Donnerstag, 20. März 2014
Moos wächst nach 1500 Jahren im Permafrost weiter
Moos, das 1500 Jahre im antarktischen Permafrost konserviert war, bildet plötzlich wieder grüne Triebe, nachdem es in einer warmen, hellen Umgebung gebracht wurde. Ein solches Verhalten ist bislang einzigartig. Dies berichtet scinexx.de.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Mittwoch, 19. März 2014
Loser and Winner der neuen BICEP2 Entdeckung
Heute hat Lubos Motl auf seinem Blog eine interessante Aufstellung veröffentlicht. Dort ist zu lesen, welche Theorien durch die BICEP2-Messungen der primordalen B-Moden-Polarisation in der Hintergrundstrahlung gestärkt werden, und welche das Nachsehen haben.

Die Aufstellung hier.

Auch wenn die Euphorie noch im Artikel noch spürbar ist, versäumt Motl es nicht - wenn auch etwas kryptisch - darauf hinzuweisen, dass eben zum Inflationsmodell auch noch eine Alternativtheorie mit den neuen Messungen vereinbar ist: Die Stringgaskosmologie. Genau diese hat jene von mir gestern unter Punkt b) erwähnten Phasenübergang des jungen Universums (siehe nochmals hier).

Motl berichtet über dieses Alternativmodell unter dem Punkt 'The #3 (potential) winner: string gas cosmology'.

Jeenfalls sind alle zyklischen Modelle definitiv vom Tisch!

... link (0 Kommentare)   ... comment


Dienstag, 18. März 2014
Smoking gun für kosmische Inflation. Wirklich?
Wie gestern auf einer Pressekonferenz des Harvard-Smithonian Instituts bekanntgegeben wurde, hat man bestimmte Polarisationen vom B-Modem-Typ in der Mikrowellenhintergrundstrahlung gefunden. Diese Polarisation nun soll durch primordiale Gravitstionswellen hervorgerufen worden sein. Also sehr frühe Gravitationswellen am Anfang des Universums.

Damit hätte man zum ersten mal direkte Auswirkungen von Gravitationswellen gemessen. Ferner wird das aufgetretene Polarisationsmuster mit einer inflationären Ausdehnung des Universums in Verbindung gebracht. Eben weil die Inflation genau solche Gravitationswellen entstehen lässt. Man hätte also auch das Inflationsmodell bewiesen.

Aber stimmt das?

Nehmen wir mal an, mit anderen Teleskopen auf der Erde und im Orbit - letzteres könnte z.Z. nur Planck leisten - bestätigen diese Messungen.

Dennoch gibt es zwei Einwände, die diese Ergebnisse nicht als 'Smoking Gun' für die Inflationskosmologie infrage kommen lassen.

a) Die gemessenen Signale sind viel stärker als von dem Inflationsmodell vorhergesagt (und es wundert einem schon, dass Planck sie bislang noch nicht gesehen hat, trotz des noch geringem Datenbestandes). Ein Forscher sagte scherzhaft: 'Wir haben nach einer Stecknadel im Heuhaufen gesucht und fanden ein Brecheisen!'

b) Die für solche B-Moden-Polarisation verantwortlichen primordialen Gravitationswellen müssen nicht als Ursache eine Inflationsphase des frühen Universums haben, sondern es gibt auch ganz andere Möglichkeiten. Gerade das gezeigte Muster trifft auch ganz genau auf die Möglichkeit eines Phasenüberganges des gesamten Universums zu.

Beide Punkte - selbst eine Bestätigung durch andere Messungen vorausgesetzt - zeigen damit, dass es sich bei diesen wirklich sehr interessanten Messungen, die zumindest eine direkte Bestätigung für Gravitationswellen sind, (noch) nicht um eine 'Smoking Gun' bezüglich des Inflationsmodells handelt.

Ein Artikel zur neuen Entdeckung hier.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Montag, 17. März 2014
Bedeutende Entdeckung in der Astrophysik angekündigt
Wie das Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics (CfA) erklärte, wird heute um 17 Uhr eine beteutende Entdeckung auf dem Gebiet der Astrophysik bekanntgegeben. Zu welchem engeren Thema wurde nicht gesagt, aber es gehen gerüchte um, dass Messungen gemacht werden konnten, die die sogenannte inflationäre Phase des Universums beweisen. Sowei ein Gerücht.

Zur Pressekonferenz kommt man über diese Seite hier.

Zu den Gerüchten gehts u.a. hier

... link (0 Kommentare)   ... comment


Donnerstag, 13. März 2014
Riesige Wasserspeicher im Erdinneren
Wie das Fachjournal 'Nature' berichtet, haben Forscher im Erdinneren riesige Speicher von Wasser im Gestein entdeckt. Die dort gespeicherte Menge an Wasser ist größer, als das Wasser aller Ozeane der Erde.

Zum Artikel dazu gehts auf scinexx.de.

Natürlich kann ich mich nun einem Kommentar nicht enthalten: Wenn jemand naseweis daherkommt und fragt, woher denn nun die Wassermassen für eine globale Flut der Bibel kommen bzw. wohin sie gegangen sind, dann hat man nun eine belegte Antwort. Der Wasserinput durch Kometen und Asteroide dürften dagegen sehr gering ausfallen...

... link (0 Kommentare)   ... comment


Mittwoch, 12. März 2014
Japan: AKW Hamaoka soll wieder ans Netz
Der als 'gefährlichstes AKW der Welt' bezeichnete AKW Hamaoka soll wieder ans Netz gehen. Diesen Ruf bekam das AKW, wei es direkt in einem aktivem Erdbebengebiet liegt und eine Kernschmelze daher sehr wahrscheinlich ist, wenn es zu einem starken Beben kommt. Das AKW liegt nur 200 km von Tokoi entfernt.

Ein Bericht dazu gibt es hier.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Dienstag, 11. März 2014
Neuer Hinweis auf Mars-Mikroben
In einem Mars-Meteoriten haben Wissenschaftler Wasser gefunden. Ferner entdeckten sie kleine Kanäle, wie sie typisch für Mikrobentunnel im Gestein sind. Eine Kontaminierung dieses Areals mit irdischen Mikroben gilt als sehr unwahrscheinlich. Damit wurde wieder einmal ein Hinweis auf mögliche Mars-Mikroben in der Vergangenheit gefunden.

Die neuen Ergebnisse stammen von aktiven NASA-Wissenschaftlern und werden in renommierten Fachjournalen publiziert.

U.a. bringt focus.de einen Artikel darüber hier.

... link (0 Kommentare)   ... comment