Montag, 4. Februar 2013
Schach-WM 2013
Zu meiner großen Verwunderung und Freude jabe ich gestern erfahren, dass auch in diesem Jahr wieder eine Schach-WM stattfinden wird, und zwar im November.

Der Herausforderer wird in London Ende März ermittelt, dabei ist auch ELO-Rekordhalter und frischgebackener Wijk aan Zee - Turnier - Gewinner Magnus Carlsen aus Norwegen.

Wir werden sehen, wer dann wirklich Weltmeister Anand herausfordern wird...

... link (0 Kommentare)   ... comment


Freitag, 1. Februar 2013
Warum präferiere ich Supersymmetrie?
Wenn man sich so in Kreisen der Teilchenphysiker umhört, dann gibt es bezüglich der Supersymmetrie unterschiedliche Gründe, warum ihre Befürworter nach wie vor von ihrer Existenz ausgehen, obwohl die bisherigen Ergebnisse des LHC (offiziell) noch keine Anzeichen für SUSY-Teilchen geliefert haben.

Drei Hauptargumente werden dafür genannt, wobei sie von Physiker zu Physiker unterschiedlich gewichtet werden:

a) Die Superstringtheorie/M-Theorie ist der beste Mainstream-Kandidat für eine Vereinigung von Relativitätstheorie und Quantentheorie. Die Superstringtheorie fordert aber die Existenz der SUSY, daher besteht der Wunsch nach der Existenz der SUSY, weil sonst die Superstringtheorie widerlegt wäre.
b) Mit der SUSY kann man das Hierarchieproblem lösen.
c) Mit der SUSY lässt sich ein natürlicher Teilchen-Kandidat für die Dunkle Materie herleiten.

Für mich sind diese Argumente nicht ausschlaggebend, daher kurz einige Kommentare dazu:

zu a) Für mich ist die Superstringtheorie/M-Theorie in der Tat ein interessantes Konzept, das einige grundlegende Ideen, wie Extradimensionen und Dualitäten etc. in der theoretischen Physik nutzbar macht. Doch sind ihre Mittel noch zu sehr auf bestehende Paradigmen beschränkt und daher kann dieses Konzept nicht die Wirklichkeit in ihrer Fülle abbilden. Daher besitzt für mich die SUSY nicht die dringende Notwendigkeit, um die Superstringtheorie am Leben zu halten.

zu b) Eventuell kann man mit der SUSY das Hierarchieproblem lösen. Aber aus meinen Arbeiten im Zusammenhang mit der Urwort-Theorie, präferiere ich Varianten der SUSY, die keine Lösung für das Hierarchieproblem darstellen. Im Rahmen der Heimtheorie lässt sich dieses Problem auch ganz anders beschreiben und stellt darin auch kein Problem dar. Als Bestandteil der Urworttheorie sind solche Fragen auch im Zusammenhang mit der Natürlichkeit einer Theorie ganz anders gestellt und beantwortet. Deswegen ist die SUSY daher auch nicht notwendig.

zu c) Vielleicht liefert die SUSY einen kleinen Bestandteil der Dunklen Materie, aber ich denke nicht, dass es nicht nur eine Art Dunkler Materie gibt und das leichteste SUSY-Teilchen bei weitem nicht den Löwen-Anteil in der Gesamtbilanz hat. Im Rahmen der Urwort-Theorie erklärt sich die Dunkle Materie noch ganz anders. Auch dafür bedarf es also nicht der SUSY.


Warum halte ich dann die Existenz der SUSY für wichtig?

Mein schwächstes Argument zuerst:
Im Rahmen meiner Arbeit zur Urwort-Theorie (utsusy_v1 (pdf, 290 KB) ) habe ich gezeigt, dass eine strukturelle SUSY in der Natur ermöglicht wird. Aufgrund dieser Möglichkeit, meine ich, dass diese Möglichkeit auch realisiert ist.

Mein Hauptargument:
Es sind die Zahlen!

In der Natur gibt es unterschiedliche Teilchenarten mit unterschiedlichem Spin.

Wir kennen Teilchen mit dem Spinquantenzahl 1/2 und 1 = 2/2. Seit der Entdeckung eines Higgs-Bosons, kennen wir auch ein Teilchen mit der Spinquantenzahl 0 = 0/2. Wenn wir das Graviton dazunehmen, das bislang noch nie direkt gesehen wurde, dann haben wir auch ein Teilchen mit der Spinquantenzahl 2 = 4/2.

Somit sehen wir Spinquantenzahlen

0/2, 1/2, 2/2, 4/2

Was fehlt?

Ein Teilchen mit der Spinquantenzahl 3/2!

Und ein solches Teilchen bekommen wir nur über die SUSY.

Selbstverständlich ist es möglich, dass dort in der Natur einfach eine Lücke ist, doch daran glaube ich nicht. Viel interessanter ist die Möglichkeit, dass wir das Graviton deswegen noch nicht gesehen haben, weil die Gravitation kein solches Austauschteilchen besitzt. Damit hätten wir also auch keine Spinquantenzahl 4/2 und wir bräuchten die Lücke 3/2 nicht zu schließen.

Tatsächlich funktioniert die Gravitation wohl doch etwas anders, als man bislang meint, dennoch gibt es aber m.E. ein Teilchen mit der Eigenschaft des Gravitons, um in diesem Zusammenhang u.a. die Energiebilanz sauber zu halten.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Donnerstag, 31. Januar 2013
Überraschender Pulsar
Astronomen haben einen lang bekannten Pulsar mit neuen Instrumenten vermessen und dabei eine überraschende Enttdeckung gemacht, wie u.a. raumfahrer.net berichtet:

Es ist das erste Mal, dass ein Intensitätswechsel der Röntgenemission bei Pulsaren gemessen wurde. Dieses veränderte Verhalten dieser beiden extremen Zustände, einer dominiert von Röntgenpulsen, der andere von Radioemission, „ist sehr überraschend“, so Joanna Rankin. Zum einen konnte an einem weiteren Pulsar die Emission von Photonen im Röntgenbereich festgestellt werden, zum anderen, dass es sich um einen Umschaltprozess zwischen zwei verschiedenen Modi zu handeln scheint. Kein aktuelles Modell ist in der Lage dies zu erklären.

Über den Ursprung der Radiostrahlung an Pulsaren herrscht allgemein Einigkeit: hochenergetische Elektronen, Positronen und Ionen werden in der Magnetosphäre des Pulsars entlang der Feldlinien beschleunigt und emittieren Strahlung im Radiobereich. Wie die Partikel von der Oberfläche des Neutronensterns in dessen Magnetosphäre gelangen, ist jedoch unklar.

Mit dem Studium der Emissionen bei unterschiedlichen Wellenlängen hatte das Team herausfinden wollen, welche verschiedenen physikalischen Prozesse in der Nähe der magnetischen Pole von Pulsaren stattfinden.

Die Tatsache, dass der Pulsar nicht nur einmalig, sondern dauerhaft mit einer Periode von wenigen Sekunden zwischen beiden Modi, Radio- und Röntgenemission, wechselt, legt den Schluss nahe, dass hier etwas Grundsätzliches vorhanden sein muss, dass bisher nicht verstanden wurde.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Montag, 28. Januar 2013
Proton kleiner als gedacht
Neueste Messungen, die im Fachjournal Science präsentiert werden, bestätigen Messungen von vor drei Jahren, nachdem das Proton doch kleiner sein soll, als bislang angenommen.

Dies melden u.a.

Welt der Physik

und

Pro Physik

Selbstverständlich hätte eine geringere Protonengröße einen enormen Einfluss auf bisherige Theorien in der Physik. Einmal mehr droht ein in der Physik sicher geglaubtes Fundament verloren zu gehen.

Doch möchte ich noch einen anderen Aspekt betonen:
Zur Zeit geht die offizielle Debatte der Physiker so: Entweder sind die althergebrachten Messungen via Elektronenstreuung korrekt und dafür die bestätigten Ergebnisse der neuen Messungen falsch, oder umgekehrt: Die neuen Messungen sind korrekt und die alten falsch.

Nun möchte ich einen dritten Vorschlag machen: Beide Messkampagnen sind korrekt: Die Größe der Protonen ist dann abhängig von dem mit ihnen in Wechselwirkung tretenden Teilchen auf den Bahnen des Atoms. Es ist also davon Abhängig, ob um dem Atomkern ein Elektron oder ein Myon läuft. Damit wäre das Elektron/Myon elementarer als das Proton (was es ja auch ist, da das Proton selbst aus kleineren Teilchen zusammengesetzt ist). Zum anderen wäre eine solche Variabilität sehr gut mit der Elektronentheorie von Jean Emile Charon zu vereinbaren.

In jedem Fall, wenn die Myon-Ergebnisse weiter abgesichert sind, reichen die bisherigen Theorien in der Atomphysik - insbesondere die QED - nicht aus...!

... link (1 Kommentar)   ... comment


Freitag, 25. Januar 2013
Gängige Theorie zur Evolution des Vogelflugs widerlegt!
Eine neuer Fund in China widerlegt alle gängigen Theorien zur Evolution des Vogelflugs, wie science daily meldet:

Co-authored by Dr Gareth Dyke, Senior Lecturer in Vertebrate Palaeontology at the University of Southampton, the paper describes a new feathered dinosaur about 30 cm in length which pre-dates bird-like dinosaurs that birds were long thought to have evolved from.

Over many years, it has become accepted among palaeontologists that birds evolved from a group of dinosaurs called theropods from the Early Cretaceous period of Earth's history, around 120-130 million years ago. Recent discoveries of feathered dinosaurs from the older Middle-Late Jurassic period have reinforced this theory.

The new 'bird-dinosaur' Eosinopteryx described in Nature Communications this week provides additional evidence to this effect.

"This discovery sheds further doubt on the theory that the famous fossil Archaeopteryx -- or "first bird" as it is sometimes referred to -- was pivotal in the evolution of modern birds," says Dr Dyke, who is based at the National Oceanography Centre, Southampton.

"Our findings suggest that the origin of flight was much more complex than previously thought."



Dies belegt einmal mehr, dass als sicher geltende Evolutionsszenarien eben keine Theorien sind, die eine solche Klassifizierung verdienen, sondern reines 'story telling'. Man kann sich zu den Fossilfunden immer irgend welche Geschichtchen ausdenken, die aber besser in ein Märchenbuch gehören, als in wissenschaftlichen Lehrbüchern.

Wenn die beteiligten Forscher, die den neuen Fund vorstellen, davon sprechen, dass die "Evolution des Vogelflugs" weit komplexer ist, als zunächst gedacht, dann kann man es auch so ausdrücken: Man hat es sich zu einfach gemacht!

Und das, so meine ich, gilt für das gesamte Evolutionsparadigma neodarwinistischer Prägung: Man macht es sich zu einfach!

... link (0 Kommentare)   ... comment


Mittwoch, 23. Januar 2013
Private Raumfahrt: Ad Astra!
Die privat - kommerzielle Raumfahrt startet mit sehr interessanten Projekten:

Ein Geschäftsmodell ist die Bereitstellung eines Taxi-Services zum und vom erdnahen Orbit. Hier tummelt sich die Firma SpaceX, die bereits zweimal erfolgreich Fracht zur ISS brachte, wobei auch Material zur Erde zurückgebracht werden konnte. Während sich SpaceX nun anschickt in den nächsten Jahren auch Menschen zu befödern, steht eine weitere Firma in den Startlöchern: Orbital Sciences wird dieses Jahr erste Testflüge durchführen und später auch die ISS anfliegen.

Einen Schritt weiter geht Bigelow: Sie wollen innerhalb von zehn Jahren eine eigenständig private Raumstation aus aufblasbaren Komponenten bereitstellen, wozu sie aber die Space-Taxi-Unternehmen als Zubringer benötigen. Bigelos Ernsthaftigkeit wurde schon durch zwei Experimentalmodule unter beweis gestellt, die zur Zeit unbemannt die Erde umkreisen. Erst kürzlich wurde ein Vertrag mit der NASA unterzeichnet, wonach bis 2017 ein solches aufblasbare Modul an die ISS gekoppelt werden soll, um die Tauglichkeit als menschliche Behausung zu erproben.

Zwei Schritte weiter geht die Firma Golden Spike, die zunächst zum Mond zurückkehren will. Wobei die Finanzierung m.E. noch nicht abgesichert ist.

Einen ganz großen Sprung weiter gehen zwei neue Firmen, die erdnahe Asteroiden mit Bergbau-Verfahren ausbeuten wollen, wozu der Mensch erstmals weiter ins All fliegen müsste, als bis zum Mond. Das ist eine wirklich spannende und auch naheliegende Geschäftsidee, die aber auch eine gehörige Startinvestition, die erst nach sehr langer Zeit zurückfließt, benötigt. Zwei Unternehmen melden ein solches Vorhaben an. Während Planetary Resources bereits im vergangenen Jahr den Startschuss gegeben hat, kann auch die neue Firma Deep Space Industries finanziell und fachlich mit kompetenten Mitstreitern mithalten und macht einen ernsthaften Eindruck einen solchen bemannten Flug zu einem Asteroiden unternehmen zu können.

Zu guter Letzt sei noch die Privatinitiative Mars One genannt, die aber schon jetzt an ihre finanziellen Grenzen stösst und mit ihren wenigen Sponsoren und Spenden keine Chance besitzt, bis 2023 bemannt zum Mars zu fliegen. Dies braucht dem Raumfahrt-Enthusiasten aber nicht enttäuschen, denn es gibt sehr starke Anzeichen dafür, dass SpaceX in Eigenregie genau zu einem solchen Flug noch vor 2030 fähig sein wird und diesen auch durchführt, wobei im Gegensatz zu Mars One die beteiligten Astronauten auch zur Erde zurückkehren können: Mit SpaceX zum Mars!

Alles in Allem: Eine Art von Goldgräberstimmung in der privaten Raumfahrt! Ad Astra!

... link (1 Kommentar)   ... comment


Donnerstag, 17. Januar 2013
Mehr als 153 große Fische: Bislang verborgene Dreieckszahl entdeckt
Schon einmal betrachtete ich die Angabe der 153 Fische im Johannesevangelium und fand, dass sie als Dreieckszahl der 17 eine bestimmte Zahlenbedeutung besitzt (siehe Biblische Dreieckszahlen).

Diese Ansicht vertrat schon der Heilige Augustinus und meinte, dass sich die 17 aus der 10 als Zahl der zehn Gebote und der 7 als die sieben Gaben des Heiligen Geistes zusammensetzt und so eine Verbindung von Altem und Neuem Testament in der Bibel symbolisch herbeiführt.

Nun ist die 7 aber eine so wichtige Symbolzahl auch im Alten Testament, dass diese Interpretation des Heiligen Augustinus nicht als hinreichend erscheint.

Die Eigenschaft der 153 als Dreieckszahl ist sogar noch weit interessanter als gedacht:

Wenn man die Ziffern vertauscht, dann erhält man 351, und dies ist auch eine Dreieckszahl und zwar der 26, denn 1+2+3+4+...+24+25+26=351.

Die 26 ist aber der Zahlenwert eines bekannten hebräischen Wortes: JHWH (siehe Sechsundzwanzig), der Name Gottes!

Diese Eigenschaft einer dreiziffrigen Dreieckszahl, dass durch o.a. Vertauschung der Ziffern wieder eine neue Dreieckszahl entsteht, ist dabei außergewöhnlich, wie man an der zweiten Dreieckszahl des NT am Ende der Apostelgeschichte, die Dreieckszahl 276, sieht. Denn dort gilt dies nicht.

Also, da die 26 der 351 ein Zahlenwert für ein wichtigen Namen in der Bibel hat, sollte man auch für die 17 der 153 nach einem solchen Namen/ ein solches Wort suchen...

... link (0 Kommentare)   ... comment