Samstag, 8. Dezember 2012
Metamorphose
Heute habe ich einen sehr interessanten Film über die Metamorphose der Schmetterlinge gesehen und es zeigt sich, dass mit ungerichteten, zufälligen Mutationen, die kleinen Selektionsschritten unterworfen sind, eine Entstehung der Metamorphose nicht möglich ist.

Natürlich habe ich darüber gegooglet, was denn die Biologen des Mainstreams dazu sagen. Aber mehr als 'Story telling', die krampfhaft versucht das Scheitern des Evolutionsparadigmas zu verschleiern, kommt nicht zustande.

Metamorphose kann ja nur funktionieren, wenn der Zielorganismus als solcher bekannt ist und eine evolutionäre Entwicklung dahin zielgerichtet ist. Das widerspricht schon der Definition der ungerichteten Evolution.

Die konkreten Hürden, die eine darwinsche Evolution nehmen müsste, werden dann ausgeblendet. Statt detaillierten Analysen, findet man daher nur Denkmöglichkeiten. Frei nach dem Motto: Es muss ja einen evolutiven Weg geben, denn sonst würde es die Metamorphose nicht geben. Damit überbrückt man dann die evolutiven Sackgassen.

Bleibt also nur die Aussage des Films: Ein intelligenter Designer ist unumgänglich!

Ein wichtiger Film!

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Donnerstag, 6. Dezember 2012
Urwort-Theorie und Schöpfungslehre
Die Frage kam nun auf, ob denn auch die Urwort-Theorie (UT) mit der Schöpfungslehre vereinbar sei. Zwar lässt Dr. Michael König als Begründer der Urwort-Theorie sehr deutlich diese Theorie auch als ein Denkrahmen für intergalaktische Reisen und Reinkarnation offen, doch niemand, der die Urwort-Theorie verwendet ist ja gezwungen, solche Ansichten zu teilen.

Rein aus dem theoretischen Apparat heraus, verknüpft die UT die Theorie von Burkhard Heim und jene von Jean Emile Charon.

Die Heimsche Theorie (HT) kann man nun auch für lange Zeiträume gebrauchen, doch da sie im wesentlichen keinen Urknall benötigt, um die materielle Existenz des Universums zu erklären, und viele Grundlagen der ausgespannten Raumzeit in einem konstituierenden Zahlenraum liegen, sind lange Zeiträume des materiellen Universums nicht notwendig. Vieles spielte sich vor der materiellen Manifestation im Apeiron ab, eine Art von immaterieller Struktur- und Informationsebene.

Es war daher nicht überraschen, dass ein Philosoph wie Prof. Dr. Hort W. Beck die HT und die UT für die Erklärung einer Sechs-Tage-Schöpfung aufbereiten konnte (siehe hier).

Meine bisherigen Arbeiten zur HT und UT haben also Bestand und weitere Arbeiten werden noch folgen!

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Mittwoch, 5. Dezember 2012
Außerirdisches Leben im Lichte von Schöpfungs- und Evolutionslehre
Was wäre, wenn man auf einem anderen Himmelskörper Leben finden würde?
Welche Bedeutung hätte dies für die Schöpfungslehre bzw. für die Evolutionslehre?

Zunächst scheint es so zu sein, als ob der Fund von Leben außerhalb der Erde ein wichtiger Punkt zu Gunsten der Evolutionslehre wäre. Schließlich könnte man anführen, dass damit gezeigt sei, dass Leben - wo auch immer die Randbedingungen dafür vorliegen - durch ein allgemeiner Naturprozess entsteht.

Doch ich denke, diese Positionen ist nicht ohne weiteres als KO-Kriterium zu gebrauchen.

Im Rahmen einer Schöpfungslehre könnte man anführen, dass Gott als Schöpfer und Freund des Lebens, diese Lebensbejahung auch dadurch zum Ausdruck bringt, in dem Er außerhalb der Erde Lebewesen schafft und ansiedelt. Zwar wird in der Bibel außerirdisches Leben im All nicht erwähnt, aber das hat nicht zu bedeuten, dass Gott nicht auch an anderen Orten Leben erschaffen hat.

Gerade im Hinblick auf eine - aus Sicht biblischer Zeiten - zukünftige Generation von technisierten Menschen, die auch Raumfahrt betreibt, kann Gott außerirdisches Leben im Sonnensystem als Botschaft etabliert haben, die Seine Lebensfreundlichkeit bezeugt. Schon im irdischen Rahmen kann man ja Lebewesen an unwirtlichen Orten nachweisen, so dass man schon hier die frohe Botschaft vernimmt: Nicht der Tod ist Sieger, sondern das Leben triumphiert, selbst an Orten mit höllischem Charakter.

Auf der anderen Seite ist aber plausibel, dass Orte außerhalb der Erde, wo man alle Zutaten für Leben antrifft, aber keine Lebewesen, ein Beleg dafür sind, dass es eben mehr als nur die Anhäufung lebensnotwendiger Zutaten bedarf, um Leben entstehen zu lassen. Daher hat die Evolutionslehre bei der Suche nach außerirdischem Leben viel zu verlieren, aber nichts zu gewinnen!

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Dienstag, 4. Dezember 2012
Mars: Curiosity findet Kohlenstoffverbindungen
Der Mars Rover Curiosity hat zum ersten mal in der Geschichte der Mars-Erforschung Kohlenstoffverbindungen im Boden nachgewiesen. Noch sind sich die NASA Wissenschaftler aber nicht sicher, dass es sich dabei nicht auch um irdische Verunreinigungen handeln könnte. Das ist schon ein schlechter Witz: Warum schickt man überhaupt so teure Analysegerätschaften auf den Mars, wenn man sich nie sicher sein kann, dass die gelieferten Daten nicht ausschließlich vom Mars stammen? Mit solchen Unsicherheiten ist doch absolut nichts gewonnen. Auch fand man mehr Wassermoleküle als erwartet, stammt dieses Wasser eventuell auch von der Erde?

Nun gut, lassen wir den Wissenschaftlern ihr Spielzeug und verbuchen solche Verlautbarungen als Entertainment. Meldung auf space.com...

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Montag, 3. Dezember 2012
Vergessene Archäologie
Mit seinem Buch 'Vergessene Archäologie' hat Dr. Michael Brandt für mich die sogenannte 'Smoking Gun' außerbiblischer Belege für eine Kurzzeit-Schöpfungslehre gefunden.

Schon in letzter Zeit habe ich bemerkt, dass man dem biblischen Text Gewalt antun muss, um die langen Zeiträume der Evolutionstheorie in die Schöpfungswoche zu integrieren.

Gemäß damaliger Überlegung - gestützt auf Augustinus - könnte man wirklich zugestehen, dass wirklich sieben normale Tage im Schöpfungsbericht gemeint sind, aber dies eben rein allegorisch.

Im Hinblick auf Römerbrief, Kapitel 5, kam der Tod erst mit Adams Sündenfall in die Welt und damit - Römerbrief, Kapitel 8, war auch die ganze Schöpfung der Vergänglichkeit unterworfen. Daher hat es den Tod vor dem Sündenfall nicht gegeben, wie auch im Schöpfungsbericht selbst angedeutet wird, wenn allen Tieren das Kraut und den Menschen die Früchte zur Nahrung zugewiesen werden.

Alle Fossilien aber, die man in den unterschiedlichen Erdschichten findet, zeugen von einer vergänglichen Welt. D.h., es bringt gar nichts zu versuchen, die langen Zeiträume irgendwie in die Schöpfungswoche unterzubringen.

Mit dem Buch 'Vergessene Archöologie' zeigt nun Dr. Brandt sehr eindrücklich, dass schon Steinwerkzeuge - die für sich betrachtet nach dem Urteil von Experten nur von Menschen hergestellt worden sein können - in Schichten von 10, über 20 und über 50 Millionen Isotopenjahren - nach der radiometrischen Datierungsmethode - gefunden wurden. Erst wenn man danach bekanntgab, aus welcher Erdschichten diese Werkzeuge stammten - wobei die Schicht als solche gesichert ist, wurden von allen Experten die Aussagen zurückgezogen.

Michael Brandt macht diese Vorgehensweise dann auch noch an einem ganz anderen Beispiel deutlich: Nach Mainstreammeinung wurde Amerika erst vor etwa 13000 Jahren besiedelt. Wenn man dort gefundene Steinwerkzeuge begutachtet, erfüllen diese alle Kriterien für menschengemachte Artefakte. Sobald man aber darüber informierte, dass diese Steinwerkzeuge in Schichten mit einem zugeordneten Alter von 20000 Jahren gefunden wurden, zählten die anderen Kritierien nicht mehr. Ein typischer Zirkelschluss.

Nun bin ich überzeugt, dass es menschliche Hinterlassenschaften schon in Schichten von über 10 Millionen Jahren Alter gibt. Doch ich glaube - religiös gemeint - nicht, dass Gott mit Seiner Erlösungstat für den gefallenen Menschen über 10 Millionen Jahre, oder gar sehr viel mehr, wartet, bevor er mit Christus entscheidend die Versöhnung bringt.

Daher muss es mit den radiometrischen Datierungen eine Fehldeutung geben, da ja die Erdschichten als Fundorte keine Zweifel zulassen. Zur selben Zeit finde ich dann auch noch die zuvor gepostete Aussage von der neuen Kirchenlehrerin Hildegard von Bingen über die schnelle Erschaffung der Welt, was für mich in diesem zeitlichen Zusammenhang, einfach nur als Bestätigung gewertet werden kann, womit ich natürlich das primäre Zeignis der Bibel nicht herabsetzen möchte.

Nachdem ich lange Zeit wirklich redlich bemüht war eine irgendwie verchristliche evolutionäre Entwicklung mit dem Schöpfungsgedanken zusammen zu denken, ist der Punkt gekommen, wo ich zurück zu meinen Wurzeln in der Schöpfungslehre kehre.

Entsprechend habe ich auch meine Linkliste in diesem Blog entrümpelt...

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Freitag, 30. November 2012
Hildegard von Bingen über die Schöpfung
"Alles was Gott gewirkt hat, hatte Er vor Beginn der Zeit in Seiner Gegenwart.
In der reinen und heiligen Gottheit leuchteten alle sichtbaren und unsichtbaren Dinge ohne zeitlichen Augenblick und ohne Zeitablauf vor aller Ewigkeit, so wie sich Bäume und andere kreatürliche Dinge in naheliegenden Gewässer widerspiegeln, ohne doch körperlich in ihnen zu sein, wenngleich ihre Umrisse in diesem Spiegel erscheinen.

Als Gott sprach: "Es werde" hüllten sich die Dinge sofort in ihre Gestalt,
so wie Sein Vorherwissen sie vor der Zeit körperlos geschaut hatte."*



*Heilige Kirchenlehrerin Hildegard von Bingen, Welt und Mensch

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Bedauerlich: Vatikan begrüßt UN-Beschluss zu 'Palästina'
Wie kath.net berichtet, begrüßt der Vatikan den einseitigen Schritt der Anerkennung durch die UN-Vollversammlung eines 'Palästinas' als Nicht-UN-Mitglieds-Staat mit Beobachterstatus, hier.

Als katholischer Christ finde ich diesen Beschluss der UN-Vollversammlung sehr bedauerlich und stimme in dieser Sache nicht mit dem Vatikan überein. Denn der Antrag der PLO verstößt eindeutig gegen die Osloer Verträge und trägt damit nicht zu einer friedlichen Lösung des Nahostkonflikts bei.

Aus Sicht der PLO war dieser Schritt natürlich sinnvoll, denn nun können sie jede Aktion Israels in den sogenannten besetzten Gebieten vor dem Internationalen Strafgerichtshof bringen und so den Staat Israel permanent nun auch rechtlich abgesichert an den Pranger stellen und erwirken, dass die Ausführung von Gerichtsurteile gegen Israel durch die Staatengemeinschaft vermittels Sanktionen und härteren Maßnahmen erzwungen werden können.

Dies ist ein Szenario, dass zu einem in der Bibel skizzierten militärischen Konflikt der Staatengemeinschaft gegen Israel passt. Ich wünschte, der Vatikan hätte in dieser Hinsicht mehr heilsgeschichtliches Einfühlungsvermögen gezeigt.

Ein aber nun so einseitig herbeigeführter Beschluss spielt dem weltweiten Antisemitismus in die Hände, er kann nun unter dem Deckmantel legaler Prozesse und Urteile agieren. Sehr bedauerlich, dass der Vatikan mit seiner Stellungnahme diesem Treiben nun quasi auch noch eine moralische Legitimation liefert. Dies ist ein klarer Rückschritt in den Beziehungen zum Staat Israel. Ich hoffe und bete, dass der Heilige Vater die Stellungnahme des Vatikan überdenkt und korrigiert...

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Donnerstag, 29. November 2012
Schwarzes Loch hebelt Galaxienentstehungtheorie aus
Wieder steht ein Theoriegebäude vor dem Aus, denn es wurde ein Schwarzes Loch entdeckt, das im Verhältnis zu seiner Galaxie viel zu Massereich ist, jedenfalls wenn es nach den etablierten Theorien der Galaxienbildung geht. Dies berichtet pro-physik.de:

Untersuchungen der Massen ferner Galaxien und ihrer schwarzen Löcher haben einen interessanten Zusammenhang aufgedeckt: Danach erreicht ein schwarzes Loch typischerweise nur einen winzigen Bruchteil – etwa 0,1 Prozent – der Gesamtmasse aller Sterne, die der Muttergalaxie angehören. Diese Beziehung ist zwar nur unvollständig verstanden, spielt aber eine wichtige Rolle in allen derzeit gängigen Modellen der Galaxienentwicklung. Jetzt hat das Team um Remco van den Bosch im Rahmen einer seit 2010 laufenden systematischen Suche ein schwarzes Loch aufgespürt, das diesen allgemein akzeptierten Zusammenhang aushebeln könnte. Die Astronomen nutzten dafür Spektren vom Hobby-Eberly-Teleskop in Texas sowie archivierte Bilder des Weltraumteleskops Hubble.

Die Spektren gestatteten Rückschlüsse auf die Bewegungen der Sterne, die direkt von der Schwerkraft des schwarzen Lochs abhängen. Denn anhand spezifischer Veränderungen wie dem Dopplereffekt konnten die Astronomen etwa auf die Geschwindigkeit schließen. Dabei gilt: Je massereicher das schwarze Loch, desto schneller die Bewegung der Sterne im Herzen der Galaxie. Auf diese Weise identifizierte das Team sechs Kandidatengalaxien, die vergleichsweise klein waren und große schwarze Löcher besitzen mussten. Für eine davon, NGC 1277, waren im Archiv des Weltraumteleskops Hubble bereits detailreiche Bilder vorhanden.

Um die Masse des schwarzen Lochs zu bestimmen, erstellten van den Bosch und seine Kollegen ein dynamisches Modell der Galaxie, das alle möglichen Sternumlaufbahnen einschließt. Systematische Vergleiche von Modell und Beobachtungsdaten zeigten dann, welche Umlaufbahnen in Kombination mit welchem Massenwert für das schwarze Loch die Beobachtungen am besten erklären. Im Fall der Scheibengalaxie NGC 1277 kamen die Astronomen auf rund 17 Milliarden Sonnenmassen.

Die größte Überraschung: Die Masse der mächtigen Schwerkraftfalle macht ungefähr 14 Prozent der Gesamtmasse von NGC 1277 aus – was deutlich über den oben genannten 0,1 Prozent liegt und einen Faktor von mehr als zehn bedeutet. Mit anderen Worten: Die Astronomen hätten ein schwarzes Loch dieser Größe in einer mindestens zehnfach größeren elliptischen Galaxie erwartet – aber nicht in einer kleinen Scheibengalaxie wie NGC 1277.

Ist das eine seltene Laune der Natur, eine Ausnahme? Vorläufige Analysen weiterer Daten weisen in eine andere Richtung: Bis dato hatten Remco van den Bosch und seinen Kollegen noch fünf weitere Galaxien entdeckt, die vergleichsweise klein sind, aber dennoch ungewöhnlich massereiche zentrale schwarze Löcher beherbergen dürften. Definitiv wird sich das aber erst sagen lassen, wenn detaillierte Abbildungen dieser Sternsysteme vorliegen.

Bestätigen sich diese weiteren Fälle und gibt es in der Tat noch mehr schwarze Löcher wie das von NGC 1277, dann müssen die Astronomen ihre Modelle der Galaxienentwicklung grundlegend überdenken. Insbesondere müssen sie dabei das frühe Universum ins Auge fassen: NGC 1277 hat sich anscheinend vor mehr als acht Milliarden Jahren gebildet und seither nicht sehr verändert. Wie immer dieses gigantische schwarze Loch entstanden ist – es muss vor langer Zeit passiert sein.

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