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Dienstag, 15. Mai 2012
1514 und Dürer
klauslange,12:04h
Im Dürer-Quadrat des Kupferstiches Melencolia I wird das Jahr 1514 durch die Zahlen 15 und 14 am unteren Rand zentral platziert. In allen Publikationen, die ich dazu bislang las, wurde darauf verwiesen, dass dies das Todesjahr Dürer's Mutter war.

(Quelle: Wikipedia)
Meines Erachtens, ist das nicht der Grund, warum Dürer das Jahr so darstellte. Ja, es war das Entstehungsjahr des Stiches, aber das sieht man ja auch an anderer Stelle mit dem unverwechselbaren Diagramm Dürers.
Das Jahr hatte schon für Dürers Heimatland eine besondere Bedeutung und wohl unbewusst verweist er durch das magische Quadrat auf ein viel späteres Ereignis, das auch große Bedeutung erlangen sollte...

(Quelle: Wikipedia)
Meines Erachtens, ist das nicht der Grund, warum Dürer das Jahr so darstellte. Ja, es war das Entstehungsjahr des Stiches, aber das sieht man ja auch an anderer Stelle mit dem unverwechselbaren Diagramm Dürers.
Das Jahr hatte schon für Dürers Heimatland eine besondere Bedeutung und wohl unbewusst verweist er durch das magische Quadrat auf ein viel späteres Ereignis, das auch große Bedeutung erlangen sollte...
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Freitag, 11. Mai 2012
Ältester Maya-Kalender entdeckt
klauslange,16:36h
Bislang werden ja die diskutierten Maya-Kalender verschiedenen Kodizes entnommen, die schon aus der Zeit der spanischen Eroberung stammen. Nun aber wurde in einem Haus Maya-Schriften gefunden, die sich gleich einer Tafel an einer Hauswand befinden. Diese Kalenderaufzeichnungen sind damit ca. 400 älter alle bislang bekannten Kalenderschriften der Mayas. Das ist ein sensationeller Fund und ich kann nicht verhelen, dass dieser Fund ausgerechnet im Jahre 2012 freigelegt wurde, ist schon ziemlich pikant...
Zum scinexx-Artikel.
Zitat:
Interessanter für die Forscher sind jedoch die Zahlenreihen, die einen großen Teil der Wände bedecken. Einige scheinen sich auf Mondphasen zu beziehen, andere hängen offenbar mit den Bahnen der Planeten Mars, Merkur und Venus zusammen. Wieder andere sind eindeutig Berechnungen, die das bereits bekannte komplizierte Kalendersystem der Maya verwenden. Offenbar diente zumindest ein Teil der Kalkulationen dazu, die verschieden langen Zyklen der unterschiedlichen Kalenderteile miteinander zu verrechnen oder sie ineinander umzurechnen, sagen die Wissenschaftler. Denn für die Maya sei wichtig gewesen, eine Harmonie zwischen Himmelsereignissen und geheiligten Ritualen zu gewährleisten.
Die Forscher vermuten, dass es sich bei dem Hausbesitzer um einen Maya-Gelehrten gehandelt hat, der die Wände seines Arbeitsraumes wie Tafeln für seine Berechnungen nutzte. Zum Teil habe er immer wieder neuen Putz aufgetragen, um freie Flächen für weitere Aufzeichnungen und Kalkulationen zu haben, schreiben sie. Solche Tabellen kannte man bisher ausschließlich aus den buchartigen Codices, die zwischen 1300 und 1500 entstanden, also mindestens 400 Jahre jünger sind. Der Fund von etwas Ähnlichem aus derBlütezeit der Maya belege nun, dass sie tatsächlich bereits sehr früh hervorragende Kenntnisse der Astronomie und der Mathematik besaßen, resümieren die Wissenschaftler.
(doi:10.1126/science.1221444)
n-tv sagt darüber hinaus noch :
Die Inschriften sind nur millimetergroß und in Rot und Schwarz gehalten. Derartige Hieroglyphen seien noch nie gesehen worden. Dem Archäologen William Saturno von der Boston University zufolge soll es sich um verschiedene Kalendersysteme der Maya handeln: Dem zeremoniellen Kalender mit 260 Tagen, dem Sonnenkalender mit 365 Tagen und sogar Kalender nach Venus und Mars mit 584 und 780 Tagen.
"Wir sehen zum ersten Mal so etwas wie die Aufzeichnungen eines Schreibers, dessen Aufgabe es offenbar war, für die Maya-Siedlung solche Daten festzuhalten", sagte Saturno. Er habe einfach alles an die Wand geschrieben: "Er nutzte sie wie eine Tafel."
Natürlich müssen im Artikel noch die bekannten Beruhigungspillen verteilt werden, aber an einem Weltuntergang 2012 glaubt eh niemand, glaubten auch nicht die Maya. Hingegen an eine Zeitenwende schon...
Zum scinexx-Artikel.
Zitat:
Interessanter für die Forscher sind jedoch die Zahlenreihen, die einen großen Teil der Wände bedecken. Einige scheinen sich auf Mondphasen zu beziehen, andere hängen offenbar mit den Bahnen der Planeten Mars, Merkur und Venus zusammen. Wieder andere sind eindeutig Berechnungen, die das bereits bekannte komplizierte Kalendersystem der Maya verwenden. Offenbar diente zumindest ein Teil der Kalkulationen dazu, die verschieden langen Zyklen der unterschiedlichen Kalenderteile miteinander zu verrechnen oder sie ineinander umzurechnen, sagen die Wissenschaftler. Denn für die Maya sei wichtig gewesen, eine Harmonie zwischen Himmelsereignissen und geheiligten Ritualen zu gewährleisten.
Die Forscher vermuten, dass es sich bei dem Hausbesitzer um einen Maya-Gelehrten gehandelt hat, der die Wände seines Arbeitsraumes wie Tafeln für seine Berechnungen nutzte. Zum Teil habe er immer wieder neuen Putz aufgetragen, um freie Flächen für weitere Aufzeichnungen und Kalkulationen zu haben, schreiben sie. Solche Tabellen kannte man bisher ausschließlich aus den buchartigen Codices, die zwischen 1300 und 1500 entstanden, also mindestens 400 Jahre jünger sind. Der Fund von etwas Ähnlichem aus derBlütezeit der Maya belege nun, dass sie tatsächlich bereits sehr früh hervorragende Kenntnisse der Astronomie und der Mathematik besaßen, resümieren die Wissenschaftler.
(doi:10.1126/science.1221444)
n-tv sagt darüber hinaus noch :
Die Inschriften sind nur millimetergroß und in Rot und Schwarz gehalten. Derartige Hieroglyphen seien noch nie gesehen worden. Dem Archäologen William Saturno von der Boston University zufolge soll es sich um verschiedene Kalendersysteme der Maya handeln: Dem zeremoniellen Kalender mit 260 Tagen, dem Sonnenkalender mit 365 Tagen und sogar Kalender nach Venus und Mars mit 584 und 780 Tagen.
"Wir sehen zum ersten Mal so etwas wie die Aufzeichnungen eines Schreibers, dessen Aufgabe es offenbar war, für die Maya-Siedlung solche Daten festzuhalten", sagte Saturno. Er habe einfach alles an die Wand geschrieben: "Er nutzte sie wie eine Tafel."
Natürlich müssen im Artikel noch die bekannten Beruhigungspillen verteilt werden, aber an einem Weltuntergang 2012 glaubt eh niemand, glaubten auch nicht die Maya. Hingegen an eine Zeitenwende schon...
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Massensterben an Perus Küste
klauslange,16:16h
Über ein mysteriöses Massensterben an Perus Küste berichtet welt-online hier.
Natürlich versucht man sich in einigen Erklärungsansätzen, aber es bleibt eine sehr mysteriöse Angelegenheit.
Natürlich versucht man sich in einigen Erklärungsansätzen, aber es bleibt eine sehr mysteriöse Angelegenheit.
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Hildegard von Bingen: Heilige der Weltkirche!
klauslange,13:25h
Nun wurde es auch kirchenrechtlich formal korrekt durch einen Rechtsakt Papst Benedikts XVI. besiegelt:
Hildegard von Bingen ist eine Heiliger der Weltkirche!
Dazu ein kath.net Artikel hier.
Da schon letztes Jahr gemu0maßt wurde, dass Hildegard zur Kirchenlehrerin ernannt werden soll, wäre das die formalrechtlich notwendige Vorbedingung dazu. Mal sehen, was das Jahr diesbezüglich noch so bringt...
Hildegard von Bingen ist eine Heiliger der Weltkirche!
Dazu ein kath.net Artikel hier.
Da schon letztes Jahr gemu0maßt wurde, dass Hildegard zur Kirchenlehrerin ernannt werden soll, wäre das die formalrechtlich notwendige Vorbedingung dazu. Mal sehen, was das Jahr diesbezüglich noch so bringt...
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Dienstag, 8. Mai 2012
Klimawandel durch schwache Sonneneinstrahlung
klauslange,15:04h
Dass sich das Klima ändert - aktuell und in der Erdgeschichte - sollte nicht weiter verwundern. Das gesamte atmosphärische System um unserer Erde ist eben ein sehr dynamisches Unterfangen.
Problematisch ist in der aktuellen Debatte, ob wirklich der Mensch Auslöser des Klimawandels ist, oder andere Ursachen verantwortlich sind.
Diese Frage ist wichtig. Nicht aus politischen oder sonstwie ideologischen Gründen, sondern wegen der Konsequenzen möglicher Reaktionen darauf.
Wie ich schon früher anmerkte, ist aktuell nicht nur die Erde von einer Klimaerwärmung betroffen, sondern auch andere Planeten unseres Sonnensystems. Dies lässt stark vermuten, dass die irdische Klimaerwärmung andere Ursachen hat, als den Menschen.
Als Einwand gegen diesen Befund wird angeführt, dass der Einfluss der Sonne dafür nicht verantwortlich gemacht werden könne. Sie ist ja der erste Kandidat, der für alle betroffenen Planeten als Quelle eines Klimawandels zentral verantwortlich wäre.
Doch nun zeigt eine Studie, dass vor 3000 Jahren eben doch die Sonne das Klima veränderte, wenn auch auf subtile Art und Weise, so dass man sie zunächst nicht im Visier hatte.
Pro Physik berichtet hier.
Natürlich wird im Artikel für eine Übertragung auf unsere Zeit der menschliche Faktor betont, aber das liegt an der dominanten Klimahypothese, die meist nicht mehr hinterfragt wird, jedenfalls wenn man seine Forschungsunterstützung nicht verlieren will. Umsomehr sind solche Ergebnisse zumindest für vergangene Epochen bemerkenswert...
Problematisch ist in der aktuellen Debatte, ob wirklich der Mensch Auslöser des Klimawandels ist, oder andere Ursachen verantwortlich sind.
Diese Frage ist wichtig. Nicht aus politischen oder sonstwie ideologischen Gründen, sondern wegen der Konsequenzen möglicher Reaktionen darauf.
Wie ich schon früher anmerkte, ist aktuell nicht nur die Erde von einer Klimaerwärmung betroffen, sondern auch andere Planeten unseres Sonnensystems. Dies lässt stark vermuten, dass die irdische Klimaerwärmung andere Ursachen hat, als den Menschen.
Als Einwand gegen diesen Befund wird angeführt, dass der Einfluss der Sonne dafür nicht verantwortlich gemacht werden könne. Sie ist ja der erste Kandidat, der für alle betroffenen Planeten als Quelle eines Klimawandels zentral verantwortlich wäre.
Doch nun zeigt eine Studie, dass vor 3000 Jahren eben doch die Sonne das Klima veränderte, wenn auch auf subtile Art und Weise, so dass man sie zunächst nicht im Visier hatte.
Pro Physik berichtet hier.
Natürlich wird im Artikel für eine Übertragung auf unsere Zeit der menschliche Faktor betont, aber das liegt an der dominanten Klimahypothese, die meist nicht mehr hinterfragt wird, jedenfalls wenn man seine Forschungsunterstützung nicht verlieren will. Umsomehr sind solche Ergebnisse zumindest für vergangene Epochen bemerkenswert...
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Montag, 7. Mai 2012
Grundsätzliches zur Existenz Dunkler Materie und SUSY
klauslange,18:45h
Da wohl mit einigen vorgestellten Meldungen, die die Existenz der Dunklen Materie in Frage stellen, der Eindruck entstanden ist, ich könnte selbst meinen, dass Dunkle Materie generell nicht existiert, möchte ich nur kurz klarstellen, dass dies nicht der Fall ist.
Zunächst finde ich es stets spannend, wenn in der Wissenschaft ein offener Schlagabtausch über grundsätzliche Fragen von weitreichender Bedeutung stattfindet. Am Beispiel der Dunklen Materie wird dies sehr deutlich. Genau so stelle ich mir Wissenschaft vor und ich finde es traurig, dass man dies noch nicht im Bereich der Biologie gelernt hat. Da scheint es ja nur um Detailfragen zu gehen, was aber nicht stimmt.
Doch ich möchte nicht vom Thema abschweifen: Das Konzept der Dunklen Materie finde ich schon sehr gut begründet. Nur - und das scheinen mir jüngste Meldungen zu bestätigen - ist diese Dunkle Materie wohl auch noch mit ganz anderen Eigenschaften unterwegs, als man sich das so vorstellt. Ferner denke ich, dass es nicht nur eine Art von nicht-baryonischer Dunkler Materie zu geben braucht, was natürlich die Situation noch weiter verschärfen würde.
Letztlich denke ich, dass man allein mit indirektem Schließen von Bewegungen und Verteilungen von Massen das Wesen Dunkler Materie nicht aufklären wird und auch ihre Existenz nicht wird bestätigen können. Ich setze da eher auf Annihilationseregnisse Dunkler Materie, wie man sie mit Weltraumteleskopen im radiometrischen Bereich detektieren kann.
Gute Kandidaten zumindest von einer Form der Dunklen Materie dürfte die Supersymmetrie (siehe auch meine Arbeit aus dem Jahre 2008 Supersymmetrie als mathematisches Design-Signal) liefern, wie ich sie ja auch im Rahmen der Urwort-Theorie verortet habe. Neben meinen Arbeiten zu den Würfelnetzen (siehe hier, wobei die Urwort-Theorie weit natürlicher die SUSY mit der Heim-Theorie verbindet. Auch die Würfelnetze (cubenetstructure (pdf, 24 KB) ) kommen zum Einsatz, nur beim G4 mit vierdimensionalen Würfeln!), hat gerade auch die letzte Abhandlung (siehe utsusy_v1 (pdf, 290 KB) ) mich in der Annahme der Existenz Dunkler Materie sehr bestärkt.
Zunächst finde ich es stets spannend, wenn in der Wissenschaft ein offener Schlagabtausch über grundsätzliche Fragen von weitreichender Bedeutung stattfindet. Am Beispiel der Dunklen Materie wird dies sehr deutlich. Genau so stelle ich mir Wissenschaft vor und ich finde es traurig, dass man dies noch nicht im Bereich der Biologie gelernt hat. Da scheint es ja nur um Detailfragen zu gehen, was aber nicht stimmt.
Doch ich möchte nicht vom Thema abschweifen: Das Konzept der Dunklen Materie finde ich schon sehr gut begründet. Nur - und das scheinen mir jüngste Meldungen zu bestätigen - ist diese Dunkle Materie wohl auch noch mit ganz anderen Eigenschaften unterwegs, als man sich das so vorstellt. Ferner denke ich, dass es nicht nur eine Art von nicht-baryonischer Dunkler Materie zu geben braucht, was natürlich die Situation noch weiter verschärfen würde.
Letztlich denke ich, dass man allein mit indirektem Schließen von Bewegungen und Verteilungen von Massen das Wesen Dunkler Materie nicht aufklären wird und auch ihre Existenz nicht wird bestätigen können. Ich setze da eher auf Annihilationseregnisse Dunkler Materie, wie man sie mit Weltraumteleskopen im radiometrischen Bereich detektieren kann.
Gute Kandidaten zumindest von einer Form der Dunklen Materie dürfte die Supersymmetrie (siehe auch meine Arbeit aus dem Jahre 2008 Supersymmetrie als mathematisches Design-Signal) liefern, wie ich sie ja auch im Rahmen der Urwort-Theorie verortet habe. Neben meinen Arbeiten zu den Würfelnetzen (siehe hier, wobei die Urwort-Theorie weit natürlicher die SUSY mit der Heim-Theorie verbindet. Auch die Würfelnetze (cubenetstructure (pdf, 24 KB) ) kommen zum Einsatz, nur beim G4 mit vierdimensionalen Würfeln!), hat gerade auch die letzte Abhandlung (siehe utsusy_v1 (pdf, 290 KB) ) mich in der Annahme der Existenz Dunkler Materie sehr bestärkt.
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Freitag, 4. Mai 2012
Vatikan: Keine Kompromisse bei Religionsfreiheit und Judentum
klauslange,14:09h
Mit einiger Sorge, dass im Rahmen der Gespräche des Vatikans mit den Pius-Brüdern Errungenschaften des II. Vatikanums insbesondere zur Religionsfreiheit und der Aussöhnung mit dem Judentum teilweise zurückgenommen werden könnten, habe ich die Verhandlungen mit den Pius-Brüdern beobachtet.
Nach Aussage des Bundestagsvizepräsidenten, der sich zu Gesprächen im Vatikan aufhielt, wird der Vatikan gegenüber den Pius-Brüdern in diesen Fragen aber nicht nachgeben. Das berichtet kath.net hier.
Für mich sind diese Fragen von enormer Bedeutung:
Zum einen ist die Religionsfreiheit für mich Ausdruck des Freiraums, den jeder Mensch benötigt, um sich ungezwungen auf der eigenen Suche nach Gott machen zu können. Dies auch, wenn er auf diesem Weg der Suche sich zunächst einmal ein goldenes Kalb anfertigt, um eine vorläufige Antwort auf seine in sich entdeckte natürliche Religiosität zu geben, bis ihm authentisch Christus verkündigt wurde. Dieser Christus kann dabei nicht jenes verzerrte Bild eines moralistischen Sittenwächters sein, sondern nur jener Christus, der ohne Vorbedingung jeden Menschen so liebt, wie er ist. Aus einer solch erfahrenen bedingungslosen Liebe wird sich dann die neue Schöpfung durch Christus in dem Menschen verwirklichen können, um zur wahren Freiheit in Christus zu gelangen.
Zum anderen ist die Aussöhnung mit dem heutigen Judentum auch deswegen wichtig, nicht nur um vergangenes Unrecht und Verfolgung aus dem Raum der Kirche gegen die Juden zu sühnen, sondern um wirklich anzuerkannen, dass der mosaische Bund ein ewiger Bund ist und damit eben klar ist, dass wer sich in ehrlicher Hinwendung zum Gott Israels in dem mosaischen Bund befindet, auch zur Erlösung gelangt - auch heute noch!
Wir Christen glauben zwar, dass diese Erlösung dennoch durch Christus geschieht, aber eben auch auf jene ausstrahlt, die sich noch im Alten Bund, der durch Christus nicht abgschafft wurde, befinden.
Die Pius-Bruderschaft gibt ehrlicherweise klar zu erkennen, dass sie diese beiden Aspekte, die in der Pastoral des zweiten Vatikanums herausgearbeitet wurden und auf der pastoralen Ebene eine Diskontinuität zur bisherigen Tradition darstellen, nicht mittragen. Daher würde ein Kompromiss in dieser Fragen eine Verwirrung zumindest des Kirchenvolkes nach sich ziehen. Sollten die Pius-Brüder in diesen Fragen nicht eingelenkt haben, was nach ihren eigenen Äußerungen nicht geschehen ist, dann kann es auch keine Einigung mit dem Vatikan geben.
Nach Aussage des Bundestagsvizepräsidenten, der sich zu Gesprächen im Vatikan aufhielt, wird der Vatikan gegenüber den Pius-Brüdern in diesen Fragen aber nicht nachgeben. Das berichtet kath.net hier.
Für mich sind diese Fragen von enormer Bedeutung:
Zum einen ist die Religionsfreiheit für mich Ausdruck des Freiraums, den jeder Mensch benötigt, um sich ungezwungen auf der eigenen Suche nach Gott machen zu können. Dies auch, wenn er auf diesem Weg der Suche sich zunächst einmal ein goldenes Kalb anfertigt, um eine vorläufige Antwort auf seine in sich entdeckte natürliche Religiosität zu geben, bis ihm authentisch Christus verkündigt wurde. Dieser Christus kann dabei nicht jenes verzerrte Bild eines moralistischen Sittenwächters sein, sondern nur jener Christus, der ohne Vorbedingung jeden Menschen so liebt, wie er ist. Aus einer solch erfahrenen bedingungslosen Liebe wird sich dann die neue Schöpfung durch Christus in dem Menschen verwirklichen können, um zur wahren Freiheit in Christus zu gelangen.
Zum anderen ist die Aussöhnung mit dem heutigen Judentum auch deswegen wichtig, nicht nur um vergangenes Unrecht und Verfolgung aus dem Raum der Kirche gegen die Juden zu sühnen, sondern um wirklich anzuerkannen, dass der mosaische Bund ein ewiger Bund ist und damit eben klar ist, dass wer sich in ehrlicher Hinwendung zum Gott Israels in dem mosaischen Bund befindet, auch zur Erlösung gelangt - auch heute noch!
Wir Christen glauben zwar, dass diese Erlösung dennoch durch Christus geschieht, aber eben auch auf jene ausstrahlt, die sich noch im Alten Bund, der durch Christus nicht abgschafft wurde, befinden.
Die Pius-Bruderschaft gibt ehrlicherweise klar zu erkennen, dass sie diese beiden Aspekte, die in der Pastoral des zweiten Vatikanums herausgearbeitet wurden und auf der pastoralen Ebene eine Diskontinuität zur bisherigen Tradition darstellen, nicht mittragen. Daher würde ein Kompromiss in dieser Fragen eine Verwirrung zumindest des Kirchenvolkes nach sich ziehen. Sollten die Pius-Brüder in diesen Fragen nicht eingelenkt haben, was nach ihren eigenen Äußerungen nicht geschehen ist, dann kann es auch keine Einigung mit dem Vatikan geben.
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Mittwoch, 2. Mai 2012
Alternativer Ausgang der DDR - Revolution
klauslange,22:27h
In einer für mich als Zeitzeuge bedrückende ZDF-Dokumentation, wird sehr realistisch dargestellt, wie im Zusammenhang mit der DDR - Revolution 1989 die Glasnost-Politik Gorbatschow zu einem jähem Ende hätte führen können bishin zum Beginn des dritten Weltkrieges:
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Montag, 30. April 2012
Keine Dunkle Materie in der Milchstrasse
klauslange,01:52h
Nach dem schon in der Nachbarschaft des Sonnensystems Dunkle Materie keinen Platz hat, sind nun auch viel größere Strukturen in der Milchstrasse betroffen, wie welt der physik berichtet: hier.
„Unsere Analyse hat uns ein neues Bild unserer kosmischen Nachbarschaft geliefert“, sagt Marcel Pawlowski, einer der Forscher. Gemeinsam mit seinen Kollegen Jan Pflamm-Altenburg und Pavel Kroupa hatte er alle verfügbaren Aufnahmen des Himmels – von frühen fotografischen Platten bis hin zu den modernen, von einem Roboterteleskop aufgenommenen Bildern des „Sloan Digital Sky Survey“ ausgewertet. Dabei untersuchten die drei Wissenschaftler erstmals auch die Verteilung der Kugelsternhaufen im sogenannten Halo der Milchstraße sowie die Orientierung von Sternströmen.
„Wir waren erstaunt darüber, dass die räumlichen Verteilungen dieser unterschiedlichen Arten von Objekten in sehr guter Übereinstimmung miteinander sind“, so Kroupa. Zwerggalaxien, Kugelsternhaufen und Sternströme zeigen eine starke Konzentration auf einer Ebene, die senkrecht auf der Scheibenebene der spiralförmigen Milchstraße steht – und diese „polare“ Struktur reicht mit einer Ausdehnung von einer Million Lichtjahren weit über die 100.000 Lichtjahre durchmessende galaktische Scheibe hinaus. Von besonderer Bedeutung ist, so betonen die Astrophysiker, dass sich auch die Sternströme in dieser Ebene befinden: „Das zeigt, dass diese Objekte sich nicht zufällig gerade jetzt dort ansammeln, sondern dass sie sich darin bewegen“, so Pawlowski, „die Struktur ist also stabil.“
Die Existenz einer solchen ausgedehnten, polaren Struktur ist allerdings nicht mit dem Standardmodell der Kosmologie in Einklang zu bringen, in dem 80 Prozent der Materie im Universum „dunkel“ ist und aus bislang unbekannten Elementarteilchen besteht. Das Modell sagt voraus, dass große Galaxien wie die Milchstraße gleichmäßig von einer großen Zahl von Zwergsystemen umgeben sind. „Es ist völlig unmöglich, dass diese kleinen Galaxien alle in einer Ebene enden“, sagt Kroupa. Und sein Kollege Pflamm-Altenburg ergänzt: „Die Satelliten-Galaxien und Sternhaufen müssen zeitgleich bei einem einzigen Ereignis entstanden sein, beim Zusammenstoß zweier Galaxien.“
Wenn jedoch all diese Objekte ihren Ursprung in der Kollision der jungen Milchstraße mit einer zweiten Galaxie haben, dann folgt daraus, dass die Milchstraße keinerlei Begleiter besitzt, wie sie das Standardmodell mit seinem dominierenden Anteil an Dunkler Materie vorhersagt. Pawlowski, Pflamm-Altenburg und Kroupa sehen darin „ein katastrophales Versagen des Standardmodells der Kosmologie“. Die Beobachtungen stünden im klaren Widerspruch zu einer dominierenden Rolle Dunkler Materie im Universum.
„Unsere Analyse hat uns ein neues Bild unserer kosmischen Nachbarschaft geliefert“, sagt Marcel Pawlowski, einer der Forscher. Gemeinsam mit seinen Kollegen Jan Pflamm-Altenburg und Pavel Kroupa hatte er alle verfügbaren Aufnahmen des Himmels – von frühen fotografischen Platten bis hin zu den modernen, von einem Roboterteleskop aufgenommenen Bildern des „Sloan Digital Sky Survey“ ausgewertet. Dabei untersuchten die drei Wissenschaftler erstmals auch die Verteilung der Kugelsternhaufen im sogenannten Halo der Milchstraße sowie die Orientierung von Sternströmen.
„Wir waren erstaunt darüber, dass die räumlichen Verteilungen dieser unterschiedlichen Arten von Objekten in sehr guter Übereinstimmung miteinander sind“, so Kroupa. Zwerggalaxien, Kugelsternhaufen und Sternströme zeigen eine starke Konzentration auf einer Ebene, die senkrecht auf der Scheibenebene der spiralförmigen Milchstraße steht – und diese „polare“ Struktur reicht mit einer Ausdehnung von einer Million Lichtjahren weit über die 100.000 Lichtjahre durchmessende galaktische Scheibe hinaus. Von besonderer Bedeutung ist, so betonen die Astrophysiker, dass sich auch die Sternströme in dieser Ebene befinden: „Das zeigt, dass diese Objekte sich nicht zufällig gerade jetzt dort ansammeln, sondern dass sie sich darin bewegen“, so Pawlowski, „die Struktur ist also stabil.“
Die Existenz einer solchen ausgedehnten, polaren Struktur ist allerdings nicht mit dem Standardmodell der Kosmologie in Einklang zu bringen, in dem 80 Prozent der Materie im Universum „dunkel“ ist und aus bislang unbekannten Elementarteilchen besteht. Das Modell sagt voraus, dass große Galaxien wie die Milchstraße gleichmäßig von einer großen Zahl von Zwergsystemen umgeben sind. „Es ist völlig unmöglich, dass diese kleinen Galaxien alle in einer Ebene enden“, sagt Kroupa. Und sein Kollege Pflamm-Altenburg ergänzt: „Die Satelliten-Galaxien und Sternhaufen müssen zeitgleich bei einem einzigen Ereignis entstanden sein, beim Zusammenstoß zweier Galaxien.“
Wenn jedoch all diese Objekte ihren Ursprung in der Kollision der jungen Milchstraße mit einer zweiten Galaxie haben, dann folgt daraus, dass die Milchstraße keinerlei Begleiter besitzt, wie sie das Standardmodell mit seinem dominierenden Anteil an Dunkler Materie vorhersagt. Pawlowski, Pflamm-Altenburg und Kroupa sehen darin „ein katastrophales Versagen des Standardmodells der Kosmologie“. Die Beobachtungen stünden im klaren Widerspruch zu einer dominierenden Rolle Dunkler Materie im Universum.
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