Donnerstag, 5. April 2012
Abschätzung der Superpartner-Masse des Bottom-Quarks
Meine Abhandlungen utdimfeinstruktur (pdf, 374 KB) und utsusy_v1 (pdf, 290 KB) , die auf die Urwort-Theorie basieren, kann man natürlich nur dann ernst nehmen, wenn man die Basis der Heim-Theorie mit den Urzahlen des Apeiron anerkennt. Ansonsten bleibt das alles Zahlenspielerei. Hier kann - erst recht für einen eingefleischten Skeptiker - nur das Experiment entscheiden, ob eine solche 'Spielerei' etwas brauchbares vorhergesagt hat und man muss sich im positiven Fall schon Fragen, ob an der zuvor abgelehnten Grundlage doch mehr dran ist, als nur Spielerei.

Um eine konkrete Frage zu beantworten, wo der Frager bereit ist die Basis anzuerkennen, aber mehr Vorhersagen wünscht, um einen Zufallstreffer auszuschließen, möchte ich folgende Abschätzung geben:

Wenn man die Top-Quark-Masse behandelt, dann macht es tatsächlich auch Sinn die Bottom-Quark-Masse zu betrachten, da Top- und Bottom-Quark zur selben Teilchengeneration gehören.

Wie schon beim Superpartner zum Top-Quark, so kann auch eine Abschätzung zum Superpartner des Bottom-Quarks nur indirekt unter Bezugnahme der Bottom-Quark-Masse erfolgen.

Zunächst betrachten wie die Massenrelation von Top zu Bottom mit den Werten

masse_top = 172 GeV/c^2

masse_bottom = 4 GeV/c^2

=>

masse_top/masse_bottom = 43

Dieses Ergebnis lässt sich durch Zweierpotenzen der Verknüfungszahlen abschätzen zu

masse_top/masse_bottom + 1 = 2^2 + 2^3 + 2^5

Das ergibt dann multipliziert mit m_bottom die Untergrenze für die Masse des Superpartners der Bottom-Quarks. Die Obergrenze lässt sich einfach mit der nächsthöheren Verknüpfungszahl angeben.

So haben wir die grobe Abschätzung:


m_bottom*(2^2 + 2^3 + 2^5) < m_sbottom < m_bottom*(2^7)

Das ist ein großer Bereich, aber es reicht doch, um eine gute Orientierung zu bieten.

Genauer wird der Wert, wenn man Verknüpfungszahlen subtrahiert, zum Beispiel 2^7 - 2^5 oder 2^7 - 2^3 - 2^2 usw. Aber dazu sind weitere Anhaltspunkte für die Abschätzung notwendig. Wenn die STop-Masse in der Nähe der Abschätzung von 688 +/- 43 GeV/c^2 liegt und auch die SBottom-Masse im nun aufgezeigten Bereich, sollte klar geworden sein, dass an den ganzen Urzahlen und der Urwort-Matrix mehr dran ist, als so mancher wahrhaben will...

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Mittwoch, 4. April 2012
Das war krass, Herr Grass!
Günter Grass meinte, sich mal wieder zu Worte zu melden, nachdem er sich wegen seiner langen verschwiegenen Waffen-SS Vergangenheit in Klausur begab.

Da ja Israel-Bashing in bestimmten linken Kreisen zum guten Ton gehört, wollte er auf diese Seite punkten. So schrieb er ein Gedicht zum Nuklearkonflikt und - wir brauchen da gar nicht in die Vergangenheit schauen - erdreistet sich Iran und Israel auf eine Stufe zu stellen. Ein paar persönliche Worte dazu:

Natürlich bin auch gegen Massennvernichtungswaffen, aber - Herr Grass - es macht schon einen Unterschied, ob solche Waffen in den Händen eines demokratischen Rechtsstaates sind oder in den Händen eines Regimes, das Leute zu Tode verurteilt, nur weil sie Christus verkünden und so ganz nebenbei auch noch drohen einen anderen Staat - eben dieses Israel - von der Landkarte zu tilgen. Das war schon krass, Herr Grass!

Nun bin ich keine Literaturnobelpreisträger wie Sie. Aber lassen Sie es mich doch versuchen Ihnen poetisch tu antworten:

Antisemitismus erkenn ich wohl,
mag er noch so rot lackiert sein!

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Kernphysik: Schalenmodell ungültig
Zumindest für Beryllium-12 ist das Schalenmodell ungültig, wie pro-physik.de nun meldet: hier:

Einer Gruppe von Wissenschaftlern um Wilfried Nörtershäuser vom Institut für Kernchemie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist es erstmals gelungen, die Größe der Ladungsverteilung eines Atomkerns des exotischen Isotops Beryllium-12 zu vermessen. Es zeigte sich, dass dieser „Ladungsradius“ gegenüber dem Isotop Beryllium-11 ansteigt, während der Radius der Materieverteilung abnimmt. Dies widerspricht den Annahmen der Kernphysik über den Aufbau von Atomkernen. Demnach wäre nämlich eine Verringerung des Kernladungsradius zu erwarten gewesen. „Unsere Messungen widersprechen der Vorhersage des Schalenmodells und sind ein deutlicher Beleg dafür, dass bei Berylliumisotopen die Zahl von 8 Neutronen nicht mehr magisch ist“, sagt Andreas Krieger, Erstautor der Studie.

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Montag, 2. April 2012
OPERA: Keine überlichschnellen Neutrinos ?!
In den Medien wird nun gemeldet, dass der Fehler des OPERA-Experimentes, das überlichtschnelle Neutrinos zu finden geglaubt hatte, nun gefunden sei.

Auch ich war ob dieses Ergebnisses skeptisch, doch bin ich auch nicht weniger skeptisch ob der nun herrschenden Erleichterung, dass Einstein doch im Recht ist. Ich denke, das wäre er so oder so, aber darum geht es auch gar nicht.

Schon vor OPERA gab es Hinweise auf überlichtschnelle Neutrinos, nur konnten diese Messungen nicht gezielt wiederholt werden, sondern solche Ergebnisse traten immer mal wieder rein sporadisch auf und das auch nur bei bestimmten Energien. Ferner hatten solche Messungen stets nur eine 99%ige Güte. Dennoch: Es gab immer wieder unabhängige Hinweise auf solche seltsame Messergebnisse. Die fehlende Wiederholbarkeit - auf Bestellung - kann auch mit dem Mechanismus zusammenhängen, der unter noch ungeklärtne Bedingungen manchmal Neutrinos - wie auch immer - schneller ans Ziel kommen lässt, als es Licht vermag.

Daher möchte ich noch einmal kurz auf das ICARUS-Experiment, auf das referenziert wird, eingehen. Mitnichten hat dieses Experiment gezeigt, dass Neutrinos langsamer als Licht ihr Ziel erreichen. In der Tat gab es von den sieben gemessenen Neutrinos - wobei deren Energie unbekannt blieb - immerhin ein Neutrino, das satte 19 Nanosekunden schneller ankam, als die Lichtgeschwindigkeit erlaubt, und auch zwei weitere waren einige Nanosekunden schneller. Dies erklärte man aber mit einer möglichen Fehlertoleranz. Mit solchen Argumenten ist es immer möglich, bestehende Theorien zu stützen...

Um nicht falsch verstanden zu werden, ich denke nicht, dass Neutrinos schneller als das Licht reisen, dafür gibt es m.E. eben noch keine gesicherten Belege. Aber: Wenn ich lese, dass man die im Mai angesetzen OPERA-Vergleichsmessungen aufgrund vermeintlich gefundener Fehler im Versuchsaufbau mit den Lichtwellenleitern nun streichen kann, dann mahne ich zur Vorsicht.

Die angedachten Vergleichsmessungen mit gepulsten Neutrinostrahlen sollten im Mai unbedingt durchgeführt werden! Bis dahin sind die leider erfolgten Rücktritte von OPERA-Führungsmitarbeitern verfrüht.

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Freitag, 30. März 2012
Halbwertszeit niedriger als gedacht!
Die Chronologie des Sonnensystem muss korrigiert werden, da die radioaktive Halbwertszeit eines Elements als viel zu hoch angesetzt wurde, wie pro-physik.de schreibt: hier.

Das radioaktive Isotop Samarium-146 hat eine Halbwertszeit von 68 ± 7 Millionen Jahren – das sind 30 Prozent weniger, als der bislang geschätzte Wert von 103 ± 5 Millionen Jahren. Das zeigen die bislang genausten Messungen der Zerfallsprozesse von Samarium-146 und Samarium-147 durch ein internationales Forscherteam. Da Isotopen-Anomalien von Neodym, dem Zerfallsprodukt von Samarium-146, die Grundlage für die Datierung von Ereignissen in der Frühzeit des Sonnensystems bilden, stimmt daher nach Ansicht der Wissenschaftler die Chronologie des Sonnensystems nicht mehr.

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Donnerstag, 29. März 2012
Neue Ebene genetischer Information entdeckt
Im Rahmen der genetischen Informationen in unseren Zellen, wurde nun eine neue Ebene entdeckt, die zeigt, dass sogenannten redundante Genabschnitte doch eine wichtige Bedeutung bei der Steuerung der Geschwindigkeit von Prozessen in der Informationsverarbeitung haben. Zur Meldung, die es übrigens in Nature geschaffte hat, hier:

By measuring the rate of protein production in bacteria, the team discovered that slight genetic alterations could have a dramatic effect. This was true even for seemingly insignificant genetic changes known as “silent mutations,” which swap out a single DNA letter without changing the ultimate gene product. To their surprise, the scientists found these changes can slow the protein production process to one-tenth of its normal speed or less.

As described today in the journal Nature, the speed change is caused by information contained in what are known as redundant codons — small pieces of DNA that form part of the genetic code. They were called “redundant” because they were previously thought to contain duplicative rather than unique instructions.

This new discovery challenges half a century of fundamental assumptions in biology. It may also help speed up the industrial production of proteins, which is crucial for making biofuels and biological drugs used to treat many common diseases, ranging from diabetes to cancer.

“The genetic code has been thought to be redundant, but redundant codons are clearly not identical,” said Jonathan Weissman, PhD, a Howard Hughes Medical Institute Investigator in the UCSF School of Medicine Department of Cellular and Molecular Pharmacology.

“We didn't understand much about the rules,” he added, but the new work suggests nature selects among redundant codons based on genetic speed as well as genetic meaning.

Similarly, a person texting a message to a friend might opt to type, “NP” instead of “No problem.” They both mean the same thing, but one is faster to thumb than the other.



Natürlich bestätigt diese Entdeckung sehr frühe Annahmen aus der Intelligent Design Theorie über den dichten Informationsgehalt in den Genen der Lebewesen. Diese weitere Informationsebene macht eine Zufallsentstehung noch unwahrscheinlicher.

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Dienstag, 27. März 2012
Quantenplasma: Neue Anziehungskraft
Wie die Uni Bochum mitteilt, wurde im Quanteplasma eine neue Anziehungskraft entdeckt: hier.

Quanten-Plasmen erweitern den Anwendungsbereich auf Nano-Skalen, wenn quanten-mechanische-Effekte an Bedeutung gewinnen. Das ist der Fall, wenn im Vergleich zu gewöhnlichen Plasmen die Plasma-Dichte sehr hoch und die Temperatur niedrig ist. Dann tritt das neu entdeckte Potential auf, das durch kollektive Wechselwirkungsprozesse entarteter Elektronen mit dem Quanten-Plasma entsteht. Solche Plasmen finden sich z.B. in Kernen von Sternen mit versiegendem nuklearen Energievorrat (Weiße Zwerge) oder sie können künstlich im Labor mit Hilfe von Laser-Bestrahlungen erzeugt werden. Das neue negative Potential führt zu einer anziehenden Kraft zwischen den Ionen, die sich dann zu Gittern formieren. Sie werden komprimiert und die Abstände zwischen ihnen verkürzt, so dass Strom weitaus schneller hindurch fließen kann.

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Montag, 26. März 2012
Interferenzmuster komplexer Moleküle
Quantenmechanische Eigenschaften, wie das Interferenzmuster, lassen sich an immer komplexere Objekte beobachten: Nun wurde Interferenz mit Hilfe von komplexen Farbmolekülen fotografieren, wie pro_physik berichtet: hier:

Forscher um Markus Arndt von der Universität Wien konnten erstmals Interferenzen schwerer Moleküle mit 58 und 114 Atomen beobachten. Die Wissenschaftler filmten die Entstehung eines Interferenzmusters einzelner Phthalocyanin-Moleküle. Dazu ließen die Forscher die hochfluoreszierenden Farbstoffmoleküle durch ein Gitter passieren und auf einen Schirm treffen, wobei sie es mit einem ortsauflösenden Fluoreszenzmikroskop filmten. Die Empfindlichkeit der verwendeten Messinstrumente ist hoch genug, um die nacheinander abgebildeten Moleküle auf dem Schirm mit einer Genauigkeit von etwa zehn Nanometern erfassen zu können.

Fazit: Die Grenze von Makro- zum Mikrokosmos verschiebt sich immer mehr!

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