Freitag, 26. April 2013
Katholische Mission des Neokatechumenats
Wie jedes Jahr zur Osterzeit - zwischen Ostern und Christi Himmelfahrt - gehen die Neokatechumenalen Gemeinschaften auf die Strasse und sprechen die Menschen auf Christus an: "Christus liebt Dich, so wie Du bist".

Während sonst üblicherweise immer zwei Brüder oder zwei Schwestern durch die Strassen ziehen, wird dieses Jahr in einem sehr umfangreichen Sinn die Mission durchgeführt, darauf machte auch am Barmherzigkeitssonntag Papst Franziskus aufmerksam (nach dem Regina Caeli vom 7.April, siehe zenit.org).

Nun berichtet darüber auch kath.net.

Wer mag, der kann in Berlin vorbeischauen: Sonntag, 15 Uhr, Leopoldplatz in Berlin-Wedding. Ist eine polizeilich angemeldete Verkündigung mit Musik und Tanz und natürlich Katechese über Christus...

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Donnerstag, 25. April 2013
Geheimkammern in Maya-Pyramide gefunden
Ein Roboter hat in einem Tunnel Geheimkammern gefunden, die unter der berühmten Pyramide Teotihuacáns in der Nähe von Mexiko-City liegt.

Die Mutmaßung, dass es sich um Grabkammern handelt ist eben nur eine Mutmaßung. Man muss erst noch genau untersuchen, um was es sich dabei handelt. Zunächst hat man drei neue Kammern gefunden, doch es könnten durchaus mehr sein.

Die Pyramiden-Entstehung wird auf die Zeit um 300 bis 600 nach Christus geschätzt. Dies ist die Zeit der Mayas. Wahrscheinlich kann man die Pyramide aber auf noch älter datieren, was immer noch die Zeit der Maya beinhaltet.

Es berichten gleich mehrere Agenturen über diesen Sensationsfund. Ich habe den Artikel von welt.de ausgewählt.

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Mittwoch, 24. April 2013
Neutrinos mit extrem hoher Energie registriert
Im Experiment IceCube in der Antarktis wurden zwei Neutrinos detektiert, die eine Energie besitzen, die 100 Millionen mal höher ist, als von solchen Neutrinos, die von Supernovaexplosionen stammen sollen (also mehr als eine Billiarde Elektronenvolt).

Zwei Neutrinos hört sich für einen Zeitraum von zwei Jahren nicht viel an, aber aufgrund der Experimentieranordnung hätte man für diesen Zeitraum gerade einmal 0,08 Neutrinos dieser Energie erwartet.

Die Signifikanz liegt zwar nur bei 2,8 Sigma, aber das gilt nicht für die Existenz dieser Neutrinos überhaupt, sondern nur für die Wahrscheinlichkeit, dass diese Neutronis - gemäß den Modellen - aus den Tiefen des Alls stammen und nicht erst in der Lufthülle durch Reaktionen anderer Teilchen der kosmischen Strahlung entstanden sind.

Die Quelle für solch energiereiche Neutrinos bleibt eine offene Frage.

Mein persönlicher Favorit sind quasistabile Wurmlöcher, die dann solche Neutrinos ausschütten, wenn etwas durch sie hindurchgeflogen ist. Allerdings müsste sich ein solches Wurmloch schon 'relativ nahe' über dem Südpol der Erde befinden (weniger als 10 Lichtjahre).

Ohne eine solche Spekulation, aber dennoch sehr informativ berichtet über diesen Fund welt der physik.

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Dienstag, 23. April 2013
Atommüll-Fässer verrotten im Ärmelkanal
Ein neuer Umweltskandal wurde publik:

Atommüll-Fässer verrotten im Ärmelkanal. Über diese tickenden Zeitbomben berichtet welt.de.

Der Sender Arte bringt dazu heute eine Reportage...!

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Freitag, 19. April 2013
Viel zu massive Galaxie im 'jungen' Universum
Das Weltraumteleskop Herschel hat eine Galaxie gefunden, die über 13 Milliarden Lichtjahre von uns entfernt ist. Das Problem dabei: Sie ist so Massereich und bildet so viele neue Sterne, dass es für eine solche Galaxie im - nach gängiger Lehrmeinung - 'jungen' Universum gar keine Existenzmöglichkeit geben sollte.

Dies berichtet astronews.com:

In dieser Galaxie, so ergab die Analyse der Wissenschaftler, werden Gas und Staub mit einer unglaublich hohen Rate in neue Sterne umgewandelt. In unserer Milchstraße ist diese Rate vergleichsweise bescheiden: Man schätzt, dass hier ungefähr das Äquivalent von einer Sonnenmasse pro Jahr in neue Sterne umgewandelt wird - in HFLS3 ist diese Rate mehr als 2.000-mal höher. Die Galaxie hat damit eine der höchsten Sternentstehungsraten, die bislang gemessen wurden.

Doch das ist nicht der einzige Grund, warum HFLS3 etwas ganz Besonderes zu sein scheint: Die Galaxie ist zudem noch so weit entfernt, dass ihr Licht fast 13 Milliarden Jahre benötigt hat, um die Sensoren von Herschel zu erreichen. Wir sehen sie damit zu einer Zeit, in der unser Universum gerade einmal 880 Millionen Jahre alt war und damit noch in seinen Kinderschuhen steckte.

Trotzdem scheint HFLS3 alles andere als eine "Babygalaxie" zu sein: Ihre Masse entspricht mit etwa der 140-milliardenfachen Masse unserer Sonne fast der Masse der Milchstraße...

Doch gerade diese ungeheure Masse, die HFLS3 offenbar schon so kurz nach dem Urknall hatte, stellt die Astronomen nun vor ein gravierendes Problem: Nach ihren Theorien über die Entwicklung von Galaxien sollte es so massereiche Objekte in dieser Zeit noch gar nicht geben. Im Gegenteil: Die Modelle der Forscher sagen voraus, dass die ersten Galaxien relativ klein waren und sich darin die ersten Sterne nur mit einer moderat höheren Rate als in der heutigen Milchstraße gebildet haben...

Nach den aktuellen Theorien dürfte eine Galaxie nämlich erst deutlich später eine Masse erreichen, wie sie HFLS3 schon 880 Millionen Jahre nach dem Urknall hatte.

Die Astronomen suchen nun in den Herschel-Daten nach weiteren Beispielen solcher extremen Systeme im jungen Universum. Über ihre aktuellen Beobachtungen berichten sie in einem Fachartikel in der heute erscheinenden Ausgabe der Wissenschaftszeitschrift Nature.

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Donnerstag, 18. April 2013
Wieder Hinweis auf Dunkle Materie Teilchen
Diesmal hat eines der unterirdischen Experimente zur direkten Messung von Stossereignissen mit Dunkler Materie angeschlagen. Von statistisch zu erwartenden 0,7 Ereignissen, wurden 3 gemessen. Das reicht noch nicht als Entdeckung, ist aber ein sehr wichtiges Indiz.

Interessant ist, dass es sich dabei um eine Masse von ca. 8,6 GeV handelt.

Die AMS-02-Messungen legen einen Wert von über 300 GeV nahe. Das ist nun kein Widerspruch, sondern bestätigt nur die - auch von mir geäußerte (siehe hier, Punkt c) - Annahme, dass es eben nicht nur eine Art von Dunkler Materie gibt, sondern eben mehrere Teilchenarten dieser Materieform. Dafür spricht auch, dass AMS-02 einen viel größeren Positronenüberschuss fand, als für eine einzige DM-Teilchenform möglich.

Zu den neuen Messergebnissen von SuperCDMS gibt scinexx.de einen Bericht.

Mit diesen Ergebnissen von SuperCDMS und jene des Fermi-Weltraumteleskops ist für mich persönlich damit der Beweis für die Existenz von DM-Teilchen mit einer Masse von ca. 10 GeV erbracht!

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Mittwoch, 17. April 2013
Homo floresiensis als verkleinerte Ausgabe des Homo erectus
Als auf der Insel Floris Überreste kleiner Menschen gefunden wurde, war die Diskussion groß.

Evolutionisten wollen nicht wahrhaben, dass solche kleine Menschen mit vollen kognitiven Fähigkeiten existieren können, denn sie stufen kleine Primaten-Gehirne gern als evolutionäre Vorstufe bei einer vermeintlichen Menschheitsentwicklung ein. Wäre aber diese Inselbewohner vor ca. 12000 Jahren wirklich echte Mitglieder der Gattung 'Homo', dann wären solche Einordnungen gefährdet.

Doch im Streit um die einstigen Floris-Bewohner hat sich nun wieder die Waagschale ganz eindeutig zu Gunsten der Einordnung als Homo floresiensis geneigt, wie scinexx.de berichtet:

Zunächst hatten beispielsweise viele Forscher angenommen, dass die winzigen Knochen und speziell der kleine Schädel von kranken beziehungsweise behinderten Angehörigen der Frühmenschenart Homo erectus oder sogar der frühen Homo sapiens stammen. Allerdings konnte diese These später zum größten Teil entkräftet werden. So scheint H. floresiensis beispielsweise ein gewiefter Werkzeugmacher gewesen zu sein und ein sehr aktives Leben geführt zu haben – beides Dinge, die mit einer derart starken Behinderung unvereinbar sind, wie sie durch eine solche Mikrozephalie verursacht werden würde...

Das dritte Szenario ist trotz seiner Schwächen bisher am weitesten akzeptiert: Homo floresiensis war demnach eine eigene Menschenart, die sich aus dem damals bereits auf Java und anderen benachbarten Inseln heimischen Homo erectus entwickelte. Die Anhänger dieser These gehen davon aus, dass eine lange Zeit der Isolation auf der kleinen Insel Flores zu einer klassischen Inselverzwergung geführt hat, wie man sie auch von vielen Tieren wie Waldelefanten und Mini-Rentieren kennt.

Einige Kritiker können sich damit jedoch nicht anfreunden: Sie halten es für ausgeschlossen, dass der kräftige, robuste Homo erectus mit seinem relativ großen Gehirn von etwa 1.000 Kubikzentimetern Volumen den winzigen Homo floresiensis hervorgebracht hat, dessen Gehirnvolumen auf unter 400 Kubikzentimeter geschätzt wird...

Um sich diesem Problem nun erneut zu nähern, haben Daisuke Kubo von der Universität Tokio und seine Kollegen zunächst den Schädel von LB1 neu vermessen, dem Skelett eines vermutlich weiblcihen Vertreters des Homo floresiensis. Dazu fertigten sie mit Hilfe extrem detailreicher CT-Aufnahmen dreidimensionale Modelle der Innenseite des Schädels an und korrigierten sie anschließend – etwa indem sie fehlende Stellen ergänzten, Deformierungen ausglichen und am Knochen haftendes Gestein abzogen, das bei der Ausgrabung nicht entfernt worden war. Heraus kam ein Gehirn, dessen Volumen 426 Kubikzentimeter betrug – und das somit deutlich größer war als die bisher geschätzten knapp 400 Kubikzentimeter.

Als nächstes berechnete das Team, wie groß ein Homo-erectus-Gehirn gewesen wäre, wenn dessen Körper nur die Größe des Hobbits gehabt hätte. Dazu ermittelten sie das Verhältnis von Gehirnvolumen zu Körpergröße bei Homo erectus-Funden und zum Vergleich auch bei 20 verschiedenen Homo-sapiens-Vertretern, sowie bei Homo habilis.

Das Ergebnis: Geht man von den Werten für eine Homo-erectus-Frau aus, war das Gehirn von H. floresiensis nur um 10 bis 29 Prozent kleiner, als es bei einer rein proportionalen Verkleinerung hätte sein dürfen. Diese Schrumpfung aber liegt noch durchaus innerhalb der Spannbreite, die für Inselverzwergungen typisch sind. Einen solchen Effekt kennt man auch von Tieren. So war beispielsweise das Gehirnvolumen des mittlerweile ausgestorbenen Madagassischen Zwergflusspferdes ebenfalls um etwa 30 Prozent geringer als es seine Körpergröße erwarten ließ. Und auch die früher auf Mallorca lebende Bergziege hatte ein um 50 Prozent kleineres Gehirn als es hätte sein sollen.

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