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Mittwoch, 13. März 2013
Lebensfreundlicher Mars
klauslange,10:14h
Die Mission des Mars-Rovers Curiosity hat zwei Hauptziele:
1. Zeigen, ob in der Vergangenheit lebensfreundliche Bedingungen auf dem Mars herrschten
2. Zeigen, ob es noch heute Nischen auf dem Mars gibt, wo Leben möglich ist.
Zumindest Hauptziel 1 konnte nun schon nach der ersten Gesteinprobe eindeutig benatwortet werden, wie raumfahrer.net berichtet. Daraus:
Im Rahmen der Analysen zeigte sich, dass der Mars in seiner Frühzeit Umweltbedingungen aufgewiesen haben muss, welche die Entstehung und Weiterentwicklung von primitiven Lebensformen zumindestens begünstigt haben. In den untersuchten Proben konnten durch die beiden Instrumente Schwefel, Stickstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Phosphor und Kohlenstoff nachgewiesen werden, welche als die weiter oben erwähnten "Grundbausteine des Lebens" gelten.
"Ein fundamentales Ziel dieser Mission besteht in der Beantwortung der Frage, ob der Mars einstmals Bedingungen aufwies, unter denen sich Leben entwickeln konnte", so Michael Meyer, der leitende Wissenschaftler des Mars-Erforschungsprogramms der NASA. "Nach allem, was wir [aufgrund der aktuellen Datenauswertung] bis heute wissen, lautet die Antwort auf diese Frage "Ja"!"
Die im Rahmen dieser ersten Bohrung untersuchte Gesteinsformation setzt sich aus einem Tongestein zusammen und zeigt Anzeichen dafür, dass es sich über einen in geologischen Zeiträumen betrachtet längeren Zeitraum hinweg gebildet hat, wobei eindeutig "feuchte" Umweltbedingungen vorgeherrscht haben müssen.
Gesteine, welche sich unter solchen Bedingungen, also unter der direkten Einwirkung von Wasser, bildeten, wurden bereits zuvor auf dem Mars entdeckt. Im Gegensatz zu den früheren Entdeckungen muss sich das jetzt untersuchte Gestein jedoch unter dem Einfluss von nahezu pH-neutralem Wasser gebildet haben, welches einen lediglich geringen Salzgehalt aufwies. Nur so ist die Entstehung der darin enthaltenen Tonminerale erklärbar.
"Der Anteil der Tonminerale liegt bei mehr als 20 Prozent", so David Blake, der leitende Wissenschaftler des CheMin-Instruments.
Die Proben wurden in einem Bereich des Gale-Kraters entnommen, wo ein vom Kraterrand ausgehendes System aus Flussläufen endet, und wo sich in der Vergangenheit eventuell ein über längere Zeiträume hinweg stabiles stehendes Gewässer gebildet haben könnte.
"Das Spektrum, welches die in der Probe untersuchten chemischen Zutaten umfasst, ist beeindruckend", so Paul Mahaffy vom Goddard Spaceflight Center (GSFC) der NASA in Greenbelt/USA.
Die darin enthaltenen Sulfate und Sulfide könnten zudem aufgrund ihrer komplexen Chemie zumindestens in der frühen Phase der Geschichte des Mars eine mögliche Lebensgrundlage für primitive Mikroorganismen gebildet haben, welche sich sozusagen direkt von dem Marsgestein ernährt haben könnten. Vergleichbare endolithische Mikroorganismen sind den Wissenschaftlern bereits von der Erde her bekannt, wo diese bisher in Tiefen von bis zu fast drei Kilometern unter der Erdoberfläche nachgewiesen werden konnten. Somit ist es zumindestens nicht ausgeschlossen, dass der Mars in seiner Frühzeit von extremophilen Mikroorganismen bevölkert wurde.
1. Zeigen, ob in der Vergangenheit lebensfreundliche Bedingungen auf dem Mars herrschten
2. Zeigen, ob es noch heute Nischen auf dem Mars gibt, wo Leben möglich ist.
Zumindest Hauptziel 1 konnte nun schon nach der ersten Gesteinprobe eindeutig benatwortet werden, wie raumfahrer.net berichtet. Daraus:
Im Rahmen der Analysen zeigte sich, dass der Mars in seiner Frühzeit Umweltbedingungen aufgewiesen haben muss, welche die Entstehung und Weiterentwicklung von primitiven Lebensformen zumindestens begünstigt haben. In den untersuchten Proben konnten durch die beiden Instrumente Schwefel, Stickstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Phosphor und Kohlenstoff nachgewiesen werden, welche als die weiter oben erwähnten "Grundbausteine des Lebens" gelten.
"Ein fundamentales Ziel dieser Mission besteht in der Beantwortung der Frage, ob der Mars einstmals Bedingungen aufwies, unter denen sich Leben entwickeln konnte", so Michael Meyer, der leitende Wissenschaftler des Mars-Erforschungsprogramms der NASA. "Nach allem, was wir [aufgrund der aktuellen Datenauswertung] bis heute wissen, lautet die Antwort auf diese Frage "Ja"!"
Die im Rahmen dieser ersten Bohrung untersuchte Gesteinsformation setzt sich aus einem Tongestein zusammen und zeigt Anzeichen dafür, dass es sich über einen in geologischen Zeiträumen betrachtet längeren Zeitraum hinweg gebildet hat, wobei eindeutig "feuchte" Umweltbedingungen vorgeherrscht haben müssen.
Gesteine, welche sich unter solchen Bedingungen, also unter der direkten Einwirkung von Wasser, bildeten, wurden bereits zuvor auf dem Mars entdeckt. Im Gegensatz zu den früheren Entdeckungen muss sich das jetzt untersuchte Gestein jedoch unter dem Einfluss von nahezu pH-neutralem Wasser gebildet haben, welches einen lediglich geringen Salzgehalt aufwies. Nur so ist die Entstehung der darin enthaltenen Tonminerale erklärbar.
"Der Anteil der Tonminerale liegt bei mehr als 20 Prozent", so David Blake, der leitende Wissenschaftler des CheMin-Instruments.
Die Proben wurden in einem Bereich des Gale-Kraters entnommen, wo ein vom Kraterrand ausgehendes System aus Flussläufen endet, und wo sich in der Vergangenheit eventuell ein über längere Zeiträume hinweg stabiles stehendes Gewässer gebildet haben könnte.
"Das Spektrum, welches die in der Probe untersuchten chemischen Zutaten umfasst, ist beeindruckend", so Paul Mahaffy vom Goddard Spaceflight Center (GSFC) der NASA in Greenbelt/USA.
Die darin enthaltenen Sulfate und Sulfide könnten zudem aufgrund ihrer komplexen Chemie zumindestens in der frühen Phase der Geschichte des Mars eine mögliche Lebensgrundlage für primitive Mikroorganismen gebildet haben, welche sich sozusagen direkt von dem Marsgestein ernährt haben könnten. Vergleichbare endolithische Mikroorganismen sind den Wissenschaftlern bereits von der Erde her bekannt, wo diese bisher in Tiefen von bis zu fast drei Kilometern unter der Erdoberfläche nachgewiesen werden konnten. Somit ist es zumindestens nicht ausgeschlossen, dass der Mars in seiner Frühzeit von extremophilen Mikroorganismen bevölkert wurde.
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Dienstag, 12. März 2013
Robert Kardinal Sarah
klauslange,10:36h
Heute nun beginnt das Konklave zur Wahl des Nachfolgers von Benedikt XVI.
Obwohl die 'Experten' meinen, dass der Italiener Scola (seine Chancen wären am Mittwoch sehr hoch) und der Brasilianer Scherer (seine Chancen steigen damnach ab Donnerstag Nachmittag) die größen Chancen hätten, bleibe ich bei meinem ersten Impuls, dass die Zeit gekommen ist für einen Löwen aus Afrika.
Persönlich denke ich da in erster Linie an Peter Turkson aus Ghana, wohl auch wegen meiner Reise dorthin. Aber ich habe absichtlich nicht 'Löwe aus Ghana', sondern 'Löwe aus Afrika' geschrieben, weil es zumindest einen weiteren Afrikaner gibt, der auch dem Bild entspricht, welches ich in mir finde. Kath.net stellt ihn vor: Robert Kardinal Sarah.
Obwohl die 'Experten' meinen, dass der Italiener Scola (seine Chancen wären am Mittwoch sehr hoch) und der Brasilianer Scherer (seine Chancen steigen damnach ab Donnerstag Nachmittag) die größen Chancen hätten, bleibe ich bei meinem ersten Impuls, dass die Zeit gekommen ist für einen Löwen aus Afrika.
Persönlich denke ich da in erster Linie an Peter Turkson aus Ghana, wohl auch wegen meiner Reise dorthin. Aber ich habe absichtlich nicht 'Löwe aus Ghana', sondern 'Löwe aus Afrika' geschrieben, weil es zumindest einen weiteren Afrikaner gibt, der auch dem Bild entspricht, welches ich in mir finde. Kath.net stellt ihn vor: Robert Kardinal Sarah.
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Freitag, 8. März 2013
Völlig neue Bakterienart?
klauslange,12:44h
Russische Forscher vermelden die mögliche Entdeckung einer vollkommen neuen Bakterienart aus dem Wostok-See 4 km unterhalb der Antarktis, wie n-tv berichtet:
Nach Bulats Angaben unterscheidet sich die DNA der Bakterien zu mehr als 86 Prozent von der genetischen Struktur bislang bekannter Arten. "Wenn es diesen Fund auf dem Mars gegeben hätte, würden alle sagen, es gibt Leben auf dem Mars", sagte der Forscher weiter. Im Mai solle neues Wasser aus dem See entnommen und auf die Bakterien hin untersucht werden. Wenn deren DNA erneut nachgewiesen werde, "können wir mit Sicherheit sagen, dass wir neues Leben auf der Erde gefunden haben", sagte Bulat.
Nach Bulats Angaben unterscheidet sich die DNA der Bakterien zu mehr als 86 Prozent von der genetischen Struktur bislang bekannter Arten. "Wenn es diesen Fund auf dem Mars gegeben hätte, würden alle sagen, es gibt Leben auf dem Mars", sagte der Forscher weiter. Im Mai solle neues Wasser aus dem See entnommen und auf die Bakterien hin untersucht werden. Wenn deren DNA erneut nachgewiesen werde, "können wir mit Sicherheit sagen, dass wir neues Leben auf der Erde gefunden haben", sagte Bulat.
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Donnerstag, 7. März 2013
Voynich-Text entspricht natürlicher Sprache
klauslange,13:45h
Das Voynich-Manuskript sorgte als verschlüsselter Text in der Vergangenheit für unterschiedlichste Spekulationen. Es wurde sogar behauptet, dass die seltsamen Schriftzeichen keine sinnvolle Bedeutung hätten und der ganze Text einfach nur eine zufällige Aneinanderreihung von Symbolen sei, um die Nachwelt zu narren.
Eine sehr interessante Abhandlung hat nun aber bewiesen, dass der Voynich-Text eindeutig alle statistischen Eigenschaften einer natürlichen Sprache besitzt. Mehr noch, die Autoren konnten sogar einige Schlüsselworte identifizieren, die für eine vollständige Textentschlüsselung notwendig sind:
Portuguese English German Voynich
nasceu begat zeugete cthy
Pilatos Pilates zentner qokeedy
ceus talents himmelreich shedy
bem-aventurados loaves pilatus qokain
Isabel Herod schwert chor
anjo tares Maria lkaiin
menino vineyard Elisabeth qol
vinha shall Etliches lchedy
sumo boat unkraut sho
sepulcro demons euch qokaiin
joio ve schi olkeedy
Maria pay ihn qokal
portanto sabbath weden qotain
Herodes hear heuchler dchor
talentos whosoever tempel otedy
Diese Abhandlung ist wirklich sehr ernst zu nehmen, sind doch ausgewiesene Fachleute unter den Autoren, wie u.a. Eduardo G. Altmann vom Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme (MPIPKS).
Eine sehr interessante Abhandlung hat nun aber bewiesen, dass der Voynich-Text eindeutig alle statistischen Eigenschaften einer natürlichen Sprache besitzt. Mehr noch, die Autoren konnten sogar einige Schlüsselworte identifizieren, die für eine vollständige Textentschlüsselung notwendig sind:
Portuguese English German Voynich
nasceu begat zeugete cthy
Pilatos Pilates zentner qokeedy
ceus talents himmelreich shedy
bem-aventurados loaves pilatus qokain
Isabel Herod schwert chor
anjo tares Maria lkaiin
menino vineyard Elisabeth qol
vinha shall Etliches lchedy
sumo boat unkraut sho
sepulcro demons euch qokaiin
joio ve schi olkeedy
Maria pay ihn qokal
portanto sabbath weden qotain
Herodes hear heuchler dchor
talentos whosoever tempel otedy
Diese Abhandlung ist wirklich sehr ernst zu nehmen, sind doch ausgewiesene Fachleute unter den Autoren, wie u.a. Eduardo G. Altmann vom Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme (MPIPKS).
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Mittwoch, 6. März 2013
Wikinger-Sonnensteine gab es wirklich
klauslange,18:37h
Wie konnten die Wikinger tausende von Kilometern auf den Meeren zurücklegen, ohne einen Kompass zu besitzen? Lange wurde diese Fähigkeit durch die Benutzung sogenannter Sonnensteine vermutet. Nun hat ein Fund und dessen Auswertung, diese Legende über die Sonnensteine belegt, wie welt.de berichtet:
Seit Jahrzehnten wird über solch transparente "Sonnensteine" spekuliert, die den Wikingern dabei geholfen haben sollen, mit ihren Schiffen Tausende von Kilometern in Richtung Island und Grönland zurückzulegen und vermutlich lange vor Christoph Kolumbus Amerika zu entdeckten. Einen Beweis für die Existenz solcher Steine gab es aber nicht.
Im November 2011 berichteten Forscher um Guy Ropars von der Universität Rennes in der Bretagne von dem Fund eines Kristalls in einem britischen Schiffswrack im Ärmelkanal, der in ihren Augen die Theorie erhärtet, dass solche "Sonnensteine" tatsächlich genutzt wurden.
Über eine chemische Analyse eines kleinen Teils des Kristall wies eine Forschergruppe um Ropars nun nach, dass der gefundene, rund fünf Zentimeter lange Stein ein Calzit ist. Der auch Kalkspat oder Doppelspat genannte Kristall kommt in Skandinavien häufig vor. Abhängig vom Fundort kann Calzit unter Einwirkung von UV-Licht blau, gelb oder rot fluoreszieren.
Mit einem ähnlich beschaffenen Kristall, wie jenem aus dem Schiffswrack, konnten die Forscher auch bei schwachem Sonnenlicht den Stand der Sonne mit großer Genauigkeit feststellen. Dies gelang sogar 40 Minuten nach Sonnenuntergang. "Für uns gibt es keine Zweifel: Calzit ist magisch", sagte Ropars.
Auch die legendären Seefahrer nutzten vermutlich Calzit, um die genaue Position der Sonne auszumachen und sich daran zu orientieren. Bekannt ist, dass die Wikinger auch unter den widrigsten Wetterverhältnissen mit ihren Schiffen Tausende von Kilometern in Richtung Island und Grönland zurücklegten.
Calzit bricht Sonnenlicht in Abhängigkeit von seiner Position zur Sonne. Wer durch den transparenten Stein blickt, sieht zwei unterschiedlich starke Lichtbündel des Sonnenlichts, einen ordentlichen und einen außerordentlichen Strahl.
Durch Drehen des Calcits, der wegen dieser zweifachen Brechung der Lichtbündel auch Doppelspat genannt wird, kann eine Position erreicht werden, in der die Intensität beider Lichtbündel gleich stark ist. In diesem Moment zeige der Stein genau die Richtung der Sonne an. Selbst bei geringem Sonnenlicht oder bei Nebel sei es möglich, mit Hilfe des transparenten Steins die Position der Sonne zu bestimmen.
Nach Überzeugung der Forscher haben die Wikinger diese Methode auch noch verwendet, nachdem der Kompass erfunden wurde. Dass der "Sonnenstein" im 16. Jahrhundert – und damit Jahrhunderte nach Erfindung des Kompasses – an Bord eines britischen Schiffes mitgeführt wurde, erklären die Wissenschaftler damit, dass über die Funktionsweise von Kompassen damals noch wenig bekannt war.
Seit Jahrzehnten wird über solch transparente "Sonnensteine" spekuliert, die den Wikingern dabei geholfen haben sollen, mit ihren Schiffen Tausende von Kilometern in Richtung Island und Grönland zurückzulegen und vermutlich lange vor Christoph Kolumbus Amerika zu entdeckten. Einen Beweis für die Existenz solcher Steine gab es aber nicht.
Im November 2011 berichteten Forscher um Guy Ropars von der Universität Rennes in der Bretagne von dem Fund eines Kristalls in einem britischen Schiffswrack im Ärmelkanal, der in ihren Augen die Theorie erhärtet, dass solche "Sonnensteine" tatsächlich genutzt wurden.
Über eine chemische Analyse eines kleinen Teils des Kristall wies eine Forschergruppe um Ropars nun nach, dass der gefundene, rund fünf Zentimeter lange Stein ein Calzit ist. Der auch Kalkspat oder Doppelspat genannte Kristall kommt in Skandinavien häufig vor. Abhängig vom Fundort kann Calzit unter Einwirkung von UV-Licht blau, gelb oder rot fluoreszieren.
Mit einem ähnlich beschaffenen Kristall, wie jenem aus dem Schiffswrack, konnten die Forscher auch bei schwachem Sonnenlicht den Stand der Sonne mit großer Genauigkeit feststellen. Dies gelang sogar 40 Minuten nach Sonnenuntergang. "Für uns gibt es keine Zweifel: Calzit ist magisch", sagte Ropars.
Auch die legendären Seefahrer nutzten vermutlich Calzit, um die genaue Position der Sonne auszumachen und sich daran zu orientieren. Bekannt ist, dass die Wikinger auch unter den widrigsten Wetterverhältnissen mit ihren Schiffen Tausende von Kilometern in Richtung Island und Grönland zurücklegten.
Calzit bricht Sonnenlicht in Abhängigkeit von seiner Position zur Sonne. Wer durch den transparenten Stein blickt, sieht zwei unterschiedlich starke Lichtbündel des Sonnenlichts, einen ordentlichen und einen außerordentlichen Strahl.
Durch Drehen des Calcits, der wegen dieser zweifachen Brechung der Lichtbündel auch Doppelspat genannt wird, kann eine Position erreicht werden, in der die Intensität beider Lichtbündel gleich stark ist. In diesem Moment zeige der Stein genau die Richtung der Sonne an. Selbst bei geringem Sonnenlicht oder bei Nebel sei es möglich, mit Hilfe des transparenten Steins die Position der Sonne zu bestimmen.
Nach Überzeugung der Forscher haben die Wikinger diese Methode auch noch verwendet, nachdem der Kompass erfunden wurde. Dass der "Sonnenstein" im 16. Jahrhundert – und damit Jahrhunderte nach Erfindung des Kompasses – an Bord eines britischen Schiffes mitgeführt wurde, erklären die Wissenschaftler damit, dass über die Funktionsweise von Kompassen damals noch wenig bekannt war.
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Montag, 4. März 2013
Fermi: Starke Hinweise auf Annihilation von Teilchen Dunkler Materie
klauslange,18:19h
Bevor die Ergebnisse von AMS-2 veröffentlicht werden, gibt es eine unabhängige Untersuchung von Daten des Fermi-Teleskops, die zeigt, dass in sogenannten Fermi-Blasen sehr wahrscheinlich Annihilationsereignisse von Teilchen Dunkler Materie stattfinden. Es wird zwar erwähnt, dass ähnliche Messungen auch als Quelle Millisekunden-Pulsare haben könnten, doch dann hätten wir eine so große Menge solcher Pulsare übersehen, dass sie als Quelle eigentlich nicht plausibel sind.
Die Abhandlung hier.
Allein reicht dieses Ergebnis also nicht, aber je nachdem was AMS-2 noch liefert könnte es gemeinsam für einen ersten Nachweis von Teilchen Dunkler Materie reichen. Wir werden sehr bald mehr wissen...
Die Abhandlung hier.
Allein reicht dieses Ergebnis also nicht, aber je nachdem was AMS-2 noch liefert könnte es gemeinsam für einen ersten Nachweis von Teilchen Dunkler Materie reichen. Wir werden sehr bald mehr wissen...
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Freitag, 1. März 2013
Löwe aus Afrika
klauslange,11:02h
Nun, da die Sedisvakanz eingetreten ist, möchte ich auch kurz meinen Eindruck äußern, wer denn Papst Benedikt XVI. auf dem Heiligen Stuhl nachfolgen soll:
Da ich im Jahr 2000 - nach als Freikirchler - in Ghana war und die Mentalität der gläubigen Menschen - ganz unterschiedlicher Konfessionen - kennen und lieben gelernt habe, kommt mir eine Prophezeiung in den Sinn, die ich damals hörte.
Die Vision war so, dass über Afrika der Black Star - Symbol auf der Ghanaischen Flagge - aufgestrahlt ist. Natürlich haben wir es damals so gedeutet, dass die evangelikale Erweckung Ghanas ganz Afrika und darüber hinaus erfasst. Doch das ist so nicht geschehen. Statt dessen hatte dort auch die Charismatische Erneuerung in der katholischen Kirche an Zulauf gewonnen.
Meines Erachtens ist es nun aber soweit, dass die Weltkirche als solche sichtbar wird, auch auf dem Papst-Thron, so dass ich dies mit der damaligen Vision und anderer Eindrücke verknüpfe und hoffe nun auf einen Papst, der ein Löwe aus Afrika sein wird.
Da ich im Jahr 2000 - nach als Freikirchler - in Ghana war und die Mentalität der gläubigen Menschen - ganz unterschiedlicher Konfessionen - kennen und lieben gelernt habe, kommt mir eine Prophezeiung in den Sinn, die ich damals hörte.
Die Vision war so, dass über Afrika der Black Star - Symbol auf der Ghanaischen Flagge - aufgestrahlt ist. Natürlich haben wir es damals so gedeutet, dass die evangelikale Erweckung Ghanas ganz Afrika und darüber hinaus erfasst. Doch das ist so nicht geschehen. Statt dessen hatte dort auch die Charismatische Erneuerung in der katholischen Kirche an Zulauf gewonnen.
Meines Erachtens ist es nun aber soweit, dass die Weltkirche als solche sichtbar wird, auch auf dem Papst-Thron, so dass ich dies mit der damaligen Vision und anderer Eindrücke verknüpfe und hoffe nun auf einen Papst, der ein Löwe aus Afrika sein wird.
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