Mittwoch, 2. Januar 2013
Sonnensystem ohne vorhergende Supernova
Das evolutionistische Paradigma hat ja mittlerweile in allen Gebieten Einzug gehalten, so auch in der Astrophysik: So soll unser Sonnensystem aus den Überresten einer Supernova entstanden sein. Dies wurde bislang als Fakt publik gemacht. Und man hatte dafür auch Gründe, die man in Zerfallsreihen radioaktiver Isotope meinte gefunden zu haben.

Doch den bisherigen Befunden wird nun klar widersprochen, das Sonnensystem entstand ohne das vorherige Feuerwerk - um den frühen Jahresanfang als Bild zu gebrauchen -, was eine senstionelle Erkenntnis wäre. Würde man diesen Widerspruch auf das gesamte Universum übertragen, dann wäre die Tragweite in etwa so, als ob man nun handfeste Belege aufzeigte, dass der Urknall niemals stattgefunden hätte.

Die neuen Ergebnisse haben bezpgen auf unser Sonnensystem und überhaupt der Entwicklungsmodelle aller Sternensysteme enormen Einfluss.

Welt der Physik berichtet, wenn auch noch sehr vorsichtig, wozu es keinen sachlichen Grund gibt:

„Wenn es einen hohen Anteil an Eisen-60 gab, so wäre das ein Beweis für eine Supernova“, erläutert Nicolas Dauphas von der University of Chicago. Denn dieses mit einer Halbwertszeit von 2,6 Millionen Jahren zerfallende Isotop kann nur durch die Explosion eines nahen Sterns in die Gaswolke gelangt sein, aus der das Sonnensystem sich gebildet hat. Mehrere Untersuchungen haben in der Vergangenheit Hinweise auf einen solchen erhöhten Anteil an Zerfallsprodukten von Eisen-60 in Meteoriten geliefert. Doch die früheren Studien sind nach Ansicht von Dauphas und seinem Kollegen Haolan Tang durch Verunreinigungen in dem untersuchten Material mit großen Unsicherheiten behaftet: „Die Ergebnisse klaffen um mehr als das Hundertfache auseinander.“

Die beiden Forscher haben deshalb eine große Zahl unterschiedlicher meteoritischer Materialien mit verbesserten Methoden untersucht. Sie kommen dabei auf einen deutlich niedrigeren Wert für den ursprünglichen Anteil an Eisen-60 als die früheren Analysen. „Dieser neue, niedrige Wert ist in Einklang mit der Aufnahme des Isotops aus dem interstellaren Medium“, so Tang und Dauphas. Es stamme also nicht von einer einzigen, nahen Supernova, sondern von einer Vielzahl explodierter Sterne, die das Gas zwischen den Sternen im Verlauf von Jahrmilliarden mit ihren Elementen angereichert haben. Für dieses Szenario spricht auch der Befund, dass das Eisen-60 gleichmäßig im jungen Sonnensystem verteilt war. Denn Tang und Dauphas fanden keine Differenzen zwischen Meteoriten unterschiedlicher Herkunft.

Als weiteres Indiz für das Supernovaszenario wurde bislang ein hoher Anteil an Zerfallsprodukten des Isotops Aluminium-26 in Meteoriten angesehen. Tang und Dauphas sehen aber auch hier einen anderen Prozess am Werk: Dieses Isotop kann, da es erheblich leichter als Eisen-60 ist, bereits durch starke Sternwinde großer, massereicher Sterne ins Weltall und damit auch in die Urwolke des Sonnensystems transportiert werden. „Es besteht also keine Notwendigkeit, eine nahe Sternexplosion anzunehmen“, so Dauphas.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Montag, 31. Dezember 2012
Guten Rutsch und alles Gute für 2013
Allen Lesern wünsche ich einen guten Rutsch und ein Gutes Jahr 2013, das sicherlich sehr spannend wird und dies in vielerlei Hinsicht...!

... link (0 Kommentare)   ... comment


Samstag, 29. Dezember 2012
Gluino-Masse gemäß der Urwort-Theorie
Zur Zeit habe ich viele Durchbrüche im Rahmen meiner Arbeiten zur theoretischen Physik (Urwort- Heim-Theorie) und durch mathematische Konstrukte daraus auch auf dem Gebiet meiner Primzahlenforschung.

Wenn man insbesondere meine Arbeiten utsusy_v1 (pdf, 290 KB) und utstophiggs_v1 (pdf, 15 KB) aufmerksam gelesen hat, dann kann es nicht verwundern, dass ich eine sehr genaue Abschätzung für das Gluino gefunden habe.

Zwar kommt das Gluino nicht direkt in der Heim-Theorie vor, sondern es gibt dafür indirekte Zustandsströme im Atomkern, doch lässt sich dies als acht Teilchen darstellen.

Für die supersymmetrischen Partner ergibt sich daher für ein Gluino eine Masse von

Gluon_Masse + 2^6 + 2^5 + 2^3 = 104 + 2 GeV/c^2

Selbstverständlich gilt das nur, sofern das Higgs-Teilchen kein reines Standard-Higgs ist.

... link (1 Kommentar)   ... comment


Freitag, 28. Dezember 2012
Jesco von Puttkamer RIP
Leider hat mich die Nachricht erreicht, dass Jesco von Puttkamer gestorben ist. Möge er in Frieden ruhen.

Er war mit Wernher von Braun für das Apollo-Programm zuständig und später im HQ der NASA für weitere langfristige Planungen der bemannten Raumfahrt eingesetzt.

So war er noch beteiligt an Skylab, das erste Treffen der Sowjetunion und der USA im Weltraum, ferner an den Space Shuttle Flügen.

Als Visionär und Planer beschäftigte er sich auch für die ersten Schritte zur Realisierung eines bemannten Mars-Fluges...

Update: Nachruf auf raumfahrer.net

... link (0 Kommentare)   ... comment


Donnerstag, 27. Dezember 2012
Additives Primzahlkriterium gefunden
Zum Jahresschluss darf ich mitteilen, dass ich endlich mein lang gesuchtes additives Primzahlkriterium gefunden habe. Vor einiger Zeit hatte ich ja gesagt, dass ich an einer neuen Primzahlarbeit schreibe. Im Zuge der Analysen hat sich nun ein Kriterium gefunden, dass auf additiver Ebene einen Unterschied von Primzahlen zu allen anderen natürlichen Zahlen macht.

Natürlich ist dieses Kriterium sehr hilfreich,der lang gesuchte Hebel, um das Primzahlzwillingsproblem - oder allgemeiner das Problem von Primzahllücken der Form 2^n - anzugehen.

Ich werde später mehr dazu berichten...

... link (0 Kommentare)   ... comment


Sonntag, 23. Dezember 2012
Gesegnete Weihnachten
Allen Lesern wünsche ich eine gesegnete Weihnachten.

Wer noch ein kleines Weihnachtsgeschenk sucht, dem kann ich nur das kleine Band von Papst Benedikt XVI. empfehlen, dass den beiden Bändern Jesus von Nazareth vorausgeht und die Geburt und Kindheit behandelt.

Das Büchlein - als Prolog der besagten Bände gedacht - ist zwar recht schmal, hat aber sehr viel Tiefgang und die Lektüre lohnt sich wirklich...

... link (0 Kommentare)   ... comment


Freitag, 14. Dezember 2012
Nur drei Teilchengenerationen
Wieviele Teilchen gibt es? Genauer: Wieviele Generationen von Fermionen? Auf diese Frage machen nun Forscher ihre aus Messergebnisse des LHC gewonnenen Daten Antwort:

Es gibt nur drei Fermionen-Generationen in der Natur, aber nur im Rahmen des Standardmodells!

Dies berichtet pro physik.

Doch eine viel wichtigere Frage ist doch: Warum nur drei? Theoretisch wären auch mehr möglich gewesen.

Die Frage, warum genau drei Fermionen-Generationen existieren und nicht mehr oder weniger, kann aber im Rahmen des heutigen Standardmodells nicht beantwortet werden, und bleibt ebenso bestehen wie die Frage nach den Unterschieden zwischen Materie und Antimaterie. Supersymmetrische Modelle, die diese Probleme zu lösen suchen, werden von den neuen Ergebnissen aber nur bedingt berührt. So kann in manchen dieser Ansätze nicht ausgeschlossen werden, dass weitere schwere Fermionen existieren, die ihre Masse nicht durch Kopplung an das Higgs-Boson, sondern durch Brechung der Supersymmetrie erhalten. Jenseits des Standardmodells bleiben also weiterhin viele Baukästen denkbar.

... link (0 Kommentare)   ... comment