechend der Struktureigenschaften herausgestellt, wie sie im
Rahmen der Komplexen Relativitätstheorie von Jean Emile Charon Verwendung
finden. Ferner wird eine sehr gute Näherung des Energie - Spektrums der
Feinstrukturkonstante hergeleitet.
Wenn man die Herleitungen nachrechnen will, benötigt man Grundkenntnisse in der Matrizenrechnung, ansonsten sind sie aber für jeden gut verständlich.
Dr. Michael König vermeidet ja in seinem Buch bewusst den Gebrauch von Formeln, auch wenn er das Herzstück - den G4 - behandelt. In meiner Abhandlung wird nun zum ersten Mal Mathematik gebraucht, um aus der Grundstruktur der Urwort - Matrix die Feinstrukturkonstante - deren Wert selbst keine Maßeinheit kennt und damit bestens geeignet ist - in ihren unterschiedlichen Energieskalen zu berechnen.
Mit diesen verhältnismäßig einfachen Mitteln, ist das m.E. ein Novum.
Für Kritik und Anregungen bin ich sehr dankbar.
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Samstag, 13. August 2011
Urwort: Schönes 'Problem'
klauslange,01:40h
Wenn man erst einmal die Tür geöffnet hat, die einem die Urwort-Matrix bereit hält, dann gelangt man in ein Narnia, wie es schöner nicht sein kann. Mein 'Problem' ist, dass ich für die Abhandlung keinen Schlusspunkt finde, weil so viel zu entdecken ist. Meine Lösung: Es wird zwei Versionen geben. Eine, die eben bis zur Herleitung der Feinstrukturkonstante geht und diese Berechnung auch zeigt, und eine, die einen Anhang enthält, der dann zunächst nur für Dr. König zu lesen sein wird. Version 1 werde ich wohl am Sonntag - nach der morgigen Korrekturleserei - online stellen. Version 2 geht kurze Zeit später an Dr. König.
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Information kann aus Schwarzes Loch entkommen
klauslange,00:40h
Eine äußerst interessante Untersuchung haben Forscher nun präsentiert: Information kann aus Schwarzen Löchern entkommen. Science daily berichtet darüber hier.
The implications could be revolutionary, suggesting that gravity may not be a fundamental force of nature.
Prof. Braunstein says: "Our results didn't need the details of a black hole's curved space geometry. That lends support to recent proposals that space, time and even gravity itself may be emergent properties within a deeper theory. Our work subtly changes those proposals, by identifying quantum information theory as the likely candidate for the source of an emergent theory of gravity."
But quantum mechanics is the theory of light and atoms, and many physicists are skeptical that it could be used to explain the slow evaporation of black holes without incorporating the effects of gravity.
The research, which appears in the latest issue of Physical Review Letters, uses the basic tenets of quantum mechanics to give a new description of information leaking from a black hole.
Prof. Braunstein says: "Our results actually extend the predictions made by well-established techniques that rely on a detailed knowledge of space time and black hole geometry."
Dr. Patra adds: "We cannot claim to have proven that escape from a black hole is truly possible, but that is the most straight-forward interpretation of our results. Indeed, our results suggest that quantum information theory will play a key role in a future theory combining quantum mechanics and gravity."
Diese Aussage ist spannend. Wenn man Dr. Königs Buch über die Urwort Theorie aufmerksam liest, dann wird schnell klar, dass Quanten-Information dort die tragende Rolle spielt. Ausgehend von der Komplexen Relativitätstheorie und im Zusammenspiel mit der Heim-Dröscher Theorie ist die Urwort-Theorie gerade unter der Kategorie Quanteninformation einzuordnen.
Heilung kommt eben aus dem Grund, dass Dinge wieder in Form gebracht, also In-Formiert werden. In Königs Buch wird das sehr eindringlich beschrieben.
The implications could be revolutionary, suggesting that gravity may not be a fundamental force of nature.
Prof. Braunstein says: "Our results didn't need the details of a black hole's curved space geometry. That lends support to recent proposals that space, time and even gravity itself may be emergent properties within a deeper theory. Our work subtly changes those proposals, by identifying quantum information theory as the likely candidate for the source of an emergent theory of gravity."
But quantum mechanics is the theory of light and atoms, and many physicists are skeptical that it could be used to explain the slow evaporation of black holes without incorporating the effects of gravity.
The research, which appears in the latest issue of Physical Review Letters, uses the basic tenets of quantum mechanics to give a new description of information leaking from a black hole.
Prof. Braunstein says: "Our results actually extend the predictions made by well-established techniques that rely on a detailed knowledge of space time and black hole geometry."
Dr. Patra adds: "We cannot claim to have proven that escape from a black hole is truly possible, but that is the most straight-forward interpretation of our results. Indeed, our results suggest that quantum information theory will play a key role in a future theory combining quantum mechanics and gravity."
Diese Aussage ist spannend. Wenn man Dr. Königs Buch über die Urwort Theorie aufmerksam liest, dann wird schnell klar, dass Quanten-Information dort die tragende Rolle spielt. Ausgehend von der Komplexen Relativitätstheorie und im Zusammenspiel mit der Heim-Dröscher Theorie ist die Urwort-Theorie gerade unter der Kategorie Quanteninformation einzuordnen.
Heilung kommt eben aus dem Grund, dass Dinge wieder in Form gebracht, also In-Formiert werden. In Königs Buch wird das sehr eindringlich beschrieben.
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Mittwoch, 10. August 2011
Leben auf der Erde auch ohne Mond möglich?
klauslange,23:54h
Bislang war man davon ausgegangen, dass unser Mond die Erdachse in der Art stabilisiert, dass Klimaänderungen moderat genug sind, um komplexes Leben zu ermöglichen. Nun legt eine Studie nahe, dass allein der Jupiter dazu ausreicht, also ein großer Mond nicht unbedingt erforderlich sei. Dies hätte natürlich Auswirkungen auf die bisherigen Abschätzungen zur Entstehung außerirdischen Lebens. Mir sind solche Aussagen zu spekulativ. Die Meldung hier.
Die Achse der Erde ist derzeit um 23,44 Grad geneigt, dieser Winkel schwankt im Verlauf von Jahrzehntausenden nur um etwa ein Grad. Ohne diese Stabilität hätte sich auf unserem Planeten vermutlich kein komplexes Leben entwickeln können. Bislang gingen die Forscher davon aus, dass die Anziehungskraft unseres vergleichsweise großen Mondes die Erdachse stabilisiert - ohne den Erdtrabanten, so die These, könnte die Erdachse sogar um bis zu 80 Grad kippen. Die Simulationen von Barnes und seinen Kollegen zeigen nun, dass das nicht der Fall ist: Die Anziehungskraft des Riesenplaneten Jupiter allein sorgt bereits dafür, dass die Erdachse im Verlauf von einer halben Milliarde Jahren um nicht mehr als zehn bis zwanzig Grad schwankt. Das führt zwar immer noch zu gravierenden Klimavariationen, sollte aber "die Entwicklung von intelligentem Leben nicht ausschließen", so Barnes.
Damit steigt nach Ansicht der Wissenschaftler auch die Chance für die Existenz intelligenten Lebens auf Planeten bei anderen Sternen. Denn wenn allein ein großer Mond für die Stabilisierung der Rotation eines erdähnlichen Planeten nötig wäre, dann würden nur etwa ein Prozent dieser Himmelskörper ein ausreichend stabiles Klima für die Entwicklung komplexer Lebensformen bieten. Die Ergebnisse der Simulationen von Barnes und seinen Kollegen lassen diesen Wert nun auf 75 Prozent ansteigen.
Die Achse der Erde ist derzeit um 23,44 Grad geneigt, dieser Winkel schwankt im Verlauf von Jahrzehntausenden nur um etwa ein Grad. Ohne diese Stabilität hätte sich auf unserem Planeten vermutlich kein komplexes Leben entwickeln können. Bislang gingen die Forscher davon aus, dass die Anziehungskraft unseres vergleichsweise großen Mondes die Erdachse stabilisiert - ohne den Erdtrabanten, so die These, könnte die Erdachse sogar um bis zu 80 Grad kippen. Die Simulationen von Barnes und seinen Kollegen zeigen nun, dass das nicht der Fall ist: Die Anziehungskraft des Riesenplaneten Jupiter allein sorgt bereits dafür, dass die Erdachse im Verlauf von einer halben Milliarde Jahren um nicht mehr als zehn bis zwanzig Grad schwankt. Das führt zwar immer noch zu gravierenden Klimavariationen, sollte aber "die Entwicklung von intelligentem Leben nicht ausschließen", so Barnes.
Damit steigt nach Ansicht der Wissenschaftler auch die Chance für die Existenz intelligenten Lebens auf Planeten bei anderen Sternen. Denn wenn allein ein großer Mond für die Stabilisierung der Rotation eines erdähnlichen Planeten nötig wäre, dann würden nur etwa ein Prozent dieser Himmelskörper ein ausreichend stabiles Klima für die Entwicklung komplexer Lebensformen bieten. Die Ergebnisse der Simulationen von Barnes und seinen Kollegen lassen diesen Wert nun auf 75 Prozent ansteigen.
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Mittwoch, 10. August 2011
Anti-Protonen umhüllen die Erde
klauslange,00:59h
Eine Entdeckung, die in ihrer vollen Bedeutung noch ermessen werden muss, haben nun Forscher bekannt gegeben: Unsere Erde wird von Anti-Protonen in sehr großer Zahl umgeben. Dies eröffnet auch neue Perspektiven für die Raumfahrt, wie 'welt der physik' berichtet: hier:
Ein Ring aus Abermilliarden von Antimaterie-Teilchen umhüllt die Erde. Zu diesem Ergebnis kommen Astrophysiker, die mit einem Satelliten eigentlich die kosmische Strahlung untersuchen wollten. Mit ihren Messungen entdeckten sie in einem sehr kleinen Bereich 28 negativ geladene Antiprotonen, die Antimaterie-Partner der Protonen. Eingefangen in dem Magnetfeld der Erde bilden diese Antiprotonen einen Ring aus Antimaterie, berichten die Forscher in der Fachzeitschrift "The Astrophysical Journal Letters".
"Die Existenz von Antiprotonen - gefangen in der Magnetosphäre der Erde - wurde in mehreren theoretischen Studien angenommen", schreiben Piergiorgio Picozza und seine Kollegen von der Università di Roma "Tor Vergata". Mit den PAMELA-Detektoren an Bord eines im Juni 2006 gestarteten russischen Satelliten gelang nun der direkte Nachweis. So herrschen im inneren Strahlungsgürtel rund um die Erde ausreichend große Magnetfelder, um die Antiprotonen einzufangen. Bisher waren Astronomen davon ausgegangen, dass die kurzlebigen Antimaterie-Teilchen sehr schnell Richtung Atmosphäre gelenkt würden und dort auf ihre Materie-Gegenstücke träfen. Bei dieser sogenannten Annihilation wandeln sich Materie und Antimaterie in energiereiche Strahlung um.
Der Ursprung der Antiprotonen liegt in der kosmischen Strahlung, die permanent auf das Magnetfeld der Erde auftrifft. Dabei entstehen zahlreiche neue Teilchen, darunter auch die nun gefundenen Antiprotonen. Obwohl die Astrophysiker nur insgesamt 28 Antiprotonen direkt nachweisen konnten, vermuten sie, dass sich rund um die Erde ein Ring mit Abermilliarden von Antimaterie-Teilchen befindet.
Durch das Erdmagnetfeld werden die Antiprotonen quasi eingefangen und so an ihrer Selbstauslöschung über Annihilation gehindert. Die physikalischen Prozesse, die dieses Einfangen ermöglichen, sind vergleichbar mit den Antimaterie-Fallen, mit denen Teilchenphysiker am Forschungszentrum CERN bei Genf kürzlich Antiwasserstoff-Atome für über 1000 Sekunden konservieren konnten.
Dieser Ring aus Antimaterie sei die reichste Quelle für Antiprotonen nahe der Erde, erklärt das Forscherteam in seiner Studie. Die Physiker um Picozza können sich vorstellen, den Antimaterie-Ring in ferner Zukunft quasi als Tankstelle für Raumfahrzeuge auf ihrem Weg ins All zu nutzen. Denn ein heute noch utopischer Antimaterie-Antrieb könnte aus der Auslöschung von Antiprotonen und Protonen theoretisch viel effizienter Energie gewinnen als aus allen bekannten Methoden, einschließlich der Kernfusion.
Ein Ring aus Abermilliarden von Antimaterie-Teilchen umhüllt die Erde. Zu diesem Ergebnis kommen Astrophysiker, die mit einem Satelliten eigentlich die kosmische Strahlung untersuchen wollten. Mit ihren Messungen entdeckten sie in einem sehr kleinen Bereich 28 negativ geladene Antiprotonen, die Antimaterie-Partner der Protonen. Eingefangen in dem Magnetfeld der Erde bilden diese Antiprotonen einen Ring aus Antimaterie, berichten die Forscher in der Fachzeitschrift "The Astrophysical Journal Letters".
"Die Existenz von Antiprotonen - gefangen in der Magnetosphäre der Erde - wurde in mehreren theoretischen Studien angenommen", schreiben Piergiorgio Picozza und seine Kollegen von der Università di Roma "Tor Vergata". Mit den PAMELA-Detektoren an Bord eines im Juni 2006 gestarteten russischen Satelliten gelang nun der direkte Nachweis. So herrschen im inneren Strahlungsgürtel rund um die Erde ausreichend große Magnetfelder, um die Antiprotonen einzufangen. Bisher waren Astronomen davon ausgegangen, dass die kurzlebigen Antimaterie-Teilchen sehr schnell Richtung Atmosphäre gelenkt würden und dort auf ihre Materie-Gegenstücke träfen. Bei dieser sogenannten Annihilation wandeln sich Materie und Antimaterie in energiereiche Strahlung um.
Der Ursprung der Antiprotonen liegt in der kosmischen Strahlung, die permanent auf das Magnetfeld der Erde auftrifft. Dabei entstehen zahlreiche neue Teilchen, darunter auch die nun gefundenen Antiprotonen. Obwohl die Astrophysiker nur insgesamt 28 Antiprotonen direkt nachweisen konnten, vermuten sie, dass sich rund um die Erde ein Ring mit Abermilliarden von Antimaterie-Teilchen befindet.
Durch das Erdmagnetfeld werden die Antiprotonen quasi eingefangen und so an ihrer Selbstauslöschung über Annihilation gehindert. Die physikalischen Prozesse, die dieses Einfangen ermöglichen, sind vergleichbar mit den Antimaterie-Fallen, mit denen Teilchenphysiker am Forschungszentrum CERN bei Genf kürzlich Antiwasserstoff-Atome für über 1000 Sekunden konservieren konnten.
Dieser Ring aus Antimaterie sei die reichste Quelle für Antiprotonen nahe der Erde, erklärt das Forscherteam in seiner Studie. Die Physiker um Picozza können sich vorstellen, den Antimaterie-Ring in ferner Zukunft quasi als Tankstelle für Raumfahrzeuge auf ihrem Weg ins All zu nutzen. Denn ein heute noch utopischer Antimaterie-Antrieb könnte aus der Auslöschung von Antiprotonen und Protonen theoretisch viel effizienter Energie gewinnen als aus allen bekannten Methoden, einschließlich der Kernfusion.
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Sonntag, 7. August 2011
Benedikt XVI.: Möglichkeiten des Kosmos
klauslange,22:08h
Folgende Aussage Benedikts XVI. habe ich in seinem Interviewbuch 'Licht der Welt' auf Seite 196f gelesen:
Worauf kommt es an? Was ist das Eigentliche, das Tragende? Das Einfache sehen, darauf kommt es an. Warum sollte Gott nicht imstande sein, auch einer Jungfrau eine Geburt zu schenken? Warum sollte Christus nicht auferstehen können? Freilich, wenn ich selbst festlege, was sein darf und was nicht, wenn ich die Grenzen des Möglichen bestimme und niemand sonst, dann sind solche Phänomene auszuschließen.
Es ist eine Arroganz des Intellekts, dass wir sagen: Das hat etwas Widersprüchliches, Unsinniges an sich, schon deshalb ist es gar nicht möglich. Aber wie viele Möglichkeiten der Kosmos birgt und sich über und in dem Kosmos verbergen - das zu entscheiden ist nicht unsere Sache. Durch die Botschaft Christi und der Kirche tritt glaubwürdig das Wissen über Gott an uns heran. Gott wollte in diese Welt hereintreten. Gott wollte, dass wir Ihn nicht nur durch die Physik und die Mathematik von der Ferne erahnen. Er wollte sich uns zeigen. Und so konnte Er auch tun, was in den Evangelien berichtet wird. So konnte Er auch in der Auferstehung eine neue Dimension der Existenz schaffen; konnte über die Biosphäre und die Noosphäre hinaus, wie Teilhard de Chardin sagt, eben noch eine neue Sphäre setzen, in der Mensch und Welt mit Gott in Einheit gelangen.
(Hervorhebungen durch mich, die gerade im Spannungsfeld zur heutigen materialistisch geprägten Naturwissenschaft besonders interessant sind)
Worauf kommt es an? Was ist das Eigentliche, das Tragende? Das Einfache sehen, darauf kommt es an. Warum sollte Gott nicht imstande sein, auch einer Jungfrau eine Geburt zu schenken? Warum sollte Christus nicht auferstehen können? Freilich, wenn ich selbst festlege, was sein darf und was nicht, wenn ich die Grenzen des Möglichen bestimme und niemand sonst, dann sind solche Phänomene auszuschließen.
Es ist eine Arroganz des Intellekts, dass wir sagen: Das hat etwas Widersprüchliches, Unsinniges an sich, schon deshalb ist es gar nicht möglich. Aber wie viele Möglichkeiten der Kosmos birgt und sich über und in dem Kosmos verbergen - das zu entscheiden ist nicht unsere Sache. Durch die Botschaft Christi und der Kirche tritt glaubwürdig das Wissen über Gott an uns heran. Gott wollte in diese Welt hereintreten. Gott wollte, dass wir Ihn nicht nur durch die Physik und die Mathematik von der Ferne erahnen. Er wollte sich uns zeigen. Und so konnte Er auch tun, was in den Evangelien berichtet wird. So konnte Er auch in der Auferstehung eine neue Dimension der Existenz schaffen; konnte über die Biosphäre und die Noosphäre hinaus, wie Teilhard de Chardin sagt, eben noch eine neue Sphäre setzen, in der Mensch und Welt mit Gott in Einheit gelangen.
(Hervorhebungen durch mich, die gerade im Spannungsfeld zur heutigen materialistisch geprägten Naturwissenschaft besonders interessant sind)
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