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Mittwoch, 11. Juli 2012
Ostsee USO künstlich
klauslange,14:53h
Ein ehemaliger U-Boot-Offizier aus Schweden vermutet, dass die in der Ostsee gefundene mysteriöse Struktur ein Anker aus dem zweiten Weltkrieg sein könnte. Solche Anker befestigten Stahlnetze am Meeresgrund, um U-Boote aufzuhalten. Ein interessantes Argument liefert der Offizier a.D. auch gleich mit: Die Fotos des sogenannten Gesteinsmaterials sehen eher wie Beton aus, das in mehreren Schichten gegossen wurde.
In der Facebook Gruppe des Ocean-X-Teams wird darüber heiß diskutiert. Aber die Anker-Theorie ist schon deswegen nicht zu halten, weil das Objekt dermaßen groß ist, dass allein das Gewicht ein Verbringen an einen solchen Ort per Schiff nicht plausibel ist. Ferner waren ´die damals verwendeten Anker sehr viel kleiner.
Dennoch: Die Aussage belegt einmal mehr, dass das gesamte Objekt mit seinen Strukturen wirklich künstlich erzeugt wurde und keine natürlich Formation ist!
In der Facebook Gruppe des Ocean-X-Teams wird darüber heiß diskutiert. Aber die Anker-Theorie ist schon deswegen nicht zu halten, weil das Objekt dermaßen groß ist, dass allein das Gewicht ein Verbringen an einen solchen Ort per Schiff nicht plausibel ist. Ferner waren ´die damals verwendeten Anker sehr viel kleiner.
Dennoch: Die Aussage belegt einmal mehr, dass das gesamte Objekt mit seinen Strukturen wirklich künstlich erzeugt wurde und keine natürlich Formation ist!
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Montag, 9. Juli 2012
Keine Arsen-Lebensform
klauslange,16:31h
Im Jahr 2010 machte eine Meldung die Runde, wonach man im Mono-Lake Baktrien gefunden haben wollte, die alle Phosphor-Bestandteile in den Zellen durch Arsen ersetzt hat und damit eine neue Lebensform dargestellt hätte, mit den entsprechenden Implikationen für die Astrobiologie.
Nun wurde aber gezeigt, dass das Bakterium doch nicht vollständig ohne Phosphor auskommt und damit keine neue Lebensform ist, wenn auch die Anpassung an eine Arsenumgebung sehr bemerkenswert weit gediehen ist. Zum Beispiel berichtet darüber welt.de.
Nun wurde aber gezeigt, dass das Bakterium doch nicht vollständig ohne Phosphor auskommt und damit keine neue Lebensform ist, wenn auch die Anpassung an eine Arsenumgebung sehr bemerkenswert weit gediehen ist. Zum Beispiel berichtet darüber welt.de.
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Sonntag, 8. Juli 2012
Higgs-Mechanismus und die Bedeutung fundamentaler Skalarfelder
klauslange,15:53h
Persönlich hatte ich stets das Problem, den als Higgs-Mechanismus populär gewordenen Effekt für voll zu nehmen, da man ja auch mit ihm nicht die Werte der vierschiedenen Massen der Elementarteilchen berechnen kann, so auch nicht die Masse des Higgs-Teilchens. Was mich dann aber mit diesem Konzept versöhnt hat und auch erkennen ließ, wie großartig dieser Mechanismus ist, erschloss sich mir aus der Tatache des Meißner-Ochsenfeld-Effekts für Supraleiter.
Um es kurz zu machen: In einem Supraleiter erscheint die Masse des Photons, das ja keine Ruhemasse besitzt, als mit Ruhemasse behaftet und somit wird seine Reichwarte stark beschränkt. Unterhalb der Sprungtemperatur bilden sich im Supraleiter Cooper-Paare, die dann mit den Photonen wechselwirken. Entsprechendes gilt nun für den Higgs-Mechanismus: Alle Bosonen haben bei entsprechend hohen Temperaturen keine Masse. Sinkt diese jeweils hinreichende Temperatur so bilden sich vier Higgsfelder und es kommt zu einer Wechselwirkung zwischen Bosonen und Higgsfeldern. Dadurch verlieren die Bosonen ihre Reichweite und man muss ihnen eine Masse zuschreiben. So weit, so gut: Aber was ist mit dem Photon? Es besitzt ja keine Ruhemasse, ist aber ein Boson. Genau aus diesem Grunde muss es noch ein freies Higgs-Boson geben. Und nach diesem hat man gesucht und es wohl auch gefunden...
Übrigens: Das m.E. Ultraspannende ist bei der ganzen Sache, dass die Higgs-Felder Skalarfelder sein müssen. Denn man müsste ja sonst fragen, woher denn das Higgs-Boson seine Masse hat. Der Higgs-Mechanismus gilt aber für Vektorbosonen. Ein Skalarboson bezieht seine Masse aus dem Potential, während ein Vektorboson dies nicht kann und den Higgs-Mechanismus braucht.
Mit dem Higgsfeld haben wir damit erstmals ein fundamentales Skalarfeld in der Natur indirekt nachgewiesen. Das ist wichtig, denn zum Beispiel das Inflaton-Feld, das für die Inflationsphase der Expansion des Universums verantwortlich zeichnet, ist auch ein Skalarfeld. Doch solange man nicht wusste, dass es fundamentale Skalarfelder in der Natur gibt, war diese skalare Inflaton-Feld-Lösung eher ein Ad-hoc-Postulat. So aber hat das alles eine experimentelle Grundlage. Die Natur nutzt wirklich fundamentale Skalarfelder!
Um es kurz zu machen: In einem Supraleiter erscheint die Masse des Photons, das ja keine Ruhemasse besitzt, als mit Ruhemasse behaftet und somit wird seine Reichwarte stark beschränkt. Unterhalb der Sprungtemperatur bilden sich im Supraleiter Cooper-Paare, die dann mit den Photonen wechselwirken. Entsprechendes gilt nun für den Higgs-Mechanismus: Alle Bosonen haben bei entsprechend hohen Temperaturen keine Masse. Sinkt diese jeweils hinreichende Temperatur so bilden sich vier Higgsfelder und es kommt zu einer Wechselwirkung zwischen Bosonen und Higgsfeldern. Dadurch verlieren die Bosonen ihre Reichweite und man muss ihnen eine Masse zuschreiben. So weit, so gut: Aber was ist mit dem Photon? Es besitzt ja keine Ruhemasse, ist aber ein Boson. Genau aus diesem Grunde muss es noch ein freies Higgs-Boson geben. Und nach diesem hat man gesucht und es wohl auch gefunden...
Übrigens: Das m.E. Ultraspannende ist bei der ganzen Sache, dass die Higgs-Felder Skalarfelder sein müssen. Denn man müsste ja sonst fragen, woher denn das Higgs-Boson seine Masse hat. Der Higgs-Mechanismus gilt aber für Vektorbosonen. Ein Skalarboson bezieht seine Masse aus dem Potential, während ein Vektorboson dies nicht kann und den Higgs-Mechanismus braucht.
Mit dem Higgsfeld haben wir damit erstmals ein fundamentales Skalarfeld in der Natur indirekt nachgewiesen. Das ist wichtig, denn zum Beispiel das Inflaton-Feld, das für die Inflationsphase der Expansion des Universums verantwortlich zeichnet, ist auch ein Skalarfeld. Doch solange man nicht wusste, dass es fundamentale Skalarfelder in der Natur gibt, war diese skalare Inflaton-Feld-Lösung eher ein Ad-hoc-Postulat. So aber hat das alles eine experimentelle Grundlage. Die Natur nutzt wirklich fundamentale Skalarfelder!
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Donnerstag, 5. Juli 2012
LHC: Teilchen mit ca. 125 GeV entdeckt
klauslange,01:20h
Wie schon vorweggenommen, wurde also am LHC ein Teilchen mit ca. 125 GeV entdeckt. Es ist nur noch nicht sicher, ob es sich wirklich um das Standardmodell-Higgs handelt oder doch um ein SM-Higgsartiges Teilchen.
CMS hat insgesamt eine Signifikanz von 4,9 Sigma und ATLAS eine Signifikanz von 5,0 Sigma, so dass schon von daher korrekterweise eine Entdeckung vorliegt.
Interessant ist dabei, dass in beiden Experimenten im Gamma-Gamma Kanal eine viel höhere Energie gemessen wurde, als für das SM-Higgs zu erwarten wäre. Das kann sich noch um eine statistische Fluktuation handeln, es kann aber auch ein Hinweis auf neue Physik sein. Immerhin hat dieser stärkere Ausschlag eine Signifikanz von 2 Sigma. Damit haben auch erste Hinweise begonnen, als es um die Energie eines Teilchens von 125 GeV im Herbst letzten Jahres ging...
Für neue Physik würde auch sprechen, dass beim CMS-Experiment im Tau-Antitau-Kanal kein Ausschlag gesehen wurde, dies aber bei einem SM-Higgs sein müsste. Es bleibt also spannend.
Auf jeden Fall herzliche Gratulation an alle Beteiligten!
CMS hat insgesamt eine Signifikanz von 4,9 Sigma und ATLAS eine Signifikanz von 5,0 Sigma, so dass schon von daher korrekterweise eine Entdeckung vorliegt.
Interessant ist dabei, dass in beiden Experimenten im Gamma-Gamma Kanal eine viel höhere Energie gemessen wurde, als für das SM-Higgs zu erwarten wäre. Das kann sich noch um eine statistische Fluktuation handeln, es kann aber auch ein Hinweis auf neue Physik sein. Immerhin hat dieser stärkere Ausschlag eine Signifikanz von 2 Sigma. Damit haben auch erste Hinweise begonnen, als es um die Energie eines Teilchens von 125 GeV im Herbst letzten Jahres ging...
Für neue Physik würde auch sprechen, dass beim CMS-Experiment im Tau-Antitau-Kanal kein Ausschlag gesehen wurde, dies aber bei einem SM-Higgs sein müsste. Es bleibt also spannend.
Auf jeden Fall herzliche Gratulation an alle Beteiligten!
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Mittwoch, 4. Juli 2012
Erste Higgs-Teilchen Bestätigung per Video!
klauslange,00:52h
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Higgs-Gerüchte
klauslange,18:46h
Bevor nun morgen die offizielle Verlautbarung des Cern abgegeben wird, möchte ich die neuesten Gerüchte besprechen. Es geht dabei um die Signifikanz der 2012er Ergebnisse bezogen auf die einzelnen Detektoren ATLAS und CMS des LHC.
Die Gerüchte gehen nun dahin, dass jedes einzelne Experiment für sich ein 125 GeV Higgs-Teilchen mit einem Sigma größer als 4 sieht, aber eben noch nicht die 5 Sigma erreicht hat. Doch auch so wäre dies schon mehr als ausreichend, denn nehmen wir an beide Experimente hätten jedes für sich 4,1 Sigma erreicht (was sicherlich zu tief gestapelt ist), dann können wir die Gesamtsignifikanz berechnen, indem wir einfach die Einzelsignifikanzen quadrieren, addieren und daraus die Wurzel ziehen:
Sigma_Gesamt = (4,1^2 + 4,1^2)^(1/2) = (33,62)^(1/2) = 5,798...
Was einer gesicherten Entdeckungsgüte von 5 Sigma übersteigt. Aber ich kann schon nachvollziehen, dass man bei einer solch einschneidenden Entdeckung wenigstens in einem der Experimente selbst eine 5 Sigma sehen möchte, bevor man offiziell von einer Entdeckung sprechen wird. Doch das hat eher psychologische und keine physikalisch-technisch-statistischen Gründe...
Die Gerüchte gehen nun dahin, dass jedes einzelne Experiment für sich ein 125 GeV Higgs-Teilchen mit einem Sigma größer als 4 sieht, aber eben noch nicht die 5 Sigma erreicht hat. Doch auch so wäre dies schon mehr als ausreichend, denn nehmen wir an beide Experimente hätten jedes für sich 4,1 Sigma erreicht (was sicherlich zu tief gestapelt ist), dann können wir die Gesamtsignifikanz berechnen, indem wir einfach die Einzelsignifikanzen quadrieren, addieren und daraus die Wurzel ziehen:
Sigma_Gesamt = (4,1^2 + 4,1^2)^(1/2) = (33,62)^(1/2) = 5,798...
Was einer gesicherten Entdeckungsgüte von 5 Sigma übersteigt. Aber ich kann schon nachvollziehen, dass man bei einer solch einschneidenden Entdeckung wenigstens in einem der Experimente selbst eine 5 Sigma sehen möchte, bevor man offiziell von einer Entdeckung sprechen wird. Doch das hat eher psychologische und keine physikalisch-technisch-statistischen Gründe...
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Montag, 2. Juli 2012
Ostsee USO: Öffnungen
klauslange,17:21h
Wie ich gehört habe, wartet man nun auf den nächsten Tachgang zum Ostsee USO am 20.Juli. Wenn man aber neues Bild/Video-Material sehen möchte, müsste man nicht so lange warten.
So habe ich ein Video vom Inneren der Öffnung gesehen, das aber in der Tiefe weitergeht und ein Boden nicht zu sehen war. In der Röhre scheint es eine starke Strömung zu geben, die aus dem Inneren kommt. Die Röhre selbst ist so sehr ohne Unebenheiten, dass ich sie mit den Kernbohrungen vergleichen möchte, die ich letztens bei unserem Hausbau gesehen habe. Ich bezweifle, dass sich eine solch glatte Innenwand einer Röhre natürlich bilden kann, aber ich bin ja kein Experte auf dem Gebiet.
Vielleicht wird ja noch vor dem nächsten Tauchgang einiges an Material freigegeben. Die erste Quelle hierfür ist eher die Facebook Gruppe des Ocean-X-Teams als die offizielle Website der Tauchexpedition. Dort braucht man meist etwas länger oder einiges wird gar nicht gezeigt. So habe ich von anderen Quellen erfahren, dass es mehr als nur die eine Öffnung geben soll...
Update: Um genau zu sein, es sollen drei Öffnungen sein, die geometrisch angeordnet sind. Eine natürliche Anordnung scheidet aus. Wir werden sehen...
So habe ich ein Video vom Inneren der Öffnung gesehen, das aber in der Tiefe weitergeht und ein Boden nicht zu sehen war. In der Röhre scheint es eine starke Strömung zu geben, die aus dem Inneren kommt. Die Röhre selbst ist so sehr ohne Unebenheiten, dass ich sie mit den Kernbohrungen vergleichen möchte, die ich letztens bei unserem Hausbau gesehen habe. Ich bezweifle, dass sich eine solch glatte Innenwand einer Röhre natürlich bilden kann, aber ich bin ja kein Experte auf dem Gebiet.
Vielleicht wird ja noch vor dem nächsten Tauchgang einiges an Material freigegeben. Die erste Quelle hierfür ist eher die Facebook Gruppe des Ocean-X-Teams als die offizielle Website der Tauchexpedition. Dort braucht man meist etwas länger oder einiges wird gar nicht gezeigt. So habe ich von anderen Quellen erfahren, dass es mehr als nur die eine Öffnung geben soll...
Update: Um genau zu sein, es sollen drei Öffnungen sein, die geometrisch angeordnet sind. Eine natürliche Anordnung scheidet aus. Wir werden sehen...
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Montag, 2. Juli 2012
Rätselhaftes Schildkrötenmassensterben
klauslange,00:10h
In Australien tritt ein mysteriöses Massensterben auf, für den es keine Erklärung gibt, wie focus.de berichtet:
Das Massensterben von Suppenschildkröten im Nordosten Australiens gibt Forschern Rätsel auf. Mehr als 70 tote Reptilien wurden in der vergangenen Woche an die Strände gespült, wie die Behörden des Bundesstaates Queensland am Freitag erklärten.
Die auch als Grüne Meeresschildkröten bezeichneten Tiere seien gut ernährt gewesen und trügen keine Zeichen einer Krankheit, sagte Marty McLaughlin von der Naturschutzbehörde. Es gebe keinen offensichtlichen Grund für das mysteriöse Massensterben.
Laut McLaughlin konnten Forscher auch keine Spuren von Vergiftung oder Chemikalien feststellen. Bisherige Tests wiesen zudem keine Parasiten auf. „Es ist ein völliges Rätsel“, fügte McLaughlin hinzu. Bislang gebe es aber keinen Hinweis darauf, dass die Krebse und Schweine, die von den verendeten Schildkröten gefressen hatten, ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Das Massensterben von Suppenschildkröten im Nordosten Australiens gibt Forschern Rätsel auf. Mehr als 70 tote Reptilien wurden in der vergangenen Woche an die Strände gespült, wie die Behörden des Bundesstaates Queensland am Freitag erklärten.
Die auch als Grüne Meeresschildkröten bezeichneten Tiere seien gut ernährt gewesen und trügen keine Zeichen einer Krankheit, sagte Marty McLaughlin von der Naturschutzbehörde. Es gebe keinen offensichtlichen Grund für das mysteriöse Massensterben.
Laut McLaughlin konnten Forscher auch keine Spuren von Vergiftung oder Chemikalien feststellen. Bisherige Tests wiesen zudem keine Parasiten auf. „Es ist ein völliges Rätsel“, fügte McLaughlin hinzu. Bislang gebe es aber keinen Hinweis darauf, dass die Krebse und Schweine, die von den verendeten Schildkröten gefressen hatten, ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurden.
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