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Mittwoch, 20. März 2013
Abelpreis 2013: Pierre Deligne
klauslange,18:32h
Der diesjährige Abelpreis - der Nobelpreis für Mathematiker - geht an Pierre Deligne für seine bahnbrechenden Arbeiten zur algebraischen Theorie, die großen Einfluss auch für die Zahlentheorie hat.
Eine ausführliche Würdigung habe ich hier gefunden.
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Dienstag, 19. März 2013
Leben im Gestein der unterseeischen Erdkruste
klauslange,17:04h
Einen weiteren Lebensraum für Mikroben haben nun Forscher in der Erdkruste unter den Sedimenten des Meeresbodens ausgemacht, wie wissenschaft.de berichtet:
Wüsten, Eislandschaften oder die Tiefsee – das Leben hat sich die bizarrsten Nischen auf unserem Planeten erobert, seien die Bedingungen auch noch so hart. Nun berichten Forscher allerdings von einem Lebensraum, der fast unvorstellbar erscheint: Er liegt unter den Sedimenten des Meeresboden im Gesteinen der ozeanischen Erdkruste. Bei extremem Druck und Hitze existieren hier Mikroorganismen, die ihre Lebensenergie aus chemischen Reaktionen gewinnen, konnten Mark Lever von der dänischen Aarhus Universität und seine Kollegen zeigen. Die Existenz von Leben in den Tiefengesteinen war zwar prinzipiell schon bekannt, die Wissenschaftler haben die Mikroorganismen und ihre faszinierende Ernährungsweise nun aber direkt nachgewiesen.
„Wir bieten damit den ersten direkten Beweis für Leben in der ozeanischen Kruste und unsere Ergebnisse legen nahe, dass dieses riesige Ökosystem weitgehend auf Chemosynthese beruht“, fasst Lever zusammen. Den Erklärungen der Forscher zufolge gibt es feine Risse in der basaltischen ozeanischen Kruste, durch die sich Wasser bewegt. Seine chemische Zusammensetzung unterscheidet sich grundlegend von Seewasser, es ist beispielsweise frei von Sauerstoff, der durch Photosynthese erzeugt wurde.
Das tiefe Ökosystem ist damit komplett unabhängig von der Energie der Sonne, die das Leben auf der Erdoberfläche durch die Photosynthese ermöglicht. Pflanzen, Algen und ein paar andere photosynthetische Organismen nutzen das Sonnenlicht, um Kohlendioxid in organisches Material zu verwandeln. Es bildet die Grundlage der Nahrungsketten auf der Erde und in den Ozeanen. Das Leben in dem porösen Gestein der ozeanischen Kruste ist dagegen grundlegend anders: Die treibende Kraft des Lebens stammt aus geochemischen Prozessen, betonen die Forscher. Die ozeanische Kruste bedeckt 60 Prozent der Erdoberfläche. Damit handelt es sich um das größte Ökosystem der Erde. All diese Erkenntnisse lassen den Blick der Forscher vom Tiefengestein der Erde sogar ins Universum schweifen: „Es ist möglich, dass auf anderen Planeten ebenfalls Leben existiert, das auf Chemosynthese basiert“, sagt Lever.
Wüsten, Eislandschaften oder die Tiefsee – das Leben hat sich die bizarrsten Nischen auf unserem Planeten erobert, seien die Bedingungen auch noch so hart. Nun berichten Forscher allerdings von einem Lebensraum, der fast unvorstellbar erscheint: Er liegt unter den Sedimenten des Meeresboden im Gesteinen der ozeanischen Erdkruste. Bei extremem Druck und Hitze existieren hier Mikroorganismen, die ihre Lebensenergie aus chemischen Reaktionen gewinnen, konnten Mark Lever von der dänischen Aarhus Universität und seine Kollegen zeigen. Die Existenz von Leben in den Tiefengesteinen war zwar prinzipiell schon bekannt, die Wissenschaftler haben die Mikroorganismen und ihre faszinierende Ernährungsweise nun aber direkt nachgewiesen.
„Wir bieten damit den ersten direkten Beweis für Leben in der ozeanischen Kruste und unsere Ergebnisse legen nahe, dass dieses riesige Ökosystem weitgehend auf Chemosynthese beruht“, fasst Lever zusammen. Den Erklärungen der Forscher zufolge gibt es feine Risse in der basaltischen ozeanischen Kruste, durch die sich Wasser bewegt. Seine chemische Zusammensetzung unterscheidet sich grundlegend von Seewasser, es ist beispielsweise frei von Sauerstoff, der durch Photosynthese erzeugt wurde.
Das tiefe Ökosystem ist damit komplett unabhängig von der Energie der Sonne, die das Leben auf der Erdoberfläche durch die Photosynthese ermöglicht. Pflanzen, Algen und ein paar andere photosynthetische Organismen nutzen das Sonnenlicht, um Kohlendioxid in organisches Material zu verwandeln. Es bildet die Grundlage der Nahrungsketten auf der Erde und in den Ozeanen. Das Leben in dem porösen Gestein der ozeanischen Kruste ist dagegen grundlegend anders: Die treibende Kraft des Lebens stammt aus geochemischen Prozessen, betonen die Forscher. Die ozeanische Kruste bedeckt 60 Prozent der Erdoberfläche. Damit handelt es sich um das größte Ökosystem der Erde. All diese Erkenntnisse lassen den Blick der Forscher vom Tiefengestein der Erde sogar ins Universum schweifen: „Es ist möglich, dass auf anderen Planeten ebenfalls Leben existiert, das auf Chemosynthese basiert“, sagt Lever.
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Montag, 18. März 2013
Schach WM Kandidaten: Aronjan in Führung
klauslange,14:06h
Nach drei Partien haben wir den ersten Ruhetag.
Aronjan hat mit zwei Siegen und einem Remis die Führung übernommen. Dahinter liegen Swidler und Carlsen mit je einem Sieg, wobei man bei Carlsen einen seiner (auf diesem Niveau) seltenen Schwarz-Siege bewundern kann. Seine beiden Remisen waren gegen die beiden 2800er des Turniers, so dass für ihn zur Zeit alles nach Plan verläuft.
Dass man mit Aronjan rechnen muss, zeigen seine beiden frühen Siege. Er bestraft wirklich jede Ungenauigkeit des Gegners. Von ihm wird im Laufe des Turniers bestimmt noch sehr viel mehr kommen...
Ex-Weltmrister Kramnik scheint da weiter zu machen, wo er zuletzt in Zürich aufgehört hat. Mit dieser Leistung kann man nicht WM-Herausforderer werden. Doch warten wirs ab...
Auf der Turnierseite findet man auch die gespielten Partien.
Aronjan hat mit zwei Siegen und einem Remis die Führung übernommen. Dahinter liegen Swidler und Carlsen mit je einem Sieg, wobei man bei Carlsen einen seiner (auf diesem Niveau) seltenen Schwarz-Siege bewundern kann. Seine beiden Remisen waren gegen die beiden 2800er des Turniers, so dass für ihn zur Zeit alles nach Plan verläuft.
Dass man mit Aronjan rechnen muss, zeigen seine beiden frühen Siege. Er bestraft wirklich jede Ungenauigkeit des Gegners. Von ihm wird im Laufe des Turniers bestimmt noch sehr viel mehr kommen...
Ex-Weltmrister Kramnik scheint da weiter zu machen, wo er zuletzt in Zürich aufgehört hat. Mit dieser Leistung kann man nicht WM-Herausforderer werden. Doch warten wirs ab...
Auf der Turnierseite findet man auch die gespielten Partien.
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Freitag, 15. März 2013
Schach WM Kandidatenturnier
klauslange,12:49h
Heute startet das Schach WM Kandidatenturnier. Acht Schachspieler mit einer ELO von 2872 bis zu 2740 fechten in einem doppelrundigen Turnier aus, wer im November diesen Jahres den Weltmeister herausfordern darf.
Selbstverständlich ist der ELO-stärkste Spieler Magnus Carlsen, der ja auch sicher das diesjährige Wejk aan Zee - Turnier mit großem Vorsprung gewann, favorisiert. Dennoch denke ich, dass Levon Aronjan sehr gute Chancen hat. Ex-Weltmeister Kramnik hat in der Generalprobe in Zürich nicht überzeugt, aber vielleicht stachelt ihn das erst recht zu Höchstleistungen an...
Zur Turnierseite gehts hier.
Selbstverständlich ist der ELO-stärkste Spieler Magnus Carlsen, der ja auch sicher das diesjährige Wejk aan Zee - Turnier mit großem Vorsprung gewann, favorisiert. Dennoch denke ich, dass Levon Aronjan sehr gute Chancen hat. Ex-Weltmeister Kramnik hat in der Generalprobe in Zürich nicht überzeugt, aber vielleicht stachelt ihn das erst recht zu Höchstleistungen an...
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Donnerstag, 14. März 2013
Habemus Papam: Franziskus
klauslange,10:24h
Was für eine Wahl! Die Weltkirche gibt sich ein Gesicht, dass diesem umspannenden Charakter zeigt. Mit Franziskus wurde ein Argentinier zum Papst gewählt, der aber starke europäische Wurzeln besitzt, da er aus einer italienischen Einwandererfamilie stammt und die doppelte Staatsbürgerschaft von Argentinien und von Italien hat. Bei einem z.B. schwarzafrikanischen Papst wäre daher die weltkirchliche Dimension noch stärker zum Tragen gekommen, aber auch mit dem nun neuen Papst, ist ein erstes Signal in diese Richtung gesetzt. Zumal, aufgrund des fortgeschrittenen Alters von fast 77 Jahren, der zeitliche Horizont sicherlich absehbar ist und die Stunde Afrikas noch kommen mag.
Franziskus aber als Übergangspapst zu bezeichnen halte ich für falsch. Schon seine Namensgebung ist Programm, und als erster Jesuit auf dem Heiligen Stuhl ist seine soziale Ausrichtung sehr ausgeprägt. Er bringt daher einen ganz frischen Wind in den Vatikan und wird für weitere Überraschungen sorgen. Nach meiner ersten Überraschung, da aufgrund der noch am Mittwoch stattfindenden Wahl wieder von einem Europäer auszugehen war, bin ich voller Freude und voller Erwartung auf Neues, ohne es jetzt konkret benennen zu können.Jedenfalls zeigt er mit der Auswahl eines ganz neuen Papstnamens, dass er gewillt ist unkonventionell zu agieren.
Dem neuen Papst wünsche ich Gottes Segen und versichere ihm meinen Glaubensgehorsam.
Am Rande bemerkt: Diese Wahl eines Nichteuropäischen Papstes entspricht ganz der prophetischen Linie, dass nach dem Papst mit der Vatizine Gloria Olivae ein großer Einschnitt kommt. Der letzte Eintrag 'Petrus, der Römer' unterscheidet sich so stark von den 40 authentischen Sinnsprüchen bis einschließlich Gloria Olivae, dass in der tat eine Zwischenphase anzunehmen war, bevor der letzte Papst in der großen Verfolgung kommt, wie schon Hildebrand Troll Ende des letzten Jahrhunderts betonte. Mit Benedikts XVI. historischem Rücktritt und dem argentinischen Papst als Nachfolger ist dieses Kriterium sicher erfüllt...
Franziskus aber als Übergangspapst zu bezeichnen halte ich für falsch. Schon seine Namensgebung ist Programm, und als erster Jesuit auf dem Heiligen Stuhl ist seine soziale Ausrichtung sehr ausgeprägt. Er bringt daher einen ganz frischen Wind in den Vatikan und wird für weitere Überraschungen sorgen. Nach meiner ersten Überraschung, da aufgrund der noch am Mittwoch stattfindenden Wahl wieder von einem Europäer auszugehen war, bin ich voller Freude und voller Erwartung auf Neues, ohne es jetzt konkret benennen zu können.Jedenfalls zeigt er mit der Auswahl eines ganz neuen Papstnamens, dass er gewillt ist unkonventionell zu agieren.
Dem neuen Papst wünsche ich Gottes Segen und versichere ihm meinen Glaubensgehorsam.
Am Rande bemerkt: Diese Wahl eines Nichteuropäischen Papstes entspricht ganz der prophetischen Linie, dass nach dem Papst mit der Vatizine Gloria Olivae ein großer Einschnitt kommt. Der letzte Eintrag 'Petrus, der Römer' unterscheidet sich so stark von den 40 authentischen Sinnsprüchen bis einschließlich Gloria Olivae, dass in der tat eine Zwischenphase anzunehmen war, bevor der letzte Papst in der großen Verfolgung kommt, wie schon Hildebrand Troll Ende des letzten Jahrhunderts betonte. Mit Benedikts XVI. historischem Rücktritt und dem argentinischen Papst als Nachfolger ist dieses Kriterium sicher erfüllt...
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Mittwoch, 13. März 2013
Lebensfreundlicher Mars
klauslange,10:14h
Die Mission des Mars-Rovers Curiosity hat zwei Hauptziele:
1. Zeigen, ob in der Vergangenheit lebensfreundliche Bedingungen auf dem Mars herrschten
2. Zeigen, ob es noch heute Nischen auf dem Mars gibt, wo Leben möglich ist.
Zumindest Hauptziel 1 konnte nun schon nach der ersten Gesteinprobe eindeutig benatwortet werden, wie raumfahrer.net berichtet. Daraus:
Im Rahmen der Analysen zeigte sich, dass der Mars in seiner Frühzeit Umweltbedingungen aufgewiesen haben muss, welche die Entstehung und Weiterentwicklung von primitiven Lebensformen zumindestens begünstigt haben. In den untersuchten Proben konnten durch die beiden Instrumente Schwefel, Stickstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Phosphor und Kohlenstoff nachgewiesen werden, welche als die weiter oben erwähnten "Grundbausteine des Lebens" gelten.
"Ein fundamentales Ziel dieser Mission besteht in der Beantwortung der Frage, ob der Mars einstmals Bedingungen aufwies, unter denen sich Leben entwickeln konnte", so Michael Meyer, der leitende Wissenschaftler des Mars-Erforschungsprogramms der NASA. "Nach allem, was wir [aufgrund der aktuellen Datenauswertung] bis heute wissen, lautet die Antwort auf diese Frage "Ja"!"
Die im Rahmen dieser ersten Bohrung untersuchte Gesteinsformation setzt sich aus einem Tongestein zusammen und zeigt Anzeichen dafür, dass es sich über einen in geologischen Zeiträumen betrachtet längeren Zeitraum hinweg gebildet hat, wobei eindeutig "feuchte" Umweltbedingungen vorgeherrscht haben müssen.
Gesteine, welche sich unter solchen Bedingungen, also unter der direkten Einwirkung von Wasser, bildeten, wurden bereits zuvor auf dem Mars entdeckt. Im Gegensatz zu den früheren Entdeckungen muss sich das jetzt untersuchte Gestein jedoch unter dem Einfluss von nahezu pH-neutralem Wasser gebildet haben, welches einen lediglich geringen Salzgehalt aufwies. Nur so ist die Entstehung der darin enthaltenen Tonminerale erklärbar.
"Der Anteil der Tonminerale liegt bei mehr als 20 Prozent", so David Blake, der leitende Wissenschaftler des CheMin-Instruments.
Die Proben wurden in einem Bereich des Gale-Kraters entnommen, wo ein vom Kraterrand ausgehendes System aus Flussläufen endet, und wo sich in der Vergangenheit eventuell ein über längere Zeiträume hinweg stabiles stehendes Gewässer gebildet haben könnte.
"Das Spektrum, welches die in der Probe untersuchten chemischen Zutaten umfasst, ist beeindruckend", so Paul Mahaffy vom Goddard Spaceflight Center (GSFC) der NASA in Greenbelt/USA.
Die darin enthaltenen Sulfate und Sulfide könnten zudem aufgrund ihrer komplexen Chemie zumindestens in der frühen Phase der Geschichte des Mars eine mögliche Lebensgrundlage für primitive Mikroorganismen gebildet haben, welche sich sozusagen direkt von dem Marsgestein ernährt haben könnten. Vergleichbare endolithische Mikroorganismen sind den Wissenschaftlern bereits von der Erde her bekannt, wo diese bisher in Tiefen von bis zu fast drei Kilometern unter der Erdoberfläche nachgewiesen werden konnten. Somit ist es zumindestens nicht ausgeschlossen, dass der Mars in seiner Frühzeit von extremophilen Mikroorganismen bevölkert wurde.
1. Zeigen, ob in der Vergangenheit lebensfreundliche Bedingungen auf dem Mars herrschten
2. Zeigen, ob es noch heute Nischen auf dem Mars gibt, wo Leben möglich ist.
Zumindest Hauptziel 1 konnte nun schon nach der ersten Gesteinprobe eindeutig benatwortet werden, wie raumfahrer.net berichtet. Daraus:
Im Rahmen der Analysen zeigte sich, dass der Mars in seiner Frühzeit Umweltbedingungen aufgewiesen haben muss, welche die Entstehung und Weiterentwicklung von primitiven Lebensformen zumindestens begünstigt haben. In den untersuchten Proben konnten durch die beiden Instrumente Schwefel, Stickstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Phosphor und Kohlenstoff nachgewiesen werden, welche als die weiter oben erwähnten "Grundbausteine des Lebens" gelten.
"Ein fundamentales Ziel dieser Mission besteht in der Beantwortung der Frage, ob der Mars einstmals Bedingungen aufwies, unter denen sich Leben entwickeln konnte", so Michael Meyer, der leitende Wissenschaftler des Mars-Erforschungsprogramms der NASA. "Nach allem, was wir [aufgrund der aktuellen Datenauswertung] bis heute wissen, lautet die Antwort auf diese Frage "Ja"!"
Die im Rahmen dieser ersten Bohrung untersuchte Gesteinsformation setzt sich aus einem Tongestein zusammen und zeigt Anzeichen dafür, dass es sich über einen in geologischen Zeiträumen betrachtet längeren Zeitraum hinweg gebildet hat, wobei eindeutig "feuchte" Umweltbedingungen vorgeherrscht haben müssen.
Gesteine, welche sich unter solchen Bedingungen, also unter der direkten Einwirkung von Wasser, bildeten, wurden bereits zuvor auf dem Mars entdeckt. Im Gegensatz zu den früheren Entdeckungen muss sich das jetzt untersuchte Gestein jedoch unter dem Einfluss von nahezu pH-neutralem Wasser gebildet haben, welches einen lediglich geringen Salzgehalt aufwies. Nur so ist die Entstehung der darin enthaltenen Tonminerale erklärbar.
"Der Anteil der Tonminerale liegt bei mehr als 20 Prozent", so David Blake, der leitende Wissenschaftler des CheMin-Instruments.
Die Proben wurden in einem Bereich des Gale-Kraters entnommen, wo ein vom Kraterrand ausgehendes System aus Flussläufen endet, und wo sich in der Vergangenheit eventuell ein über längere Zeiträume hinweg stabiles stehendes Gewässer gebildet haben könnte.
"Das Spektrum, welches die in der Probe untersuchten chemischen Zutaten umfasst, ist beeindruckend", so Paul Mahaffy vom Goddard Spaceflight Center (GSFC) der NASA in Greenbelt/USA.
Die darin enthaltenen Sulfate und Sulfide könnten zudem aufgrund ihrer komplexen Chemie zumindestens in der frühen Phase der Geschichte des Mars eine mögliche Lebensgrundlage für primitive Mikroorganismen gebildet haben, welche sich sozusagen direkt von dem Marsgestein ernährt haben könnten. Vergleichbare endolithische Mikroorganismen sind den Wissenschaftlern bereits von der Erde her bekannt, wo diese bisher in Tiefen von bis zu fast drei Kilometern unter der Erdoberfläche nachgewiesen werden konnten. Somit ist es zumindestens nicht ausgeschlossen, dass der Mars in seiner Frühzeit von extremophilen Mikroorganismen bevölkert wurde.
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Dienstag, 12. März 2013
Robert Kardinal Sarah
klauslange,10:36h
Heute nun beginnt das Konklave zur Wahl des Nachfolgers von Benedikt XVI.
Obwohl die 'Experten' meinen, dass der Italiener Scola (seine Chancen wären am Mittwoch sehr hoch) und der Brasilianer Scherer (seine Chancen steigen damnach ab Donnerstag Nachmittag) die größen Chancen hätten, bleibe ich bei meinem ersten Impuls, dass die Zeit gekommen ist für einen Löwen aus Afrika.
Persönlich denke ich da in erster Linie an Peter Turkson aus Ghana, wohl auch wegen meiner Reise dorthin. Aber ich habe absichtlich nicht 'Löwe aus Ghana', sondern 'Löwe aus Afrika' geschrieben, weil es zumindest einen weiteren Afrikaner gibt, der auch dem Bild entspricht, welches ich in mir finde. Kath.net stellt ihn vor: Robert Kardinal Sarah.
Obwohl die 'Experten' meinen, dass der Italiener Scola (seine Chancen wären am Mittwoch sehr hoch) und der Brasilianer Scherer (seine Chancen steigen damnach ab Donnerstag Nachmittag) die größen Chancen hätten, bleibe ich bei meinem ersten Impuls, dass die Zeit gekommen ist für einen Löwen aus Afrika.
Persönlich denke ich da in erster Linie an Peter Turkson aus Ghana, wohl auch wegen meiner Reise dorthin. Aber ich habe absichtlich nicht 'Löwe aus Ghana', sondern 'Löwe aus Afrika' geschrieben, weil es zumindest einen weiteren Afrikaner gibt, der auch dem Bild entspricht, welches ich in mir finde. Kath.net stellt ihn vor: Robert Kardinal Sarah.
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