Freitag, 14. Dezember 2012
Nur drei Teilchengenerationen
Wieviele Teilchen gibt es? Genauer: Wieviele Generationen von Fermionen? Auf diese Frage machen nun Forscher ihre aus Messergebnisse des LHC gewonnenen Daten Antwort:

Es gibt nur drei Fermionen-Generationen in der Natur, aber nur im Rahmen des Standardmodells!

Dies berichtet pro physik.

Doch eine viel wichtigere Frage ist doch: Warum nur drei? Theoretisch wären auch mehr möglich gewesen.

Die Frage, warum genau drei Fermionen-Generationen existieren und nicht mehr oder weniger, kann aber im Rahmen des heutigen Standardmodells nicht beantwortet werden, und bleibt ebenso bestehen wie die Frage nach den Unterschieden zwischen Materie und Antimaterie. Supersymmetrische Modelle, die diese Probleme zu lösen suchen, werden von den neuen Ergebnissen aber nur bedingt berührt. So kann in manchen dieser Ansätze nicht ausgeschlossen werden, dass weitere schwere Fermionen existieren, die ihre Masse nicht durch Kopplung an das Higgs-Boson, sondern durch Brechung der Supersymmetrie erhalten. Jenseits des Standardmodells bleiben also weiterhin viele Baukästen denkbar.

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Donnerstag, 13. Dezember 2012
LHC-ATLAS: Seltsame Messwerte
Schon im letzten Monat wurde angemerkt, dass bestimmte Messergebnisse weder vom CMS- noch vom ATLAS-Experiment des LHC des Cern veröffentlicht wurden. Sie wurden ausgespart. Und es waren genau jene Messergebnisse, die den Diphotonen-Kanal betrafen, wo schon zuvor ein höherer Ausschlag gesehen wurde, als es vom Standardmodell zu erwarten gewesen wäre.

Nun legt das ATLAS-Experiment seine Daten vor:
Zum einen ist die Eindeutigkeit der Higgs-Masse bei rund 125 GeV/c^2 verschwunden, wir haben nun zwei Peaks bei 123,5 und 126,6 GeV/c^2. Zum anderen verschwindet der Überschuss im Diphotonen-Kanal trotz einer viel größeren Datenmenge nicht.

Es gibt noch weitere offene Fragen, aber zumindest wurden diese beiden Massanomalien nun bekannt, wie hier nachzulesen ist. Es bleibt spannend. Die nächste bedeutende Konferenz zum Thema soll im März 2013 stattfinden und hoffentlich Klarheit bringen...

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Mittwoch, 12. Dezember 2012
Privat zum Mond?
Manchmal möchte man gerne jemandem auf dem Mond schießen... Das ist aber nicht gemeint, wenn nun eine neue private Raumfahrtfirma ankündigt, etwa ab 2020 Menschen gegen viel Geld zum Mond fliegen zu können.

Experten zweifeln dabei nicht an die technische Machbarkeit, wohl auch nicht in dem Zeitrahmen, sondern an der Finanzierbarkeit. Aber wie SpaceX vormacht, kann man da von den privaten Firmen einiges lernen.

Mal sehen, Skepsis bezüglich Durchführbarkeit und Sinnhaftigkeit scheint mir angebracht zu sein.

Raumfahrer.net berichtet.

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Samstag, 8. Dezember 2012
Metamorphose
Heute habe ich einen sehr interessanten Film über die Metamorphose der Schmetterlinge gesehen und es zeigt sich, dass mit ungerichteten, zufälligen Mutationen, die kleinen Selektionsschritten unterworfen sind, eine Entstehung der Metamorphose nicht möglich ist.

Natürlich habe ich darüber gegooglet, was denn die Biologen des Mainstreams dazu sagen. Aber mehr als 'Story telling', die krampfhaft versucht das Scheitern des Evolutionsparadigmas zu verschleiern, kommt nicht zustande.

Metamorphose kann ja nur funktionieren, wenn der Zielorganismus als solcher bekannt ist und eine evolutionäre Entwicklung dahin zielgerichtet ist. Das widerspricht schon der Definition der ungerichteten Evolution.

Die konkreten Hürden, die eine darwinsche Evolution nehmen müsste, werden dann ausgeblendet. Statt detaillierten Analysen, findet man daher nur Denkmöglichkeiten. Frei nach dem Motto: Es muss ja einen evolutiven Weg geben, denn sonst würde es die Metamorphose nicht geben. Damit überbrückt man dann die evolutiven Sackgassen.

Bleibt also nur die Aussage des Films: Ein intelligenter Designer ist unumgänglich!

Ein wichtiger Film!

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Donnerstag, 6. Dezember 2012
Urwort-Theorie und Schöpfungslehre
Die Frage kam nun auf, ob denn auch die Urwort-Theorie (UT) mit der Schöpfungslehre vereinbar sei. Zwar lässt Dr. Michael König als Begründer der Urwort-Theorie sehr deutlich diese Theorie auch als ein Denkrahmen für intergalaktische Reisen und Reinkarnation offen, doch niemand, der die Urwort-Theorie verwendet ist ja gezwungen, solche Ansichten zu teilen.

Rein aus dem theoretischen Apparat heraus, verknüpft die UT die Theorie von Burkhard Heim und jene von Jean Emile Charon.

Die Heimsche Theorie (HT) kann man nun auch für lange Zeiträume gebrauchen, doch da sie im wesentlichen keinen Urknall benötigt, um die materielle Existenz des Universums zu erklären, und viele Grundlagen der ausgespannten Raumzeit in einem konstituierenden Zahlenraum liegen, sind lange Zeiträume des materiellen Universums nicht notwendig. Vieles spielte sich vor der materiellen Manifestation im Apeiron ab, eine Art von immaterieller Struktur- und Informationsebene.

Es war daher nicht überraschen, dass ein Philosoph wie Prof. Dr. Hort W. Beck die HT und die UT für die Erklärung einer Sechs-Tage-Schöpfung aufbereiten konnte (siehe hier).

Meine bisherigen Arbeiten zur HT und UT haben also Bestand und weitere Arbeiten werden noch folgen!

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Mittwoch, 5. Dezember 2012
Außerirdisches Leben im Lichte von Schöpfungs- und Evolutionslehre
Was wäre, wenn man auf einem anderen Himmelskörper Leben finden würde?
Welche Bedeutung hätte dies für die Schöpfungslehre bzw. für die Evolutionslehre?

Zunächst scheint es so zu sein, als ob der Fund von Leben außerhalb der Erde ein wichtiger Punkt zu Gunsten der Evolutionslehre wäre. Schließlich könnte man anführen, dass damit gezeigt sei, dass Leben - wo auch immer die Randbedingungen dafür vorliegen - durch ein allgemeiner Naturprozess entsteht.

Doch ich denke, diese Positionen ist nicht ohne weiteres als KO-Kriterium zu gebrauchen.

Im Rahmen einer Schöpfungslehre könnte man anführen, dass Gott als Schöpfer und Freund des Lebens, diese Lebensbejahung auch dadurch zum Ausdruck bringt, in dem Er außerhalb der Erde Lebewesen schafft und ansiedelt. Zwar wird in der Bibel außerirdisches Leben im All nicht erwähnt, aber das hat nicht zu bedeuten, dass Gott nicht auch an anderen Orten Leben erschaffen hat.

Gerade im Hinblick auf eine - aus Sicht biblischer Zeiten - zukünftige Generation von technisierten Menschen, die auch Raumfahrt betreibt, kann Gott außerirdisches Leben im Sonnensystem als Botschaft etabliert haben, die Seine Lebensfreundlichkeit bezeugt. Schon im irdischen Rahmen kann man ja Lebewesen an unwirtlichen Orten nachweisen, so dass man schon hier die frohe Botschaft vernimmt: Nicht der Tod ist Sieger, sondern das Leben triumphiert, selbst an Orten mit höllischem Charakter.

Auf der anderen Seite ist aber plausibel, dass Orte außerhalb der Erde, wo man alle Zutaten für Leben antrifft, aber keine Lebewesen, ein Beleg dafür sind, dass es eben mehr als nur die Anhäufung lebensnotwendiger Zutaten bedarf, um Leben entstehen zu lassen. Daher hat die Evolutionslehre bei der Suche nach außerirdischem Leben viel zu verlieren, aber nichts zu gewinnen!

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Dienstag, 4. Dezember 2012
Mars: Curiosity findet Kohlenstoffverbindungen
Der Mars Rover Curiosity hat zum ersten mal in der Geschichte der Mars-Erforschung Kohlenstoffverbindungen im Boden nachgewiesen. Noch sind sich die NASA Wissenschaftler aber nicht sicher, dass es sich dabei nicht auch um irdische Verunreinigungen handeln könnte. Das ist schon ein schlechter Witz: Warum schickt man überhaupt so teure Analysegerätschaften auf den Mars, wenn man sich nie sicher sein kann, dass die gelieferten Daten nicht ausschließlich vom Mars stammen? Mit solchen Unsicherheiten ist doch absolut nichts gewonnen. Auch fand man mehr Wassermoleküle als erwartet, stammt dieses Wasser eventuell auch von der Erde?

Nun gut, lassen wir den Wissenschaftlern ihr Spielzeug und verbuchen solche Verlautbarungen als Entertainment. Meldung auf space.com...

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