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Freitag, 11. Januar 2013
Entdeckung widerspricht dem kosmologischen Prinzip und stützt Urwort-Modell
klauslange,12:04h
Wenn es darum geht lokale Verhältnisse auf andere Regionen des Universums zu übertragen, dann wird u.a. mit dem kosmologischen Prinzip argumentiert.
Neueste Beobachtungen des Alls zeigen aber eine Struktur, die eindeutig dem kosmologischen Prinzip widerspricht, wie scinexx.de berichtet:
Astronomen haben eine Quasargruppe entdeckt, die größer ist als jede andere bekannte Struktur im Universum. Die Ansammlung von aktiven Galaxienkernen misst an ihrer längsten Stelle 1.200 Megaparsec- das entspricht der 1.600fachen Entfernung von der Milchstraße zu unserer Nachbargalaxie Andromeda. Ein Objekt dieser Größe aber dürfte es eigentlich im Kosmos gar nicht geben, denn dies widerspricht dem sogenannten kosmologischen Prinzip.
Quasare gehören zu den hellsten Objekten im Universum. Diese Kerne weit entfernter Galaxien aus dem frühen Kosmos strahlen eine gewaltige Energiemenge ab und sind daher über große Entfernungen auszumachen. Ähnlich wie auch andere Objekte im Weltall kommen auch diese kosmischen Leuchtfeuer oft "geklumpt" vor - sie bilden sogenannte Large Quasar Groups (LQG). Diese Gruppen sind rund zehn Mal so groß wie typische Galaxienhaufen: Statt gerade einmal zwei bis drei Megaparsec erreichen sie 200 und mehr. Typischerweise umfassen sie zwischen fünf und 40 Quasare, wie Clowes und seine Kollegen erklären.
Viel größer aber, so glaubte man bisher, können auch diese Giganten des frühen Universums nicht werden. Denn wären sie größer als etwa 370 Megaparsec, würden sie dem kosmologischen Prinzip widersprechen - sie würden Materieklumpen erzeugen, die selbst beim Betrachten eines großen Ausschnitts des Universums nicht mehr mit dem Rest zu einem homogenen "Teppich" verschmelzen würden.
"Die Entdeckung einer deutlich größeren Struktur deutet nun darauf hin, dass das Universum in diesen Größenordnungen doch nicht homogen ist", konstatieren Clowes und seine Kollegen. Die von ihnen Riesen-LQG getaufte Quasargruppe nimmt immerhin im Durchschnitt 500 Megaparsec des Weltraums ein und ist noch deutlich länger. Und in Bezug auf die in ihr enthaltenen Galaxienkerne - 73 - übertrifft sie alle bisher bekannten Gruppen ebenfalls bei weitem, wie die Forscher berichten.
Entdeckt hatten die Astronomen die Quasargruppe bei der Auswertung von Daten einer großen Himmelsdurchmusterung, des Sloane Digital Sky Survey (SDSS). Für diesen tastet ein 2,5 Meter-Teleskop mit elektronischen Detektoren systematisch ein Gebiet am nördlichen Pol der Milchstraße ab. Ausgerüstet mit Sensoren für verschiedenen Helligkeiten und fünf Wellenlängen kann es so weit entfernte Galaxien und Quasare, aber auch nahe Braune Zwerge oder Asteroiden erfassen. Clowes und sein Team wollen nun weiter in den SDSS-Daten suchen und hoffen, möglicherweise noch weitere solcher extrem großer Objekte zu finden. "Wir werden auf jeden Fall diese faszinierenden Phänomene weiter untersuchen", sagt Clowes.
Auf so eine Meldung habe ich gewartet, denn sie bereitet dem kosmologischen Prinzip und insbesondere dem Urknall - herkömmlicher Lesart - Probleme, nicht aber dem Entstehungsmodell nach der Urwort-Theorie, in der solch große Strukturen selbstverständlich sind!
Neueste Beobachtungen des Alls zeigen aber eine Struktur, die eindeutig dem kosmologischen Prinzip widerspricht, wie scinexx.de berichtet:
Astronomen haben eine Quasargruppe entdeckt, die größer ist als jede andere bekannte Struktur im Universum. Die Ansammlung von aktiven Galaxienkernen misst an ihrer längsten Stelle 1.200 Megaparsec- das entspricht der 1.600fachen Entfernung von der Milchstraße zu unserer Nachbargalaxie Andromeda. Ein Objekt dieser Größe aber dürfte es eigentlich im Kosmos gar nicht geben, denn dies widerspricht dem sogenannten kosmologischen Prinzip.
Quasare gehören zu den hellsten Objekten im Universum. Diese Kerne weit entfernter Galaxien aus dem frühen Kosmos strahlen eine gewaltige Energiemenge ab und sind daher über große Entfernungen auszumachen. Ähnlich wie auch andere Objekte im Weltall kommen auch diese kosmischen Leuchtfeuer oft "geklumpt" vor - sie bilden sogenannte Large Quasar Groups (LQG). Diese Gruppen sind rund zehn Mal so groß wie typische Galaxienhaufen: Statt gerade einmal zwei bis drei Megaparsec erreichen sie 200 und mehr. Typischerweise umfassen sie zwischen fünf und 40 Quasare, wie Clowes und seine Kollegen erklären.
Viel größer aber, so glaubte man bisher, können auch diese Giganten des frühen Universums nicht werden. Denn wären sie größer als etwa 370 Megaparsec, würden sie dem kosmologischen Prinzip widersprechen - sie würden Materieklumpen erzeugen, die selbst beim Betrachten eines großen Ausschnitts des Universums nicht mehr mit dem Rest zu einem homogenen "Teppich" verschmelzen würden.
"Die Entdeckung einer deutlich größeren Struktur deutet nun darauf hin, dass das Universum in diesen Größenordnungen doch nicht homogen ist", konstatieren Clowes und seine Kollegen. Die von ihnen Riesen-LQG getaufte Quasargruppe nimmt immerhin im Durchschnitt 500 Megaparsec des Weltraums ein und ist noch deutlich länger. Und in Bezug auf die in ihr enthaltenen Galaxienkerne - 73 - übertrifft sie alle bisher bekannten Gruppen ebenfalls bei weitem, wie die Forscher berichten.
Entdeckt hatten die Astronomen die Quasargruppe bei der Auswertung von Daten einer großen Himmelsdurchmusterung, des Sloane Digital Sky Survey (SDSS). Für diesen tastet ein 2,5 Meter-Teleskop mit elektronischen Detektoren systematisch ein Gebiet am nördlichen Pol der Milchstraße ab. Ausgerüstet mit Sensoren für verschiedenen Helligkeiten und fünf Wellenlängen kann es so weit entfernte Galaxien und Quasare, aber auch nahe Braune Zwerge oder Asteroiden erfassen. Clowes und sein Team wollen nun weiter in den SDSS-Daten suchen und hoffen, möglicherweise noch weitere solcher extrem großer Objekte zu finden. "Wir werden auf jeden Fall diese faszinierenden Phänomene weiter untersuchen", sagt Clowes.
Auf so eine Meldung habe ich gewartet, denn sie bereitet dem kosmologischen Prinzip und insbesondere dem Urknall - herkömmlicher Lesart - Probleme, nicht aber dem Entstehungsmodell nach der Urwort-Theorie, in der solch große Strukturen selbstverständlich sind!
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Donnerstag, 10. Januar 2013
Apophis: 75% mehr Masse als gedacht!
klauslange,12:54h
Der Asteroid Apophis, der 2029 und 2036 der Erde sehr sehr nah kommt, hat eine viel größere Masse, als zunächst angenommen wurde. Dadurch ändern sich natürlich die bisherigen Berechnungen für eine Einschlagswahrscheinlichkeit auf die Erde. Gerade der sehr dichte Vorbeiflug 2029 dürfte nun eine stärkere Veränderung erfahren, so dass man schauen muss, was dann 2036 geschieht.
Zu den neuen Massedaten berichtet u.a. space.com.
Update und Entwarnung bis einschließlich 2036
Zu den neuen Massedaten berichtet u.a. space.com.
Update und Entwarnung bis einschließlich 2036
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Freitag, 4. Januar 2013
Gas mit negativer Kelvin-Temperatur
klauslange,13:41h
Nichts ist kälter als 0° Kelvin, somit kann es auch keine negativen Kelvin-Grade geben.
Forscher haben nun aber in einem Gas Eigenschaften gemessen, die nur mit einer negativen Kelvin-Temperatur erklärbar sind. Das Paradoxe: Diese negative Temperatur ist heißer als jede endliche positive Kelvin-Temperatur.
Besonders interessant ist diese Entdeckung auch für die Kosmologie, weil sie womöglich die sogenannte Dunkle Energie erklären hilft, wie pro physik berichtet:
Was für die meisten Menschen im Winter normal ist, war in der Physik bislang unmöglich: eine negative Temperatur. Auf der Celsius-Skala überraschen Minus-Grade nur im Sommer. Auf der absoluten Temperatur-Skala, die von Physikern verwendet wird und auch Kelvin-Skala heißt, kann der Nullpunkt jedoch nicht unterschritten werden – zumindest nicht in dem Sinne, dass etwas kälter als null Kelvin wird.
Physiker der Ludwig-Maximilians-Universität München und des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik in Garching haben nun im Labor ein atomares Gas geschaffen, das trotzdem negative Kelvin-Werte annehmen kann. Diese negativen absoluten Temperaturen haben einige scheinbar absurde Konsequenzen: Obwohl die Atome in dem Gas sich anziehen und damit ein negativer Druck herrscht, kollabiert das Gas nicht – ein Verhalten, das auch für die dunkle Energie in der Kosmologie postuliert wird. Mit Hilfe von negativen absoluten Temperaturen lassen sich auch vermeintlich unmögliche Wärmekraftmaschinen realisieren, etwa ein Motor, der mit einer thermodynamischen Effizienz von über 100 Prozent arbeitet.
Die Physiker um Ulrich Schneider und Immanuel Bloch haben ein Gas realisiert, in dem die Boltzmann-Verteilung genau umgedreht ist: Viele Teilchen weisen darin eine hohe Energie auf und nur wenige eine niedrige. Diese Umkehrung der Verteilung der Energie bedeutet nun gerade, dass die Teilchen eine negative Temperatur angenommen haben.
„Die umgekehrte Boltzmann-Verteilung ist genau das, was eine negative absolute Temperatur ausmacht, und die haben wir erreicht“, sagt Ulrich Schneider. Das Gas sei dabei aber nicht kälter als null Kelvin, sondern heißer, wie der der Physiker erklärt: „Es ist sogar heißer als bei jeder beliebigen positiven Temperatur –die Temperaturskala hört bei unendlich einfach noch nicht auf, sondern springt zu negativen Werten.“
Materie bei negativer absoluter Temperatur hat eine ganze Reihe von verblüffenden Konsequenzen: Mit ihrer Hilfe könnte man Wärmekraftmaschinen wie zum Beispiel Motoren bauen, deren Effizienz über 100 Prozent beträgt. Das heißt jedoch nicht, dass der Energieerhaltungssatz verletzt wird. Vielmehr könnte die Maschine im Unterschied zum üblichen Fall nicht nur Energie aus einem heißen Medium ziehen und damit Arbeit verrichten, sondern auch aus dem kalten.
Bei rein positiven Temperaturen heizt sich im Gegensatz dazu das kältere Medium zwangsläufig auf, nimmt also einen Teil der Energie des heißen Mediums auf und limitiert dadurch die Effizienz. Ist das heiße Medium dagegen bei einer negativen Temperatur, so kann gleichzeitig aus beiden Medien Energie entnommen werden. Die Arbeit, die die Maschine verrichtet, ist somit größer als die Energie, die nur dem heißen Medium entnommen wird – die Effizienz liegt bei über 100 Prozent.
Die Arbeit der Münchner Physiker könnte zudem für die Kosmologie interessant sein. Denn die negative Temperatur weist in ihrem thermodynamischen Verhalten Parallelen zur „dunklen Energie“ auf. Diese postulieren Kosmologen als jene rätselhafte Kraft, die den Kosmos dazu bringt, sich immer schneller auszudehnen, obwohl er sich aufgrund der anziehenden Gravitation der Materie im Universum eigentlich kontrahieren sollte. In der Atomwolke des Münchner Labors gibt es ein ähnliches Phänomen: Das Experiment beruht unter anderem darauf, dass sich die Atome des Gases nicht abstoßen, wie in einem gewöhnlichen Gas, sondern anziehen. Das heißt, sie üben einen negativen und keinen positiven Druck aus; die Atomwolke will sich also zusammenziehen und sollte eigentlich kollabieren – genauso wie man das vom Universum unter dem Einfluss der Schwerkraft erwarten würde. Doch wegen ihrer negativen Temperatur tut sie dies gerade nicht. Sie bleibt ebenso vor dem Kollaps bewahrt wie das Universum.
Wer mehr mathematischen Hintergrund möchte: Die Boltzmann-Verteilung ist im Wiki unter dem Begriff Boltzmann-Statistik zu finden!
Forscher haben nun aber in einem Gas Eigenschaften gemessen, die nur mit einer negativen Kelvin-Temperatur erklärbar sind. Das Paradoxe: Diese negative Temperatur ist heißer als jede endliche positive Kelvin-Temperatur.
Besonders interessant ist diese Entdeckung auch für die Kosmologie, weil sie womöglich die sogenannte Dunkle Energie erklären hilft, wie pro physik berichtet:
Was für die meisten Menschen im Winter normal ist, war in der Physik bislang unmöglich: eine negative Temperatur. Auf der Celsius-Skala überraschen Minus-Grade nur im Sommer. Auf der absoluten Temperatur-Skala, die von Physikern verwendet wird und auch Kelvin-Skala heißt, kann der Nullpunkt jedoch nicht unterschritten werden – zumindest nicht in dem Sinne, dass etwas kälter als null Kelvin wird.
Physiker der Ludwig-Maximilians-Universität München und des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik in Garching haben nun im Labor ein atomares Gas geschaffen, das trotzdem negative Kelvin-Werte annehmen kann. Diese negativen absoluten Temperaturen haben einige scheinbar absurde Konsequenzen: Obwohl die Atome in dem Gas sich anziehen und damit ein negativer Druck herrscht, kollabiert das Gas nicht – ein Verhalten, das auch für die dunkle Energie in der Kosmologie postuliert wird. Mit Hilfe von negativen absoluten Temperaturen lassen sich auch vermeintlich unmögliche Wärmekraftmaschinen realisieren, etwa ein Motor, der mit einer thermodynamischen Effizienz von über 100 Prozent arbeitet.
Die Physiker um Ulrich Schneider und Immanuel Bloch haben ein Gas realisiert, in dem die Boltzmann-Verteilung genau umgedreht ist: Viele Teilchen weisen darin eine hohe Energie auf und nur wenige eine niedrige. Diese Umkehrung der Verteilung der Energie bedeutet nun gerade, dass die Teilchen eine negative Temperatur angenommen haben.
„Die umgekehrte Boltzmann-Verteilung ist genau das, was eine negative absolute Temperatur ausmacht, und die haben wir erreicht“, sagt Ulrich Schneider. Das Gas sei dabei aber nicht kälter als null Kelvin, sondern heißer, wie der der Physiker erklärt: „Es ist sogar heißer als bei jeder beliebigen positiven Temperatur –die Temperaturskala hört bei unendlich einfach noch nicht auf, sondern springt zu negativen Werten.“
Materie bei negativer absoluter Temperatur hat eine ganze Reihe von verblüffenden Konsequenzen: Mit ihrer Hilfe könnte man Wärmekraftmaschinen wie zum Beispiel Motoren bauen, deren Effizienz über 100 Prozent beträgt. Das heißt jedoch nicht, dass der Energieerhaltungssatz verletzt wird. Vielmehr könnte die Maschine im Unterschied zum üblichen Fall nicht nur Energie aus einem heißen Medium ziehen und damit Arbeit verrichten, sondern auch aus dem kalten.
Bei rein positiven Temperaturen heizt sich im Gegensatz dazu das kältere Medium zwangsläufig auf, nimmt also einen Teil der Energie des heißen Mediums auf und limitiert dadurch die Effizienz. Ist das heiße Medium dagegen bei einer negativen Temperatur, so kann gleichzeitig aus beiden Medien Energie entnommen werden. Die Arbeit, die die Maschine verrichtet, ist somit größer als die Energie, die nur dem heißen Medium entnommen wird – die Effizienz liegt bei über 100 Prozent.
Die Arbeit der Münchner Physiker könnte zudem für die Kosmologie interessant sein. Denn die negative Temperatur weist in ihrem thermodynamischen Verhalten Parallelen zur „dunklen Energie“ auf. Diese postulieren Kosmologen als jene rätselhafte Kraft, die den Kosmos dazu bringt, sich immer schneller auszudehnen, obwohl er sich aufgrund der anziehenden Gravitation der Materie im Universum eigentlich kontrahieren sollte. In der Atomwolke des Münchner Labors gibt es ein ähnliches Phänomen: Das Experiment beruht unter anderem darauf, dass sich die Atome des Gases nicht abstoßen, wie in einem gewöhnlichen Gas, sondern anziehen. Das heißt, sie üben einen negativen und keinen positiven Druck aus; die Atomwolke will sich also zusammenziehen und sollte eigentlich kollabieren – genauso wie man das vom Universum unter dem Einfluss der Schwerkraft erwarten würde. Doch wegen ihrer negativen Temperatur tut sie dies gerade nicht. Sie bleibt ebenso vor dem Kollaps bewahrt wie das Universum.
Wer mehr mathematischen Hintergrund möchte: Die Boltzmann-Verteilung ist im Wiki unter dem Begriff Boltzmann-Statistik zu finden!
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Mittwoch, 2. Januar 2013
Sonnensystem ohne vorhergende Supernova
klauslange,13:14h
Das evolutionistische Paradigma hat ja mittlerweile in allen Gebieten Einzug gehalten, so auch in der Astrophysik: So soll unser Sonnensystem aus den Überresten einer Supernova entstanden sein. Dies wurde bislang als Fakt publik gemacht. Und man hatte dafür auch Gründe, die man in Zerfallsreihen radioaktiver Isotope meinte gefunden zu haben.
Doch den bisherigen Befunden wird nun klar widersprochen, das Sonnensystem entstand ohne das vorherige Feuerwerk - um den frühen Jahresanfang als Bild zu gebrauchen -, was eine senstionelle Erkenntnis wäre. Würde man diesen Widerspruch auf das gesamte Universum übertragen, dann wäre die Tragweite in etwa so, als ob man nun handfeste Belege aufzeigte, dass der Urknall niemals stattgefunden hätte.
Die neuen Ergebnisse haben bezpgen auf unser Sonnensystem und überhaupt der Entwicklungsmodelle aller Sternensysteme enormen Einfluss.
Welt der Physik berichtet, wenn auch noch sehr vorsichtig, wozu es keinen sachlichen Grund gibt:
„Wenn es einen hohen Anteil an Eisen-60 gab, so wäre das ein Beweis für eine Supernova“, erläutert Nicolas Dauphas von der University of Chicago. Denn dieses mit einer Halbwertszeit von 2,6 Millionen Jahren zerfallende Isotop kann nur durch die Explosion eines nahen Sterns in die Gaswolke gelangt sein, aus der das Sonnensystem sich gebildet hat. Mehrere Untersuchungen haben in der Vergangenheit Hinweise auf einen solchen erhöhten Anteil an Zerfallsprodukten von Eisen-60 in Meteoriten geliefert. Doch die früheren Studien sind nach Ansicht von Dauphas und seinem Kollegen Haolan Tang durch Verunreinigungen in dem untersuchten Material mit großen Unsicherheiten behaftet: „Die Ergebnisse klaffen um mehr als das Hundertfache auseinander.“
Die beiden Forscher haben deshalb eine große Zahl unterschiedlicher meteoritischer Materialien mit verbesserten Methoden untersucht. Sie kommen dabei auf einen deutlich niedrigeren Wert für den ursprünglichen Anteil an Eisen-60 als die früheren Analysen. „Dieser neue, niedrige Wert ist in Einklang mit der Aufnahme des Isotops aus dem interstellaren Medium“, so Tang und Dauphas. Es stamme also nicht von einer einzigen, nahen Supernova, sondern von einer Vielzahl explodierter Sterne, die das Gas zwischen den Sternen im Verlauf von Jahrmilliarden mit ihren Elementen angereichert haben. Für dieses Szenario spricht auch der Befund, dass das Eisen-60 gleichmäßig im jungen Sonnensystem verteilt war. Denn Tang und Dauphas fanden keine Differenzen zwischen Meteoriten unterschiedlicher Herkunft.
Als weiteres Indiz für das Supernovaszenario wurde bislang ein hoher Anteil an Zerfallsprodukten des Isotops Aluminium-26 in Meteoriten angesehen. Tang und Dauphas sehen aber auch hier einen anderen Prozess am Werk: Dieses Isotop kann, da es erheblich leichter als Eisen-60 ist, bereits durch starke Sternwinde großer, massereicher Sterne ins Weltall und damit auch in die Urwolke des Sonnensystems transportiert werden. „Es besteht also keine Notwendigkeit, eine nahe Sternexplosion anzunehmen“, so Dauphas.
Doch den bisherigen Befunden wird nun klar widersprochen, das Sonnensystem entstand ohne das vorherige Feuerwerk - um den frühen Jahresanfang als Bild zu gebrauchen -, was eine senstionelle Erkenntnis wäre. Würde man diesen Widerspruch auf das gesamte Universum übertragen, dann wäre die Tragweite in etwa so, als ob man nun handfeste Belege aufzeigte, dass der Urknall niemals stattgefunden hätte.
Die neuen Ergebnisse haben bezpgen auf unser Sonnensystem und überhaupt der Entwicklungsmodelle aller Sternensysteme enormen Einfluss.
Welt der Physik berichtet, wenn auch noch sehr vorsichtig, wozu es keinen sachlichen Grund gibt:
„Wenn es einen hohen Anteil an Eisen-60 gab, so wäre das ein Beweis für eine Supernova“, erläutert Nicolas Dauphas von der University of Chicago. Denn dieses mit einer Halbwertszeit von 2,6 Millionen Jahren zerfallende Isotop kann nur durch die Explosion eines nahen Sterns in die Gaswolke gelangt sein, aus der das Sonnensystem sich gebildet hat. Mehrere Untersuchungen haben in der Vergangenheit Hinweise auf einen solchen erhöhten Anteil an Zerfallsprodukten von Eisen-60 in Meteoriten geliefert. Doch die früheren Studien sind nach Ansicht von Dauphas und seinem Kollegen Haolan Tang durch Verunreinigungen in dem untersuchten Material mit großen Unsicherheiten behaftet: „Die Ergebnisse klaffen um mehr als das Hundertfache auseinander.“
Die beiden Forscher haben deshalb eine große Zahl unterschiedlicher meteoritischer Materialien mit verbesserten Methoden untersucht. Sie kommen dabei auf einen deutlich niedrigeren Wert für den ursprünglichen Anteil an Eisen-60 als die früheren Analysen. „Dieser neue, niedrige Wert ist in Einklang mit der Aufnahme des Isotops aus dem interstellaren Medium“, so Tang und Dauphas. Es stamme also nicht von einer einzigen, nahen Supernova, sondern von einer Vielzahl explodierter Sterne, die das Gas zwischen den Sternen im Verlauf von Jahrmilliarden mit ihren Elementen angereichert haben. Für dieses Szenario spricht auch der Befund, dass das Eisen-60 gleichmäßig im jungen Sonnensystem verteilt war. Denn Tang und Dauphas fanden keine Differenzen zwischen Meteoriten unterschiedlicher Herkunft.
Als weiteres Indiz für das Supernovaszenario wurde bislang ein hoher Anteil an Zerfallsprodukten des Isotops Aluminium-26 in Meteoriten angesehen. Tang und Dauphas sehen aber auch hier einen anderen Prozess am Werk: Dieses Isotop kann, da es erheblich leichter als Eisen-60 ist, bereits durch starke Sternwinde großer, massereicher Sterne ins Weltall und damit auch in die Urwolke des Sonnensystems transportiert werden. „Es besteht also keine Notwendigkeit, eine nahe Sternexplosion anzunehmen“, so Dauphas.
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Montag, 31. Dezember 2012
Guten Rutsch und alles Gute für 2013
klauslange,14:20h
Allen Lesern wünsche ich einen guten Rutsch und ein Gutes Jahr 2013, das sicherlich sehr spannend wird und dies in vielerlei Hinsicht...!
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Samstag, 29. Dezember 2012
Gluino-Masse gemäß der Urwort-Theorie
klauslange,14:30h
Zur Zeit habe ich viele Durchbrüche im Rahmen meiner Arbeiten zur theoretischen Physik (Urwort- Heim-Theorie) und durch mathematische Konstrukte daraus auch auf dem Gebiet meiner Primzahlenforschung.
Wenn man insbesondere meine Arbeiten utsusy_v1 (pdf, 290 KB) und utstophiggs_v1 (pdf, 15 KB) aufmerksam gelesen hat, dann kann es nicht verwundern, dass ich eine sehr genaue Abschätzung für das Gluino gefunden habe.
Zwar kommt das Gluino nicht direkt in der Heim-Theorie vor, sondern es gibt dafür indirekte Zustandsströme im Atomkern, doch lässt sich dies als acht Teilchen darstellen.
Für die supersymmetrischen Partner ergibt sich daher für ein Gluino eine Masse von
Gluon_Masse + 2^6 + 2^5 + 2^3 = 104 + 2 GeV/c^2
Selbstverständlich gilt das nur, sofern das Higgs-Teilchen kein reines Standard-Higgs ist.
Wenn man insbesondere meine Arbeiten utsusy_v1 (pdf, 290 KB) und utstophiggs_v1 (pdf, 15 KB) aufmerksam gelesen hat, dann kann es nicht verwundern, dass ich eine sehr genaue Abschätzung für das Gluino gefunden habe.
Zwar kommt das Gluino nicht direkt in der Heim-Theorie vor, sondern es gibt dafür indirekte Zustandsströme im Atomkern, doch lässt sich dies als acht Teilchen darstellen.
Für die supersymmetrischen Partner ergibt sich daher für ein Gluino eine Masse von
Gluon_Masse + 2^6 + 2^5 + 2^3 = 104 + 2 GeV/c^2
Selbstverständlich gilt das nur, sofern das Higgs-Teilchen kein reines Standard-Higgs ist.
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Freitag, 28. Dezember 2012
Jesco von Puttkamer RIP
klauslange,15:30h
Leider hat mich die Nachricht erreicht, dass Jesco von Puttkamer gestorben ist. Möge er in Frieden ruhen.
Er war mit Wernher von Braun für das Apollo-Programm zuständig und später im HQ der NASA für weitere langfristige Planungen der bemannten Raumfahrt eingesetzt.
So war er noch beteiligt an Skylab, das erste Treffen der Sowjetunion und der USA im Weltraum, ferner an den Space Shuttle Flügen.
Als Visionär und Planer beschäftigte er sich auch für die ersten Schritte zur Realisierung eines bemannten Mars-Fluges...
Update: Nachruf auf raumfahrer.net
Er war mit Wernher von Braun für das Apollo-Programm zuständig und später im HQ der NASA für weitere langfristige Planungen der bemannten Raumfahrt eingesetzt.
So war er noch beteiligt an Skylab, das erste Treffen der Sowjetunion und der USA im Weltraum, ferner an den Space Shuttle Flügen.
Als Visionär und Planer beschäftigte er sich auch für die ersten Schritte zur Realisierung eines bemannten Mars-Fluges...
Update: Nachruf auf raumfahrer.net
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