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Freitag, 28. September 2012
abc-Vermutung: Beweis mit Fehler?
klauslange,15:12h
Im Beweis der abc Vermutung (dazu meinen Beitrag hier) scheint es einen Fehler zu geben. Wie mir mitgeteilt wurde, ist die Abschätzung in Theorem 1.10 der eigentlichen Beweis-Abhandlung IV viel zu streng, so dass sich für diese Abschätzung eine Reihe von Gegenbeispielen ergeben. Sollte das Zutreffen, dann wäre der Beweis in Gefahr.
Ich möchte aber darauf hinweisen, dass die Existenz von Gegenbeispielen nicht in jedem Fall schädlich ist, sondern stets darauf zu achten ist, warauf sich eine Abschätzung genau bezieht. Ausnahmen können also außerhalb des Bereichs liegen, der betrachtet wird.
Theorem 1.10 scheint aber eher generellen Charakter zu haben. Aber ich muss zugeben, dass ich nicht tief genug drin stecke, zumal ich mit meiner eigenen Primzahlforschung beschäftigt bin.
Eine Sache noch: Zwar stellt Mochizuki in seinen Arbeiten wirklich neue Konzepte und Instrumentarien vor, für den Beweis der abc Vermutung an sich, sind diese aber nicht notwendig, wie oft gemeldet wurde, und ich auch erst einmal so abkupferte. Man kommt also in weiten Strecken mit der bereits bekannten Mathematik aus, um den Beweis zu prüfen...
Ich möchte aber darauf hinweisen, dass die Existenz von Gegenbeispielen nicht in jedem Fall schädlich ist, sondern stets darauf zu achten ist, warauf sich eine Abschätzung genau bezieht. Ausnahmen können also außerhalb des Bereichs liegen, der betrachtet wird.
Theorem 1.10 scheint aber eher generellen Charakter zu haben. Aber ich muss zugeben, dass ich nicht tief genug drin stecke, zumal ich mit meiner eigenen Primzahlforschung beschäftigt bin.
Eine Sache noch: Zwar stellt Mochizuki in seinen Arbeiten wirklich neue Konzepte und Instrumentarien vor, für den Beweis der abc Vermutung an sich, sind diese aber nicht notwendig, wie oft gemeldet wurde, und ich auch erst einmal so abkupferte. Man kommt also in weiten Strecken mit der bereits bekannten Mathematik aus, um den Beweis zu prüfen...
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Donnerstag, 27. September 2012
Milchstrasse in heissem Gas
klauslange,16:58h
Die Milchstrasse ist eingebettet in einer Blase aus heißem Gas. Damit ist die vermisste baryonische Materie aufgespürt, die es eigentlich durch den Urkanll geben müsste. In 'welt der physik' wird das sehr schön erklärt und darauf aufmerksam gemacht, dass man diesen Befund nicht mit der Suche nach der Dunklen Materie verwechseln darf: hier.
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Montag, 24. September 2012
Mars One: Personalie zeigt Ernsthaftigkeit
klauslange,18:58h
Dass es den Mars One Leuten nicht einfach um eine Big Brother Show geht, Elemente davon lediglich zur Finanzierung herangezogen werden, zeigt eine neue Personalie. Wie vermeldet wurde Kai Staats für die Leitungsebene gewonnen. Das ist deswegen von Bedeutung, weil Staats mit Raumfahrtprojekten vertraut ist, aber auch sonst schon Großprojekte gemaneged hat:
Kai Staats comes to Mars One with extensive experience in mission critical systems and business development. Staats was for ten years the founder and CEO of Terra Soft Solutions, the former developer of Yellow Dog Linux for the PowerPC architecture. In this capacity, he led his team to develop supercomputing systems built upon Apple, IBM, and Sony computers for the United States Departments of Energy and Defense, top-tier university labs, commercial entities and NASA--and processing of images from the Mars rovers.
Es geht also wirklich um die Kolonisierung des Mars, alles andere ist nur Mittel zum Zweck...
Kai Staats comes to Mars One with extensive experience in mission critical systems and business development. Staats was for ten years the founder and CEO of Terra Soft Solutions, the former developer of Yellow Dog Linux for the PowerPC architecture. In this capacity, he led his team to develop supercomputing systems built upon Apple, IBM, and Sony computers for the United States Departments of Energy and Defense, top-tier university labs, commercial entities and NASA--and processing of images from the Mars rovers.
Es geht also wirklich um die Kolonisierung des Mars, alles andere ist nur Mittel zum Zweck...
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Donnerstag, 20. September 2012
Jesus war nicht verheiratet
klauslange,13:03h
Natürlich war Jesus nicht verheiratet. An dieser Tatsache ändert auch nichts eine neue Entdeckung, die eine feministische Forscherin nun medial wirksam vorstellt. Für ausführliche Anmerkungen zu dem neuen Papyrus-Fund verlinke ich einen sehr guten kath.net Artikel.
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Dienstag, 18. September 2012
Warp-Antrieb realisierbar!
klauslange,15:03h
Inspiriert von der Star Trek Serie machte man sich über den sogenannten Warp - Antrieb des Raumschiffes Enterprise Gedanken. Da sich innerhalb der Raumzeit nichts schneller als mit Lichtgeschwindigkeit bewegen kann, besann man sich darauf, dass die Raumzeit selbst dieser Geschwindigkeitsbeschränkung nicht unterliegt. Kann man also die Raumzeit so manipulieren, dass dadurch Ziele in einer effektiven Überlichtgeschwindigkeit erreicht werden? Das war die Frage und 1994 konnte der Mexikaner Miguel Alcubierre antworten: Ja, rechnerisch ist das möglich. Dazu generiert man um das Raumschiff eine Warp-Blase, in der die Lichtgeschwindigkeit nicht überschritten wird. Diese Warp-Blase streckt und staucht aber die Raumzeit selbst, so dass sich im Endeffekt die Warp-Blase (und damit das Raumschiff in ihr) durch diese Manipulation der Raumzeit überlichtschnell bewegt.
Das Ganze hatte nur den Haken, dass man dermaßen viel Energie benötigen würde, dass die Erzeugung der Warp-Blase mit der Steckung und Stauchung der Raumzeit praktisch nicht zu erreichen sein würde.
Dieses Energieproblem konnte nun aber durch einen Forscher der NASA am Johnson Space Center gelöst werden, wie space.com berichtet.
Harold White konnte Optimierungen an der ursprünglichen Formel vornehmen und so die Enerigemenge drastisch senken. Interessant: Im Labor soll nun eine kleine Warp-Blase erzeugt werden!
Das Ganze hatte nur den Haken, dass man dermaßen viel Energie benötigen würde, dass die Erzeugung der Warp-Blase mit der Steckung und Stauchung der Raumzeit praktisch nicht zu erreichen sein würde.
Dieses Energieproblem konnte nun aber durch einen Forscher der NASA am Johnson Space Center gelöst werden, wie space.com berichtet.
Harold White konnte Optimierungen an der ursprünglichen Formel vornehmen und so die Enerigemenge drastisch senken. Interessant: Im Labor soll nun eine kleine Warp-Blase erzeugt werden!
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Montag, 17. September 2012
Mars Bluebarries mit Biosignaturen!!!
klauslange,17:10h
Die bekannten Mars-Kügelchen 'Blueberries' wurden aussschließlich als rein chemisch entstanden angesehen. Doch nun zeigt eine Forschergruppe, dass solche speziellen Kügelchen auf der Erde stets Biosignaturen enthalten, also unter Mithilfe von Mikroben entstanden sind:
Concretions, preferentially cemented masses within sediments and sedimentary rocks, are records of sediment diagenesis and tracers of pore water chemistry. For over a century, rinded spheroidal structures that exhibit an Fe(III) oxide–rich exterior and Fe-poor core have been described as oxidation products of Fe(II) carbonate concretions. However, mechanisms governing Fe(III) oxide precipitation within these structures remain an enigma. Here we present chemical and morphological evidence of microbial biosignatures in association with Fe(III) oxides in the Fe(III) oxide–rich rind of spheroidal concretions collected from the Jurassic Navajo Sandstone (southwest United States), implicating a microbial role in Fe biomineralization. The amount of total organic carbon in the exterior Fe(III) oxides exceeded measured values in the friable interior. The mean δ13C value of organic carbon from the Fe(III) oxide–cemented exterior, δ13C of −20.55‰, is consistent with a biogenic signature from autotrophic bacteria. Scanning electron micrographs reveal microstructures consistent with bacterial size and morphology, including a twisted-stalk morphotype that resembled an Fe(II)-oxidizing microorganism, Gallionella sp. Nanoscale associations of Fe, O, C, and N with bacterial morphotypes demonstrate microorganisms associated with Fe(III) oxides. Together these results indicate that autotrophic microorganisms were present during Fe(III) oxide precipitation and present microbial catalysis as a mechanism of Fe(III) oxide concretion formation. Microbial biosignatures in rinded Fe(III) oxide–rich concretions within an exhumed, Quaternary aquifer has broad implications for detection of life within the geological record on Earth as well as other Fe-rich rocky planets such as Mars, where both Fe(II) carbonate and Fe(III) oxide–rich concretions have been identified.
Quelle: Fachjournal Geology
Concretions, preferentially cemented masses within sediments and sedimentary rocks, are records of sediment diagenesis and tracers of pore water chemistry. For over a century, rinded spheroidal structures that exhibit an Fe(III) oxide–rich exterior and Fe-poor core have been described as oxidation products of Fe(II) carbonate concretions. However, mechanisms governing Fe(III) oxide precipitation within these structures remain an enigma. Here we present chemical and morphological evidence of microbial biosignatures in association with Fe(III) oxides in the Fe(III) oxide–rich rind of spheroidal concretions collected from the Jurassic Navajo Sandstone (southwest United States), implicating a microbial role in Fe biomineralization. The amount of total organic carbon in the exterior Fe(III) oxides exceeded measured values in the friable interior. The mean δ13C value of organic carbon from the Fe(III) oxide–cemented exterior, δ13C of −20.55‰, is consistent with a biogenic signature from autotrophic bacteria. Scanning electron micrographs reveal microstructures consistent with bacterial size and morphology, including a twisted-stalk morphotype that resembled an Fe(II)-oxidizing microorganism, Gallionella sp. Nanoscale associations of Fe, O, C, and N with bacterial morphotypes demonstrate microorganisms associated with Fe(III) oxides. Together these results indicate that autotrophic microorganisms were present during Fe(III) oxide precipitation and present microbial catalysis as a mechanism of Fe(III) oxide concretion formation. Microbial biosignatures in rinded Fe(III) oxide–rich concretions within an exhumed, Quaternary aquifer has broad implications for detection of life within the geological record on Earth as well as other Fe-rich rocky planets such as Mars, where both Fe(II) carbonate and Fe(III) oxide–rich concretions have been identified.
Quelle: Fachjournal Geology
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Opportunity findet kleine Kügelchen auf dem Mars
klauslange,16:55h
Schon einmal fand der Minirover kleine Kügelchen auf dem Mars, die dann den Spitznamen 'Blueberries' erhielten. Nun wurde der Rover wieder fündig, doch die neuen Kügelchen haben eine ganz andere Struktur und Zusammensetzung als die bekannten Blueberries. Die nächsten Wochen sollen Licht ins Dunkel bringen. Schade das der neue Rover Curiosity nicht einen solchen Fund gemacht hat. Mit Opportunity ist die Analyse weitaus schwieriger und indirekter.
New Scientist berichtet:
NASA scientists working on the Opportunity mission at first thought the spheres looked like structures known as Martian blueberries. These iron-rich orbs, discovered at the rover's landing site in 2004, are thought to have formed millions of years ago, when the Red Planet was likely warm enough to host liquid water.
In some places minerals precipitated out of the water as it diffused through rock, leaving behind hard masses. Erosion eventually exposed the spherules embedded in outcrops, like blueberries in a muffin.
Similar spheres have been found in sandstones in the US Southwest, and some scientists think they may hold clues to finding microbial life on Mars.
But when Opportunity took a closer look at the new spheres using its X-ray spectrometer, the rover found that they don't "taste" like blueberries.
For one, the spheres don't contain nearly as much iron. They're also much more tightly clustered than previous groups of blueberries, and they have a more fragile disposition.
"They seem to be crunchy on the outside, and softer in the middle," Opportunity's principal investigator, Steve Squyres of Cornell University, said in a NASA statement.
"They are different in concentration. They are different in structure. They are different in composition. They are different in distribution. So, we have a wonderful geological puzzle in front of us."
New Scientist berichtet:
NASA scientists working on the Opportunity mission at first thought the spheres looked like structures known as Martian blueberries. These iron-rich orbs, discovered at the rover's landing site in 2004, are thought to have formed millions of years ago, when the Red Planet was likely warm enough to host liquid water.
In some places minerals precipitated out of the water as it diffused through rock, leaving behind hard masses. Erosion eventually exposed the spherules embedded in outcrops, like blueberries in a muffin.
Similar spheres have been found in sandstones in the US Southwest, and some scientists think they may hold clues to finding microbial life on Mars.
But when Opportunity took a closer look at the new spheres using its X-ray spectrometer, the rover found that they don't "taste" like blueberries.
For one, the spheres don't contain nearly as much iron. They're also much more tightly clustered than previous groups of blueberries, and they have a more fragile disposition.
"They seem to be crunchy on the outside, and softer in the middle," Opportunity's principal investigator, Steve Squyres of Cornell University, said in a NASA statement.
"They are different in concentration. They are different in structure. They are different in composition. They are different in distribution. So, we have a wonderful geological puzzle in front of us."
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Freitag, 14. September 2012
Japan schaltet alle AKWs bis 2040 ab
klauslange,13:16h
Endlich! Auch im der Atomlobby hörigen Japan folgt nach Fukushima der Atomausstieg. Zwar soll dies erst 2040 soweit sein, aber für Japan ist das ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Es werden immer wieder Ausreden aufgeführt, warum man denn für die Stromerzeugung bei der Atomkraft bleiben solle. Doch letztlich muss man eben eingestehen, dass diese Technik einfach nicht beherrschbar ist. Schon der Normalbetrieb macht Probleme, wenn man nur die Atommüllproblematik nimmt. Zum japanischen Atomausstieg berichtet u.a. welt.de.
Übrigens: Natürlich kann ich mir auch vorstellen, dass man Atomkraft zur Stromerzeugung benutzt. Aber dies wegen des Risikos eben nicht auf der Erde. Aber auf dem Mond könnte man zur Versorgung einer dortigen Station ruhig einen Meiler bauen, wenn dort eine Havarie passiert, macht es nichts. Und auch das Atommüllproblem stellt sich im All so nicht. Aber das nur so nebenbei.
Übrigens: Natürlich kann ich mir auch vorstellen, dass man Atomkraft zur Stromerzeugung benutzt. Aber dies wegen des Risikos eben nicht auf der Erde. Aber auf dem Mond könnte man zur Versorgung einer dortigen Station ruhig einen Meiler bauen, wenn dort eine Havarie passiert, macht es nichts. Und auch das Atommüllproblem stellt sich im All so nicht. Aber das nur so nebenbei.
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