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Freitag, 30. Mai 2014
Information teleportiert
klauslange,16:03h
Schon lange versucht man mittels Quantenverschräkung Information zu transportieren.
Doch war bislang die Fehlerrate viel zu hoch, um anwendungsfähig zu sein.
Nun ist aber die fehlerfreie Teleportation von Information gelungen, wie Forscher berichten: hier.
Doch war bislang die Fehlerrate viel zu hoch, um anwendungsfähig zu sein.
Nun ist aber die fehlerfreie Teleportation von Information gelungen, wie Forscher berichten: hier.
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Freitag, 30. Mai 2014
Alexander Gerst auf der ISS
klauslange,00:33h
Der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst hat erfolgreich seine Mission auf der Raumstation ISS angetreten. Alles Gute für den sechsmonatigem Aufenthalt!!!
Artikel hier.
Artikel hier.
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Mittwoch, 28. Mai 2014
Constructor Theory of Information
klauslange,12:35h
David Deutsch, der für seine unkonventionellen Ideen auf dem Gebiet der Quantentheorie bekannt ist, hat nun zusammen mit Chiara Marletto wohl den großen Wurf gelandet.
Der neue Ansatz heißt Constructor Theory of Information und führt klassische mit Quantenphysik zusammen. Aufgrund der verwendeten Idee vorhandener Konstruktoren mit einem Satz von Meta-Prinzipien erscheint mir das doch sehr vielversprechend zu sein.
Einen Übersichtsartikel findet sich hier. Dort ist auch ein Link zum ursprünglichen arxiv-Paper.
Der neue Ansatz heißt Constructor Theory of Information und führt klassische mit Quantenphysik zusammen. Aufgrund der verwendeten Idee vorhandener Konstruktoren mit einem Satz von Meta-Prinzipien erscheint mir das doch sehr vielversprechend zu sein.
Einen Übersichtsartikel findet sich hier. Dort ist auch ein Link zum ursprünglichen arxiv-Paper.
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Dienstag, 27. Mai 2014
Atmosphärische Lichtphänomene über Hessdalen
klauslange,11:32h
Seit geraumer Zeit werden - wissenschaftlich sehr gut dokumentierte - Lichtphänomene über dem Ort Hessdalen in Norwegen beobachtet.
Zuerst nicht ernst genommen von außenstehenden Wissenschaftlern, ist nunmehr die Existenz des Phänomens als solches abgesichert.
Die Frage ist nun, um was es sich dabei handelt.
Einen bericht dazu bringt u.a. welt.de in der Rubrik Wissenschaft hier.
Daraus:
Jader Monari vom INAF-Institut für Radioastronomie in Medicina und Romano Serra von der Universität Bologna haben sich auf die Geologie des Hessdalen-Tales spezialisiert. Hier, im Gestein der Region, suchen sie nach einer Erklärung für die Lichtphänomene.
Die Forscher präsentieren eine erstaunliche Hypothese: Das idyllische Tal Hessdalen soll eine Art natürliche Batterie sein. Und die Phänomene haben etwas mit Plasma-Physik zu tun.
Plasmen bestehen aus einem Gemisch geladener Teilchen, also Ionen und Elektronen. Je nach Zusammensetzung des Plasmas kann es Licht abstrahlen, wenn die geladenen Partikel zueinanderfinden. Sind die Umgebungstemperaturen niedrig, kann ein Plasma auch "unsichtbar" bleiben – und eben kein Licht ausstrahlen.
Hessdalen ist ein geologischer Sonderfall: Das Gestein in den Hängen der einen Talseite ist kupferhaltig, das auf der Talseite enthält viel Zink und Eisen. Am Fuße des Tals fließt der Fluss Hesja, dessen Wasser relativ viel Schwefel enthält, der aus geschlossenen Minen aussickert. "Das Tal wird so zu einer perfekten Batterie", schreiben die Italiener...
Björn Gitle Hauge, der am norwegischen Hessdalen-Projekt mitarbeitet, sagte der Zeitschrift "New Scientist", dass sich mit der Batterie-Theorie keinesfalls alle Fragen klären ließen. Er vermutet, dass Sonnenstürme etwas mit den Phänomenen zu tun haben könnten.
2007 habe es in Hessdalen eine Schar von Lichtern gegeben, die etwa eine halbe Stunde nach einem großen Nordlicht aufgetreten sind. 2010 hätten italienische Forscher die Geisterlichter während eines grünen Polarlichtes gefilmt. Bei einer solchen Aurora borealis treffen geladene Partikel der Sonnenstürme auf die Atmosphäre und lassen sie leuchten. Hauge will dieser Spur nachgehen.
Zum Glück lässt sich nicht so leicht ergründen, ob nun Sonnenstürme, natürliche Batterien oder Plasma-Blasen die Lichter verursachen. Denn so behält Hessdalen vorerst sein Mysterium.
Zuerst nicht ernst genommen von außenstehenden Wissenschaftlern, ist nunmehr die Existenz des Phänomens als solches abgesichert.
Die Frage ist nun, um was es sich dabei handelt.
Einen bericht dazu bringt u.a. welt.de in der Rubrik Wissenschaft hier.
Daraus:
Jader Monari vom INAF-Institut für Radioastronomie in Medicina und Romano Serra von der Universität Bologna haben sich auf die Geologie des Hessdalen-Tales spezialisiert. Hier, im Gestein der Region, suchen sie nach einer Erklärung für die Lichtphänomene.
Die Forscher präsentieren eine erstaunliche Hypothese: Das idyllische Tal Hessdalen soll eine Art natürliche Batterie sein. Und die Phänomene haben etwas mit Plasma-Physik zu tun.
Plasmen bestehen aus einem Gemisch geladener Teilchen, also Ionen und Elektronen. Je nach Zusammensetzung des Plasmas kann es Licht abstrahlen, wenn die geladenen Partikel zueinanderfinden. Sind die Umgebungstemperaturen niedrig, kann ein Plasma auch "unsichtbar" bleiben – und eben kein Licht ausstrahlen.
Hessdalen ist ein geologischer Sonderfall: Das Gestein in den Hängen der einen Talseite ist kupferhaltig, das auf der Talseite enthält viel Zink und Eisen. Am Fuße des Tals fließt der Fluss Hesja, dessen Wasser relativ viel Schwefel enthält, der aus geschlossenen Minen aussickert. "Das Tal wird so zu einer perfekten Batterie", schreiben die Italiener...
Björn Gitle Hauge, der am norwegischen Hessdalen-Projekt mitarbeitet, sagte der Zeitschrift "New Scientist", dass sich mit der Batterie-Theorie keinesfalls alle Fragen klären ließen. Er vermutet, dass Sonnenstürme etwas mit den Phänomenen zu tun haben könnten.
2007 habe es in Hessdalen eine Schar von Lichtern gegeben, die etwa eine halbe Stunde nach einem großen Nordlicht aufgetreten sind. 2010 hätten italienische Forscher die Geisterlichter während eines grünen Polarlichtes gefilmt. Bei einer solchen Aurora borealis treffen geladene Partikel der Sonnenstürme auf die Atmosphäre und lassen sie leuchten. Hauge will dieser Spur nachgehen.
Zum Glück lässt sich nicht so leicht ergründen, ob nun Sonnenstürme, natürliche Batterien oder Plasma-Blasen die Lichter verursachen. Denn so behält Hessdalen vorerst sein Mysterium.
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Montag, 26. Mai 2014
Papst Benedikt XV., Pacelli und die Zionisten
klauslange,12:11h
Der Historiker Michael Hesemann hat in tiefschürfender Recherche wichtige Details zum einen zum Verhältnis Eugenio Pacellis -des späteren Papst Pius XII. - aber auch Roms mit dem politischem Zionismus ans Licht gebracht. Insbesondere wie schon unter Papst Benedikt XV. jüdische Siedlungen im damaligen Palästina und die Bildung eines Staates Israel ausdrücklich unterstützt wurde. Das war bereists im Mai 1917!
kath.net bringt einen sehr ausführlichen und detailreichen Artikel von Michael Hesemann hier.
Daraus eine Schlüsselstelle:
Nachum Sokolow, Journalist, Schriftsteller und Führungsmitglied des Zionistischen Weltkongresses, war nach Rom gekommen, um für den Plan eines Judenstaates in Palästina zu werben. Dass Benedikt XV. ein Jahr zuvor den Antisemitismus heftig verurteilt hatte, erschien ihm als günstiges Vorzeichen. Kardinalstaatssekretär Pietro Gasparri verwies ihn an Pacelli, der Sokolow freundlich empfing und sich die Zeit nahm, ihm geduldig zuzuhören. Später rühmte Sokolow in seinem Bericht an das Exekutivkomitee der Zionisten die Herzlichkeit, die ihm der Monsignore entgegenbrachte. Und er gestand ein, von Pacelli völlig überrascht worden zu sein. Ob er denn nicht sein Anliegen dem Papst vortragen wolle, fragte ihn der Monsignore freundlich. Sokolow hätte sich nie träumen lassen, dass dies für einen Juden möglich war. Doch dann, am 6. Mai, wurde er für eine Dreiviertelstunde – länger als manches Staatsoberhaupt – von Benedikt XV. empfangen.
„Ich neige nicht zu Leichtgläubigkeit oder Übertreibung“, versicherte der Zionist später in seinem Bericht an das Exekutivkomitee, „trotzdem kann ich nicht umhin, zu erklären, dass dies ein ungewöhnliches Maß von Freundschaft offenbarte: einem Juden und Vertreter des Zionismus mit solcher Promptheit eine Privataudienz zu gewähren, die so lange dauerte und mit solcher Herzlichkeit und allen Versicherungen der Sympathie, sowohl für die Juden im allgemeinen und für den Zionismus im besonderen, geführt wurde, das beweist zumindest, dass wir von Seiten des Vatikans keine unüberwindlichen Hindernisse zu erwarten haben.“
„Pacelli hat mir von Ihrer Mission erzählt; wollen Sie mir weitere Einzelheiten mitteilen?“, begrüßte ihn Benedikt XV. Dann ließ er sich in völlig ungezwungener Weise das zionistische Programm erläutern, um Sokolow daraufhin zu bescheinigen, dass es „von der Vorsehung bestimmt“ und „in Übereinstimmung mit dem göttlichen Willen“ sei. Auch was die christlichen Heiligtümer in Palästina betraf, hatte der Papst keine Bedenken: „Ich hege keinen Zweifel, dass eine befriedigende Vereinbarung erreicht wird.“ Während Sokolow am Ziel seiner Wünsche angekommen war, verabschiedete ihn Benedikt XV., indem er mehrfach, wie zur Bekräftigung, wiederholte: „Ja, ich glaube, dass wir gute Nachbarn sein werden.“ (Bericht vom 10.5.1917 im Hauptarchiv des Yad Vashem, Akte A 18/25; zit. n. Pinchas Lapide, Rom und die Juden, Bad Schussenried 2005 (3), S. 254 f.)
kath.net bringt einen sehr ausführlichen und detailreichen Artikel von Michael Hesemann hier.
Daraus eine Schlüsselstelle:
Nachum Sokolow, Journalist, Schriftsteller und Führungsmitglied des Zionistischen Weltkongresses, war nach Rom gekommen, um für den Plan eines Judenstaates in Palästina zu werben. Dass Benedikt XV. ein Jahr zuvor den Antisemitismus heftig verurteilt hatte, erschien ihm als günstiges Vorzeichen. Kardinalstaatssekretär Pietro Gasparri verwies ihn an Pacelli, der Sokolow freundlich empfing und sich die Zeit nahm, ihm geduldig zuzuhören. Später rühmte Sokolow in seinem Bericht an das Exekutivkomitee der Zionisten die Herzlichkeit, die ihm der Monsignore entgegenbrachte. Und er gestand ein, von Pacelli völlig überrascht worden zu sein. Ob er denn nicht sein Anliegen dem Papst vortragen wolle, fragte ihn der Monsignore freundlich. Sokolow hätte sich nie träumen lassen, dass dies für einen Juden möglich war. Doch dann, am 6. Mai, wurde er für eine Dreiviertelstunde – länger als manches Staatsoberhaupt – von Benedikt XV. empfangen.
„Ich neige nicht zu Leichtgläubigkeit oder Übertreibung“, versicherte der Zionist später in seinem Bericht an das Exekutivkomitee, „trotzdem kann ich nicht umhin, zu erklären, dass dies ein ungewöhnliches Maß von Freundschaft offenbarte: einem Juden und Vertreter des Zionismus mit solcher Promptheit eine Privataudienz zu gewähren, die so lange dauerte und mit solcher Herzlichkeit und allen Versicherungen der Sympathie, sowohl für die Juden im allgemeinen und für den Zionismus im besonderen, geführt wurde, das beweist zumindest, dass wir von Seiten des Vatikans keine unüberwindlichen Hindernisse zu erwarten haben.“
„Pacelli hat mir von Ihrer Mission erzählt; wollen Sie mir weitere Einzelheiten mitteilen?“, begrüßte ihn Benedikt XV. Dann ließ er sich in völlig ungezwungener Weise das zionistische Programm erläutern, um Sokolow daraufhin zu bescheinigen, dass es „von der Vorsehung bestimmt“ und „in Übereinstimmung mit dem göttlichen Willen“ sei. Auch was die christlichen Heiligtümer in Palästina betraf, hatte der Papst keine Bedenken: „Ich hege keinen Zweifel, dass eine befriedigende Vereinbarung erreicht wird.“ Während Sokolow am Ziel seiner Wünsche angekommen war, verabschiedete ihn Benedikt XV., indem er mehrfach, wie zur Bekräftigung, wiederholte: „Ja, ich glaube, dass wir gute Nachbarn sein werden.“ (Bericht vom 10.5.1917 im Hauptarchiv des Yad Vashem, Akte A 18/25; zit. n. Pinchas Lapide, Rom und die Juden, Bad Schussenried 2005 (3), S. 254 f.)
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Freitag, 23. Mai 2014
Ugaritische Tontafel: Adam und Eva
klauslange,15:46h
Eine wirklich interessante Variante der Geschichte von Adam und Eva konnte nun auf eine ugaritische Tontafel entziffert werden. Wie schon bei den Gilgamesh-Epos und der Sintflut, wird auch hier eine andere Geschichte erzählt, die aber aus dem gleichen Ursprung stammen kann.
Nur weil nun die Tontafel älter ist, als die älteste Bibelschrift, muss dass doch nicht heißen, dass die ugaritische Variante die usprüngliche ist.
Die jüdischen Überlieferungen wurden über Jahrtausende fast ausschließlich mündlich an die nachfolgenden Generationen weitergegeben. Daher kann die biblische Genesis-Überlieferung in der Tat viel älter und damit die ursprüngliche sein. Dass andere Völker ihre Varianten der Geschichte nur eher in Schrift festhielten, als die biblischen Überlieferer dies dann nachweislich taten, sagt also nichts über die Gestalt und den Inhalt der Original-Geschichte aus.
Dennoch: Auch diese nun übersetzte Variante ist sehr interessant und bedeutsam.
Artikel: hier.
Nur weil nun die Tontafel älter ist, als die älteste Bibelschrift, muss dass doch nicht heißen, dass die ugaritische Variante die usprüngliche ist.
Die jüdischen Überlieferungen wurden über Jahrtausende fast ausschließlich mündlich an die nachfolgenden Generationen weitergegeben. Daher kann die biblische Genesis-Überlieferung in der Tat viel älter und damit die ursprüngliche sein. Dass andere Völker ihre Varianten der Geschichte nur eher in Schrift festhielten, als die biblischen Überlieferer dies dann nachweislich taten, sagt also nichts über die Gestalt und den Inhalt der Original-Geschichte aus.
Dennoch: Auch diese nun übersetzte Variante ist sehr interessant und bedeutsam.
Artikel: hier.
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Donnerstag, 22. Mai 2014
Schwarzes Loch oder Wurmloch?
klauslange,13:11h
Es gilt als ausgemacht, dass jene superschweren Massekonzentrationen in den Zentren von Galaxien Schwarze Löcher sind.
Doch dies muss nicht sein. Wie eine neue Abhandlung von Wissenschaftlern aus Shanghai zeigt, kann es sich auch um ein Wurmloch handeln.
Speziell für unsere eigene Galaxie gäbe es in wenigen Jahren die Möglichkeit durch Beobachtung beide Phänomene voneinander zu unterscheiden. Dies gelingt durch die Infrarot-Beobachtung von Plasmawolken, die um ein solches Objekt kreisen. Je nach dem, ob es sich bei dem Objekt um ein Schwarzes Loch oder ein Wurmlochschlund handelt, sehen die Plasmawolken unterschiedlich aus.
Einen interessanten Beitrag dazu habe ich hier gefunden.
Doch dies muss nicht sein. Wie eine neue Abhandlung von Wissenschaftlern aus Shanghai zeigt, kann es sich auch um ein Wurmloch handeln.
Speziell für unsere eigene Galaxie gäbe es in wenigen Jahren die Möglichkeit durch Beobachtung beide Phänomene voneinander zu unterscheiden. Dies gelingt durch die Infrarot-Beobachtung von Plasmawolken, die um ein solches Objekt kreisen. Je nach dem, ob es sich bei dem Objekt um ein Schwarzes Loch oder ein Wurmlochschlund handelt, sehen die Plasmawolken unterschiedlich aus.
Einen interessanten Beitrag dazu habe ich hier gefunden.
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