Dienstag, 5. November 2013
Indien startet Marssonde
Indien hat eine eigene Marssonde gestartet, die realtiv günstig und in nur zwei Jahren zusammengebaut wurde. Viele Erfahrungen und Komponenten der äußerst erfolgreichen Mondsonde Indiens konnten ausgenutzt bzw. verwendet werden.

Wir werden sehen, ob der Einschuss in eine Marsumlaufbahn gelingt.

Ich hoffe das sehr, denn neben dem Prestige und der technischen Erprobung hat die Sonde einen Methandetektor an Bord. Mit diesem Detektor soll die Methan-Kontroverse geklärt werden. Gibt es ausgehend von entsprechenden Hotspots Methan in der Marsatmosphäre? Bislang widersprechen sich unterschiedliche Messungen.

Ein Bericht hierzu brachte astronews.com.

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Montag, 4. November 2013
Primzahllücke auf 700 verkleinert
Unabhängig vom Polymath8 Projekt von Tao et al. hat nun im Alleingang James Maynard den Abstand unendlich vieler Primzahlen auf 700 gedrückt!

Er benutzte eine neue Art von Berechnungen, die die Polymath8-Gruppe nicht verwendete.

Dazu ein Blog-Eintrag von Kowalski, der selbst im Polymath8 Projekt mitmacht: hier.

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Freitag, 1. November 2013
Biblische Sechseckszahlen 153 und 276
Neben den von mir bereits viel diskutierten Zahlen 153 (am Ende des Johannes-Evangeliums) und 276 (am Ende der Apostelgeschichte) ist auch die berühmt - berüchtigte Zahl 666 in der Offenbarung eine Dreieckszahl.

Einer Dreieckszahl wurde gern eine zusätzliche Bedeutung beigemessen, da ja das Dreieck sehr gut die Trinität versinnbildlicht. Sobald aber auch die 666 als Dreieckszahl erkannt ist, und die 666 wirklich mit dem Widersacher Gottes assoziiert wird, haben wir ein Problem.

Dieses Problem kann man damit lösen, indem man sagt, dass eben der Widersacher gerne die Trinität vortäuschen möchte und seine Zahl somit auch eine Dreieckszahl sein darf.

Tatsächlich ist dieser Lösungsversuch nicht unbegründet, wenn man die Zahlenwerte selbst analysiert.

Es gilt

1+2+3+...+15+16+17=153
1+2+3+...+21+22+23=276
1+2+3+...+34+35+36=666

Ich will jetzt nicht bemerken, dass die Grundzahlen 17 und 23 für die Summen 153 und 276 Primzahlen sind und bei der 666 die 36 eben nicht. Ich denke eine Primzahlanalyse wäre wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.

Aber eine andere Eigenschaft ist interessant, denn es gilt

153/17=9
276/23=12
666/36=18,5

Für die 153 und 276 sind die Grundzahlen echte Teiler, während das für die 666 und ihre Grundzahl nicht gilt.
Aber auch das reicht mir nicht, bzw. ist mir zu subtil.

Gibt es einen anderen Unterschied? Ja!

Die 153 und die 276 sind Sechseckszahlen, die 666 ist es nicht!
Dabei ist die 153 die neunte Sechseckzahl und die 276 die 12. Sechseckzahl.

Das Sechseck ist von hoher Symbolkraft und enthält das Hexagram, also den Davidstern, der schon seit dem 7. Jhdt. vor Chr. im Judentum nachweisbar ist. Meines Erachtens sollte dieser Aspekt des Sechsecks im Zusammenhang mit der 153 und der 276 eingehend untersucht werden...

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Sonntag, 27. Oktober 2013
SNC DreamChaser: Überschlag bei Landetest
Beim ersten Test des Raumgleiternachfolgers von SNC DreamChaser überschlug sich der unbemannte Gleiter nach einem gelungenen Freiflug auf der Landebahn, da ein Landebein nicht richtig arbeitete.

Das ist ein natürlich ein Rückschlag für dieses ambitionierte Raumgleiterkonzept. Neben der Dragon-Kapsel von SpaceX soll auch der SNC DreamChaser einst Astronauten zur ISS bringen.

Trotz dieses Fehlversuches bleibe ich zuversichtlich, dass auch dieser kleine Raumgleiter - jedenfalls im Vergleich zum Space Shuttle - realisiert werden wird und dereinst Astronauten in den erdnahen Orbit und auch sicher zurück bringen wird.

Die Meldung hier.

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Dienstag, 22. Oktober 2013
Titan: Sonne beeinflusst Atmosphäre
Ein sehr interessantes Ergebnis ist Forschern gelungen, die die Messdaten der Sonde Cassisni auswerten. Der Saturn-Mond Titan hat eine dichte Atmosphäre und diese wird von der Sonne stark beeinflusst. Dies berichtet raumfahrer.net.

Diese Meldung ist nicht zuletzt deswegen von Bedeutung, da sie belegt, dass die Sonnenaktivität auch die Atmosphäre der Erde beeinflusst, was insbesondere für die Ursachen einer globalen Klimaveränderung berücksichtigt werden muss. Bislang wird der Einfluss der Sonnanaktivität auf die Erdatmosphäre schlicht bestritten oder heruntergespielt.

Aber die Forscher der Untersuchung machen klare Aussagen:

"Fast die gleichen Mechanismen treten auch auf der Erde auf, wo die möglichen Auswirkungen einer erhöhten Sonnenaktivität auf das Erdklima immer noch diskutiert werden", so Nicolas Altobelli, ESA-Projektwissenschaftler der Cassini-Mission.

Obwohl der Titan die Sonne in einer etwa zehnmal größeren Entfernung als die Erde umkreist kann die Untersuchung von dessen Atmosphäre und des dort ablaufenden Wettergeschehens den Wissenschaftlern somit wertvolle Erkenntnisse über das aktuelle Klimageschehen auf der Erde liefern.

Die Beobachtung des aktuellen Wettergeschehens auf dem Titan ist einer der Beobachtungsschwerpunkte der Raumsonde Cassini und erfolgt in erster Linie durch das aus einer Telekamera (NAC) und einer Weitwinkelkamera (WAC) bestehende ISS-Kameraexperiment. Aus Entfernungen von teilweise mehreren Millionen Kilometern werden dabei Aufnahmen angefertigt, welche die Titan-Atmosphäre zeigen.

Durch die dadurch ermöglichte Beobachtung von kleineren Sturmgebieten und markanten Wolkenformationen in den Atmosphären des Titan lassen sich zum Beispiel Aussagen über die dort gegenwärtig vorherrschenden Windrichtungen und Windgeschwindigkeiten tätigen, welche – vergleichbar mit dem Wetter auf der Erde - einer jahreszeitlich bedingten Veränderung unterliegen. Die nächste Möglichkeit für eine etwas "direktere" Untersuchung der Titanatmosphäre bietet sich dagegen bereits am 1. Dezember 2013. An diesem Tag wird die Raumsonde Cassini den Titan um 01:41 MEZ im Rahmen eines gesteuerten Vorbeifluges passieren und aus einer Überflughöhe von diesmal 1.400 Kilometern erneut mit verschiedenen Instrumenten untersuchen.

Die hier kurz vorgestellten Resultate der Untersuchung der Titanatmosphäre wurden bereits am 13. August 2013 unter dem Titel "Solar cycle modulation of Titan's ionosphere" in der Fachzeitschrift "Journal of Geophysical Research: Space Physics" publiziert.

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Montag, 21. Oktober 2013
Wo sind die Gravitationswellen?
Neue Messungen geben eine Untergrenze von Signalen der Gravitationswellen an. Doch diese neue Untergrenze widerspricht allen Modellen, nach denen Vermschmelzungen von supermassenreichen Schwarzen Löchern berechnet werden. Nach diesen Modellen müssten solche Signale im niederfrequenten Bereich schon längst aufgetaucht sein.

Dies meldet welt der physik.

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Samstag, 19. Oktober 2013
Meine neue Entdeckung zur sog. Malachiasweissagung
Wenn man von der sogenannte Malachiasweissagung über die Päpste nur die letzten 40 kurzen Devisen als authentisch gelten lässt, siehe z.B. hier, dann kommt der Zahl 40 eine besondere Bedeutung zu.

Biblisch ist die besondere Bedeutung der 40 ohnehin klar: Jesus war vor dem Beginn seines eigentlichen Dienstes 40 Tage in der Wüste und der Auferstandene zeigt sich von Auferstehung bis Himmelfahrt in einem Zeitraum von 40 Tagen usw.

Wenn man nun voraussetzt, dass die authentischen Devisen von Philipp Neri stammen, dann erkennt man, dass die Wahl der 40 Kurzdevisen kein Zufall sein kann, denn für Neri war zum Beispiel die 40 stündeige eucharistische Anbetung persönlich von allergrößter Bedeutung.

Dies gab mir in Verbindung zur biblischen Vorbereitungszeit Jesu in der Wüste sehr zu denken. Zumal ich mich über einige sehr stark konstruierte Zuordnungen von Devise zu Päpsten wunderte.

Auch wenn die authentischen Devisen bei weitem nicht so direkt wie in den ersten 71 Devisen zu den Päpsten weisen, sind doch einige Zurodnungen über drei und mehr Ecken nicht nachzuvollziehen.

Was stimmt also nicht?

Die Neri-Devisen geben nicht nacheinander alle Päpste ab Gregor XIII. = Medium corpus pilarum wieder, sondern die Reihe wird von solchen Päpsten unterbrochen - jene Päpste werden also ausgelassen und erhalten keine Devise -, die keine 40 Tage im Amt waren!

Jeder kann gerne selbst nachprüfen, wie sich die Zuordnung der Devisen zu den Päpsten durch die Außerachtlassung solcher Kurz-Päpste ändert. Was fällt auf?

Eins ist klar. Papst Franziskus ist dann nicht mehr der Papst mit der Lang-Devise zu Petrus Romanus und Papst Benedikt XVI. selbstverständlich auch nicht mehr Gloria oliuæ etc.

Das wird einige Fragen aufwerfen!

Meine eigenen Analysen werde ich in einer Zeitschrift nächstes Jahr veröffentlichen...

Übrigens: Diese neue Reihenfolge gibt selbstverständlich jenen Kritikern recht, die diese Kurz-Devisen als zu unscharf bezeichnen, denn auch in der neuen Reihenfolge ergeben sie einen Sinn, m.E. werden sie viel schärfer, aber das möge jeder selbst entscheiden...

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