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Freitag, 9. Mai 2014
Element 117 bestätigt
klauslange,19:22h
Nun konnte das Element 117 - also ein chemisches Element mit 117 Protonen - bestätigt werden, so dass es demnächst offiziell ins Periodensystem der Elemente eingetragen werden kann.
Man kann nun fragen, was denn die künstliche Erzeugung solcher rasend schnell zerfallenden Elemente soll: Ist es eine Art Sport? Rekordjagd?
Nein!
Diese Forschung hat einen sehr ernsten Hintergrund, denn laut theoretischen Modellen muss es eine Art 'Insel der Stabilität' geben: Dies ist ein Gebiet auf der Nuklid-Karte, wo superschwere Elemente nicht mehr rasend schnell zerfallen, sondern sogar wieder eine Halbwertzeit von Stunden, Tagen oder sogar Jahrmillionen haben. Dafür lohnt sich die Jagd bzw. die Erforschung und generierung solcher Elemente.
Einen sehr guten Artikel zu der neuen Bestätigung habe bei bei faz.net gefunden: hier.
Man kann nun fragen, was denn die künstliche Erzeugung solcher rasend schnell zerfallenden Elemente soll: Ist es eine Art Sport? Rekordjagd?
Nein!
Diese Forschung hat einen sehr ernsten Hintergrund, denn laut theoretischen Modellen muss es eine Art 'Insel der Stabilität' geben: Dies ist ein Gebiet auf der Nuklid-Karte, wo superschwere Elemente nicht mehr rasend schnell zerfallen, sondern sogar wieder eine Halbwertzeit von Stunden, Tagen oder sogar Jahrmillionen haben. Dafür lohnt sich die Jagd bzw. die Erforschung und generierung solcher Elemente.
Einen sehr guten Artikel zu der neuen Bestätigung habe bei bei faz.net gefunden: hier.
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Donnerstag, 8. Mai 2014
DNA um zwei Basen künstlich erweitert
klauslange,14:57h
Forschern ist es gelungen in einem Bakterium zwei künstliche Basen hinzuzufügen. Das Neue daran: Dieses künstliche Basenpaar wird im natürlichen Apparat kopiert und vermehrt und reintegriert, wie die natürlichen Basen auch.
Da die künstlichen Basen aus molekulare Bausteine benötigen, die in der Natur nicht vorkommen, werden die künstlichen Basen erst dann abgebaut, wenn man den Bakterien im Labor diese künstlichen Moleküle nicht mehr in die Nährlösung hinzufügt. Damit ist das nun halbkünstliche Bakterium ungefährlich.
Interessant ist solche Forschung nicht nur für das Verständnis der DNA, sondern auch für die Erforschung möglicher exotischer Lebewesen mit einem anderen DNA-Bauplan, wie sie nun künstlich z.B. auf sechs Basen erweitert wurden etc.
Darüber berichtet scinexx.de hier.
Daraus:
Im Jahr 2008 war es dann soweit: Romesberg und seine Kollegen fanden zwei Moleküle, die sich als künstliche Basen eigneten. "Diese unnatürlichen Basenpaare funktionierten wunderbar im Reagenzglas, aber die große Herausforderung war es, sie auch in dem sehr viel komplexeren Umfeld einer lebenden Zelle funktionieren zu lassen", erklärt Erstautor Denis Malyshev vom Scripps Research Institute. Genau dies ist den Forschern nun gelungen.
Sie bauten die beiden künstlichen Basen – d5SICS und dNaM – in die ringförmige Plasmid-DNA von lebenden Escherichia coli-Bakterien ein. Diese Mikroben tragen nun die vier natürlichen Basen plus den beiden künstlichen in ihrem Erbgut. Sie sind damit der erste Organismus mit einem künstlich erweiterten genetischen Alphabet. Die erweiterte DNA in ihren Zellen wird ganz normal kopiert, ohne dass das Zellwachstum behindert oder verzögert wird, wie Versuche ergaben.
Allerdings: Außerhalb des Labors sind die halbkünstlichen Mikroben nicht lebensfähig, wie die Forscher betonen. Dies beseitigt auch die Gefahr einer versehentlichen Freisetzung. Denn um die erweiterte DNA zu vermehren, benötigen die genetisch veränderten Bakterien molekulare Bausteine, die natürlicherweise nicht in den Zellen vorkommen. Diese Nukleosid-Triphosphate müssen mit der Nährlösung zugeführt werden.
Zusätzlich muss ein Transportmolekül anwesend sein, das diese Bausteine in die Zellen schleust. Stoppten die Wissenschaftler die Versorgung mit diesen Zusatzstoffen, hörten auch die Zellen auf zu wachsen und sich zu vermehren. "Das gibt uns Kontrolle über unser System", betont Malyshev. Denn ohne den Transporter oder die Bausteine der künstlichen Basen eliminiere die Zelle die künstlichen Basen aus dem Genom und kehre zum normalen Alphabet aus vier Basen zurück.
Da die künstlichen Basen aus molekulare Bausteine benötigen, die in der Natur nicht vorkommen, werden die künstlichen Basen erst dann abgebaut, wenn man den Bakterien im Labor diese künstlichen Moleküle nicht mehr in die Nährlösung hinzufügt. Damit ist das nun halbkünstliche Bakterium ungefährlich.
Interessant ist solche Forschung nicht nur für das Verständnis der DNA, sondern auch für die Erforschung möglicher exotischer Lebewesen mit einem anderen DNA-Bauplan, wie sie nun künstlich z.B. auf sechs Basen erweitert wurden etc.
Darüber berichtet scinexx.de hier.
Daraus:
Im Jahr 2008 war es dann soweit: Romesberg und seine Kollegen fanden zwei Moleküle, die sich als künstliche Basen eigneten. "Diese unnatürlichen Basenpaare funktionierten wunderbar im Reagenzglas, aber die große Herausforderung war es, sie auch in dem sehr viel komplexeren Umfeld einer lebenden Zelle funktionieren zu lassen", erklärt Erstautor Denis Malyshev vom Scripps Research Institute. Genau dies ist den Forschern nun gelungen.
Sie bauten die beiden künstlichen Basen – d5SICS und dNaM – in die ringförmige Plasmid-DNA von lebenden Escherichia coli-Bakterien ein. Diese Mikroben tragen nun die vier natürlichen Basen plus den beiden künstlichen in ihrem Erbgut. Sie sind damit der erste Organismus mit einem künstlich erweiterten genetischen Alphabet. Die erweiterte DNA in ihren Zellen wird ganz normal kopiert, ohne dass das Zellwachstum behindert oder verzögert wird, wie Versuche ergaben.
Allerdings: Außerhalb des Labors sind die halbkünstlichen Mikroben nicht lebensfähig, wie die Forscher betonen. Dies beseitigt auch die Gefahr einer versehentlichen Freisetzung. Denn um die erweiterte DNA zu vermehren, benötigen die genetisch veränderten Bakterien molekulare Bausteine, die natürlicherweise nicht in den Zellen vorkommen. Diese Nukleosid-Triphosphate müssen mit der Nährlösung zugeführt werden.
Zusätzlich muss ein Transportmolekül anwesend sein, das diese Bausteine in die Zellen schleust. Stoppten die Wissenschaftler die Versorgung mit diesen Zusatzstoffen, hörten auch die Zellen auf zu wachsen und sich zu vermehren. "Das gibt uns Kontrolle über unser System", betont Malyshev. Denn ohne den Transporter oder die Bausteine der künstlichen Basen eliminiere die Zelle die künstlichen Basen aus dem Genom und kehre zum normalen Alphabet aus vier Basen zurück.
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Mittwoch, 7. Mai 2014
König Davids Zitadelle gefunden
klauslange,15:05h
Die in der Bibel beschriebene Zitadelle, die König David eroberte wurde nun gefunden und bestätigt einmal mehr die Bibel, siehe hier.
Daraus:
Shukron, who excavated at the City of David archaeological site for nearly two decades, says he believes strong evidence supports his theory.
"This is the citadel of King David, this is the Citadel of Zion, and this is what King David took from the Jebusites," said Shukron, who said he recently left Israel's Antiquities Authority to work as a lecturer and tour guide. "The whole site we can compare to the Bible perfectly."
...
The fortification was built 800 years before King David would have captured it from its Jebusite rulers. Shukron says the biblical story of David's conquest of Jerusalem provides clues that point to this particular fortification as David's entry point into the city.
In the second Book of Samuel, David orders the capture of the walled city by entering it through the water shaft. Shukron's excavation uncovered a narrow shaft where spring water flowed into a carved pool, thought to be where city inhabitants would gather to draw water. Excess water would have flowed out of the walled city through another section of the shaft Shukron said he discovered—where he believes the city was penetrated.
Shukron says no other structure in the area of ancient Jerusalem matches what David would have captured to take the city. The biblical account names it the "Citadel of David" and the "Citadel of Zion."
Selbstverständlich wird in dem Artikel auch Kritik laut. Doch dass verwundert nicht, sind doch solche Funde auch hochpolitisch, wo doch versucht wird den Juden die Altstadt Jerusalems durch internationalem Druck wegzunehmen. Darum hat sich die Wissenschaft aber nicht zu kümmern. Die archäologischen Funde, die das Königtum Davids bestätigen, sind nun einmal vorhanden und sprechen eine klare Sprache...!
Daraus:
Shukron, who excavated at the City of David archaeological site for nearly two decades, says he believes strong evidence supports his theory.
"This is the citadel of King David, this is the Citadel of Zion, and this is what King David took from the Jebusites," said Shukron, who said he recently left Israel's Antiquities Authority to work as a lecturer and tour guide. "The whole site we can compare to the Bible perfectly."
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The fortification was built 800 years before King David would have captured it from its Jebusite rulers. Shukron says the biblical story of David's conquest of Jerusalem provides clues that point to this particular fortification as David's entry point into the city.
In the second Book of Samuel, David orders the capture of the walled city by entering it through the water shaft. Shukron's excavation uncovered a narrow shaft where spring water flowed into a carved pool, thought to be where city inhabitants would gather to draw water. Excess water would have flowed out of the walled city through another section of the shaft Shukron said he discovered—where he believes the city was penetrated.
Shukron says no other structure in the area of ancient Jerusalem matches what David would have captured to take the city. The biblical account names it the "Citadel of David" and the "Citadel of Zion."
Selbstverständlich wird in dem Artikel auch Kritik laut. Doch dass verwundert nicht, sind doch solche Funde auch hochpolitisch, wo doch versucht wird den Juden die Altstadt Jerusalems durch internationalem Druck wegzunehmen. Darum hat sich die Wissenschaft aber nicht zu kümmern. Die archäologischen Funde, die das Königtum Davids bestätigen, sind nun einmal vorhanden und sprechen eine klare Sprache...!
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Dienstag, 6. Mai 2014
Mers-Virus
klauslange,13:32h
Das Mers-Virus sorgt für Schlagzeilen. Scheinen doch die ansteigenden Fallzahlen eine weltweite Bedrohung anzudeuten.
Einen sehr ausführlichen Artikel zu den Umständen der Verbreitung dieses Coronaviruses liefert wissenschaft-online.de hier.
Einen sehr ausführlichen Artikel zu den Umständen der Verbreitung dieses Coronaviruses liefert wissenschaft-online.de hier.
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Montag, 5. Mai 2014
Auch Ganymed hat lebensfreundliche Ozeane
klauslange,15:01h
Auch der Jupiter-Ganymed hat, wie neueste Studien zeigen, mehrere Ozeane aus Wasser unter der Eisoberfläche mit Zugang zum Steinuntergrund und ist damit ein Kandidat für potentielles Leben außerhalb der Erde.
Ein Bericht dazu liefert u.a. scinexx.de hier.
Daraus:
Daten der NASA-Raumsonde Galileo zeigten schon in den 1990er Jahren, dass unter der harten Eiskruste des Ganymed ein hunderte Kilometer dicker Ozean aus Wasser liegen könnte - ähnlich wie auch beim Jupitermond Europa. Allerdings glaubte man bisher, dass der wahrscheinlich salzige Ozean des Ganymed auch nach unten hin von einer extrem dichten Eisschicht begrenzt wird. Damit aber wäre der Kontakt des Wassers zum Gestein blockiert – und damit auch eine wichtige Reaktionsfläche, an der auch auf unserem Planeten einst das erste Leben entstanden sein könnte...
Neue Laborversuche zeichnen nun jedoch ein ganz anderes – vielversprechenderes - Bild vom Innenleben des Jupitermonds: "Der Ozean des Ganymed könnte wie ein Sandwich in Schichten aufgebaut sein", erklärt Studienleiter Steve Vance vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA in Pasadena...
Nach Ansicht der Wissenschaftler erhöht diese komplexe Schichtung aus Eis und Wasser die Chancen, dass sich in dem Ozean auf Ganymed Leben gebildet haben könnte. Denn in diesem "Sandwich" existieren dadurch zahlreiche Grenzflächen, an denen chemische Reaktionen Energie und Bausteine für Organismen bereitstellen könnten. Auch auf fernen Exoplaneten mit Ozeanen könnte eine solche Struktur die Entstehung von Leben fördern.
Ein Bericht dazu liefert u.a. scinexx.de hier.
Daraus:
Daten der NASA-Raumsonde Galileo zeigten schon in den 1990er Jahren, dass unter der harten Eiskruste des Ganymed ein hunderte Kilometer dicker Ozean aus Wasser liegen könnte - ähnlich wie auch beim Jupitermond Europa. Allerdings glaubte man bisher, dass der wahrscheinlich salzige Ozean des Ganymed auch nach unten hin von einer extrem dichten Eisschicht begrenzt wird. Damit aber wäre der Kontakt des Wassers zum Gestein blockiert – und damit auch eine wichtige Reaktionsfläche, an der auch auf unserem Planeten einst das erste Leben entstanden sein könnte...
Neue Laborversuche zeichnen nun jedoch ein ganz anderes – vielversprechenderes - Bild vom Innenleben des Jupitermonds: "Der Ozean des Ganymed könnte wie ein Sandwich in Schichten aufgebaut sein", erklärt Studienleiter Steve Vance vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA in Pasadena...
Nach Ansicht der Wissenschaftler erhöht diese komplexe Schichtung aus Eis und Wasser die Chancen, dass sich in dem Ozean auf Ganymed Leben gebildet haben könnte. Denn in diesem "Sandwich" existieren dadurch zahlreiche Grenzflächen, an denen chemische Reaktionen Energie und Bausteine für Organismen bereitstellen könnten. Auch auf fernen Exoplaneten mit Ozeanen könnte eine solche Struktur die Entstehung von Leben fördern.
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Freitag, 2. Mai 2014
Polarisierter Gammablitz widerlegt alle Theorien
klauslange,12:11h
Einen für Astrophysiker schockierenden Fund haben Forscher gemacht.
Ein Gammablitz zeigt eine Polarisation, wie sie allen Theorien widerspricht!
Darüber berichtet scinexx.de hier.
Daraus:
Gammablitz mit Überraschungen
"In einem Punkt waren sich aber alle Theorien einig: Dass es im sichtbaren Licht dieses Nachglühens keine zirkuläre Polarisation geben dürfte", sagt der Astronom. Bei dieser Form der Polarisation dreht sich die Ausrichtung der Lichtwellen im Laufe ihres Strahls spiralig. Ob das wirklich stimmt, haben Wiersema und seine Kollegen erstmals anhand von Polarisationsmessungen eines Nachglühens überprüft. Als Beobachtungsobjekt diente ihnen dabei der Gammastrahlenausbruch GRB 121024A, dessen Licht am 24. Oktober 2012 die Erde erreichte.
Alarmiert durch ein automatisches Warnsystem, begannen die Forscher bereits Minuten nach dem Gammablitz, das Nachglühen mit Hilfe des FOcal Reducer and low dispersion Spectrograph (FORS2) am Very LargeTelescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte in Chile aufzeichnen. "Zu unserer großen Überraschung detektierten wir dabei zirkuläre Polarisation, obwohl wir diese den Theorien nach nicht finden dürften", berichtet Wiersma. Das Instrument zeigte 10.000 Mal mehr zirkulär polarisiertes Licht an als erwartet.
Ein Gammablitz zeigt eine Polarisation, wie sie allen Theorien widerspricht!
Darüber berichtet scinexx.de hier.
Daraus:
Gammablitz mit Überraschungen
"In einem Punkt waren sich aber alle Theorien einig: Dass es im sichtbaren Licht dieses Nachglühens keine zirkuläre Polarisation geben dürfte", sagt der Astronom. Bei dieser Form der Polarisation dreht sich die Ausrichtung der Lichtwellen im Laufe ihres Strahls spiralig. Ob das wirklich stimmt, haben Wiersema und seine Kollegen erstmals anhand von Polarisationsmessungen eines Nachglühens überprüft. Als Beobachtungsobjekt diente ihnen dabei der Gammastrahlenausbruch GRB 121024A, dessen Licht am 24. Oktober 2012 die Erde erreichte.
Alarmiert durch ein automatisches Warnsystem, begannen die Forscher bereits Minuten nach dem Gammablitz, das Nachglühen mit Hilfe des FOcal Reducer and low dispersion Spectrograph (FORS2) am Very LargeTelescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte in Chile aufzeichnen. "Zu unserer großen Überraschung detektierten wir dabei zirkuläre Polarisation, obwohl wir diese den Theorien nach nicht finden dürften", berichtet Wiersma. Das Instrument zeigte 10.000 Mal mehr zirkulär polarisiertes Licht an als erwartet.
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Mittwoch, 30. April 2014
Neuartiges Mineral entdeckt
klauslange,15:31h
In Australien wurde ein vollkommen neues Mineral entdeckt, wie scinexx.de berichtet: hier.
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