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Freitag, 7. Juni 2013
Verschiedene Arten von Verschränkung klassifiziert
klauslange,12:03h
In quantenmechanischen Systemen gibt es eine Eigenschaft, die Verschräkung genannt wird. Einstein nannte das spooky action into distance - spukhafte Fernwirkung.
Nun haben Mathematiker aus Deutschland und der Schweiz, zusammen mit einigen Physikern, herausgefunden, dass es nicht nur die eine Verschränkung gibt, sondern verscheidene Arten von Verschränkungen. Ferner konnten sie diese unterschiedliche Arten klassifizieren, indem sie ihnen Polytope zuordnen konnten.
Darüber berichtet science daily.
Nun haben Mathematiker aus Deutschland und der Schweiz, zusammen mit einigen Physikern, herausgefunden, dass es nicht nur die eine Verschränkung gibt, sondern verscheidene Arten von Verschränkungen. Ferner konnten sie diese unterschiedliche Arten klassifizieren, indem sie ihnen Polytope zuordnen konnten.
Darüber berichtet science daily.
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Mittwoch, 5. Juni 2013
Primzahlenlücke wird kleiner
klauslange,19:33h
Terence Tao und einige andere diskutieren nun in einem Online-Seminar Wege, wie man den Beweis von Yitang Zhang über Primzahlenlücken verbessern kann, damit die Lücke von Primzahlen p,q
p - q < 7 * 10^7
für unendlich viele p,q kleiner wird.
Dabei haben sie schon einige Fortschritte zu verzeichnen. Immerhin konnten sie diese Lücke auf
p - q < 4,9 * 10^6
um immerhin mehr als eine Zehnerpotenz herunterschrauben.
Nachdem ich nun gesehen habe, wo sie die Stellschrauben ansetzen, habe auch ich mich eines Kommentars nicht enthalten können und darauf hingewiesen, dass mit den von Zhang benutzten Methoden (gerade bei den Werten w und k_0) eine Verkleinerung unter
p - q < 10^3
nicht zu erreichen ist. Da muss man m. E. schon andere Geschütze auffahren.
Zum - laufenden - Online-lese/schreibe-Seminar von Tao geht es hier.
Wirklich spannend!
p - q < 7 * 10^7
für unendlich viele p,q kleiner wird.
Dabei haben sie schon einige Fortschritte zu verzeichnen. Immerhin konnten sie diese Lücke auf
p - q < 4,9 * 10^6
um immerhin mehr als eine Zehnerpotenz herunterschrauben.
Nachdem ich nun gesehen habe, wo sie die Stellschrauben ansetzen, habe auch ich mich eines Kommentars nicht enthalten können und darauf hingewiesen, dass mit den von Zhang benutzten Methoden (gerade bei den Werten w und k_0) eine Verkleinerung unter
p - q < 10^3
nicht zu erreichen ist. Da muss man m. E. schon andere Geschütze auffahren.
Zum - laufenden - Online-lese/schreibe-Seminar von Tao geht es hier.
Wirklich spannend!
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Montag, 3. Juni 2013
Durchbruch in Berechnungen des holografischen Universums
klauslange,16:23h
Seit einiger Zeit wird ein neues umfassendes Prinzip des Universums propagiert: Das holografische Prinzip.
Das Problem hierbei war aber, dass man eine adäquate Formulierung nur in einer Anti-de-Sitter-Raumzeit darstellen konnte. Diese hat aber mit unserer flachen Ricci-Raumzeit nichts zu schaffen.
Genau dieses Problem konnte nun erstmals gelöst werden: Ausdrücke im AdS konnten nun in unserer flachen Raumzeit übersetzt werden. Es wurden sogenannte Verbindungen beider Raumzeit-Beschreibungen gefunden!
Dies berichtet space daily.
Das Problem hierbei war aber, dass man eine adäquate Formulierung nur in einer Anti-de-Sitter-Raumzeit darstellen konnte. Diese hat aber mit unserer flachen Ricci-Raumzeit nichts zu schaffen.
Genau dieses Problem konnte nun erstmals gelöst werden: Ausdrücke im AdS konnten nun in unserer flachen Raumzeit übersetzt werden. Es wurden sogenannte Verbindungen beider Raumzeit-Beschreibungen gefunden!
Dies berichtet space daily.
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Freitag, 31. Mai 2013
Messung stellt Neutronenstern-Theorie infrage
klauslange,19:33h
Die plötzliche Änderung der Rotationsgeschwindigkeit eines Neutronensterns stellt die bisherige Theorie über den inneren Aufbau solcher Himmelskörper infrage, wie welt der physik berichtet:
„Ich schaute mir die Daten an und war schockiert“, erinnert sich Robert Archibald von der kanadischen McGill University in Montreal. „Der Neutronenstern war plötzlich langsamer geworden – so sollte sich ein Neutronenstern nicht verhalten.“
„Ich schaute mir die Daten an und war schockiert“, erinnert sich Robert Archibald von der kanadischen McGill University in Montreal. „Der Neutronenstern war plötzlich langsamer geworden – so sollte sich ein Neutronenstern nicht verhalten.“
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Donnerstag, 30. Mai 2013
Erstmals Teilchenmassen aus SUSY-Modell errechnet
klauslange,18:13h
Die gesamte Teilchenphysik - und darin auch das Standardmodell - krankt daran, dass man Kenngrößen und Teilchenmassen bislang nicht aus ihr berechnen konnte, sondern nur die Messergebnisse in die Formeln einsetzen.
Die große Enttäuschung an Erweiterungen des Standardmodells war bislang, dass auch diese nicht in der Lage waren, an diesem Sachverhalt etwas zu ändern.
Bis jetzt.
Physiker an schweizerischen und deutschen Instituten haben nun anhand von kombinierten GUT-SUSY-Modellen erste Berechnungen von Fermionen-Massen vornehmen können. Auch messbare Kenngrößen konnten rein rechnerisch bestimmt werden. Sie stimmen alle sehr gut mit den Messwerten überein.
Auch noch nicht gemessene Kenngrößen konnten aus dem Modell berechnet werden, so dass zukünftige Messungen zeigen werden, wie aussagekräftig das Modell wirklich ist.
Aber allein, dass es solche Massenberechnungen gibt, ist schon ein großer Fortschritt. Mir ist bislang nur die erweiterte Quantenfeldtheorie von Burkhard Heim bekannt, die das vermochte.
Zur Abhandlung der SUSY-Forscher geht es hier.
Die große Enttäuschung an Erweiterungen des Standardmodells war bislang, dass auch diese nicht in der Lage waren, an diesem Sachverhalt etwas zu ändern.
Bis jetzt.
Physiker an schweizerischen und deutschen Instituten haben nun anhand von kombinierten GUT-SUSY-Modellen erste Berechnungen von Fermionen-Massen vornehmen können. Auch messbare Kenngrößen konnten rein rechnerisch bestimmt werden. Sie stimmen alle sehr gut mit den Messwerten überein.
Auch noch nicht gemessene Kenngrößen konnten aus dem Modell berechnet werden, so dass zukünftige Messungen zeigen werden, wie aussagekräftig das Modell wirklich ist.
Aber allein, dass es solche Massenberechnungen gibt, ist schon ein großer Fortschritt. Mir ist bislang nur die erweiterte Quantenfeldtheorie von Burkhard Heim bekannt, die das vermochte.
Zur Abhandlung der SUSY-Forscher geht es hier.
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Mittwoch, 29. Mai 2013
Zhangs Beweis nun in Annalen der Mathematik
klauslange,16:02h
Nun ist es offiziell: Yitang Zhanks Beweis über unendlich viele Primzahlenpaare, deren Abstand kleiner als 70 Millionen ist, ist in den Annals of Mathematics akzeptiert: hier.
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Montag, 27. Mai 2013
Korrigierte Entfernungsmessung mit weitreichenden Folgen
klauslange,16:02h
Astronomen wunderten sich über helle Strahlungsausbrüche eines Doppelsternsystems, das sie in einer Entfernung von 520 Lichtjahren wähnten. Für diese Entfernung waren die Strahlungsausbrüche im Rahmen theoretischer Modelle zu hoch.
Das Rätsel konnte gelöst werden: Die Entfernung stimmte nicht! Das Doppelsternsystem ist viel näher als gedacht. Welt der Physik berichtet darüber hier, hüllt sich aber über die neue Entfernung in Schweigen (übrigens: Welt der Wissenschaft gibt die bislang angegebene Distanz mit 500 Lj an, aber es waren 520 Lj, siehe New Scientist Artikel).
In einem Artikel von New Scientist habe ich hier die von einem Amateur vorgenommene Korrektur gefunden: Das System ist nur 370 Lichtjahre entfernt!
Eigentlich sollten bei solch nahen Systemen die Entfernungsermittlungen kein Problem darstellen. Zumal die Messung 1999 mit dem Hubble Weltraumteleskop vorgenommen wurde. Im vorliegenden Fall haben wir eine Fehlerquote von 29%! Dass man aber so weit daneben lag, lässt tief blicken und zeigt, dass man gerade den weiter entfernten Distanzen noch weniger trauen sollte, zumal die dafür verwendeten Standardkerzen auch nicht so konstant strahlen, wie man bislang meinte (siehe u.a. hier).
Das Rätsel konnte gelöst werden: Die Entfernung stimmte nicht! Das Doppelsternsystem ist viel näher als gedacht. Welt der Physik berichtet darüber hier, hüllt sich aber über die neue Entfernung in Schweigen (übrigens: Welt der Wissenschaft gibt die bislang angegebene Distanz mit 500 Lj an, aber es waren 520 Lj, siehe New Scientist Artikel).
In einem Artikel von New Scientist habe ich hier die von einem Amateur vorgenommene Korrektur gefunden: Das System ist nur 370 Lichtjahre entfernt!
Eigentlich sollten bei solch nahen Systemen die Entfernungsermittlungen kein Problem darstellen. Zumal die Messung 1999 mit dem Hubble Weltraumteleskop vorgenommen wurde. Im vorliegenden Fall haben wir eine Fehlerquote von 29%! Dass man aber so weit daneben lag, lässt tief blicken und zeigt, dass man gerade den weiter entfernten Distanzen noch weniger trauen sollte, zumal die dafür verwendeten Standardkerzen auch nicht so konstant strahlen, wie man bislang meinte (siehe u.a. hier).
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