Donnerstag, 2. Februar 2012
Neues über Solarzellen
Dass es immer wieder Innovationen im Bereich alternativer Energiequellen gibt, zeigt ein Artikel von pro-physik.de im Bereich der Solarzellenforschung: hier.

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Mittwoch, 1. Februar 2012
Aufwind-Kraftwerke als Alternative zum Atommeiler
Auf welt.de wird eine interessante Alternative zu Atommeiler beschrieben, die sauber und sicher Strom liefert: Aufwind-Kraftwerke.

Vom Prinzip her simpel und ein weiteres Argument, dass Atomkraftwerke wirklich nachhaltig ersetzbar sind. Zum Artikel hier.

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Montag, 30. Januar 2012
Papst-Ansprache an das Neokatechumenat
Immer wieder liest man in Artikeln und Kurzmeldungen, der Papst hätte den Neokatechumenat ermahnt. Doch ist dies natürlich nicht wahr. Man muss schon bestimmte kleine Passagen der Rede aus dem Zusammenhang reißen und zudem noch unscharf übersetzen. Zenit.org steht nun nicht im Verdacht vom Neokatechumenat infiltriert zu sein, daher nutze ich meinen Blog, um deren vollständige Übersetzung der Papstansprache zu verlinken. Dort lese ich nichts von Ermahnung, sondern von Dankbarkeit für den Weg und von Ermutigung diesen Weg im Rahmen der Neuevangelisierung auch in den eigenen Pfarreien weiterzugehen. Die Ansprache hier.

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Samstag, 28. Januar 2012
Mond: Andere Energiequelle für Magnetfeld
Dass der Mond einst ein Megnetfeld besaß, wie heute noch die Erde, ist anhand von Gesteinsproben nachgewiesen. In einer aktuellen Abhandlung im Fachjournal Science wird aber nun das Ergebnis präsentiert, dass dieses Magnetfeld

a) stärker
b) langer andauerte
c) eine andere Energiequelle benötigte, als der bekannte Dynamo-Mechanismus.

Welt.de hat kurz darüber berichtet: hier:

Der Dynamo in unserem Mond ist mindestens eine halbe Milliarde Jahre länger gelaufen als bislang angenommen. Das schließen Forscher um Erin Shea vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) aus magnetischen Spuren in Mondgestein. Die Erkenntnisse stellten die gängigen Dynamotheorien auf eine harte Probe, schreiben die Wissenschaftler im US-Journal "Science“.

Im Gegensatz zur Erde gilt der Mond heute jedoch als weitgehend abgekühlt: Sein Dynamo und damit das Magnetfeld sind erloschen.

Doch offensichtlich lief der Monddynamo erheblich länger als gedacht: 3,7 Milliarden Jahre altes Mondgestein, das „Apollo 11“ zurück zur Erde gebracht hatte, zeigt eindeutige Spuren einer magnetischen Ordnung, wie die US-Forscher ausführen. Damit muss es bei seiner Entstehung vor 3,7 Milliarden Jahren noch ein kräftiges Magnetfeld auf dem Erdtrabanten gegeben haben. Die zuvor jüngsten Belege für ein lunares Magnetfeld sind 4,2 Milliarden Jahre alt. Damit hat das Mondmagnetfeld nicht nur sehr viel länger existiert als bislang bekannt, sondern es war auch stärker als angenommen.

Denn die Magnetspuren im Mondgestein legen nahe, dass dieses einem Magnetfeld von mindestens 12 Mikrotesla Stärke ausgesetzt gewesen sein muss, wahrscheinlich deutlich mehr. Das sei nur knapp mit den gängigen Dynamomodellen vereinbar, die ein Feld von 0,2 bis maximal 15 Mikrotesla für den Mond ergeben. Zum Vergleich: Das Magnetfeld der sehr viel größeren Erde hat am Äquator eine Stärke von 30 Mikrotesla.

Zudem müsse es eine andere Energiequelle als die klassische Konvektion für den Monddynamo gegeben haben, meinen die Wissenschaftler. Die Konvektion müsse nach heutigem Wissen früher zum Erliegen gekommen sein. Beide Schlussfolgerungen zusammen stellten die gängigen Vorstellungen vom frühen Monddynamo infrage.

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Freitag, 27. Januar 2012
Radikal neue Theorie zur Lebensentstehung!!!
Wie sciencedaily meldet, wurde nun eine radikal neue Theorie zur Entstehung des Lebens bekannt, die eine ganzheitliche Sicht liefert. Ferner wurde eine bislang unbekannte Struktur in der RNA entdeckt. Die Theorie vereint auch Quantenphysik und Biologie und bedeutet einen Paradigmenwechsel bezüglich unseres bisherigen Verständnisses, was Leben eigentlich ist. Die neuen Ergebnisse wurden einem peer review Verfahren unterzogen und in einem entsprechenden Journal veröffentlicht. Habe über dem Autor Erik Andrulis gegoogelt und gesehen, dass er schon viele wissenschaftliche anerkannte Beiträge geliefert hat, die auch zu seiner neuen Abhandlung passen. Biologen können aber besser beurteilen, was an der neuen Theorie dran ist.

Zum sciencedaily - Artikel geht es hier.

Zitat:

The basic idea of Dr. Andrulis' framework is that all physical reality can be modeled by a single geometric entity with life-like characteristics: the gyre. The so-called "gyromodel" depicts objects -- particles, atoms, chemicals, molecules, and cells -- as quantized packets of energy and matter that cycle between excited and ground states around a singularity, the gyromodel's center. A singularity is itself modeled as a gyre, wholly compatible with the thermodynamic and fractal nature of life. An example of this nested, self-similar organization is the Russian Matryoshka doll.

By fitting the gyromodel to facts accumulated over scientific history, Dr. Andrulis confirms the proposed existence of eight laws of nature. One of these, the natural law of unity, decrees that the living cell and any part of the visible universe are irreducible. This law formally establishes that there is one physical reality.

Another natural law dictates that the atomic and cosmic realms abide by identical organizational constraints. Simply put, atoms in the human body and solar systems in the universe move and behave in the exact same manner.

"Modern science lacks a unifying, interdisciplinary theory of life. In other words, current theories are unable to explain why life is the way it is and not any other way," Dr. Andrulis says. "This general paradigm furnishes a fresh perspective on the character and meaning of life, offers solutions to protracted problems, and strives to end divisive debates."

One debate swirls around the scientific merit of James Lovelock's popular Gaia hypothesis. By showing that Earth is theoretically synonymous with life, Dr. Andrulis' paradigm substantiates the Gaian premise that all organisms and their surroundings on earth are closely integrated to form a single self-regulating complex system.

Another legendary quarrel is that between biblical creationists and neo-Darwinian evolutionists. In demonstrating that the origin and evolution of life is a consequence of natural laws and physical forces, this theory synthesizes arguments and dispels assumptions from both sides of the creation-evolution debate.

To test his paradigm, Dr. Andrulis designed bidirectional flow diagrams that both depict and predict the dynamics of energy and matter. While such diagrams may be foreign to some scientists, they are standard reaction notation to chemists, biochemists, and biologists.

Dr. Andrulis has used his theory to successfully predict and identify a hidden signature of RNA biogenesis in his laboratory at Case Western Reserve University School of Medicine. He is now applying the gyromodel to unify and explain the evolution and development of human beings.


Bemerkung:
Ich denke, man sollte darauf ein besonderes Augenmerk richten.

Die originale Abhandlung von Dr. Andrulis als freien pdf-Download hier!

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Dienstag, 24. Januar 2012
Mikroben-Stoffwechsel bei -33 Grad Celsius
Eine interessante Meldung hat wissenschaft.de veröffentlicht: hier.

Dort wird von Mikroben berichtet, die auch bei -33 Grad Celsius noch einen Stoffwechsel aufweisen und sich vermehren. Wenn man bedenkt, dass solche Temperatur-Verhältnisse auch im Permafrost-Böden des Mars anzutreffen sind, dann wird einem die Bedeutung der Entdeckung dieser Mikroben auf der Erde bewusst.

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Freitag, 20. Januar 2012
Experimente zum Urstoffwechsel
Ein interessanter Artikel zu Experimenten der möglichen Entstehung eines Urstoffwechsels hat scinexx veröffentlicht: hier

Anders als in Ursuppenexperimenten, geht es dabei nicht um die Atmosphäre, sondern um hydrothermale Quellen am Meeresgrund, die eventuell den ersten Urstoffwechsel ermöglichten.

Interessant finde ich diese Art der Forschung aber aus einem anderen Grund, der in zwei Passagen deutlich wird:

Vulkanisch-hydrothermale Strömungskanäle bieten eine chemisch einzigartige Umgebung, die auf den ersten Blick lebensfeindlich scheint. Es handelt sich dabei um Risse in der Erdkruste, durch die Wasser strömt, das Vulkangase enthält und diverse Mineralien kontaktiert. Und doch – gerade in dieser extremen Umgebung könnten sich jene beiden Mechanismen entwickelt haben, die allem Leben zu Grunde liegen: Vervielfältigung von Biomolekülen – Reproduktion - und Entwicklung neuer Biomoleküle auf Basis der zuvor entstandenen Biomoleküle (Evolution).

Am Anfang dieser „Kettenreaktion“, die letztlich zur Entstehung zellulärer Lebewesen führte, stehen dabei nur einige wenige Aminosäuren, die aus den vulkanischen Gasen unter Katalyse durch die Mineralien gebildet werden. Ähnlich einem Dominostein, der eine ganze Lawine nach sich zieht, regen diese ersten Biomoleküle dann sowohl ihre eigene Vervielfältigung als auch die Produktion ganz neuer Biomoleküle an.

Auf diese Weise entsteht das Leben nach von Anfang an feststehenden Gesetzen der Chemie zwangsläufig und in einer vorgegebenen Richtung“, erklärt Günter Wächtershäuser von der Universität Regensburg. Er hat den Mechanismus des sich selbst erzeugenden Urstoffwechsels theoretisch entwickelt – ein Laborbeweis jedoch fehlte bislang.

Nun gelang es Wissenschaftlern um Claudia Huber und Wolfgang Eisenreich am Lehrstuhl für Biochemie der TUM, in enger Zusammenarbeit mit Wächtershäuser erstmals die Möglichkeit eines solchen, sich selbst anregenden Mechanismus im Labor direkt nachzuweisen.

Die wichtigste Eigenschaft des Systems jedoch ist den Wissenschaftlern zufolge seine Autonomie: Der erste Stoffwechsel wäre hier anders als beispielsweise beim Konzept einer „kühlen Ursuppe“ nicht auf Zufallsereignisse oder eine Jahrtausende andauernde Ansammlung wesentlicher Komponenten angewiesen. Ist der erste Dominostein erst einmal umgeworfen, fallen die anderen von selbst. Die Entstehung des Lebens bewegt sich in festen Bahnen, vorgegeben durch die Regeln der Chemie – ein chemisch determinierter Prozess an dessen Ende der Stammbaum aller Lebewesen steht. (Chemistry – A European Journal, 2012; doi: 10.1002/chem.201102914)


Es geht mir also um einen durch Naturgesetze gerichteter Prozess, der nicht auf Zufallsereignisse angewiesen ist. Ein Universum mit den Naturgesetzen, wie wir es nun einmal bewohnen, bringt daher notwendigerweise Leben hervor. Diesen Ansatz sollte man weiter vertiefen: Wir hätten ein von vornherein auf Lebensprozesse angelegtes Universum!

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