... newer stories
Montag, 31. März 2014
Quantenvakuum als Dunkle Energie
klauslange,13:59h
Um die bisherigen Modelle der Kosmologie in Übereinstimmung mit den Beobachtungen zu bringen - insbesondere mit jener einer sich beschleunigten Expansion des Alls - postulieren die Forscher u.a. eine Dunkle Energie, die ca. 75% der Gesamtenergie des Universums ausmacht.
Aus was besteht diese Dunkle Energie? Dafür hat man sich verschiedene Kandidaten erdacht, seien es Felder, die Einsteinsche Kosmologische Konstante etc.
Untersuchungen an Messergebnisse des Satelliten Planck zur Hintergrundstrahlung lassen nun einen alten Bekannten als Dunkler Energie Kandidat in Erscheinung treten: Das Quantenvakuum!
Dazu nähere Erläuterungen in einem Artikel auf scinexx.de.
Aus was besteht diese Dunkle Energie? Dafür hat man sich verschiedene Kandidaten erdacht, seien es Felder, die Einsteinsche Kosmologische Konstante etc.
Untersuchungen an Messergebnisse des Satelliten Planck zur Hintergrundstrahlung lassen nun einen alten Bekannten als Dunkler Energie Kandidat in Erscheinung treten: Das Quantenvakuum!
Dazu nähere Erläuterungen in einem Artikel auf scinexx.de.
... link (0 Kommentare) ... comment
Samstag, 29. März 2014
Schach: Anand vorzeitig WM-Herausforderer
klauslange,17:31h
Vor der letzten Runde des WM-Kandidatenturniers führt der Exweltmeister Anand uneinholbar mit 8 zu 6,5 Punkten und ist damit der nächste Herausforderer für Weltmeister Carlsen am Ende dieses Jahres!
Herzliche Gratulation!
Herzliche Gratulation!
... link (0 Kommentare) ... comment
Abelpreis an Yakov Sinai
klauslange,12:14h
Der diesjährige Abelpreis - für mich der wahre Nobelpreis für Mathematiker - geht an Yakov Sinai.
Einige würdigede Worte hier
Einige würdigede Worte hier
... link (0 Kommentare) ... comment
Donnerstag, 27. März 2014
Sonnensystem: Neuentdeckter Zwergplanet gibt Hinweis auf Supererde!
klauslange,12:41h
Astronomen haben einen weiteren Zwergplaneten in unserem Sonnensystem entdeckt, der noch ferner ist, als es schon der bislang fernste Zergplanet Sedna ist. Beide Objekte gehören damit der Oortschen Wolke an.
Der neue Zwergplanet hat einen Durchmesser von 300 bis 1000 km. Doch das wirklich interessante ist seine sehr exzentrische Bahnneigung, die jener von Sedna entspricht.
Genau dieser Tatbestand weist auf ein noch sehr viel größeres Objekt hin, das den beiden äußeren Zwergplaneten ihre Bahn aufzwingt. Dieses weitere Objekt kann sogar eine Supererde sein. Also ein Planet, der um ein vielfaches größer als die Erde ist, aber doch kleiner als Saturn, zum Beispiel.
Solch ein Planet im äußeren Sonnensystem wurde auch noch nicht von der WISE-Mission ausgeschlossen, die alle Planetengrößen ab Saturn ausschließen konnte.
Mit diesem Fund des neuen Zwergplaneten ist also ein ernstzunehmender Hinweis auf zumindest einen weiteren Planeten des Sonnensystems verbunden.
Einen Bericht dazu gibts hier.
Daraus:
"Some of these inner Oort cloud objects could rival the size of Mars or even Earth. This is because many of the inner Oort cloud objects are so distant that even very large ones would be too faint to detect with current technology", says Sheppard.
Both Sedna and 2012 VP113 were found near their closest approach to the Sun, but they both have orbits that go out to hundreds of AU, at which point they would be too faint to discover. In fact, the similarity in the orbits found for Sedna, 2012 VP113 and a few other objects near the edge of the Kuiper Belt suggests that an unknown massive perturbing body may be shepherding these objects into these similar orbital configurations. Sheppard and Trujillo suggest a Super Earth or an even larger object at hundreds of AU could create the shepherding effect seen in the orbits of these objects, which are too distant to be perturbed significantly by any of the known planets.
Der neue Zwergplanet hat einen Durchmesser von 300 bis 1000 km. Doch das wirklich interessante ist seine sehr exzentrische Bahnneigung, die jener von Sedna entspricht.
Genau dieser Tatbestand weist auf ein noch sehr viel größeres Objekt hin, das den beiden äußeren Zwergplaneten ihre Bahn aufzwingt. Dieses weitere Objekt kann sogar eine Supererde sein. Also ein Planet, der um ein vielfaches größer als die Erde ist, aber doch kleiner als Saturn, zum Beispiel.
Solch ein Planet im äußeren Sonnensystem wurde auch noch nicht von der WISE-Mission ausgeschlossen, die alle Planetengrößen ab Saturn ausschließen konnte.
Mit diesem Fund des neuen Zwergplaneten ist also ein ernstzunehmender Hinweis auf zumindest einen weiteren Planeten des Sonnensystems verbunden.
Einen Bericht dazu gibts hier.
Daraus:
"Some of these inner Oort cloud objects could rival the size of Mars or even Earth. This is because many of the inner Oort cloud objects are so distant that even very large ones would be too faint to detect with current technology", says Sheppard.
Both Sedna and 2012 VP113 were found near their closest approach to the Sun, but they both have orbits that go out to hundreds of AU, at which point they would be too faint to discover. In fact, the similarity in the orbits found for Sedna, 2012 VP113 and a few other objects near the edge of the Kuiper Belt suggests that an unknown massive perturbing body may be shepherding these objects into these similar orbital configurations. Sheppard and Trujillo suggest a Super Earth or an even larger object at hundreds of AU could create the shepherding effect seen in the orbits of these objects, which are too distant to be perturbed significantly by any of the known planets.
... link (0 Kommentare) ... comment
Mittwoch, 26. März 2014
Ebola-Epidemie
klauslange,14:45h
Wieder breitete sich der Ebola-Virus aus. Dieses Virus ist hochansteckend und zumeist tödlich. Im Westen Afrikas, in Guinea, gibt es schon mehr als 60 Todesfälle.
Durch den internationalen Luftverkehr kann sich ein solcher Ausbruch auch auf andere Kontinente verbreiten. Daher ist höchste Vorsicht geboten!
Einen ersten Bericht gibt die Wissenschaftsseite scinexx.de.
Durch den internationalen Luftverkehr kann sich ein solcher Ausbruch auch auf andere Kontinente verbreiten. Daher ist höchste Vorsicht geboten!
Einen ersten Bericht gibt die Wissenschaftsseite scinexx.de.
... link (0 Kommentare) ... comment
Dienstag, 25. März 2014
Schach: Exweltmeister dominiert WM-Kandidaten
klauslange,20:15h
Im laufendem Turnier der Schach WM-Kandidaten dominiert der Exweltmeister Anand das Feld und führt - bislang als einziger Spieler ungeschlagen - mit einem Punkt.
Die sog. Experten hatten den Exweltmeister aus Indien bereits abgeschrieben. Aber der 44-jährige Anand zeigt seine nach wie vor vorhandene Klasse.
Sollte er nicht unerwarteter Weise einbrechen, dann ist ihm der Sieg nicht mehr zu nehmen. Ich denke sogar, es reicht ihm, wenn er die letzten vier Partien alle Remis spielt...
Die sog. Experten hatten den Exweltmeister aus Indien bereits abgeschrieben. Aber der 44-jährige Anand zeigt seine nach wie vor vorhandene Klasse.
Sollte er nicht unerwarteter Weise einbrechen, dann ist ihm der Sieg nicht mehr zu nehmen. Ich denke sogar, es reicht ihm, wenn er die letzten vier Partien alle Remis spielt...
... link (0 Kommentare) ... comment
Montag, 24. März 2014
Nochmals Kritik zur BICEP2 Datenanalyse
klauslange,13:37h
Eine wichtige - ja m.E. der wichtigste Kritikpunkt - Anmerkung hat ein Forscher zu den BICEP2 Daten gemacht, der selbst nicht an den Ergebnissen beteiligt war, aber als Experte gilt.
Der Punkt ist, wie man wirklich sicher gehen kann, dass die beobachteten B-Moden-Polarisationen tatsächlich primordial sind, also aus den ersten Sekundenbruchteilen des Universums stammt bzw. ihre Ursache hat.
Antwort: Ein promordiales Signal muss auf vielen verschiedenen Frequenzen sichtbar sein!
Die BISEP2 Daten liegen aber nur für eine einzige Frequenz vor: Für 150 Ghz.
Streng genommen hat man damit zwar B-Moden gefunden, aber eben noch nicht die Entdeckung gemacht, dass sie primordial sind!!!
Eine sehr schöne Übericht über die - positive wie negative - Kritik zu den BICEP2-Daten findet sich hier.
Übrigens: Persönlich könnte ich mit einem inflationärem Urknall-Universum sehr gut leben. Man muss die Realität eben nehmen, wie sie kommt. Aber wenn man Daten präsentiert mit dem Anspruch 'So ist das Universum entstanden und nicht anders', dann müssen diese Daten im Rahmen dessen, was naturwissenschaftlich möglich ist, wasserdicht sein. Das ist mein Punkt.
Der Punkt ist, wie man wirklich sicher gehen kann, dass die beobachteten B-Moden-Polarisationen tatsächlich primordial sind, also aus den ersten Sekundenbruchteilen des Universums stammt bzw. ihre Ursache hat.
Antwort: Ein promordiales Signal muss auf vielen verschiedenen Frequenzen sichtbar sein!
Die BISEP2 Daten liegen aber nur für eine einzige Frequenz vor: Für 150 Ghz.
Streng genommen hat man damit zwar B-Moden gefunden, aber eben noch nicht die Entdeckung gemacht, dass sie primordial sind!!!
Eine sehr schöne Übericht über die - positive wie negative - Kritik zu den BICEP2-Daten findet sich hier.
Übrigens: Persönlich könnte ich mit einem inflationärem Urknall-Universum sehr gut leben. Man muss die Realität eben nehmen, wie sie kommt. Aber wenn man Daten präsentiert mit dem Anspruch 'So ist das Universum entstanden und nicht anders', dann müssen diese Daten im Rahmen dessen, was naturwissenschaftlich möglich ist, wasserdicht sein. Das ist mein Punkt.
... link (0 Kommentare) ... comment
Freitag, 21. März 2014
Interpretationsalternativen zu den BICEP2-Daten
klauslange,13:49h
In den populärwissenschaftlichen Redaktionen, aber auch bei so manchem Experten ist die Euphorie groß, was man alles auf einmal in den BICEP2-Daten gefunden hat (siehe auch mein letzter Blog-Eintrag zum Thema hier).
Selbst wenn die Daten an sich unabhängig verifiziert werden können, was noch dieses Jahr passieren könnte, dann gibt es doch noch berechtigte Zweifel an den Interpretationen der Daten.
Die gefundene B-Moden-Polarisation muss nämlich keines Wegs auf primordiale Gravitationswellen basieren. Auch braucht es dazu noch nicht einmal eine Alternativtheorie. Sondern ganz konventionelle Magnetfelder im Kosmos, über die noch wenig bekannt ist, können exakt die gleichen Moden verursachen. Diese muss man also erst einmal vermessen.
Daher ist es zwar korrekt, die nun gemessenen B-Moden-Polarisation zu veröffentlichen, aber es ist viel zu voreilig diese mit primordialen Gravitationswellen in Verbindung zu bringen.
Einige sehr ausfühlrich dargestellten Zweifel habe ich in folgendem Blog-Beitrag gefunden: hier.
Selbst wenn die Daten an sich unabhängig verifiziert werden können, was noch dieses Jahr passieren könnte, dann gibt es doch noch berechtigte Zweifel an den Interpretationen der Daten.
Die gefundene B-Moden-Polarisation muss nämlich keines Wegs auf primordiale Gravitationswellen basieren. Auch braucht es dazu noch nicht einmal eine Alternativtheorie. Sondern ganz konventionelle Magnetfelder im Kosmos, über die noch wenig bekannt ist, können exakt die gleichen Moden verursachen. Diese muss man also erst einmal vermessen.
Daher ist es zwar korrekt, die nun gemessenen B-Moden-Polarisation zu veröffentlichen, aber es ist viel zu voreilig diese mit primordialen Gravitationswellen in Verbindung zu bringen.
Einige sehr ausfühlrich dargestellten Zweifel habe ich in folgendem Blog-Beitrag gefunden: hier.
... link (0 Kommentare) ... comment
... older stories