Freitag, 10. Februar 2012
Antarktis-See im ewigen Eis angebohrt
Russische Wissenschaftler sollen den unter dem Eispanzer gelegenen Wostok-See angebohrt haben. Damit ist der Weg frei zu einem seit 15 Mio Jahren autarkem Ökogebiet. Scinexx.de berichtet hier:

Der Wostoksee im Osten der Antarktis ist der größte bekannte See, der komplett unter einer Eisdecke liegt. Bereits 1998 liefen Vorbereitungen dazu, die Eisdecke über dem See zu durchbohren und mit Sonden in den See vorzudringen. Damals wurde dieses Projekt nach internationaler Übereinkunft 150 Meter über dem See gestoppt, da man eine Kontamination des Seewassers durch Chemikalien und Bakterien von der Oberfläche befürchtete.

Denn Forscher vermuten in dem seit langem isolierten Wasser des Wostoksees einzigartige Lebensformen. Ihre Erforschung könnte unter anderem Aufschluss über mögliches Leben auf dem Jupitermond Europa geben, der einen ganzen Ozean unter der Eiskruste besitzt. Zudem könnten die Organismen im See Aufschluss darüber geben, wie sich einst das Leben an diese extremen Bedingungen von Kälte und Dunkelheit anpasste. Sollte das Seewasser jedoch durch die Bohrung kontaminiert werden, könnte diese einzigartige Lebenswelt bedroht sein, befürchten Forscher.

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Dienstag, 7. Februar 2012
Video von der Mondrückseite
Zum Video und Artikel von raumfahrer.net gehts hier.

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Freitag, 3. Februar 2012
Bild der Wissenschaft: Maya und 2012-Apokalypse
Gestern habe ich die Bild der Wissenschaft gelesen. Unter anderem auch den Artikel über den angeblichen Weltuntergang am 21.12.2012 wegen des Maya-Kalenders.

Auch ich denke nicht an einen Weltuntergang, aber wenn man dazu Aufklärung betreiben will, dann sollte man keine oberflächlichen Schnellschüsse verbreiten, wie es Bild der Wissenschaft tut.

Im Artikel wird zum Beispiel geflissentlich verschwiegen, dass die längeren Zyklen nach dem Baktum in ihren Bezeichnungen eine Erfindung der Experten ist und nicht bei den Maya vorkommt. Oder mit anderen Worten: Die Bezeichnungen Pictun, Calabtun, Kinchiltun und Alautun kommen in den Maya-Inschriften nicht vor!

Ferner wurde wohl absichtlich genauso verschwiegen, was man schon in wikipedia nachlesen kann und dem ich vollumfänglich zustimme:

Besondere Aufmerksamkeit wird heutzutage in esoterischen Kreisen dem 21. bzw. 23. Dezember 2012 gewidmet. Man will hier einen angeblichen „Weltuntergangstag“ der Maya-Schöpfung erkennen, obwohl dies nach Ansicht von Mayaforschern inhaltlich völlig unzutreffend ist.[7] Korrekt ist, dass an diesem Tag in der Langen Zählung zum ersten Mal nach ca. 5.125 Jahren der Zahlenwert des Ausgangstages des aktuellen 13 Baktun-Zyklus der Langen Zählung (13.0.0.0.0) wiederkehrt.[8] Kritiker der „Weltuntergangstheorie“ weisen darauf hin, dass die Maya Berechnungen vorgenommen haben, die weit über dieses Datum hinausgehen; in diesem Zusammenhang wird vor allem das Thronjubiläum des Herrschers Pacal im Jahr 4772 genannt.[9] Allerdings kann dieses Argument alleine nicht überzeugen.[10] Denn das Datum 13.0.0.0.0 der Langen Zählung ist im Jahr 3113 v. Chr. schon einmal eingetreten. Dieses Datum wurde von den Maya als Tag der Schöpfung in ihrer gegenwärtigen Form angesehen.[11] Auch markierte der Beginn der gegenwärtigen Schöpfung im Jahr 3113 v. Chr. nicht den absoluten Nullpunkt der Zeit.[12] Den Maya war es daher möglich, Berechnungen durchzuführen, die vor dieses Datum reichten.[13] Auch das Datum 13.0.0.0.0 im Dezember 2012 stellt im Rahmen der Langen Zählung keinen absoluten Endpunkt der Zeit dar, sondern lediglich das Ende eines Zyklus von 13 Baktun. Somit waren über das anstehende Datum 13.0.0.0.0 hinausgehende Berechnungen ebenfalls zulässig; die Frage, ob dieses Datum nach der Vorstellung der Maya in gleicher Weise wie das letzte Datum 13.0.0.0.0 mit einem Neubeginn der Schöpfung verbunden ist, lässt sich folglich allein mit dem Hinweis auf ihre Kalenderberechnungen nicht beantworten

Immerhin bestätigt der Artikel in Bild der Wissenschaft, dass Startdatum im Jahr 3113 v. Chr. Der Abschluss dieses Schöpfungszyklus hat also nichts mit einer angeblich unheilvollen Zahl 13 zu tun, wie im Artikel suggeriert, sondern mit dem Schöpfungsmythos der Maya.

Eine solche Neuschöpfung ist uns auch aus dem christlichen Bereich bekannt, wenn zum Beispiel Christus als der neue Adam und mit dem Tag Seiner Auferstehung eine neue Schöpfung - quasi der achte Schöpfungstag und der erste Tag der neuen Schöpfung - verbunden wird. An diesem Tag ging die Welt auch nicht unter, aber dennoch zeigte sich schnell, dass eine neue Zeit angebrochen war, die sich nach und nach bemerkbar machte.

Selbstverständlich setze ich die Maya-Zählung nicht mit der biblischen Offenbarung gleich. Aber in einer anti-religiösen Gesellschaft kann das Nachdenken, über solche Zusammenhänge auch einen neuen Zugang zum transzendenten Denken schaffen. Die frühe Kirche nannte dies: Die Pädagogik Gottes in heidnischen Religionen entdecken!

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Kosmonauten zum Mond bis 2020
Verschiedene Meldungen geben ein Interview wieder, in das der russische Weltraumchef ankündigt, dass im Jahre 2020 ein russischer Kosmonaut den Mond betreten wird. Beispielsweise berichtet das focus.de hier.

Persönlich denke ich, dass ihnen die Chinesen zuvorkommen werden. Der Wettlauf zum Mond kann beginnen!

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Donnerstag, 2. Februar 2012
Neues über Solarzellen
Dass es immer wieder Innovationen im Bereich alternativer Energiequellen gibt, zeigt ein Artikel von pro-physik.de im Bereich der Solarzellenforschung: hier.

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Mittwoch, 1. Februar 2012
Aufwind-Kraftwerke als Alternative zum Atommeiler
Auf welt.de wird eine interessante Alternative zu Atommeiler beschrieben, die sauber und sicher Strom liefert: Aufwind-Kraftwerke.

Vom Prinzip her simpel und ein weiteres Argument, dass Atomkraftwerke wirklich nachhaltig ersetzbar sind. Zum Artikel hier.

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Montag, 30. Januar 2012
Papst-Ansprache an das Neokatechumenat
Immer wieder liest man in Artikeln und Kurzmeldungen, der Papst hätte den Neokatechumenat ermahnt. Doch ist dies natürlich nicht wahr. Man muss schon bestimmte kleine Passagen der Rede aus dem Zusammenhang reißen und zudem noch unscharf übersetzen. Zenit.org steht nun nicht im Verdacht vom Neokatechumenat infiltriert zu sein, daher nutze ich meinen Blog, um deren vollständige Übersetzung der Papstansprache zu verlinken. Dort lese ich nichts von Ermahnung, sondern von Dankbarkeit für den Weg und von Ermutigung diesen Weg im Rahmen der Neuevangelisierung auch in den eigenen Pfarreien weiterzugehen. Die Ansprache hier.

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Samstag, 28. Januar 2012
Mond: Andere Energiequelle für Magnetfeld
Dass der Mond einst ein Megnetfeld besaß, wie heute noch die Erde, ist anhand von Gesteinsproben nachgewiesen. In einer aktuellen Abhandlung im Fachjournal Science wird aber nun das Ergebnis präsentiert, dass dieses Magnetfeld

a) stärker
b) langer andauerte
c) eine andere Energiequelle benötigte, als der bekannte Dynamo-Mechanismus.

Welt.de hat kurz darüber berichtet: hier:

Der Dynamo in unserem Mond ist mindestens eine halbe Milliarde Jahre länger gelaufen als bislang angenommen. Das schließen Forscher um Erin Shea vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) aus magnetischen Spuren in Mondgestein. Die Erkenntnisse stellten die gängigen Dynamotheorien auf eine harte Probe, schreiben die Wissenschaftler im US-Journal "Science“.

Im Gegensatz zur Erde gilt der Mond heute jedoch als weitgehend abgekühlt: Sein Dynamo und damit das Magnetfeld sind erloschen.

Doch offensichtlich lief der Monddynamo erheblich länger als gedacht: 3,7 Milliarden Jahre altes Mondgestein, das „Apollo 11“ zurück zur Erde gebracht hatte, zeigt eindeutige Spuren einer magnetischen Ordnung, wie die US-Forscher ausführen. Damit muss es bei seiner Entstehung vor 3,7 Milliarden Jahren noch ein kräftiges Magnetfeld auf dem Erdtrabanten gegeben haben. Die zuvor jüngsten Belege für ein lunares Magnetfeld sind 4,2 Milliarden Jahre alt. Damit hat das Mondmagnetfeld nicht nur sehr viel länger existiert als bislang bekannt, sondern es war auch stärker als angenommen.

Denn die Magnetspuren im Mondgestein legen nahe, dass dieses einem Magnetfeld von mindestens 12 Mikrotesla Stärke ausgesetzt gewesen sein muss, wahrscheinlich deutlich mehr. Das sei nur knapp mit den gängigen Dynamomodellen vereinbar, die ein Feld von 0,2 bis maximal 15 Mikrotesla für den Mond ergeben. Zum Vergleich: Das Magnetfeld der sehr viel größeren Erde hat am Äquator eine Stärke von 30 Mikrotesla.

Zudem müsse es eine andere Energiequelle als die klassische Konvektion für den Monddynamo gegeben haben, meinen die Wissenschaftler. Die Konvektion müsse nach heutigem Wissen früher zum Erliegen gekommen sein. Beide Schlussfolgerungen zusammen stellten die gängigen Vorstellungen vom frühen Monddynamo infrage.

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