Montag, 5. Mai 2014
Auch Ganymed hat lebensfreundliche Ozeane
Auch der Jupiter-Ganymed hat, wie neueste Studien zeigen, mehrere Ozeane aus Wasser unter der Eisoberfläche mit Zugang zum Steinuntergrund und ist damit ein Kandidat für potentielles Leben außerhalb der Erde.

Ein Bericht dazu liefert u.a. scinexx.de hier.

Daraus:

Daten der NASA-Raumsonde Galileo zeigten schon in den 1990er Jahren, dass unter der harten Eiskruste des Ganymed ein hunderte Kilometer dicker Ozean aus Wasser liegen könnte - ähnlich wie auch beim Jupitermond Europa. Allerdings glaubte man bisher, dass der wahrscheinlich salzige Ozean des Ganymed auch nach unten hin von einer extrem dichten Eisschicht begrenzt wird. Damit aber wäre der Kontakt des Wassers zum Gestein blockiert – und damit auch eine wichtige Reaktionsfläche, an der auch auf unserem Planeten einst das erste Leben entstanden sein könnte...

Neue Laborversuche zeichnen nun jedoch ein ganz anderes – vielversprechenderes - Bild vom Innenleben des Jupitermonds: "Der Ozean des Ganymed könnte wie ein Sandwich in Schichten aufgebaut sein", erklärt Studienleiter Steve Vance vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA in Pasadena...

Nach Ansicht der Wissenschaftler erhöht diese komplexe Schichtung aus Eis und Wasser die Chancen, dass sich in dem Ozean auf Ganymed Leben gebildet haben könnte. Denn in diesem "Sandwich" existieren dadurch zahlreiche Grenzflächen, an denen chemische Reaktionen Energie und Bausteine für Organismen bereitstellen könnten. Auch auf fernen Exoplaneten mit Ozeanen könnte eine solche Struktur die Entstehung von Leben fördern.

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Freitag, 2. Mai 2014
Polarisierter Gammablitz widerlegt alle Theorien
Einen für Astrophysiker schockierenden Fund haben Forscher gemacht.

Ein Gammablitz zeigt eine Polarisation, wie sie allen Theorien widerspricht!

Darüber berichtet scinexx.de hier.

Daraus:

Gammablitz mit Überraschungen
"In einem Punkt waren sich aber alle Theorien einig: Dass es im sichtbaren Licht dieses Nachglühens keine zirkuläre Polarisation geben dürfte", sagt der Astronom. Bei dieser Form der Polarisation dreht sich die Ausrichtung der Lichtwellen im Laufe ihres Strahls spiralig. Ob das wirklich stimmt, haben Wiersema und seine Kollegen erstmals anhand von Polarisationsmessungen eines Nachglühens überprüft. Als Beobachtungsobjekt diente ihnen dabei der Gammastrahlenausbruch GRB 121024A, dessen Licht am 24. Oktober 2012 die Erde erreichte.

Alarmiert durch ein automatisches Warnsystem, begannen die Forscher bereits Minuten nach dem Gammablitz, das Nachglühen mit Hilfe des FOcal Reducer and low dispersion Spectrograph (FORS2) am Very LargeTelescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte in Chile aufzeichnen. "Zu unserer großen Überraschung detektierten wir dabei zirkuläre Polarisation, obwohl wir diese den Theorien nach nicht finden dürften", berichtet Wiersma. Das Instrument zeigte 10.000 Mal mehr zirkulär polarisiertes Licht an als erwartet.

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Mittwoch, 30. April 2014
Neuartiges Mineral entdeckt
In Australien wurde ein vollkommen neues Mineral entdeckt, wie scinexx.de berichtet: hier.

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Montag, 28. April 2014
Predigt von Papst Franziskus zur Heiligsprechung
Zur Heiligsprechung der Päpste Johannes XXIII. und Papast Johannes Paul II. hat Papst Franziskus eine Predigt gehalten, um so auch inhaltlich zu beleuchten, was das Wesen und die Bedeutung der beiden Pontifikate ausmachte. Der Wortlaut hier.

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Freitag, 25. April 2014
Tschernobyl-Strahlung: Vögel passen sich an
Die radioaktive Strahlung von Tschernobyl - dem Ort, an dem ein Super-GAU im Jahre 1986 stattfand - ist immer noch sehr hoch und macht es Menschen unmöglich, dort zu wohnen.

Dennoch nisten dort Vögel, die sich der Strahlung anpassen. Dies berichtet welt.de.

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Donnerstag, 24. April 2014
Y-Chromosomen viel wichtiger als gedacht
Das Y-Chromosom galt in der Biologie als relativ unwichtig, allein um das männliche Geschlecht hervorzurufen. Nun aber stellt sich heraus, dass das Y-Chromosom sehr viel mehr Funktionen erfüllt und von fundamentaler Bedeutung für alle möglichen Organeigenschaften ist.

Im verlinkten Beitrag kommt es mir nicht sosehr auf die behaupteten langen Zeiträume der Existenz des Y-Chromosomens an, sondern eben auf die weitreichende Funktionalität: hier.

Daraus:

So enthüllten weitere Analysen, dass auf dem Y-Chromosom ungefähr ein Dutzend Gene liegen, die zusammen mit ihren Gegenparts auf dem X-Chromosom das Ablesen der Protein-Bauanleitungen im Erbgut steuern – und dies im gesamten Körper von Männern. "Diese Gene sind an der Dekodierung und Interpretation des gesamten Genoms beteiligt", betont Page. Wie groß ihr Einfluss auf den Körper sei, beginne man daher gerade erst zu erahnen.

Das aber bedeutet, dass sich Männer und Frauen bis auf die kleinste Ebene ihres Organismus voneinander unterscheiden: Selbst ihre einzelnen Zellen in Haut, Lunge oder anderen Organen, funktionieren möglicherweise ein wenig anders. "Sie sind ähnlich, aber biologisch unterschiedlich", sagt Bellott.

Dieser subtile Einfluss des Y-Chromosoms könnte nach Ansicht der Forscher auch erklären, warum Männer und Frauen unterschiedlich sensibel für bestimmte Krankheiten sind. Und es wirft auch ein neues Licht auf die Forschung an Zellkulturen: "Zellbiologen und Biochemiker studieren Zellen, ohne dass sie wissen oder beachten, ob diese XX oder XY sind – bisher hat niemand so richtig darauf geachtet", erklärt Bellott. Das müsse sich zukünftig ändern, das Unisex-Modell der biomedizinischen Forschung sei überholt.

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Mittwoch, 23. April 2014
Missverständliche Bezeichnung 'Zweite Erde'
Warum immer wieder mal Meldungen hochkommen, dass man eine sog. 'zweite Erde' gefunden hätte, erklärt folgender Artikel recht gut: hier.

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