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Sonntag, 22. Juli 2012
Neue Urwort-Abhandlung: Stop-Squark-Massenabschätzung und Higgs-Boson
klauslange,22:43h
Nun die angekündigte kurze Abhandlung 'Stop-Squark-Massenabschätzung unter Verwendung des Higgs-Bosons im Rahmen der Urwort-Theorie', die ich auch wieder unter Borderlands of Science platzieren werde:
utstophiggs_v1 (pdf, 15 KB)
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Samstag, 21. Juli 2012
Quantenphysik und freier Wille
klauslange,15:07h
Schon des öfteren habe ich darauf hingewiesen, dass entgegen langläufig medial verbreiteter Meldungen der menschliche Wille keine Illusion determinierender Naturgesetze ist und auch der Zufall keinem planenden Willen entgegensteht. Sondern der Quantenzufall bedeutet so etwas wie ein Freiheitsgrad, der eben freie Willensentscheidungen zulässt bzw. Unbestimmtheit eben viele Möglichkeiten des agierens offen lässt. Ein Quantenphysiker kann nun erstmals ein Modell präsentieren, dass den freien Willen im Rahmen bekannter Naturgesetze ohne weiteres erlaubt, wie ein Artikel in pro-physik berichtet. Daraus:
„Als Naturwissenschaftler möchte ich die Möglichkeit und den Ursprung von Freiheit genauer verstehen“, sagt Hans Briegel vom Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) und der Universität Innsbruck, und wendet sich damit gegen einen aktuellen Trend in der Hirnforschung, den freien Willen als Fiktion zu interpretieren und damit die menschliche Freiheit zu verneinen. Die Neurowissenschaften haben in den vergangenen Jahren wiederholt experimentelle Befunde geliefert, die ihre Hypothese scheinbar belegen. Manche Experten fordern gar die Anpassung der Rechtsprechung an die neuen Erkenntnisse. Der theoretische Physiker präsentiert nun eine Theorie, die die Idee von Freiheit mit der Existenz universeller Naturgesetze in Einklang bringt.
„Um die Möglichkeit von Freiheit verstehen zu können, müssen wir uns von der Vorstellung des Gehirns als eines Computers verabschieden und ein stochastisch-dynamisches Modell des Gedächtnisses und seiner Informationsverarbeitung entwerfen“, ist der Physiker überzeugt. Gemeinsam mit der DPG-Dissertationspreisträgerin Gemma De las Cuevas hat er das Modell eines episodisch-kompositorischen Gedächtnisses entwickelt. In ihm sind viele einzelne Erfahrungsfragmente (Clips) gespeichert und netzwerkartig miteinander verbunden. In einer Zufallsbewegung werden die mit einem gegebenen Ereignis zusammenhängenden Clips abgerufen. Übergangswahrscheinlichkeiten, die aufgrund von Erfahrungen modifiziert werden können, bestimmen dieses Stolpern durch die Erinnerungen.
Zentral für das episodisch-kompositorische Gedächtnis ist die Möglichkeit, vorhandene Clips – wiederum zufallsartig – selbst zu verändern und daraus neue Clips zu erzeugen, mit möglicherweise fiktiven Erfahrungsinhalten. Der Agent verfüge damit über eine Simulationsplattform für eine spielerische Auseinandersetzung mit Umwelteindrücken und könne, auf der Grundlage früherer Erfahrungen, plausible zukünftige Szenarien entwerfen und nach diesen handeln. „Bewähren sich Handlungen, die durch neue Clips ausgelöst werden, dann werden diese in das Gedächtnis integriert und in Zukunft wie reale Erfahrungen behandelt. So beeinflusst die Fiktion die tatsächlichen Handlungen des Agenten“ sagt Briegel.
Zufall spielt eine entscheidende Rolle in diesem Konzept, sowohl bei der Bewegung durch die Erinnerungen als auch bei der Veränderung vorhandener Clips. „In der Quantenphysik kennen wir Zufallsprozesse – sogenannte Quantensprünge – nicht nur auf molekularer Ebene, sondern sie werden heute im Labor routinemäßig eingesetzt“, sagt Briegel. „In unserem Modell wird der Zufall zu einer treibende Kraft, sowohl im Aufrufen von Gedächtnisinhalten, sowie in der Mutation und Erzeugung neuer Clips. Der Zufall ist damit ein konstitutiver Bestandteil der Informationsverarbeitung des Agenten und gewissermaßen ein Teil seiner Identität.“
Projektive Simulation nennt Briegel dieses stochastische Modell der Informationsverarbeitung. Es soll keine Erklärung von Bewusstsein oder eine Theorie über die Funktionsweise des Gehirns sein. „Es zeigt vielmehr, wie in Systemen, die auf allen Ebenen den Gesetzen der Physik unterworfen sind, dennoch ein Spielraum entstehen und ausgenutzt werden kann.“ Das gelte für biologische Systeme genauso wie für Maschinen.
Die Existenz eines solchen Spielraums sei aber die Voraussetzung für die Möglichkeit von Freiheit und letztendlich für einen freien Willen. Briegel betont, Details der Neurobiologie spielten für die prinzipielle Frage, ob Freiheit mit den Gesetzen der Physik überhaupt verträglich ist, keine Rolle.
„Als Naturwissenschaftler möchte ich die Möglichkeit und den Ursprung von Freiheit genauer verstehen“, sagt Hans Briegel vom Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) und der Universität Innsbruck, und wendet sich damit gegen einen aktuellen Trend in der Hirnforschung, den freien Willen als Fiktion zu interpretieren und damit die menschliche Freiheit zu verneinen. Die Neurowissenschaften haben in den vergangenen Jahren wiederholt experimentelle Befunde geliefert, die ihre Hypothese scheinbar belegen. Manche Experten fordern gar die Anpassung der Rechtsprechung an die neuen Erkenntnisse. Der theoretische Physiker präsentiert nun eine Theorie, die die Idee von Freiheit mit der Existenz universeller Naturgesetze in Einklang bringt.
„Um die Möglichkeit von Freiheit verstehen zu können, müssen wir uns von der Vorstellung des Gehirns als eines Computers verabschieden und ein stochastisch-dynamisches Modell des Gedächtnisses und seiner Informationsverarbeitung entwerfen“, ist der Physiker überzeugt. Gemeinsam mit der DPG-Dissertationspreisträgerin Gemma De las Cuevas hat er das Modell eines episodisch-kompositorischen Gedächtnisses entwickelt. In ihm sind viele einzelne Erfahrungsfragmente (Clips) gespeichert und netzwerkartig miteinander verbunden. In einer Zufallsbewegung werden die mit einem gegebenen Ereignis zusammenhängenden Clips abgerufen. Übergangswahrscheinlichkeiten, die aufgrund von Erfahrungen modifiziert werden können, bestimmen dieses Stolpern durch die Erinnerungen.
Zentral für das episodisch-kompositorische Gedächtnis ist die Möglichkeit, vorhandene Clips – wiederum zufallsartig – selbst zu verändern und daraus neue Clips zu erzeugen, mit möglicherweise fiktiven Erfahrungsinhalten. Der Agent verfüge damit über eine Simulationsplattform für eine spielerische Auseinandersetzung mit Umwelteindrücken und könne, auf der Grundlage früherer Erfahrungen, plausible zukünftige Szenarien entwerfen und nach diesen handeln. „Bewähren sich Handlungen, die durch neue Clips ausgelöst werden, dann werden diese in das Gedächtnis integriert und in Zukunft wie reale Erfahrungen behandelt. So beeinflusst die Fiktion die tatsächlichen Handlungen des Agenten“ sagt Briegel.
Zufall spielt eine entscheidende Rolle in diesem Konzept, sowohl bei der Bewegung durch die Erinnerungen als auch bei der Veränderung vorhandener Clips. „In der Quantenphysik kennen wir Zufallsprozesse – sogenannte Quantensprünge – nicht nur auf molekularer Ebene, sondern sie werden heute im Labor routinemäßig eingesetzt“, sagt Briegel. „In unserem Modell wird der Zufall zu einer treibende Kraft, sowohl im Aufrufen von Gedächtnisinhalten, sowie in der Mutation und Erzeugung neuer Clips. Der Zufall ist damit ein konstitutiver Bestandteil der Informationsverarbeitung des Agenten und gewissermaßen ein Teil seiner Identität.“
Projektive Simulation nennt Briegel dieses stochastische Modell der Informationsverarbeitung. Es soll keine Erklärung von Bewusstsein oder eine Theorie über die Funktionsweise des Gehirns sein. „Es zeigt vielmehr, wie in Systemen, die auf allen Ebenen den Gesetzen der Physik unterworfen sind, dennoch ein Spielraum entstehen und ausgenutzt werden kann.“ Das gelte für biologische Systeme genauso wie für Maschinen.
Die Existenz eines solchen Spielraums sei aber die Voraussetzung für die Möglichkeit von Freiheit und letztendlich für einen freien Willen. Briegel betont, Details der Neurobiologie spielten für die prinzipielle Frage, ob Freiheit mit den Gesetzen der Physik überhaupt verträglich ist, keine Rolle.
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Freitag, 20. Juli 2012
Der Antisemitismus in der Aufklärung
klauslange,11:44h
Wie sehr die hochgerühmte Aufklärung antisemitisch war und ist, beleuchtet ein sehr interessanter Artikel in welt-online. Absolut lesenswert.
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Montag, 16. Juli 2012
Das Konzil
klauslange,22:37h
Viele reden über das Konzil und meinen damit das letzte Konzil mit dem Namen II. Vatikanum. Man fordert treue zum Konzil und beschwört den Konzilsgeist. Aber was sagt das Konzil den wirklich selbst? Anlässlich des Jubiläums der Konzilseröffnung will ich die Texte des II.Vatikanums verlinken. Viel Geist und Interesse beim Lesen:
Texte des II. Vatikanischen Konzils
Texte des II. Vatikanischen Konzils
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Samstag, 14. Juli 2012
Higgs-Masse im Rahmen der Urwort-Theorie und ihre Konsequenz
klauslange,18:18h
Mit dem Wissen der neu Entdeckten Bosonen-Masse von 126 GeV/c^2 des Higgs-Kandidaten gelangt man zu einem neuen Abschätzungsmechanismus im Rahmen der Urwort-Theorie. Die in meiner Urwort-Abhandlung utsusy_v1 (pdf, 290 KB)
, Abschnitt 4 verwendeten Berechnungsprinzipien kann man auch für die Higgs-Massen-Abschätzung verwenden, wenn man das Vorzeichen der Exponenten ändert (da man nun bei Bosonen bleibt und nicht zu den Fermionen wechselt):
Masse_Z_Boson = 91 GeV/c^2
Masse_W_Boson = 80 GeV/c^2
Faktor analog zu Abschnitt 4
(2^0 + 2^(-1))
Massen-Abschätzung:
Higgsmasse-Obergrenze = 91 GeV * (2^0 + 2^(-1)) = 136,5 GeV/c^2
Higgsmasse-Untergrenze = 80 GeV * (2^0 + 2^(-1)) = 120 GeV/c^2
Massen-Mittelwert = (136,5 GeV/c^2 + 120 GeV/c^2)/2 = (256,5 GeV/c^2 )/2 = 128,25 GeV/c^2
Das hat auch Auswirkung auf meine Massen-Abschätzung für das Stop Squark. Im Wesentlichen führt das zu einer Halbierung, wie ich in einer neuen Abhandlung kurz erläutern werde, da nun auch der Summand 2^1 für V_min erlaubt ist. Das Stop-Squark ist damit unter der o.a. Voraussetzung also auch bei 344 +- 86 GeV/c^2 zu suchen!
Masse_Z_Boson = 91 GeV/c^2
Masse_W_Boson = 80 GeV/c^2
Faktor analog zu Abschnitt 4
(2^0 + 2^(-1))
Massen-Abschätzung:
Higgsmasse-Obergrenze = 91 GeV * (2^0 + 2^(-1)) = 136,5 GeV/c^2
Higgsmasse-Untergrenze = 80 GeV * (2^0 + 2^(-1)) = 120 GeV/c^2
Massen-Mittelwert = (136,5 GeV/c^2 + 120 GeV/c^2)/2 = (256,5 GeV/c^2 )/2 = 128,25 GeV/c^2
Das hat auch Auswirkung auf meine Massen-Abschätzung für das Stop Squark. Im Wesentlichen führt das zu einer Halbierung, wie ich in einer neuen Abhandlung kurz erläutern werde, da nun auch der Summand 2^1 für V_min erlaubt ist. Das Stop-Squark ist damit unter der o.a. Voraussetzung also auch bei 344 +- 86 GeV/c^2 zu suchen!
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Mittwoch, 11. Juli 2012
Ostsee USO künstlich
klauslange,14:53h
Ein ehemaliger U-Boot-Offizier aus Schweden vermutet, dass die in der Ostsee gefundene mysteriöse Struktur ein Anker aus dem zweiten Weltkrieg sein könnte. Solche Anker befestigten Stahlnetze am Meeresgrund, um U-Boote aufzuhalten. Ein interessantes Argument liefert der Offizier a.D. auch gleich mit: Die Fotos des sogenannten Gesteinsmaterials sehen eher wie Beton aus, das in mehreren Schichten gegossen wurde.
In der Facebook Gruppe des Ocean-X-Teams wird darüber heiß diskutiert. Aber die Anker-Theorie ist schon deswegen nicht zu halten, weil das Objekt dermaßen groß ist, dass allein das Gewicht ein Verbringen an einen solchen Ort per Schiff nicht plausibel ist. Ferner waren ´die damals verwendeten Anker sehr viel kleiner.
Dennoch: Die Aussage belegt einmal mehr, dass das gesamte Objekt mit seinen Strukturen wirklich künstlich erzeugt wurde und keine natürlich Formation ist!
In der Facebook Gruppe des Ocean-X-Teams wird darüber heiß diskutiert. Aber die Anker-Theorie ist schon deswegen nicht zu halten, weil das Objekt dermaßen groß ist, dass allein das Gewicht ein Verbringen an einen solchen Ort per Schiff nicht plausibel ist. Ferner waren ´die damals verwendeten Anker sehr viel kleiner.
Dennoch: Die Aussage belegt einmal mehr, dass das gesamte Objekt mit seinen Strukturen wirklich künstlich erzeugt wurde und keine natürlich Formation ist!
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Montag, 9. Juli 2012
Keine Arsen-Lebensform
klauslange,16:31h
Im Jahr 2010 machte eine Meldung die Runde, wonach man im Mono-Lake Baktrien gefunden haben wollte, die alle Phosphor-Bestandteile in den Zellen durch Arsen ersetzt hat und damit eine neue Lebensform dargestellt hätte, mit den entsprechenden Implikationen für die Astrobiologie.
Nun wurde aber gezeigt, dass das Bakterium doch nicht vollständig ohne Phosphor auskommt und damit keine neue Lebensform ist, wenn auch die Anpassung an eine Arsenumgebung sehr bemerkenswert weit gediehen ist. Zum Beispiel berichtet darüber welt.de.
Nun wurde aber gezeigt, dass das Bakterium doch nicht vollständig ohne Phosphor auskommt und damit keine neue Lebensform ist, wenn auch die Anpassung an eine Arsenumgebung sehr bemerkenswert weit gediehen ist. Zum Beispiel berichtet darüber welt.de.
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