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Donnerstag, 24. April 2014
Y-Chromosomen viel wichtiger als gedacht
klauslange,13:41h
Das Y-Chromosom galt in der Biologie als relativ unwichtig, allein um das männliche Geschlecht hervorzurufen. Nun aber stellt sich heraus, dass das Y-Chromosom sehr viel mehr Funktionen erfüllt und von fundamentaler Bedeutung für alle möglichen Organeigenschaften ist.
Im verlinkten Beitrag kommt es mir nicht sosehr auf die behaupteten langen Zeiträume der Existenz des Y-Chromosomens an, sondern eben auf die weitreichende Funktionalität: hier.
Daraus:
So enthüllten weitere Analysen, dass auf dem Y-Chromosom ungefähr ein Dutzend Gene liegen, die zusammen mit ihren Gegenparts auf dem X-Chromosom das Ablesen der Protein-Bauanleitungen im Erbgut steuern – und dies im gesamten Körper von Männern. "Diese Gene sind an der Dekodierung und Interpretation des gesamten Genoms beteiligt", betont Page. Wie groß ihr Einfluss auf den Körper sei, beginne man daher gerade erst zu erahnen.
Das aber bedeutet, dass sich Männer und Frauen bis auf die kleinste Ebene ihres Organismus voneinander unterscheiden: Selbst ihre einzelnen Zellen in Haut, Lunge oder anderen Organen, funktionieren möglicherweise ein wenig anders. "Sie sind ähnlich, aber biologisch unterschiedlich", sagt Bellott.
Dieser subtile Einfluss des Y-Chromosoms könnte nach Ansicht der Forscher auch erklären, warum Männer und Frauen unterschiedlich sensibel für bestimmte Krankheiten sind. Und es wirft auch ein neues Licht auf die Forschung an Zellkulturen: "Zellbiologen und Biochemiker studieren Zellen, ohne dass sie wissen oder beachten, ob diese XX oder XY sind – bisher hat niemand so richtig darauf geachtet", erklärt Bellott. Das müsse sich zukünftig ändern, das Unisex-Modell der biomedizinischen Forschung sei überholt.
Im verlinkten Beitrag kommt es mir nicht sosehr auf die behaupteten langen Zeiträume der Existenz des Y-Chromosomens an, sondern eben auf die weitreichende Funktionalität: hier.
Daraus:
So enthüllten weitere Analysen, dass auf dem Y-Chromosom ungefähr ein Dutzend Gene liegen, die zusammen mit ihren Gegenparts auf dem X-Chromosom das Ablesen der Protein-Bauanleitungen im Erbgut steuern – und dies im gesamten Körper von Männern. "Diese Gene sind an der Dekodierung und Interpretation des gesamten Genoms beteiligt", betont Page. Wie groß ihr Einfluss auf den Körper sei, beginne man daher gerade erst zu erahnen.
Das aber bedeutet, dass sich Männer und Frauen bis auf die kleinste Ebene ihres Organismus voneinander unterscheiden: Selbst ihre einzelnen Zellen in Haut, Lunge oder anderen Organen, funktionieren möglicherweise ein wenig anders. "Sie sind ähnlich, aber biologisch unterschiedlich", sagt Bellott.
Dieser subtile Einfluss des Y-Chromosoms könnte nach Ansicht der Forscher auch erklären, warum Männer und Frauen unterschiedlich sensibel für bestimmte Krankheiten sind. Und es wirft auch ein neues Licht auf die Forschung an Zellkulturen: "Zellbiologen und Biochemiker studieren Zellen, ohne dass sie wissen oder beachten, ob diese XX oder XY sind – bisher hat niemand so richtig darauf geachtet", erklärt Bellott. Das müsse sich zukünftig ändern, das Unisex-Modell der biomedizinischen Forschung sei überholt.
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Mittwoch, 23. April 2014
Missverständliche Bezeichnung 'Zweite Erde'
klauslange,14:38h
Warum immer wieder mal Meldungen hochkommen, dass man eine sog. 'zweite Erde' gefunden hätte, erklärt folgender Artikel recht gut: hier.
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Dienstag, 22. April 2014
Papst-Homelie in der Osternacht
klauslange,12:26h
Heute möchte ich noch die Homelie nachreichen, die der Papst in der Ostrernacht gehalten hat.
Was der Papst da sagt, von der Wiederentdeckung der Taufe im Lichte der Erfahrungen, die man in der Geschichte seines Lebens mit Christus macht, verwirklicht sich für mich in der Galubenspraxis, die ich im Rahmen meiner kleinen Gemeinschaft des Neokatechumenalen Weges erlebe.
Einfach wunderbar.
Zur Osternachtshomelie von Papst Franziskus hier.
Was der Papst da sagt, von der Wiederentdeckung der Taufe im Lichte der Erfahrungen, die man in der Geschichte seines Lebens mit Christus macht, verwirklicht sich für mich in der Galubenspraxis, die ich im Rahmen meiner kleinen Gemeinschaft des Neokatechumenalen Weges erlebe.
Einfach wunderbar.
Zur Osternachtshomelie von Papst Franziskus hier.
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Montag, 21. April 2014
Osteransprache von Papst Franziskus
klauslange,23:41h
Zur Osteransprache des Heiligen Vaters hier.
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Mittwoch, 16. April 2014
Ukraine-Krise: Leitmedien unter Kritik der Leserschaft
klauslange,17:51h
Die vermeintlich einseitige Berichterstattung der hiesigen Leitmedien bzgl. der Ukraine-Krise stößt bei sehr vielen Lesern auf Unmutsäußerungen.
Dazu einen interessanten Kommentar auf heise.de.
Dazu einen interessanten Kommentar auf heise.de.
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Dienstag, 15. April 2014
Auch frühe Mars-Atmosphäre zu dünn für Leben
klauslange,14:49h
Anhand von bisherigen Studien galt es als ausgemacht, dass der frühe Mars über lange Zeiträume Ozeane und Seen besessen haben muss. Man nahm an, dass früher die Marsatmosphäre viel dicker gewesen ist, um genau das zu ermöglichen.
Eine neue Studie stellt genau dieses Bild vom frühen Mars in Frage und zeigt, dass die Atmosphäre des Mars auch früher schon sehr dünn und damit lebensfeindlich war. Scinexx.de berichtet darüber hier.
Eine neue Studie stellt genau dieses Bild vom frühen Mars in Frage und zeigt, dass die Atmosphäre des Mars auch früher schon sehr dünn und damit lebensfeindlich war. Scinexx.de berichtet darüber hier.
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Montag, 14. April 2014
Noah - der Film: Tiefsinnig und bildgewaltig!
klauslange,13:42h
Nun habe auch ich den Film 'Noah' mit Russell Crowe in der Hauptrolle gesehen. Und ich möchte ihn jedem empfehlen. Auch wenn streckenweise der Film vom Buchstaben der biblischen Sintfluterzählung abweicht, so wird man mehr als entschädigt, da zum Schluss die Hauptbotschaft der Bibel - nach christlicher Lesart - sehr schön zum Ausdruck gebracht wird.
Viele Kritiken, die ich gelesen habe, scheinen diese tiefe Botschaft absolut nicht wahrgenommen oder gar verdrängt zu haben. Statt dessen werden Punkte gebracht, die im Film eher eine untergeordnete Rolle spielen oder gar nur zur plakativen Untermauerung der Hauptbotschaft gebracht werden. Zum Beispiel dienen die gefallenen Wächter-Engel mit nichten nur der Hinzufügung weiterer special effects.
Es geht auch nicht um eine Ökologiekritik und nicht um eine Werbung für Vegetarismus, sondern viel mehr darum, dass der Mensch sich selbst zum Schöpfer aufspielt, dass der Mensch seinen eigenen Willen als das Absolute betrachtet. Der gezeigte Raubbau an der Natur, der unwürdige Umgang mit den Mitgeschöpfen, wird dabei nur zu einem Sinnbild des Raubbaus des Menschen an sich selbst.
Aber auch jene, die im Einklang mit der Schöpfungsordnung und dem Schöpfer leben wollen - es gibt sehr schöne Rückschauen auf die Schöpfungsgeschichte -, ja sogar Visionen haben, fällt es schwer die letzten Beweggründe zu erkennen, die Zeichen richtig zu deuten. Nicht daran zu verzweifeln, wenn Gott Lernprozesse zulässt. Mehr noch: Letztlich schenkt Gott Entscheidungsspielräume, die aber Unbequem sind: Man muss Verantwortung tragen und auch mit den Konsequenzen leben lernen.
Neben der bildgewaltigen Umsetzung besticht der Film durch eine tiefsinnige Botschaft, die sich erst ganz am Ende voll offenbart und hier nicht verraten wird. Ferner sind die schauspielerischen Leistungen hervorragend. Neben Russell Crowe besticht Emma Watson in ihrer Rolle. U.a. auch Jennifer Connelly und Anthony Hopkins sind sehr überzeugend.
Fazit: Absolut sehenswert!
Viele Kritiken, die ich gelesen habe, scheinen diese tiefe Botschaft absolut nicht wahrgenommen oder gar verdrängt zu haben. Statt dessen werden Punkte gebracht, die im Film eher eine untergeordnete Rolle spielen oder gar nur zur plakativen Untermauerung der Hauptbotschaft gebracht werden. Zum Beispiel dienen die gefallenen Wächter-Engel mit nichten nur der Hinzufügung weiterer special effects.
Es geht auch nicht um eine Ökologiekritik und nicht um eine Werbung für Vegetarismus, sondern viel mehr darum, dass der Mensch sich selbst zum Schöpfer aufspielt, dass der Mensch seinen eigenen Willen als das Absolute betrachtet. Der gezeigte Raubbau an der Natur, der unwürdige Umgang mit den Mitgeschöpfen, wird dabei nur zu einem Sinnbild des Raubbaus des Menschen an sich selbst.
Aber auch jene, die im Einklang mit der Schöpfungsordnung und dem Schöpfer leben wollen - es gibt sehr schöne Rückschauen auf die Schöpfungsgeschichte -, ja sogar Visionen haben, fällt es schwer die letzten Beweggründe zu erkennen, die Zeichen richtig zu deuten. Nicht daran zu verzweifeln, wenn Gott Lernprozesse zulässt. Mehr noch: Letztlich schenkt Gott Entscheidungsspielräume, die aber Unbequem sind: Man muss Verantwortung tragen und auch mit den Konsequenzen leben lernen.
Neben der bildgewaltigen Umsetzung besticht der Film durch eine tiefsinnige Botschaft, die sich erst ganz am Ende voll offenbart und hier nicht verraten wird. Ferner sind die schauspielerischen Leistungen hervorragend. Neben Russell Crowe besticht Emma Watson in ihrer Rolle. U.a. auch Jennifer Connelly und Anthony Hopkins sind sehr überzeugend.
Fazit: Absolut sehenswert!
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