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Donnerstag, 10. November 2011
Lichtzeichen von Außerirdischen prüfen
klauslange,22:16h
Es gab mal ein nettes Lied mit dem Refrain 'Kleine Taschenlampe brenn'. So ähnlich wurde nun ein Suchkriterium für Außerirdische vorgeschlagen, in dem man auf künstliche Lichter fremder Planeten achtet. Dazu ein Artikel hier.
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Mittwoch, 9. November 2011
Scheitert russische Phobos - Mission?
klauslange,21:34h
Leider sieht es so aus, als ob die rusiische Phobos - Mission scheitert, nachdem eine Triebwerksstufe, die die Sonde in die Marstransferbahn schießen sollte, ihre Arbeit verweigert. Ferner ist dadurch auch die chinesische Mars-Sonde, die mitgeliefert werden sollte, in arge Probleme.
raumfahrer.net berichtet hier.
Bleibt zu hoffen, dass es doch noch eine Möglichkeit gibt die Reise fortzusetzen.
raumfahrer.net berichtet hier.
Bleibt zu hoffen, dass es doch noch eine Möglichkeit gibt die Reise fortzusetzen.
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Dienstag, 8. November 2011
Lebensfreundliche Zonen größer als gedacht
klauslange,20:38h
Eine interessante Studie wird von 'welt der physik' gemeldet: hier.
Rote Zwergsterne - jener Sternentyp, der am häufigsten in inserer Galaxis vorkommt - haben eine viel größere lebensfreundliche Zone als gedacht:
Die lebensfreundliche Zone um Rote Zwergsterne ist erheblich größer als bislang gedacht, berichten Astrobiologen aus Großbritannien und den USA. Sie hatten untersucht, wie Eis und Schnee die Strahlung eines solchen kühlen Sterns absorbieren und reflektieren. Das paradoxe Ergebnis: Das gefrorene Wasser wärmt die Oberfläche des Planeten so weit auf, dass flüssiges Wasser existieren kann. Dadurch vergrößert sich die Zone um den Stern, in der Leben existieren kann, um bis zu 30 Prozent, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt "Astrobiology".
"Wenn es auf der Oberfläche Eis oder Schnee gibt, dann wird mehr von der Strahlung des Sterns absorbiert", erklärt Manoj Joshi von der University of Reading in Großbritannien. "Das bedeutet, es ist auf der Oberfläche wärmer, als wir es ohne diesen Effekt erwarten würden." Auf der Erde reflektieren Eis und Schnee 50 bis 80 Prozent der Sonnenstrahlung und führen dadurch zu einer Abkühlung des Klimas. Auf Planeten um einen Roten Zwergstern kommt es jedoch zu einem umgekehrten Effekt, wie Joshi und sein Kollege Robert Haberle vom Ames Research Center der Nasa zeigen konnten.
Ursache dafür ist das unterschiedliche Strahlungsspektrum der Sterne. Während die Sonne ihr Strahlungsmaximum im sichtbaren Licht hat, strahlen die kühleren Roten Zwergsterne bei längeren Wellenlängen, im nahen Infrarotbereich, am stärksten. Und während Schnee und Eis sichtbares Licht sehr effektiv reflektieren, absorbieren sie die langwelligere infrarote Strahlung.
Rote Zwerge sind mit einem Anteil von 70 Prozent der häufigste Sternentyp in der Milchstraße. Bislang galten sie jedoch als eher lebensfeindlich. Als Hauptvoraussetzung für die Entstehung von Leben gilt unter Astrobiologen die Existenz von flüssigem Wasser auf einem Planeten. Der Bereich um einen Stern, in dem die Strahlung stark genug ist, um flüssiges Wasser zu ermöglichen, wird daher lebensfreundliche Zone genannt. Da Rote Zwerge kühler sind, ist diese Zone kleiner und liegt näher am Stern. Andererseits zeigen die kühlen Sterne häufige Strahlungsausbrüche, so dass Leben auf solchen nahen Planeten kaum möglich wäre. Die Arbeit von Joshi und Haberle belegt nun allerdings, dass auch auf weiter entfernten Planeten, die weniger durch Strahlungsausbrüche gefährdet sind, Leben existieren könnte.
Rote Zwergsterne - jener Sternentyp, der am häufigsten in inserer Galaxis vorkommt - haben eine viel größere lebensfreundliche Zone als gedacht:
Die lebensfreundliche Zone um Rote Zwergsterne ist erheblich größer als bislang gedacht, berichten Astrobiologen aus Großbritannien und den USA. Sie hatten untersucht, wie Eis und Schnee die Strahlung eines solchen kühlen Sterns absorbieren und reflektieren. Das paradoxe Ergebnis: Das gefrorene Wasser wärmt die Oberfläche des Planeten so weit auf, dass flüssiges Wasser existieren kann. Dadurch vergrößert sich die Zone um den Stern, in der Leben existieren kann, um bis zu 30 Prozent, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt "Astrobiology".
"Wenn es auf der Oberfläche Eis oder Schnee gibt, dann wird mehr von der Strahlung des Sterns absorbiert", erklärt Manoj Joshi von der University of Reading in Großbritannien. "Das bedeutet, es ist auf der Oberfläche wärmer, als wir es ohne diesen Effekt erwarten würden." Auf der Erde reflektieren Eis und Schnee 50 bis 80 Prozent der Sonnenstrahlung und führen dadurch zu einer Abkühlung des Klimas. Auf Planeten um einen Roten Zwergstern kommt es jedoch zu einem umgekehrten Effekt, wie Joshi und sein Kollege Robert Haberle vom Ames Research Center der Nasa zeigen konnten.
Ursache dafür ist das unterschiedliche Strahlungsspektrum der Sterne. Während die Sonne ihr Strahlungsmaximum im sichtbaren Licht hat, strahlen die kühleren Roten Zwergsterne bei längeren Wellenlängen, im nahen Infrarotbereich, am stärksten. Und während Schnee und Eis sichtbares Licht sehr effektiv reflektieren, absorbieren sie die langwelligere infrarote Strahlung.
Rote Zwerge sind mit einem Anteil von 70 Prozent der häufigste Sternentyp in der Milchstraße. Bislang galten sie jedoch als eher lebensfeindlich. Als Hauptvoraussetzung für die Entstehung von Leben gilt unter Astrobiologen die Existenz von flüssigem Wasser auf einem Planeten. Der Bereich um einen Stern, in dem die Strahlung stark genug ist, um flüssiges Wasser zu ermöglichen, wird daher lebensfreundliche Zone genannt. Da Rote Zwerge kühler sind, ist diese Zone kleiner und liegt näher am Stern. Andererseits zeigen die kühlen Sterne häufige Strahlungsausbrüche, so dass Leben auf solchen nahen Planeten kaum möglich wäre. Die Arbeit von Joshi und Haberle belegt nun allerdings, dass auch auf weiter entfernten Planeten, die weniger durch Strahlungsausbrüche gefährdet sind, Leben existieren könnte.
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Freitag, 4. November 2011
Mars500 Simulation beendet
klauslange,22:28h
Die Simulation einer Mars-Mission ist nun nach 520 Tagen beendet worden. Solche Tests sind durchaus als ernstzunehmende Vorbereitungen für einen Flug zum Mars zu werten. Ein kurzer Bericht gibt scinexx.de hier.
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Donnerstag, 3. November 2011
China: Erstes Andockmanöver erfolgreich
klauslange,22:50h
Das automatische Andocken des Raumschiffes Shenzhou 8 an die Station Tiangong 1 ist geglückt. Damit haben die chinesischen Raumfahrtingenieure einen wichtigen Meilenstein erreicht. Gratulation!
Wenn das so weiter geht, dann wird es mich nicht überraschen, wenn zum 50. Jahrestag der Mondlandung chinesische Raumfahrer zumindest den Mond umkreisen werden...
Zum erfolgreichen Andockmanöver ein Bericht hier.
Wenn das so weiter geht, dann wird es mich nicht überraschen, wenn zum 50. Jahrestag der Mondlandung chinesische Raumfahrer zumindest den Mond umkreisen werden...
Zum erfolgreichen Andockmanöver ein Bericht hier.
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Mittwoch, 2. November 2011
Fukushima: Wieder Kernreaktor außer Kontrolle
klauslange,21:00h
Aus Fukushima gibt es wieder beunruhigende Nachrichten: Ein Kernreaktor ist außer Kontrolle. Eine Kettenreaktion hat stattgefunden, wie Messungen belegen. Ein erster Bericht dazu hier.
Im Reaktorblock Nr. 2 des Kernkraftwerks von Fukushima Daiichi finden in der Kernschmelze offenbar wieder – oder noch immer – Kernreaktionen statt. Nach Angaben der japanischen Atomaufsichtsbehörde und des Betreibers Tepco wurden dort die radioaktiven Gase Xenon-133 und Xenon-135 nachgewiesen. Diese Substanzen können nur durch Kernspaltung von Uran-235 entstanden sein, so dass aus der Anwesenheit der Xenon-Iostope ohne Zweifel auf stattfindende Kernreaktionen geschlossen werden kann.
Da die beiden Xenon-Isotope kurze Halbwertszeiten von fünf Tagen (Xe-133) beziehungsweise sechs Stunden (Xe-135) besitzen, könne aus ihrer Existenz geschlossen werden, dass die Kernreaktionen „kürzlich“ stattgefunden haben. Das ist an sich korrekt, wenngleich „kürzlich“ ein dehnbarer Begriff ist. Wird der Kern eines Uran-235-Atoms von einem Neutron getroffen, so kann er Tellur-133 und Zirkon-101 zerfallen und dabei zwei Neutronen freisetzen. Tellur-133 wiederum zerfällt in Jod-133 und dieses in das nun gemessene Xenon-133. Analog entsteht Xenon-135 aus dem Zerfall von Jod-135. Die Halbwertszeit von Jod-133 beträgt rund 20 Stunden, die von Jod-135 etwas mehr als sechs Stunden.
Aus den Xenon-Messungen in Fukushima lässt sich zweierlei folgern: Zum einen ist ohne jeden Zweifel auch radioaktives Jod entstanden, das die Voraussetzung für die Bildung des Xenons ist. Zum anderen müssen die Kernreaktionen aufgrund der Halbwertszeiten der beteiligten Isotope in einem Zeitfenster von einigen Tagen erfolgt sein.
Bleibt zu erwähnen, dass die beschwichtigenden Mitteilungen von der Betreiberfirma Tepco getrost in die Tonne getreten werden können!
Im Reaktorblock Nr. 2 des Kernkraftwerks von Fukushima Daiichi finden in der Kernschmelze offenbar wieder – oder noch immer – Kernreaktionen statt. Nach Angaben der japanischen Atomaufsichtsbehörde und des Betreibers Tepco wurden dort die radioaktiven Gase Xenon-133 und Xenon-135 nachgewiesen. Diese Substanzen können nur durch Kernspaltung von Uran-235 entstanden sein, so dass aus der Anwesenheit der Xenon-Iostope ohne Zweifel auf stattfindende Kernreaktionen geschlossen werden kann.
Da die beiden Xenon-Isotope kurze Halbwertszeiten von fünf Tagen (Xe-133) beziehungsweise sechs Stunden (Xe-135) besitzen, könne aus ihrer Existenz geschlossen werden, dass die Kernreaktionen „kürzlich“ stattgefunden haben. Das ist an sich korrekt, wenngleich „kürzlich“ ein dehnbarer Begriff ist. Wird der Kern eines Uran-235-Atoms von einem Neutron getroffen, so kann er Tellur-133 und Zirkon-101 zerfallen und dabei zwei Neutronen freisetzen. Tellur-133 wiederum zerfällt in Jod-133 und dieses in das nun gemessene Xenon-133. Analog entsteht Xenon-135 aus dem Zerfall von Jod-135. Die Halbwertszeit von Jod-133 beträgt rund 20 Stunden, die von Jod-135 etwas mehr als sechs Stunden.
Aus den Xenon-Messungen in Fukushima lässt sich zweierlei folgern: Zum einen ist ohne jeden Zweifel auch radioaktives Jod entstanden, das die Voraussetzung für die Bildung des Xenons ist. Zum anderen müssen die Kernreaktionen aufgrund der Halbwertszeiten der beteiligten Isotope in einem Zeitfenster von einigen Tagen erfolgt sein.
Bleibt zu erwähnen, dass die beschwichtigenden Mitteilungen von der Betreiberfirma Tepco getrost in die Tonne getreten werden können!
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Dienstag, 1. November 2011
China: Unbemanntes Raumfahrzeug zur Raumstation
klauslange,21:24h
Nun hat China ein unbemanntes Raumfahrzeug zu seiner kürzlich gestarteten Experimentalstation auf den Weg gebracht. Dort sollen beide unbemannte System einander koppeln. Mit an Bord ist auch eine deutsche Versuchsbox. Raumfahrer.net berichtet hier.
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