Mittwoch, 23. November 2011
Wahrscheinlichkeit von Leben im All
Eine neue - möglichst nicht irdisch geprägte - Abschätzungsmethode für das Auftreten von Leben im All wurde nun vorgestellt, wie astronews.com berichtet: hier.

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Montag, 21. November 2011
Bewegung auf dem Mars
scienceticker.info berichtet:

Der Wind auf dem Mars ist stark genug, um selbst große Dünen in Bewegung zu halten. Das belegen Aufnahmen, die eine Sonde aus der Umlaufbahn um den roten Planeten geschossen hat. Ungeachtet der dünnen Atmosphäre bringen es einige Dünen demnach auf Geschwindigkeiten von mehreren Metern pro Jahr.

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Samstag, 19. November 2011
Nature: Die Wellenfunktion ist physikalisch real
In der Quantenmechanik wird die Wellenfunktion als mathematisches Konstrukt angesehen, das die Wahrscheinlichkeit eines Zustandes angibt. Nun haben Forscher herausgefunden, dass die Wellenfunktion weit mehr ist, sie besitzt physikalische Realität!

Die weltweit führende Fachzeitschrift Nature hat dieses Ergebnis nun gewürdigt: Quantum theorem shakes foundations.

Action at a distance occurs when pairs of quantum particles interact in such a way that they become entangled. But the new paper, by a trio of physicists led by Matthew Pusey at Imperial College London, presents a theorem showing that if a quantum wavefunction were purely a statistical tool, then even quantum states that are unconnected across space and time would be able to communicate with each other. As that seems very unlikely to be true, the researchers conclude that the wavefunction must be physically real after all.

David Wallace, a philosopher of physics at the University of Oxford, UK, says that the theorem is the most important result in the foundations of quantum mechanics that he has seen in his 15-year professional career. “This strips away obscurity and shows you can’t have an interpretation of a quantum state as probabilistic,” he says.

Their theorem effectively says that individual quantum systems must “know” exactly what state they have been prepared in, or the results of measurements on them would lead to results at odds with quantum mechanics. They declined to comment while their preprint is undergoing the journal-submission process, but say in their paper that their finding is similar to the notion that an individual coin being flipped in a biased way — for example, so that it comes up 'heads' six out of ten times — has the intrinsic, physical property of being biased, in contrast to the idea that the bias is simply a statistical property of many coin-flip outcomes.

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BoS: Feinstrukturkonstante und Urwort-Matrix
Nun habe ich auch auf Borderlands of Science meine Abhandlung 'Dimensionsstruktur, Feinstrukturkonstante und Urwort-Matrix' veröffentlicht: hier.

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Freitag, 18. November 2011
Erneut schneller als Licht
Wiederholte und zudem verbesserte Experimente zeigen erneut Neutrinos, die schneller als das Licht eine bestimmte Strecke zurücklegen. Astronews.com berichtet hier.

Das Experiment ist eigentlich nicht sonderlich spektakulär: Physiker am europäischen Kernforschungszentrum CERN in Genf hatten einen Neutrinostrahl zum 730 Kilometer entfernten Untergrundlabor Gran Sasso in den Bergen bei Rom geschickt und genau gemessen, wie lange die Neutrinos für ihren Weg benötigen. Das Ergebnis war überraschend: Die Elementarteilchen hatten ihr Ziel schneller erreicht, als es selbst Licht möglich gewesen wäre. Sie waren exakt 60 Nanosekunden schneller, als man dies mit Lichtgeschwindigkeit erwarten würde (astronews.com berichtete). Nach Einsteins Relativitätstheorie aber sollte dies nicht möglich sein - die Lichtgeschwindigkeit ist darin eine obere Geschwindigkeitsgrenze, die kein Teilchen überschreiten kann.

Schnell meldeten sich auch verschiedene Kritiker, die glaubten, Messfehler des OPERA-Teams gefunden zu haben. Bislang allerdings konnte niemand eine schlüssige Erklärung für die gemessenen Daten liefern. Auch das Team um Ereditato war natürlich in den vergangenen Wochen nicht untätig: Sie führten ihr Experiment mit einem neuen Teilchenstrahl durch, um damit eventuellen systematischen Messfehlern auf die Spur zu kommen, die durch eine fehlerhafte Geschwindigkeitsbestimmung entstanden sein könnten.

Dazu wurde der Teilchenstrahl in einzelnen, jeweils drei Nanosekunden langen Pulsen auf den Weg geschickt. Der Abstand zwischen den einzelnen Pulsen betrug dabei bis zu 524 Nanosekunden. Im Untergrundlabor Gran Sasso ließen sich davon 20 Neutrinos eindeutig identifizieren und auch exakt den ursprünglichen Pulsen zuordnen. Dies zeigt nach Ansicht des OPERA-Teams, dass ihnen bei der Zeitmessung kein systematischer Fehler unterlaufen war, was externe Experten immer wieder wieder vermutet hatten. Auch in dem neuen Versuchslauf waren die gemessenen Neutrinos ein wenig schneller als das Licht.

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Donnerstag, 17. November 2011
Die Erde von der ISS gesehen

Earth | Time Lapse View from Space, Fly Over | NASA, ISS from Michael König on Vimeo.

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Mittwoch, 16. November 2011
Fukushima: Verstrahlungswerte
Weite Teile Japans werden lange verstrahlt sein, wie nun eine Studie belegt. Scinexx berichtet darüber hier.

Bisher sei kaum bekannt gewesen, wie viel Cäsium-137 nach der weitgehenden Zerstörung des Atomkraftwerks Fukushima am 11. März 2011 freigesetzt wurde, berichten Erstautor Teppei Yasunari von der Universities Space Research Association (USRA) in Columbia und seine Kollegen. Auch die genaue Verteilung und Ablagerung dieses radioaktiven Elements in den Böden seien unklar. Es habe nur Stichproben oder Teilkarten für einzelne Gebiete gegeben.

Umfassende Karte der Cäsium-Verteilung erstellt

„Die japanische Regierung, die Öffentlichkeit und die Wissenschaft haben daher dringend auf Information zur räumlichen Verteilung der Cäsium-137-Ablagerungen gewartet“, schreiben die Wissenschaftler. Jetzt habe man erstmals eine umfassende Karte der Cäsium-Verteilung und der Verseuchung der Böden für das gesamte Gebiet Japans erstellt. Sie könne nun dazu beitragen, Dekontaminations-Maßnahmen, aber auch Anbauverbote zu planen.

„Unseren Ergebnissen nach wird die Nahrungsmittelproduktion im Osten der Präfektur Fukushima durch die Cäsium-137 Ablagerung schwer beeinträchtigt sein“, sagen die Forscher. Auch in einigen Nachbarprovinzen wie Iwate, Miyagi, Yamagata, Niigata, Tochigi, Ibaraki und Chiba könne man nicht ausschließen, dass der Grenzwert von 2.500 Becquerel pro Kilogramm Boden überschritten werde. Die Halbwertszeit für Cäsium-137 liegt bei 30,1 Jahren, Gebiete mit hohen Cäsiumwerten seien daher auf Jahrzehnte verseucht.

Ablagerung von mehreren Billiarden Becquerel radioaktiven Cäsiums

Wie die Wissenschaftler berichten, sind insgesamt mehr als 5,6 Billarden Becquerel Cäsium-137 aus Fukushima über Japan und den angrenzenden Meeresgebieten abgelagert worden. „Das meiste davon ging über dem Pazifischen Ozean nieder“, sagen Yasunari und seine Kollegen. Über den Landmassen der japanischen Inseln seien ihren Berechnungen nach rund eine Billiarde Becquerel mit Niederschlägen auf den Boden gelangt.

Ein Großteil des radioaktiven Fallouts habe dabei den Osten und Nordosten Japans getroffen, sagen die Forscher. Der Nordwesten und Westen sei dagegen nur gering kontaminiert. Sie seien durch mehrere Gebirgsketten abgeschirmt worden. Für einige Gebirgsregionen auf der Insel Hokkaido im Norden Japans ermittelten die Wissenschaftler dagegen deutlich erhöhte Cäsiumwerte. Das radioaktive Material sei wahrscheinlich durch den Wind direkt von Fukushima über das Meer dorthin geweht worden. mutmaßen sie.

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Freitag, 11. November 2011
Next NASA MArs Mission

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