Donnerstag, 6. September 2012
Statt Junk-DNA riesige Steuerzentrale für Gene
Die Verfechter einer Zufallsevolution nannte stets die sogenannte Junk-DNA als Beleg dafür, dass sich unsere Gene durch einen ziellosen Zufallsprozess zum bekannten Code entwickelt hätten, was eben eine Menge an Müll verursachte.

Schon in den vergangenen Jahren hatte man aber herausgefunden, dass zumindest einige Abschnitte im Müllberg nicht funktionslos seien. Nun aber hat das ENCODE - Projekt herausgefunden, dass es so gut wie keinen Müll gibt, sondern die sogenannte Junk-DNA eine riesige Schaltzentrale darstellt, wie u.a. scinexx.de berichtet:

Die vermeintlich nutzlose "Junk-DNA" in unserem Erbgut ist in Wirklichkeit ein gewaltiges Steuerpult: Sie enthält Millionen molekularer Schalter, die unsere Gene nach Bedarf an und abschalten können. Das hat ein internationales Team aus hunderten von Wissenschaftlern herausgefunden. Es sei zwar bereits bekannt gewesen, dass die proteinkodierenden Gene nur zwei Prozent der DNA ausmachen und zumindest Teile der restlichen Abschnitte zur Kontrolle dieser Gene dienen. Jedoch habe man nicht damit gerechnet, dass auch die 80 Prozent des Erbguts, die man lange Zeit für funktionslosen DNA-Müll gehalten hatte, so aktiv an Körperfunktionen mitwirken, berichten die Forscher im Fachmagazin "Nature".




Ich muss es noch einmal betonen:
Nur für die materialistischen Evolutionisten ist dieser Befund überraschend. Im Rahmen eines - wie auch immer verstandenen - Intelligent Design wurde schon immer vermutet, dass sich auch hinter dem sogenannten Junk im Genom eine Funktion verbergen wird. Genau dies wurde ja stets in Abrede gestellt und als Gegenbeweis den unterschiedlichen Vertretern des Intelligent Design unter die Nase gehalten. Natürlich findet man in den Artikeln dazu keine Erwähnung. Es bleibt aber festzuhalten, dass mit diesem überwätigenden Befund das Intelligent Design seinen ersten und wichtigsten empirischen Test glänzend bestanden hat!

Dazu aus dem Jahre 2007 zwei Beiträge von mir auf 'Schöpfung und Evolution':

1) Software-Design als Impulsgeber der Genetik


2) ENCODE - Wissenschaftliche Vorhersage des ID bestätigt

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Mittwoch, 5. September 2012
Dunkle Materie nachgewiesen
Mit dem Planck-Observatorium der ESA wurde nun m.E. der letzte Puzzlestein entdeckt, um die Dunkle Materie als bewiesen zu bezeichnen.

Planck entdeckte eine ungewähnliche Synchrotron-Strahlung im Zentrum unserer Milchstrasse. Diese Strahlung passt zu keinem bekannten Phänomen, so dass dafür nur noch Annihilation Dunkler Materie in Frage kommt. Für sich allein genommen, könnte man die Plack-Messung zwar als starken Hinweis sehen, aber noch nicht als Beweis. Jedoch meldet sein einigen Monaten die Sonde Fermi auch eine ungewöhnliche Messung energiereicher Photonen, für die es keine bekannten Prozesse gibt, aus dem Zentrum der Milchstrasse. Die Planck- und Fermi-Messungen stimmen zum einen gut überein und zum anderen passen sie auch zu theoretischen Voraussagen über die Dunkle Materie, so das für mich der Fall klar ist.

Siehe zum Beispiel space.com:

Strange radiation streaming from the core of our Milky Way galaxy may be a long-sought signal of dark matter, the elusive stuff thought to make up much of the universe, a new study reports.

Researchers using the European Space Agency's Planck satellite have characterized in great detail the radiation that forms a mysterious haze at the center of our galaxy. And they suspect the fog isn't generated by the "normal" matter that makes up everything we can see and measure.

"The radiation cannot be explained by the structural mechanisms in the galaxy, and it cannot be radiation from supernova explosions," study co-author Pavel Naselsky, of the Niels Bohr Institute at the University of Copenhagen in Denmark, said in a statement.

"We believe that this could be proof of dark matter," he added. "Otherwise, we have discovered [an] absolutely new (and unknown for physics) mechanism of acceleration of particles in the galactic center."

"We know from theoretical predictions that the concentration of dark matter particles around the center of galaxies is very high, and we have a strong argument they can collide there and in the collision electrons and positrons are formed," Naselsky said.

"These electrons and positrons start to rotate around the magnetic field at the center of the galaxy and in doing so produce this very unusual synchrotron radiation," he added.

Thus, the researchers may be seeing microwave radiation released by the annihilation of dark matter. The findings appear to fit in with recent observations by the Fermi Gamma-Ray Space Telescope, which spotted a glow of gamma-ray light at the center of the Milky Way that may also be attributable to dark matter annihilation.

"The microwave haze morphology is consistent with that of the Fermi gamma-ray 'haze' or 'bubbles,' indicating that we have a multi-wavelength view of a distinct component of our galaxy," the researchers wrote in a paper reporting their findings posted on the online astronomy preprint site arXiv.org. The study has been submitted to the journal Astronomy and Astrophysics.

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Dienstag, 4. September 2012
Epigenetik
Eine sehr spannende Entwicklung in der Biologie sehe ich in der Epigenetik. Sind wir durch unsere DNA ein für allemal programmiert oder haben Umwelteinflüsse Steuerungsmöglichkeiten? Letzteres ist der Fall. Neben der DNA gibt es noch weitere Ebenen, die das Auslesen des Gencodes steuern. Nun wird die Forschung in dieser Richtung weiter gefördert, wie faz.net berichtet.

Daraus eine interessante Passage:

Die Tochterdisziplin der Genetik beschäftigt sich mit biochemischen Strukturen an und neben der Erbsubstanz DNA, die sich nicht zuletzt durch Umwelteinflüsse bleibend verändern können. Diese Veränderungen verstellen die Genaktivität einer Zelle und prägen so das komplexe biologische Gefüge auch in unserem menschlichen Körper.

Der genetische Code, der die Informationen der biologischen Evolution speichert, bleibt von dieser Erbe-Umwelt-Interaktion unangetastet. Dennoch wird der epigenetische Code wie eine zweite Informationsebene bei der Zellteilung an beide Tochterzellen weitergegeben. Er wirkt deshalb wie ein Gedächtnis des Körpers, das über Wochen, Monate, oft sogar ein ganzes Leben anhalten kann. Auf diesem Weg bestimmen Erbe und teils längst vergangene Umwelteinflüsse immer nur gemeinsam über Identität und Zustand von Organen oder Geweben und entscheiden zusammen mit Signalen aus der Gegenwart über den individuellen biomedizinischen Zustand eines jeden von uns.

Wer Ähnliches vor fünfzehn Jahren verbreitete, wurde in die Nähe der Esoterik gerückt, erinnert sich Jörn Walter, Epigenetik-Pionier und Genetiker an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. Heute sei es dagegen unbestritten, dass Umwelteinflüsse wie Klima, Traumata, Sport oder Ernährung derart tiefe und dauerhafte Spuren in der Biologie des Menschen hinterlassen: „Die Zahl der Publikationen zur Epigenetik in angesehenen Fachmagazinen wächst seit gut zehn Jahren exponentiell.“ Zuletzt erschienen rund tausend Fachartikel jährlich, die den Begriff Epigenetik im Titel führten.

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Montag, 3. September 2012
Klimawandel aus historischer Sicht
Mal eine viel differenziertere Sicht zur allgemeinen Klimawandel-Hysterie bringt welt.de:

Mittlerweile haben wir uns an die Konjunkturen des Weltuntergangs gewöhnt. Wenn der Winter eisig ist oder der Sommer kühl und verregnet, dann gehen die Klima-Alarmisten in Deckung. Erst im Hochsommer, mit Beginn der Waldbrände im Mittelmeerraum und dem Anbruch der Hurrikan-Saison in der Karibik fühlen sie sich wieder zu volkspädagogischen Aktivitäten ermuntert.

Kommt der alljährliche Bericht über die sommerliche Eisschmelze in der Arktis heraus, gibt es kein Halten mehr. Nach dem Hurrikan "Katrina" hieß es, jedes Jahr werde es jetzt mehr und größere tropische Wirbelstürme geben. Die globale Erwärmung führe zu einer zunehmenden Erhitzung der Ozeane, dies bilde den Motor für immer stärkere Wirbelstürme, das sei nur logisch.

Dummerweise folgte die Natur dieser Logik nicht, "Katrina" blieb in seiner Vernichtungskraft einmalig, wohl nicht zuletzt aufgrund der Dammbrüche in New Orleans. Wenn man eine Stadt aber vier Meter unter dem Meeresspiegel baut, dann darf man mit entsprechenden Katastrophen rechnen. Bereits in einem Blues aus den 1920er-Jahren hieß es: "When the levee breaks…".

Entgegen den Weltuntergangsszenarien gab es seit 2007 immer weniger Hurrikans. Jetzt hieß es etwas vorsichtiger, in Zukunft werde es vermutlich weniger tropische Wirbelstürme geben, doch diese fielen dafür besonders schlimm aus. Ein interessantes Argumentationsmuster: Die Prognose war falsch, aber wir haben trotzdem recht...

In der Nomenklatur der Geologie ist eine "Warmzeit" dadurch definiert, dass die Pole komplett eisfrei sind. Nach dieser Terminologie leben wir seit einigen Millionen Jahren in einer Eiszeit. Auch innerhalb der Eiszeiten wechseln sich nach Ausweis der Gletscherforschung ständig wärmere und kältere Perioden ab.

Nach der Theorie des serbischen Geophysikers Milutin Milankowitsch basieren diese Fluktuationen auf den zyklischen Schwankungen der Umlaufbahn (Exzentrizität, Obliquität und Präzession) der Erde um die Sonne. Die langen Zyklen – heute Milankowitsch-Zyklen genannt – dauern etwa 100.000 Jahre. Nur etwa der zehnte Teil dieser Zyklen war innerhalb der letzten Million Jahre relativ warm. In so einem Interglazial – einer "Zwischeneiszeit" – leben wir seit etwa 10.000 Jahren...

Die globale Erwärmung des Holozäns hat aufgrund der Eisschmelze nicht nur solche Landbrücken zum Verschwinden gebracht, sondern sie hat das Sesshaftwerden der Jäger und die Entwicklung der Landwirtschaft ermöglicht. Alle menschliche Zivilisation, wie wir sie heute kennen, mit Landwirtschaft, Urbanisierung, Wissenschaft und Industrie, wurde erst ermöglicht durch diese lang anhaltende globale Erwärmung.

Anders als Max Frisch meinte, erschien zwar nicht der Mensch im Holozän, denn die Entwicklung des Homo sapiens nahm doch etwas länger in Anspruch – wohl aber alle höhere Zivilisation. Ohne Warmzeiten wären wir bei all unserer Wissenschaft und Technik kaum lebensfähig.

Dazu zwei Beispiele: Vor etwa zwölfhundert Jahren fanden die norwegischen Wikinger im Westen eine Insel, die so kalt war, dass man dort keine Landwirtschaft betreiben konnte. Sie nannten sie das "Eisland". Doch während der "hochmittelalterlichen Warmzeit" – also etwa vom Jahr 1000 an - hatten sich die Bedingungen verändert: Zwar wuchsen auf Island immer noch keine Bäume, aber doch Gras und Büsche, man konnte Ackerbau und Viehzucht betreiben. Nun begann die große isländische Landnahme.

Wenig später entdeckten Wikinger noch weiter im Westen eine große grüne Insel. Auch "Grönland" wurde besiedelt, die Hauptsiedlung im Süden bekam einen römisch-katholischen Bischof. Und wagemutige Seefahrer entdeckten noch weiter im Westen Land, aus dem man Baumstämme und Weinbeeren beziehen konnte: "Markland" und "Vinland", das spätere Amerika. Dessen Besiedelung scheiterte allerdings am Widerstand der "Skraelinger", wie die Wikinger die späteren Indianer nannten...

Zu den Axiomen der Alarmisten unter unseren Klimaforschern gehört seit Jahren die Lehre, dass die globale Erwärmung unzulässigerweise das Gleichgewicht der Natur verändere und dass sie um jeden Preis verhindert werden müsse, weil sie "menschengemacht" (anthropogen) sei. Teil der Eschatologie war die Gegenüberstellung von "Adaptation" (Anpassung) und "Mitigation" (Schadensbegrenzung), die schließlich zum Kyoto-Abkommen mit seiner Politik der Reduktion der Treibhausgasemissionen und dem Abgaszertifikatehandel geführt hat...

Doch die meisten Menschen nehmen die Nachrichten von der globalen Erwärmung gelassen und versuchen, sich anzupassen und das Beste daraus zu machen. Deutsche Winzer freuen sich, dass sie mehr gehaltvolle Rotweine produzieren können.

Dass der Meeresspiegel in hundert Jahren um einige Dezimeter steigen dürfte, treibt niemanden wirklich in die Verzweiflung. Viele Küstenstädte planen heute schon höhere Deiche. Das Abschmelzen des Grönlandeises, wenn es denn so weit käme, dürfte nach Ansicht von Glaziologen mehrere Jahrhunderte dauern.

Die gesamte Arktis spielt aber gar keine so große Rolle. 90 Prozent des Eises und 70 Prozent des Süßwassers der Erde sind im antarktischen Eisschild gebunden, und bei diesem ist man uneinig, ob es nicht gerade wächst. Bei minus 82,5 Grad Celsius auf der antarktischen Hochebene scheint zumindest dem Laien die Gefahr der Eisschmelze selbst bei einer leichten Erwärmung relativ gering.

Solange es auf der Erde wärmer wird, ist das eher eine gute Nachricht. Wenn das Holozän zu Ende ginge, wie man in den 1960er Jahren nach einigen kalten Jahren schon einmal geglaubt hat, dann könnten wir wirklich den Blues bekommen. Die meisten Naturwissenschaftler sind heute davon überzeugt, dass es einen anthropogenen Anteil an der globalen Erwärmung gibt, und zumindest in den letzten fünfzig Jahren globaler Industrialisierung erreichte der Verbrauch fossiler Energien beachtliche Größenordnungen.

Der Nobelpreisträger für Atmosphärenchemie Paul Crutzen meint aber, dass menschlicher Einfluss schon sehr viel länger wirksam sei, nämlich bereits seit dem Beginn von Ackerbau und Viehzucht vor über 8000 Jahren. Und der Paläoklimatologe William F. Ruddiman glaubt, dass das Ende des Holozäns bereits seit Langem angebrochen sei und lediglich maskiert werde durch die anthropogene Erderwärmung. Bei allem Konsens über die Erwärmung bewegt man sich bei ihrer Interpretation offenbar auf dünnem Eis.



Zum Autor:
Der Historiker Prof. Dr. Wolfgang Behringer lehrt Frühe Neuzeit an der Uni Saarbrücken. 2007 erschien seine "Kulturgeschichte des Klimas" im CH. Beck-Verlag.

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Sonntag, 2. September 2012
Ostsee USO
Nachdem die zweite Expedition aufgrund mangelhafter Vorbereitung ein Fehlschlag war, wurde nun ein dritter Anlauf unternommen, das USO in der Ostsee zu untersuchen. Ferner scheint es nun endlich einen Kooperationspartner zu geben, der sich auf unterseeischer Archäologie von Artefakten spezilisert hat, die von der Mainstreamwissenschaften ignoriert werden. So jedenfalls steht es in der Facebook Gruppe des Ocean X Teams.

Wir werden sehen, was uns an Nachrichten noch erreicht...

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Freitag, 31. August 2012
Rotiert das Universum?
Update 20.04.25!
Update 29.03.25!

Untersuchungen von zunächst 18000 Galaxien und später dann 300.000 Galaxien ergaben, dass ihre Drehrichtung nicht gleichverteilt sind, sondern es sieben Prozent mehr Galaxien gibt, die um Uhrzeigersinn rotieren. Das kann kein Zufall sein und könnte darauf hinweisen, dass das Universum selbst rotiert, wie welt.de berichtet:

Ein Forscherteam von der Universität von Michigan hat 600 Millionen Lichtjahre weit ins All geblickt. Die sechs Wissenschaftler um den Physiker Michael Longo in Ann Arbor haben sich dabei 18.000 Galaxien des nördlichen Sternenhimmels vorgenommen. Ziel war herauszufinden, in welche Richtung sich die Galaxien drehen.

Dabei stießen die Astronomen auf ein Missverhältnis: Es bewegen sich sieben Prozent mehr Galaxien links- als rechtsherum. "Dass dieser Überschuss purer Zufall ist, halten wir für so gut wie ausgeschlossen", so Longo. "Das wäre so, als würfen sie 10.000mal eine Münze und erhielten sieben Prozent mehr Kopf als Zahl. Das ist extrem unwahrscheinlich!"

Wenn nicht der Zufall Grund dafür ist, dass sich die Mehrheit der Galaxien im Uhrzeigersinn dreht, muss es dafür eine andere Ursache geben. Jemand oder etwas muss den Galaxien einen Schubs verliehen haben, und zwar überwiegend den gleichen Schubs, in die gleiche Richtung.

"Der Urknall selbst muss einen Spin gehabt haben, der einen sich drehenden Kosmos entstehen ließ", mutmaßt Longo. Da die wenigsten Explosionen völlig homogen und in alle Richtungen gleichmäßig ablaufen, erscheint die Möglichkeit solch eines Drehimpulses plausibel. Die Galaxien hätten sich dann kaum gegen diesen Sog der Rotation des Raums wehren können und sein Drehmoment übernommen...

Doch es gibt Kritik an den Messmethoden der amerikanischen Astronomen. So bezweifelt Jürgen Kerp vom Argelander Institut für Astronomie in Bonn die Aussagekraft der Untersuchungen: Die Stichprobe sei viel zu klein. "18.000 Galaxien klingt viel, aber wir haben Milliarden von Galaxien im Universum", gibt Kerp zu Bedenken.

Eine solche Stichprobe eigne sich nicht dazu, eine so weitreichende Aussage zu treffen. "Tatsächlich gesehen ist das ein winziger Ausschnitt aus unserem Universum", so der Bonner Astrophysiker.

Mittlerweile hat ein zweites Astronomenteam von der Lawrence Technological University in Southfield die Messungen bestätigt. Die Wissenschaftler aus dem US-Bundesstaat Michigan haben statt 18.000 diesmal mehr als 300.000 Galaxien untersucht – und kamen zum selben Ergebnis: Es scheint ein bevorzugtes Drehmoment von Galaxien zu geben – das jedoch auch ganz woanders herkommen könne, so Jürgen Kerp, nämlich aus Zusammenstößen von Galaxien.

"Wir können mit dem Hubble Space Teleskop beobachten, wie Galaxien kollidieren und miteinander verschmelzen." Diese Zusammenstöße seien so stark, dass sie bisweilen ganze Galaxien zerstören und sich aus den Überresten der Kollison neue Gebilde formieren. "Wie die sich dann drehen, liegt ausschließlich ab von der Art und Weise, wie die Vorgängerobjekte aufeinander gestoßen sind", so Kerp...

"Das ist natürlich möglich", gibt Michael Longo zu. Es wäre jedoch schwer nachzuvollziehen, warum ein so großes wie das von seinem Team untersuchte Gebiet Galaxien mit der einen Drehrichtung hervorgebracht haben soll und Galaxien sich außerhalb davon andersherum drehen. "Dafür gibt es kein Modell," so der US-Astronom.

Für Michael Longo und seine Forscherkollegen aus Michigan sind die Messungen ein erster Hinweis auf die Drehung des Weltalls insgesamt. Und dies käme einem ersten indirekten Nachweis der Existenz eines schon lange postulierten Hyperraums mit weiteren Universen gleich.


Spannendes Update 29.03.2025:

Der Titel des Videos verwirrt etwas. Aber es geht im Kern um eine Bestätigung der Rotation des Universums mit dem James Webb Weltraum-Teleskop!



Update 20.04.2025:

Selbstverständlich ist - neben Messeffekte einer sich schneller als zuvor angenommen rotierenden Milchstraße - auch eine andere Erklärung als die Schwarzloch-Kosmologie für ein in Gänze rotierendes Universum möglich. Ich persönlich präferiere einen asymmetrischen Urknall, wie im folgenden Video vom 19.04.2025 kurz erwähnt

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Montag, 27. August 2012
Neil Amstrong ist tot - R.I.P
Der erste Mensch auf dem Mond ist im Alter von 82 Jahren verstorben. Sein Andenken aber wird erhalten bleiben. Armstrong, und mit ihm die anderen Mondfahrer - sei es im Mondorbit oder auf dem Mond selbst - repräsentieren jene kühnen Menschen, denen wir es zu verdanken haben, dass wir nicht mehr in Höhlen hocken, sondern uns weiterentwickeln, neue Horizonte erreichen konnten.

Dazu ein trauriger Vergleich zur heutigen Zögerlichkeit: SZ-Artikel

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