Donnerstag, 14. Juni 2012
Hildegard von Bingen: Ganzheitlichkeit
Die sensationelle ganzheitliche Sichtweise von Hildegard von Bingen, die sie als Kirchenlehrerin einbringen wird, zeigt sich u.a. in folgendem Zitat:

“Mitten im Weltenbau steht der Mensch. ... An Statur ist er zwar klein, an Kraft seiner Seele jedoch gewaltig. Sein Haupt nach aufwärts gerichtet, die Füße auf festem Grund, vermag er sowohl die oberen als auch die unteren Dinge in Bewegung zu versetzen. Was er mit seinem Werk in rechter oder linker Hand bewirkt, das durchdringt das All, weil er in der Kraft seines inneren Menschen die Möglichkeit hat, solches ins Werk zu setzen.”
Quelle: De operatione Dei

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Montag, 11. Juni 2012
Vatileaks - Fragen und Antworten
Eigentlich wollte ich hier zum sogenannten Vatileaks gar nichts schreiben, weil ich das alles für viel zu aufgebauscht halte und ich meine Ünterstützung für Papst Benedikt XVI. seit dem Geschrei um die Regensburger Rede hier klar nit einem Logo zum Ausdruck bringe.

Da ich nun aber für meine grundkatholische Haltung bekannt bin und diese ja auch nicht hinter dem Berg halte, möchte ich zum Thema Vatileaks doch einen kath.net Artikel verlinken, in dem Peter Seewald, dessen Interview-Bücher mit Kardinal Ratzinger/Papst Benedikt ich sehr schätze, Stellung bezieht.

Auch diese Bemerkungen von ihm finde ich sehr treffend:

16 Fragen und Antworten

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Freitag, 8. Juni 2012
Halbwertzeit des neutrinolosen Doppelbetazerfalls
Es ist schon interessant: Wenn man englische und deutsche Wissenschaftsmeldungen vergleicht, dann ist es meist so, dass die deutschen Meldungen - gerade in Wissenschaftsjournalen - sehr viel pessimistischer daher kommen als jene auf englisch.

Ein weiteres Beispiel ist der neutrinolose Doppelbetazerfall. In englischen Artikeln freut man sich, dass man eine neue untere Grenze der Halbwertszeit für diesen Zerfall geunden hat und man so der eigentlichen Entdeckung näher kommt (zum Beispiel sciencedail.com Artikel). Auf deutsch wird so gar der neutrinolose Doppelbetazerfall als ganzes sofort infrage gestellt.

So das eigentlich recht nüchterne Portal pro-physik.de setzt in der Artikel-Überschrift so ein Fragezeichen.

Dazu besteht keine Veranlassung. Wie im Artikel selbst erwähnt wird, hat der normale Doppelbetazerfall eine Halbwertszeit von 10^21 Jahre. Nun konnte man die Halbwertszeit des neutrinolosen Doppelbetazerfalls auf ca. 10^25 als Untergrenze festlegen, der eigentliche Zerfall wurde noch nicht gesichtet.

Erklärung aus der Urwort-Theorie

Für mich ist das gar kein Problem, denn wenn es wirklich stimmt, dass das Neutrino aus dem Eta-Teilchen des G4 der Urwort-Theorie hervorgeht (und damit sein eigenes Antiteilchen sein muss), dann würde man eher mit Halbwertszeiten des neutrinolosen Betazerfalls - aufgrund der gegenseitigen Annihilierung der Neutrinos, die ihre eigenen Anti-Teilchen sind - in einem Bereich von 10^29 bis 10^31 Jahren rechnen.

Warum? Neutrino und Antineutrinos annihilieren sich nicht so leicht, wie man in der Mainstream-Wissenschaft annimmt, da sie - ähnlich wie Elektron und Positron als Essenzgemeinschaft - entsprechend 'innerlich strukturiert' sein können. Das ergibt sich schon daraus, dass es eben zu jedem Elektron ein Elektron-Neutrino gibt usw.

Aber auch ohne die Kenntnis aus der Urwort-Theorie, sollte eine Halbwertszeit von ca. 10^27 für den neutrinolosen Doppelbetazerfall keine Überraschung sein.

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Mittwoch, 6. Juni 2012
3000 Jahre alte hebräische Inschrift entziffert
Eine 2008 gefundene 3000 Jahre alte hebräische Tonscherbeninschrift konnte nun entziffert werden und enthält Rechtsnormen, wie man sie im Alten Testament findet.

Darüber bringt sogar spiegel.de einen Artikel. Das ist deswegen bemerkenswert, weil dieser Fund nun einmal mehr die Texttreue der Bibel aus der damailgen Zeit - etwa 1000 Jahre vor Christus - zeigt, und der Spiegel eher dafür bekannt ist, die jüdisch-christliche Geschichtsschreibung zu bestreiten...

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Dienstag, 5. Juni 2012
30 Jahre Ignoranz: Schon 1976 entdeckten Russen Mondwasser
Schon vor über 30 Jahren entdeckten Russen gefrorenes Wasser im Mondboden. Doch das wurde vom Westen 30 Jahre ignoriert. Warum?

Diese Erkenntnis im Jahre 1976 hätte eine schnelle Fortsetzung des Mondlandeprogramms zur Folge haben können. Und dies als Kooperation mit den Russen.

Dem Thema widmet die Süddeutsche Zeitung einen Artikel

Dier Erklärungen, die der SZ-Artikel angibt, warum diese Entdeckung - obwohl damals extra auch in englischer Sprache verfasst - ignoriert wurde, können nicht wirklich überzeugen...

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Montag, 4. Juni 2012
Rätselhafter Strahlungssturm um 775 n. Chr.
Japanische Forscher haben einen enormen Anstieg der Strahlung um 775 nach Christus gemessen. Dabei ist die Quelle dieser Strahlung rätselhaft, da eine Supernova ausgeschlossen werden konnte.

Auf scinexx.de wird darüber berichtet:

Entdeckt hatten die Forscher die Hinweise auf den Strahlensturm, als sie die Baumringe von zwei japanischen Zedern auf ihren Kohlenstoff-14-Gehalt hin analysierten. Diese auch als C-14 bezeichnete Form des Kohlenstoffs enthält zwei Neutronen mehr im Atomkern als das normalerweise vorherrschende Kohlenstoffisotop C-12. C-14 entsteht unter anderem in der Atmosphäre, wenn energiereiche kosmische Strahlung dort auf Stickstoffatome trifft und diese umwandelt. Der dabei entstehende Kohlenstoff wird von Pflanzen aufgenommen und in ihre Gewebe eingebaut. In den Jahresringen von Bäumen ist daher ein ungewöhnlicher Anstieg von C-14 noch Jahrhunderte später nachweisbar und lässt sich zeitlich einordnen.

Bei der Untersuchung von Zedernholz aus der Zeit von 750 bis 820 stießen Fusa Miyake von der Nagoya Universität in Japan und seine Kollegen auf einen ungewöhnlichen Ausreißer: "Innerhalb eines Jahres - von 774 bis 775 nach Christus - stieg der C-14-Gehalt um zwölf Promille und nahm dann über mehrere Jahre hinweg langsam wieder ab", berichten sie. Diese Menge sei um das Zehnfache höher als die normalerweise durch die kosmische Strahlung auf der Erde erzeugte. Sie müsse durch ein kurzzeitiges, sehr energiereiches Ereignis hervorgerufen worden sein.

Auf der Suche nach einer Erklärung für diesen plötzlichen Strahlensturm prüften die Forscher, ob eine Supernova als Quelle dieser Strahlung in Frage kommen könnte. Um die hohen C-14-Werte zu erklären, müsste diese Supernova rund 100 Mal mehr energiereiche Gammastrahlen ausgesendet haben als eine normale - oder aber der Erde sehr nahe gewesen sein, wie die Wissenschaftler errechneten. "Und eine Supernova , die sich vor so relativ kurzer Zeit und so nah an der Erde ereignete, müsste auch heute noch Radiowellen und Röntgenstrahlen aussenden und damit nachweisbar sein", erklären Miyake und seine Kollegen. Aber weder die Supernova noch ihr Relikt habe man beobachtet.

Als nächstes testeten die Wissenschaftler, ob eine besonders starke Sonneneruption die Strahlung verursacht haben könnte. Bei einer solchen Eruption schleudert die Sonne glühend heißes Plasma und energiereiche Teilchen weit ins All hinaus. "Eine solche Eruption hätte aber sehr viel mehr harte Strahlung erzeugen müssen als alle bisher beobachteten Flares dieser Art", sagen Miyake und seine Kollegen. Von der Sonne habe man aber bisher angenommen, dass sie keine solchen Super-Flares produziert.



Bemerkung: Vielleicht verhält sich die Sonne doch streckenweise ganz anders, als bislang angenommen? Vielleicht kann sie doch Super-Flares produzieren?

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Samstag, 2. Juni 2012
Mars-Methan: Abiotische Quelle gefunden?
Vor einiger Zeit wurden Spuren von Methan in der Marsatmospäre entdeckt und sogleich vermutet, dass es von Mikroben stammen könnte, die auf dem Mars hausen.

Nachdem erst einige abiotische Quellen ausgeschlossen werden konnten, scheint es nun eine Quelle zu geben, die das Methan ohne das Vorhandensein von Mikroben erklären können, wie raumfahrer.net berichtet:

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz und der Universitäten in Utrecht und Edinburgh haben mit einem Experiment harausgefunden, dass das Methan auf dem Mars von Meteoriten und nicht von Bakterien stammen könnte. Dafür bestrahlten sie Bruchstücke vom Murchison-Meteorit unter Mars-ähnlichen Bedingungen mit starkem ultraviolettem Licht. Dadurch wurden sehr schnell größere Mengen an Methan freigesetzt, welche hochgerechnet die in der Atmosphäre des Mars' gemessenen Methanwerte erklären könnten. Es zeigte sich, dass durch Bestrahlung des Meteoritenmaterials mit dem UV-Licht durch Zersetzung bis zu 787 Tonnen Methan jährlich produziert werden könnten, so dass die Methanmenge auf dem Mars damit auch ohne lebende Organismen erklärt werden kann.

Nach Ansicht der Forscher entsteht Methan durch die Bestrahlung mit dem energiereichen UV-Licht aus unzähligen kleinen Mikro-Meteoriten und interplanetaren Staubteilchen, welche aus dem Weltall auf der Marsoberfläche auftrafen. Bis jetzt konnte keine der früheren Theorien vollständig die Freisetzung von 200 bis 300 Tonnen Methan pro Jahr erklären. Das Experiment der Forscher hat für die Suche nach Leben auf dem Mars und anderen Planeten natürlich erhebliche Konsequenzen. Es schwächt die Vermutung über noch heute existierende Mikroben im Untergrund des Mars'. Die ähnliche Atomzusammensetzung vom freiwerdenden Methangas aus biologischen wie geochemischen Quellen machen aber eine definitive Zuordnung schwierig.

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