Dienstag, 7. Februar 2012
Video von der Mondrückseite
Zum Video und Artikel von raumfahrer.net gehts hier.

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Freitag, 3. Februar 2012
Bild der Wissenschaft: Maya und 2012-Apokalypse
Gestern habe ich die Bild der Wissenschaft gelesen. Unter anderem auch den Artikel über den angeblichen Weltuntergang am 21.12.2012 wegen des Maya-Kalenders.

Auch ich denke nicht an einen Weltuntergang, aber wenn man dazu Aufklärung betreiben will, dann sollte man keine oberflächlichen Schnellschüsse verbreiten, wie es Bild der Wissenschaft tut.

Im Artikel wird zum Beispiel geflissentlich verschwiegen, dass die längeren Zyklen nach dem Baktum in ihren Bezeichnungen eine Erfindung der Experten ist und nicht bei den Maya vorkommt. Oder mit anderen Worten: Die Bezeichnungen Pictun, Calabtun, Kinchiltun und Alautun kommen in den Maya-Inschriften nicht vor!

Ferner wurde wohl absichtlich genauso verschwiegen, was man schon in wikipedia nachlesen kann und dem ich vollumfänglich zustimme:

Besondere Aufmerksamkeit wird heutzutage in esoterischen Kreisen dem 21. bzw. 23. Dezember 2012 gewidmet. Man will hier einen angeblichen „Weltuntergangstag“ der Maya-Schöpfung erkennen, obwohl dies nach Ansicht von Mayaforschern inhaltlich völlig unzutreffend ist.[7] Korrekt ist, dass an diesem Tag in der Langen Zählung zum ersten Mal nach ca. 5.125 Jahren der Zahlenwert des Ausgangstages des aktuellen 13 Baktun-Zyklus der Langen Zählung (13.0.0.0.0) wiederkehrt.[8] Kritiker der „Weltuntergangstheorie“ weisen darauf hin, dass die Maya Berechnungen vorgenommen haben, die weit über dieses Datum hinausgehen; in diesem Zusammenhang wird vor allem das Thronjubiläum des Herrschers Pacal im Jahr 4772 genannt.[9] Allerdings kann dieses Argument alleine nicht überzeugen.[10] Denn das Datum 13.0.0.0.0 der Langen Zählung ist im Jahr 3113 v. Chr. schon einmal eingetreten. Dieses Datum wurde von den Maya als Tag der Schöpfung in ihrer gegenwärtigen Form angesehen.[11] Auch markierte der Beginn der gegenwärtigen Schöpfung im Jahr 3113 v. Chr. nicht den absoluten Nullpunkt der Zeit.[12] Den Maya war es daher möglich, Berechnungen durchzuführen, die vor dieses Datum reichten.[13] Auch das Datum 13.0.0.0.0 im Dezember 2012 stellt im Rahmen der Langen Zählung keinen absoluten Endpunkt der Zeit dar, sondern lediglich das Ende eines Zyklus von 13 Baktun. Somit waren über das anstehende Datum 13.0.0.0.0 hinausgehende Berechnungen ebenfalls zulässig; die Frage, ob dieses Datum nach der Vorstellung der Maya in gleicher Weise wie das letzte Datum 13.0.0.0.0 mit einem Neubeginn der Schöpfung verbunden ist, lässt sich folglich allein mit dem Hinweis auf ihre Kalenderberechnungen nicht beantworten

Immerhin bestätigt der Artikel in Bild der Wissenschaft, dass Startdatum im Jahr 3113 v. Chr. Der Abschluss dieses Schöpfungszyklus hat also nichts mit einer angeblich unheilvollen Zahl 13 zu tun, wie im Artikel suggeriert, sondern mit dem Schöpfungsmythos der Maya.

Eine solche Neuschöpfung ist uns auch aus dem christlichen Bereich bekannt, wenn zum Beispiel Christus als der neue Adam und mit dem Tag Seiner Auferstehung eine neue Schöpfung - quasi der achte Schöpfungstag und der erste Tag der neuen Schöpfung - verbunden wird. An diesem Tag ging die Welt auch nicht unter, aber dennoch zeigte sich schnell, dass eine neue Zeit angebrochen war, die sich nach und nach bemerkbar machte.

Selbstverständlich setze ich die Maya-Zählung nicht mit der biblischen Offenbarung gleich. Aber in einer anti-religiösen Gesellschaft kann das Nachdenken, über solche Zusammenhänge auch einen neuen Zugang zum transzendenten Denken schaffen. Die frühe Kirche nannte dies: Die Pädagogik Gottes in heidnischen Religionen entdecken!

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Kosmonauten zum Mond bis 2020
Verschiedene Meldungen geben ein Interview wieder, in das der russische Weltraumchef ankündigt, dass im Jahre 2020 ein russischer Kosmonaut den Mond betreten wird. Beispielsweise berichtet das focus.de hier.

Persönlich denke ich, dass ihnen die Chinesen zuvorkommen werden. Der Wettlauf zum Mond kann beginnen!

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Donnerstag, 2. Februar 2012
Neues über Solarzellen
Dass es immer wieder Innovationen im Bereich alternativer Energiequellen gibt, zeigt ein Artikel von pro-physik.de im Bereich der Solarzellenforschung: hier.

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Mittwoch, 1. Februar 2012
Aufwind-Kraftwerke als Alternative zum Atommeiler
Auf welt.de wird eine interessante Alternative zu Atommeiler beschrieben, die sauber und sicher Strom liefert: Aufwind-Kraftwerke.

Vom Prinzip her simpel und ein weiteres Argument, dass Atomkraftwerke wirklich nachhaltig ersetzbar sind. Zum Artikel hier.

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Montag, 30. Januar 2012
Papst-Ansprache an das Neokatechumenat
Immer wieder liest man in Artikeln und Kurzmeldungen, der Papst hätte den Neokatechumenat ermahnt. Doch ist dies natürlich nicht wahr. Man muss schon bestimmte kleine Passagen der Rede aus dem Zusammenhang reißen und zudem noch unscharf übersetzen. Zenit.org steht nun nicht im Verdacht vom Neokatechumenat infiltriert zu sein, daher nutze ich meinen Blog, um deren vollständige Übersetzung der Papstansprache zu verlinken. Dort lese ich nichts von Ermahnung, sondern von Dankbarkeit für den Weg und von Ermutigung diesen Weg im Rahmen der Neuevangelisierung auch in den eigenen Pfarreien weiterzugehen. Die Ansprache hier.

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Samstag, 28. Januar 2012
Mond: Andere Energiequelle für Magnetfeld
Dass der Mond einst ein Megnetfeld besaß, wie heute noch die Erde, ist anhand von Gesteinsproben nachgewiesen. In einer aktuellen Abhandlung im Fachjournal Science wird aber nun das Ergebnis präsentiert, dass dieses Magnetfeld

a) stärker
b) langer andauerte
c) eine andere Energiequelle benötigte, als der bekannte Dynamo-Mechanismus.

Welt.de hat kurz darüber berichtet: hier:

Der Dynamo in unserem Mond ist mindestens eine halbe Milliarde Jahre länger gelaufen als bislang angenommen. Das schließen Forscher um Erin Shea vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) aus magnetischen Spuren in Mondgestein. Die Erkenntnisse stellten die gängigen Dynamotheorien auf eine harte Probe, schreiben die Wissenschaftler im US-Journal "Science“.

Im Gegensatz zur Erde gilt der Mond heute jedoch als weitgehend abgekühlt: Sein Dynamo und damit das Magnetfeld sind erloschen.

Doch offensichtlich lief der Monddynamo erheblich länger als gedacht: 3,7 Milliarden Jahre altes Mondgestein, das „Apollo 11“ zurück zur Erde gebracht hatte, zeigt eindeutige Spuren einer magnetischen Ordnung, wie die US-Forscher ausführen. Damit muss es bei seiner Entstehung vor 3,7 Milliarden Jahren noch ein kräftiges Magnetfeld auf dem Erdtrabanten gegeben haben. Die zuvor jüngsten Belege für ein lunares Magnetfeld sind 4,2 Milliarden Jahre alt. Damit hat das Mondmagnetfeld nicht nur sehr viel länger existiert als bislang bekannt, sondern es war auch stärker als angenommen.

Denn die Magnetspuren im Mondgestein legen nahe, dass dieses einem Magnetfeld von mindestens 12 Mikrotesla Stärke ausgesetzt gewesen sein muss, wahrscheinlich deutlich mehr. Das sei nur knapp mit den gängigen Dynamomodellen vereinbar, die ein Feld von 0,2 bis maximal 15 Mikrotesla für den Mond ergeben. Zum Vergleich: Das Magnetfeld der sehr viel größeren Erde hat am Äquator eine Stärke von 30 Mikrotesla.

Zudem müsse es eine andere Energiequelle als die klassische Konvektion für den Monddynamo gegeben haben, meinen die Wissenschaftler. Die Konvektion müsse nach heutigem Wissen früher zum Erliegen gekommen sein. Beide Schlussfolgerungen zusammen stellten die gängigen Vorstellungen vom frühen Monddynamo infrage.

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Freitag, 27. Januar 2012
Radikal neue Theorie zur Lebensentstehung!!!
Wie sciencedaily meldet, wurde nun eine radikal neue Theorie zur Entstehung des Lebens bekannt, die eine ganzheitliche Sicht liefert. Ferner wurde eine bislang unbekannte Struktur in der RNA entdeckt. Die Theorie vereint auch Quantenphysik und Biologie und bedeutet einen Paradigmenwechsel bezüglich unseres bisherigen Verständnisses, was Leben eigentlich ist. Die neuen Ergebnisse wurden einem peer review Verfahren unterzogen und in einem entsprechenden Journal veröffentlicht. Habe über dem Autor Erik Andrulis gegoogelt und gesehen, dass er schon viele wissenschaftliche anerkannte Beiträge geliefert hat, die auch zu seiner neuen Abhandlung passen. Biologen können aber besser beurteilen, was an der neuen Theorie dran ist.

Zum sciencedaily - Artikel geht es hier.

Zitat:

The basic idea of Dr. Andrulis' framework is that all physical reality can be modeled by a single geometric entity with life-like characteristics: the gyre. The so-called "gyromodel" depicts objects -- particles, atoms, chemicals, molecules, and cells -- as quantized packets of energy and matter that cycle between excited and ground states around a singularity, the gyromodel's center. A singularity is itself modeled as a gyre, wholly compatible with the thermodynamic and fractal nature of life. An example of this nested, self-similar organization is the Russian Matryoshka doll.

By fitting the gyromodel to facts accumulated over scientific history, Dr. Andrulis confirms the proposed existence of eight laws of nature. One of these, the natural law of unity, decrees that the living cell and any part of the visible universe are irreducible. This law formally establishes that there is one physical reality.

Another natural law dictates that the atomic and cosmic realms abide by identical organizational constraints. Simply put, atoms in the human body and solar systems in the universe move and behave in the exact same manner.

"Modern science lacks a unifying, interdisciplinary theory of life. In other words, current theories are unable to explain why life is the way it is and not any other way," Dr. Andrulis says. "This general paradigm furnishes a fresh perspective on the character and meaning of life, offers solutions to protracted problems, and strives to end divisive debates."

One debate swirls around the scientific merit of James Lovelock's popular Gaia hypothesis. By showing that Earth is theoretically synonymous with life, Dr. Andrulis' paradigm substantiates the Gaian premise that all organisms and their surroundings on earth are closely integrated to form a single self-regulating complex system.

Another legendary quarrel is that between biblical creationists and neo-Darwinian evolutionists. In demonstrating that the origin and evolution of life is a consequence of natural laws and physical forces, this theory synthesizes arguments and dispels assumptions from both sides of the creation-evolution debate.

To test his paradigm, Dr. Andrulis designed bidirectional flow diagrams that both depict and predict the dynamics of energy and matter. While such diagrams may be foreign to some scientists, they are standard reaction notation to chemists, biochemists, and biologists.

Dr. Andrulis has used his theory to successfully predict and identify a hidden signature of RNA biogenesis in his laboratory at Case Western Reserve University School of Medicine. He is now applying the gyromodel to unify and explain the evolution and development of human beings.


Bemerkung:
Ich denke, man sollte darauf ein besonderes Augenmerk richten.

Die originale Abhandlung von Dr. Andrulis als freien pdf-Download hier!

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