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Mittwoch, 13. November 2013
Schach WM 2013: Super Kampfremis!!!
klauslange,22:44h
In der vierten Partie gab es wieder ein hart umkämpftes Remis. Nicht ohne Stolz kann ich notieren, dass sich ausgerechnet aus der Berliner Verteidigung solch eine aufregende Partie ergeben hat. Natürlich konnte bei einem solchen Scharmützel nicht alles korrekt sein, was da geboten wurde, zumal dann, wenn einige vorwitzige Analysten ihre Engine anschalten. Doch man muss bei einer WM aus Fleisch und Blut immer auch die psychologische Situation außerhalb der 64 Felder berücksichtigen, genau das macht nach wie vor der Reiz einer von Menschen bestrittenen Schach WM aus!
Trotz diesem technischen Optimierungspotential muss gesagt werdeb, dass beide Kontrahenten sehr starke Züge fanden. Die Frage ist nun, wie Carlsen mit einer vertanen Siegchance im weiteren Match umgeht. Ich hoffe, er kann das schnell abhaken. Die morgige Pause mag da hilfreich sein.
Beiden Spielern meinen herzlichen Glückwunsch zu dieser Partie. Damit wurden alle Schach-Fans für die ersten beiden Kurzremisen entschädigt...
Trotz diesem technischen Optimierungspotential muss gesagt werdeb, dass beide Kontrahenten sehr starke Züge fanden. Die Frage ist nun, wie Carlsen mit einer vertanen Siegchance im weiteren Match umgeht. Ich hoffe, er kann das schnell abhaken. Die morgige Pause mag da hilfreich sein.
Beiden Spielern meinen herzlichen Glückwunsch zu dieser Partie. Damit wurden alle Schach-Fans für die ersten beiden Kurzremisen entschädigt...
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Dienstag, 12. November 2013
Schach WM 2013: Schönes Kampfremis
klauslange,15:47h
Diesmal in der dritten Partie ließen sich die beiden Kontrahenten nicht lumpen und boten eine schön ausgekämpfte Partie. Natürlich kann ich noch nicht alles überblicken, aber es war wirklich spannend. Solche Partien wollen wir sehen! Gratulation an beide Spieler. Weiter so!
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Montag, 11. November 2013
DNA Mutationen nicht zufällig und nicht individuell
klauslange,23:18h
Bislang gingen Wissenschaftler davon aus dass jede Person auch nur eine und absolut individuelle DNA-Sequenz besitzt. Durch die erst seit neustem zur Verfügung stehende Rechnerkapazität genetischer Analyseinstrumente können Forscher auch wirklich alle Gene eines Individuums untersuchen und dadurch systematisch nach somatischen Variationen suchen.
Zwei neue Entdeckungen durch Wissenschaftler des Dartmouth College stellen nun vollkommen das bisherige Bild der Individualgenetik auf den Kopf: Zum einen können die Forscher zeigen, dass eine einzige Person mehrere DNA-Mutationen in unterschiedlichen Körperteilen aufweisen kann, während die Original-DNA stillgelegt ist. Dies führt wiederum dazu, dass eine Einzelperson mehrere Genotypen besitzen kann. Zum anderen entdeckten die Wissenschaftler, dass ein und die selbe genetische Mutation in völlig von einander unabhängigen und nicht miteinander verwandten Personen auftauchen kann.
Da somatische Veränderungen bislang als völlig zufällig galten, erwarteten Wissenschaftler bislang auch nicht, dass zwei mit einander nicht verwandte Personen die gleichen somatischen Mutationen aufweisen könnten. Williams und seine Kollegen haben in ihrer Untersuchung 10 gleiche Gewebeproben von zwei unterschiedlichen Personen analysiert und darin zu ihrem eigenen Erstaunen gleich mehrere identische Mutationen gefunden. Darüber hinaus haben sie festgestellt, dass sie diese sich wiederholenden Mutationen nur in Gewebe aus Nieren, Leber und dem Skelettkörper finden konnten.
Die Bedeutung der Ergebnisse des Teams um Williams liegen nun u.a. darin, dass diese gewebespezifischen, wiederkehrenden und gemeinsamen Mutationen in der mDNA unterschiedlicher und nicht miteinander Verwandter Probanden, nur extrem unwahrscheinlich durch rein zufällige Prozesse entstanden und aufrecht erhalten werden können. "Das Ergebnis legt die Notwendigkeit eines völlig unterschiedlichen Modells nahe. Ein entschieden nicht-zufälliger Prozess, der in besonderen Mutationen und nur in speziellen Geweben abläuft", so Williams.
Dr. Mark Israel, Direktor des Norris Cotton Cancer Center und Professor für Pädiatrie und Genetik an der Geisel School of Medicine zeigt sich angesichts der neuen Entdeckung optimistisch: "Die Tatsache, das somatische Mutationen in der mitochondrialen DNA offenbar eben nicht zufällig sondern nach Mustern ablaufen, ermöglicht eine völlig neue Arbeitshypothese auch für den Rest des Genoms."
Klar, dass dieses Ergebnis voll auf der Linie des Intelligent Design Paradigmas liegt!
Originalarbeit: Recurrent Tissue-Specific mtDNA Mutations Are Common in Humans
Zwei neue Entdeckungen durch Wissenschaftler des Dartmouth College stellen nun vollkommen das bisherige Bild der Individualgenetik auf den Kopf: Zum einen können die Forscher zeigen, dass eine einzige Person mehrere DNA-Mutationen in unterschiedlichen Körperteilen aufweisen kann, während die Original-DNA stillgelegt ist. Dies führt wiederum dazu, dass eine Einzelperson mehrere Genotypen besitzen kann. Zum anderen entdeckten die Wissenschaftler, dass ein und die selbe genetische Mutation in völlig von einander unabhängigen und nicht miteinander verwandten Personen auftauchen kann.
Da somatische Veränderungen bislang als völlig zufällig galten, erwarteten Wissenschaftler bislang auch nicht, dass zwei mit einander nicht verwandte Personen die gleichen somatischen Mutationen aufweisen könnten. Williams und seine Kollegen haben in ihrer Untersuchung 10 gleiche Gewebeproben von zwei unterschiedlichen Personen analysiert und darin zu ihrem eigenen Erstaunen gleich mehrere identische Mutationen gefunden. Darüber hinaus haben sie festgestellt, dass sie diese sich wiederholenden Mutationen nur in Gewebe aus Nieren, Leber und dem Skelettkörper finden konnten.
Die Bedeutung der Ergebnisse des Teams um Williams liegen nun u.a. darin, dass diese gewebespezifischen, wiederkehrenden und gemeinsamen Mutationen in der mDNA unterschiedlicher und nicht miteinander Verwandter Probanden, nur extrem unwahrscheinlich durch rein zufällige Prozesse entstanden und aufrecht erhalten werden können. "Das Ergebnis legt die Notwendigkeit eines völlig unterschiedlichen Modells nahe. Ein entschieden nicht-zufälliger Prozess, der in besonderen Mutationen und nur in speziellen Geweben abläuft", so Williams.
Dr. Mark Israel, Direktor des Norris Cotton Cancer Center und Professor für Pädiatrie und Genetik an der Geisel School of Medicine zeigt sich angesichts der neuen Entdeckung optimistisch: "Die Tatsache, das somatische Mutationen in der mitochondrialen DNA offenbar eben nicht zufällig sondern nach Mustern ablaufen, ermöglicht eine völlig neue Arbeitshypothese auch für den Rest des Genoms."
Klar, dass dieses Ergebnis voll auf der Linie des Intelligent Design Paradigmas liegt!
Originalarbeit: Recurrent Tissue-Specific mtDNA Mutations Are Common in Humans
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Sonntag, 10. November 2013
Schach WM 2013: Wieder Kurz-Remis
klauslange,17:16h
Und wieder - diesmal nach 25 Zügen - ein Kurzremis in dr zweiten Partie. Die Eröffnung versprach eine spannende Partie, gerade auch wenn die Parteien asymmetrisch rochieren. Aber nein, man ließ die Partie schnell verflachen und Anand als anziehender gab sich mit einem forcierten Remis zufrieden. Zufrieden kann man mit einem solchen agieren immer noch nicht sein.
Doch vielleicht werden wir in der dritten Partie entschädigt...
Doch vielleicht werden wir in der dritten Partie entschädigt...
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Samstag, 9. November 2013
Schach WM 2013: Enttäuschend, langweilige Auftaktpartie
klauslange,19:04h
Nach nur 16 Zügen einigten sich die Kontrahenten in der Schach WM auf Remis. Gerade für Carlsen, der bei der letzten WM bemängelte, dass viele Partien nicht richtig ausgespielt waren und dass man bis zum Schluss alles versuchen muss, ist das mehr als enttäuschend.
Anand mit den schwarzen Steinen in der ersten Partie kann man kein Vorwurf machen, er hat zuvor auch nicht den Mund zu voll genommen. Carlsen hat für mich Sympathien eingebüßt...
Anand mit den schwarzen Steinen in der ersten Partie kann man kein Vorwurf machen, er hat zuvor auch nicht den Mund zu voll genommen. Carlsen hat für mich Sympathien eingebüßt...
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Freitag, 8. November 2013
Erdähnliche Planeten und Statistik
klauslange,23:40h
Wieder ist eine Studie aufgetaucht, die nahelegt, dass um Sterne, die unserer Sonne ähneln, etwa erdgroße Planeten in der sogenannten habitablen Zone kreisen und damit Leben beherbergen. Und zwar soll das bei etwa einem Fünftel solcher Sterne der Fall sein - rein statistisch.
Zwar finde ich es interessant nach außerirdischem Leben zu suchen, doch bin ich bei solchen Studien sehr vorsichtig. Warum?
Eigentlich haben wir nur die Erde als Refernzsystem. Dabei wissen wir nicht, warum auf der Erde Leben existiert, wir wissen nur dass es so ist. Aus diesem Grunde können wir nicht schließen, dass bei anderen Sonnen mit gesteinsplaneten im gleichen Abstand auch Leben möglich ist.
Statistisch reicht schlicht die Datenbasis nicht aus, um so etwas schließen zu können.
Nur weil wir einen Planeten kennen, auf dem Leben existiert, können wir nicht auf einen zweiten schließen.
Wenn wir sicher von zwei Planeten mit den entsprechenden Eigenschaften wissen , die sicher auch Leben beherbergen, dann kann man von diesen beiden auch auf einen dritten schließen. Vorher nicht!
Von der Studie berichtet u.a. raumfahrer.net.
Zwar finde ich es interessant nach außerirdischem Leben zu suchen, doch bin ich bei solchen Studien sehr vorsichtig. Warum?
Eigentlich haben wir nur die Erde als Refernzsystem. Dabei wissen wir nicht, warum auf der Erde Leben existiert, wir wissen nur dass es so ist. Aus diesem Grunde können wir nicht schließen, dass bei anderen Sonnen mit gesteinsplaneten im gleichen Abstand auch Leben möglich ist.
Statistisch reicht schlicht die Datenbasis nicht aus, um so etwas schließen zu können.
Nur weil wir einen Planeten kennen, auf dem Leben existiert, können wir nicht auf einen zweiten schließen.
Wenn wir sicher von zwei Planeten mit den entsprechenden Eigenschaften wissen , die sicher auch Leben beherbergen, dann kann man von diesen beiden auch auf einen dritten schließen. Vorher nicht!
Von der Studie berichtet u.a. raumfahrer.net.
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Donnerstag, 7. November 2013
Schach WM 2013
klauslange,23:33h
Heute gab es die Eröffnungsfeier zur diesjährigen Schach WM.
Weltmeister Anand aus Indien trifft auf Magnus Carlsen, den 22-jährigen Norweger.
Gespielt wird in Anands Heimatstadt.
Viele halten Carlsen für den haushohen Favoriten, doch ich bin mir da nicht so sicher. Anand bringt seine Wettkampferfahrung mit und mit seiner nach wie vor sehr hohen ELO-Wertung braucht er sich gegen den Norweger nicht verstecken.
Für mich ist der Ausgang absolut offen. Insgesamt erhoffe ich mir aber mehr entschiedene Partien als die beiden zwischen Anand und Gelfand.
Wir werden sehen...
Übrigens: Bei der Eröffnungszeremonie loste Carlsen für die erste Partie die weißen Figuren. Die erste Partie wird am Samstag gespielt. Start: 10:30 Uhr MEZ.
Weltmeister Anand aus Indien trifft auf Magnus Carlsen, den 22-jährigen Norweger.
Gespielt wird in Anands Heimatstadt.
Viele halten Carlsen für den haushohen Favoriten, doch ich bin mir da nicht so sicher. Anand bringt seine Wettkampferfahrung mit und mit seiner nach wie vor sehr hohen ELO-Wertung braucht er sich gegen den Norweger nicht verstecken.
Für mich ist der Ausgang absolut offen. Insgesamt erhoffe ich mir aber mehr entschiedene Partien als die beiden zwischen Anand und Gelfand.
Wir werden sehen...
Übrigens: Bei der Eröffnungszeremonie loste Carlsen für die erste Partie die weißen Figuren. Die erste Partie wird am Samstag gespielt. Start: 10:30 Uhr MEZ.
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