Montag, 27. Januar 2014
Malachias-Weissagung Reloaded
Wie ich schon vor einiger Zeit ankündigte, arbeite ich an einem Artikel zur Papstweissagung des Malachias.

Das zog sich etwas hin, da ich zu viel tieferen Erkenntnisse gelangte, als ich einige weitere Quellen sichtete.

Im Gegensatz zu Hildebrandt Troll, der Philipp Neri für die 41 letzten Devisen verantwortlich macht, habe ich eine ganz andere Lösung parat. Da eine Ausarbitung noch Zeit braucht, mir die Ergebnisse aber doch sehr zu denken geben, möchte ich nun auf diesem Wege wichtige Eckpunkte angeben:

1. Die authentischen Devisen beginnen schon mit der Devise De Fide Petri

2. Die richtige Papstzuordnung ist entgegen Wyons Liste nun De Fide Petri = Paul III.

3. Von da aus kann man die weiteren Päpste zuordnen. Aber: Es dürfen nur solche Päpste berücksichtigt werden, die mindestens 40 Tage im Amt waren.

4. Urheberschaft: Diese ist im Umkreis der Jesuiten Peter Faber und Petrus Canisius zu suchen und waren Bestandteil der Gegenreform. Todesjahr von Neri und Druckausgabe Wyons Buch im Jahr 1595 haben keine Bedeutung.

5. Die Devisen geben stets inhaltliche Punkte aus dem Pontifikat wieder. Keine Unterschiedliche Heranziehung von Wappen oder Wahltag/Geburtstag etc.

6. Die von Wyon vorgenommene Zuweisung der Weissagung an den Hl. Malachias wurde ihm so vorgegeben. Dahinter steht aber eine Botschaft, die auf den AT-Propheten Maleachi (lat. Malachias) und seine Schrift im AT verweist. Dort findet man weitere Hinweise zur Endzeit.

7. Die nun als authentisch gefundenen Devisen in ihrer Gesamtheit beherbergen eine weitere Botschaft in lateinischer Sprache!

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Donnerstag, 23. Januar 2014
Wasserdampf auf Ceres
Wenn kommendes Jahr die Raumsonde Dawn den Zwergplaneten Ceres erreicht wird das eine spannende Sache, denn Ceres ist ein sehr interessanter Himmelskörper. Ja, ich gehe soweit zu sagen, dass Ceres durchaus ein lohnendes Ziel für eine bemannte Mission sein könnte.

Noch bevor die Raumsonde bei Ceres eintrifft, erreicht uns nun die phantastische Nachricht, dass Ceres Wasserdampffontänen ausstößt. Dies berichtet unter anderem pro-physik.de.

Klar, wo Wasser ist, da muss man auch nach Leben suchen...

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Mittwoch, 22. Januar 2014
Rätselhaftes Mars-Gestein
Seit zehn Jahren erkundet der Mars-Rover Opportunity nun unseren roten Nachbarplaneten. Wenn man bedenkt, dass für die eigentliche Missionsdauer nur drei Monate veranschlagt waren, kommen da eine Menge 'Überstunden' zusammen.

Nun wurde Oppy auf ein seltsames handgroßes Gestein aufmerksam, dass plötzlich in seiner Nähe auftauchte, obwohl es zunächst nicht dort lag. Da sich zwischen den beiden Fotos der Rover ein kleines Stück bewegte, ist die Erklärung sehr plausibel, dass bei der kurzen Vorwärtsbewegung ein Rad des Rovers den Stein an die neue Stelle kickte.

So weit, so gut.

Da man aber nun schon einmal auf diesen Stein aufmerksam wurde, unterzog man ihn weiteren Untersuchungen mit Instrumenten des Mars-Rovers. Es stellt sich heraus, dass die Zusammensetzung des Steins ganz anders ist, als man es bisher von Mars-Gestein gewohnt ist. Was für ein glücklicher Zufall...

Eine der vielen Artikel zum Fund gibt es hier.

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Dienstag, 21. Januar 2014
Jesuiten-Verleugnung ohne Basis
Der Orden der Jesuiten wird ja immer wieder mal in unschöner Regelmäßigkeit verleugnet. Woher die üble Nachrede eigentlich kommt, obwohl die Basis all dessen schon früh widerlegt wurde, zeigt folgender kath.net-Artikel.

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Montag, 20. Januar 2014
Natrium-Bismuthat: Das neue 3D-'Graphen'
Graphen, eine 2-dimensionale Kohlenstoffschicht, gilt als das Wundermaterial in der Wissenschaft schlechthin, aufgrund seiner für die technische Anwendung wertvollen Eigenschaften. Die Bedeutung der Entdeckung von Graphen wurde folgerichtig mit dem Nobelpreis im Jahr 2010 geadelt.

Nun ist es Forschern gelungen, ein Material zu finden, dass die gleichen Eigenschaften wie Graphen besitzt, diese aber im 3-dimensionalen Raum verwirklicht: Natrium-Bismuthat.

Über diese wichtige Entdeckung, für die es schon ein Anwendungsfall in der Informationselektronik gibt, berichtet ausführlich scinexx.de.

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Freitag, 17. Januar 2014
Jakobus-Botschaft von Papst Franziskus
Einen sehr interessanten Aspekt dessen, was Papst Franziskus in der Kirche bewegen möchte, habe ich in einem Blog-Beitrag gelesen, den ich gut begründet finde.

Der Ordnung halber möchte ich nur klarstellen, dass ich nur in einem Punkt dem Autor des Beitrags widerspreche: Joseph und Maria hatten eben keine kinderreiche Familie, denn Maria hatte eine Art Zölibatsgelübte abgelegt - ihre Eltern kamen aus einer jüdischen Sondergruppe (wahrscheinlich der Essener) und hatten ihrer Tochter einer Jungfrauenweihe unterzogen. Nur der Versorgung wegen wurde sie dem Joseph verlobt, unter Wahrung des Zölibats. Der Herrenbruder Jakobus hatte nicht die selbe Mutter wie Jesus.

Doch nun zur eigentlichen Jakobus-Botschaft im Wirken des Papst Franziskus: hier.

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Donnerstag, 16. Januar 2014
Quanteneffekte im Gehirn entdeckt!!!
Vor kurzem gab es erst die Bestätigung von Quantenphysik im Rahmen der Photosynthese in Pflanzen und nun kommt gleich eine Bestätigung der von mir erwähnten Hypothese von Roger Penrose hinterher, wie science daily berichtet: Discovery of quantum vibrations in 'Microtubulus' inside Brain Neurons:

A review and update of a controversial 20-year-old theory of consciousness published in Physics of Life Reviews claims that consciousness derives from deeper level, finer scale activities inside brain neurons. The recent discovery of quantum vibrations in ?microtubules? inside brain neurons corroborates this theory, according to review authors Stuart Hameroff and Sir Roger Penrose. ..

The theory, called ?orchestrated objective reduction? ('Orch OR'), was first put forward in the mid-1990s by eminent mathematical physicist Sir Roger Penrose, FRS, Mathematical Institute and Wadham College, University of Oxford, and prominent anesthesiologist Stuart Hameroff, MD, Anesthesiology, Psychology and Center for Consciousness Studies, The University of Arizona, Tucson. They suggested that quantum vibrational computations in microtubules were ?orchestrated? (?Orch?) by synaptic inputs and memory stored in microtubules, and terminated by Penrose ?objective reduction? ('OR'), hence ?Orch OR.? Microtubules are major components of the cell structural skeleton...

?The origin of consciousness reflects our place in the universe, the nature of our existence. Did consciousness evolve from complex computations among brain neurons, as most scientists assert? Or has consciousness, in some sense, been here all along, as spiritual approaches maintain?? ask Hameroff and Penrose in the current review. ?This opens a potential Pandora?s Box, but our theory accommodates both these views, suggesting consciousness derives from quantum vibrations in microtubules, protein polymers inside brain neurons, which both govern neuronal and synaptic function, and connect brain processes to self-organizing processes in the fine scale, 'proto-conscious' quantum structure of reality.?

After 20 years of skeptical criticism, ?the evidence now clearly supports Orch OR,? continue Hameroff and Penrose. ?Our new paper updates the evidence, clarifies Orch OR quantum bits, or ?qubits,? as helical pathways in microtubule lattices, rebuts critics, and reviews 20 testable predictions of Orch OR published in 1998 ? of these, six are confirmed and none refuted.?


Natürlich ist das starker Tobak, gerade wenn es um die Interpretation der Daten bzgl. unseres Selbstverständnisses geht. Aber ich sehe hier interessante Möglichkeiten und Verknüpfungen von Spiritualität und Physik...

Update: Extrem spannendes Experiment zeigt Quantenverschränkung im Gehirn!
Siehe hier.

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Antarktis: Riesenschlucht unterm Eis entdeckt
Die Antarktis ist immer wieder für Überraschungen gut. Diesmal fanden Wissenschaftler auf Radiobilder von Satelliten eine riesige Schlucht unter dem Eis. Sie ist mehr als 3 km tief und mehr als 300 km lang - und damit wesentlich größer als der Grand Canyon. Was bislang nicht berichtet wird: Ist diese Schlucht vollständig mit Eis aufgefüllt, oder gibt es dort große eisfreie Hohlräume? Ferner liegt der Verdacht nahe, dass, wie beim Grand Canyon, von den Hängen der Schlucht Höhlen abgehen und so eisfreie Hohlräume zur Verfügung stellen.

Über die Riesenschlucht berichtet scinexx.de.

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